Buchtipps

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domasla
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Pekingmenschen

Beitrag von domasla »

Zhang Xinxin und Sang Ye: Pekingmenschen (Chinese Profiles/北京人)

Deutscher Taschenbuch Verlag, München, 1989

Interviews aus den 80ern. Zu "Beziehungen, Berufen, Jugend, Geschichte, Aufbau"

Chinesen berichten über die Entwicklung in ihrem Land. Rückblickend, zuversichtlich, persönlich.

In ihrer Breite bieten die vielen Texte interessante Einblicke.

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bateman23
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Re: Buchtipps

Beitrag von bateman23 »

Hallo,
kann jemand ein Buch zur chinesischen Geschichte empfehlen?
Was ich suche ist ein Überblick sowohl des Altertums, jedoch mit Fokus auf Neuzeit.
Kennt zufällig jemand folgendes?
Die chinesische Welt: Die chinesische Welt von den Anfängen bis zur Jetztzeit

Klingt interessant.. ich habe nur Angst, dass das ganze zu "wissenschaftlich" ist.
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domasla
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Re: Buchtipps

Beitrag von domasla »

Kenn ich. Wissenschaftlich? Ich hab's überlebt. (Ich stelle gerade fest, dass meine Ausgabe - mit anderem Titelbild - auch von 1988 ist. Die Übersetzung ist von 79, das Original von 72.) Was gibt's denn noch in Deutsch? - 1960, 1968, 1996, 1998, 2002

Kenn ich (Im Epilog auch mit einem Ausblick):
http://www.amazon.de/China-Vielv%C3%B6l ... 519&sr=1-4" target="_blank

Kenn ich noch nicht (neu):
http://www.amazon.de/Kleine-Geschichte- ... 519&sr=1-2" target="_blank

Sind das jetzt Bildbände?:

http://www.amazon.de/Das-alte-China-Rog ... 378&sr=1-2" target="_blank

http://www.amazon.de/China-Robert-E-Mur ... 378&sr=1-3" target="_blank

D., der (noch) mehr lesen muss!
bateman23
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Re: Buchtipps

Beitrag von bateman23 »

domasla hat geschrieben:Kenn ich. Wissenschaftlich? Ich hab's überlebt.

Kenn ich (Im Epilog auch mit einem Ausblick):
http://www.amazon.de/China-Vielv%C3%B6l ... 519&sr=1-4" target="_blank
Mh, danke. Dann werde ich ersteres mal ins Auge fassen.
Das zweite hatte ich gestern in der Buchhandlung in der Hand. Sah auch ganz gut aus....
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domasla
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Re: Buchtipps

Beitrag von domasla »

Wofür brauchst du es eigentlich? Zur Erbauung?

D., der über chinesische Geschichte schon auf so vielen Ebenen gelesen hat, dass er alles durcheinander bringt.
bateman23
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Re: Buchtipps

Beitrag von bateman23 »

domasla hat geschrieben:Wofür brauchst du es eigentlich? Zur Erbauung?
Einfach nur, um etwas mehr über chinesische Geschichte zu wissen.
Kann ja nicht schaden ;-)
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Babs
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Re: Buchtipps

Beitrag von Babs »

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domasla
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Re: Buchtipps

Beitrag von domasla »

什么? - Werbung? - Ach so!

D., der dort auch gerne schmökert.
bateman23
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Re: Buchtipps

Beitrag von bateman23 »

Babs hat geschrieben:Geschichtsthread :wink:
Danke, guter Hinweis. Trotzdem ist mir ein durchgängiges Buch lieber ;)
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domasla
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Auf den Flügeln der Zeit

Beitrag von domasla »

Christina Ching Tsau:Auf den Flügeln der Zeit - Mein Leben in Shanghai
(The Wings of Time)
(Shanghai Bride: Her Tumultuous Life's Journey to the West)

Ullstein, Berlin, 2004

Autobiographie

Eine dieser Biographien... Diese beginnt 1915 in Shanghai. Ein Mädchen wird in eine wohlhabende Familie hineingeboren. Obwohl (selbstverständlich) der Bruder bevorzugt wird kann sie sich relativ selbständig entwickeln. Ihre Zukunft sieht vielversprechend aus. Da wird sie von einem reichen Mann in die Ehe gezwungen. Die japanische Besetzung verbringt sie zunächst in Hong Kong. Dann kehrt sie nach Shanghai zurück. Bis es wieder Bürgerkrieg gibt.

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Im Zeichen des Qin

Beitrag von domasla »

L. G. (Laura Geringer) Bass: Im Zeichen des Qin
(Outlaws of Moonshadow Marsh - Sign of the Qin)

Arena Verlag, Würzburg, 2005

Fantasy. Chinoi...sierend. Die Handlung basiert auf der Geschichte vom Flussufer, aber mit einem Affen. Also auch auf der Reise in den Westen. Und anderen Anleihen. Die Autorin nennt diese Inspirationsquellen am Ende.

Seine Geburt entwickelt sich für den einzigen Sohn des Kaisers zu einem Skandal: Er trägt das Zeichen des Qin. Seine Mutter wird verbannt, er wird von seinem Vater nicht anerkannt und soll beseitigt werden. Die Mitglieder einer Räuberbande wollen das verhindern. Der Herr der Toten hat eigene Pläne und schickt lästige Dämonen. Doch auch andere Unsterbliche greifen ein.

Es gibt mehrere Handlungsstränge, die sich immer wieder treffen. Die beschriebenen Verhältnisse und die gewählten Namen klingen manchmal überhaupt nicht chinesisch. Bei Fantasy ist das aber erlaubt. Vielleicht liegt es an der Übersetzung, dass ich mir manchmal die Situation nicht richtig vorstellen konnte. Das Buch wird als Jugendbuch verkauft. Dafür ist es manchmal relativ gewalttätig.

Das Ende lässt Raum für eine Fortsetzung. Die gibt es aber noch nicht.

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Aschemenschen

Beitrag von domasla »

Ulrich Schmid: Aschemenschen

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main, 2006

(Roman)

"Gerd aß den ganzen Tag." So beginnt das Buch. Das klingt eigentlich ganz sympathisch. Doch schon auf der ersten Seite ändert sich dieser erste Eindruck und man findet Gerd allmählich nicht mehr so appetitlich. Seine Begleiterin Erla hat den Auftrag, ihm die Erfüllung einer Fantasie zu organisieren. Er will sich entführen lassen. Sie geraten in ein Nest in Nordwestchina. Nebensächlich geht es auch um den Konflikt zwischen Chinesen und Uighuren. Hauptsächlich um die Menschen, die schrittweise ins Spiel kommen.

Die Hauptdarstellerin erlebt immer wieder Rückblenden in die Schweiz und nach Hong Kong. Sie erklären, wie sie hierher gekommen ist und was sie geprägt hat. Die Handlungsmuster von Personen erkennt man im späteren Verlauf bei anderen wieder. Und sie erfährt von den "Aschemenschen" (灰人). Sie nehmen Kontakt mit ihr auf.

Weiter hinten im Buch wechselt die Perspektive. Es erzählt ein Äthiopier. Aus seiner Jugend. Über den "Roten Terror" des Mengistu-Regimes. - Was? - Ja. Später passt alles wieder zusammen. Mehr wird nicht verraten.

Ein Thriller. Ein Mystery-Thriller. Ohne schwarz-weiß-Malerei.

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The Lord of Death

Beitrag von domasla »

Eliot Pattison: The Lord of Death
(Der tibetische Verräter) (noch nicht erschienen)

Soho Press, New York, 2009

(Kriminalroman) (Inspektor Shan Serie, Buch 6)

Shan Tao Yun findet auf einer abgesperrten Straße in der Nähe des Mount Everest die Leiche der Tourismusministerin. Für die Polizei steht fest, dass der ehemalige Ermittler und Sträfling Shan, auf frischer Tat ertappt, der Mörder ist. Eine bequeme Lösung. Doch er schafft es, Zweifel an seiner Schuld zu begründen. Nun wird er gezwungen, die zweitbesten Verdächtigen zu finden: Unerwünschte Mönche, die auf der Flucht sind. Er will sie schützen und trotzdem die wahren Täter suchen.

Es geht um den tibetisch-chinesischen Konflikt, die staatliche Kontrolle über eine Religion und den Handel mit Kultgegenständen. Um Geld und Macht. Um die Menschen, die in diesem Spannungsfeld leben. Die Lösung liegt in Ereignissen, die 40 Jahre alt sind (2009 - 40 = ?). Es sieht zuerst nach zwei Seiten aus. Allerdings werden diese durch komplexe Persönlichkeitsbilder aufgeweicht. Eine Schuldzuweisung ist also nicht so einfach.

Spannend geschrieben; der Held braucht bis zum Ende, um ein vollständiges Bild zu erhalten. Inzwischen wird er unter Zeitdruck gesetzt. Die anderen Figuren sind nicht untätig.

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Gefangene der Löwenstadt

Beitrag von domasla »

Lucy Lum: Gefangene der Löwenstadt - Eine Jugend in Singapur
(The Thorn of Lion City)

Weltbild, Augsburg, 2007

(Autobiographie)

Eine Einwandererfamilie mit chinesischen Wurzeln ist auf dem Weg nach oben. Nach der Invasion der Japaner gibt es Schwierigkeiten. Familiäre Konflikte werden sichtbar.

Man erkennt sehr gut die traditionellen Verhaltensmuster und wie sie in einer neuen Zeit mit einer fremden Umgebung kollidieren. Der Übergang in andere soziale Schichten und der Kontakt mit anderen Kulturen wird durch sie gehemmt.

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Kathrin P.
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Re: Buchtipps

Beitrag von Kathrin P. »

*wunder* Hab ich wirklich schon so lange nur heimlich still und leise gelesen?

Naja, ich würde auf jeden Fall Qiu Xiaolong's Krimiserie mit unterstützen. Bis jetzt hab ich auch von anderen nur Gutes gehört... Für eine chronologische Reihenfolge der deutschen Übersetzungnen bitte hier: http://www.krimi-couch.de/krimis/qiu-xiaolong.html, für die englischen hier: http://www.stopyourekillingme.com/Q_Aut ... olong.html (Ich hoffe, das zählt nicht schon als Werbung! Aber einfach hier reinkopieren fände ich den Betreibern ggü. nicht fair, ist ja schließlich auch mit Arbeit verbunden...)

Außerdem hab ich noch eins, was ich hier bisher noch nicht gesehen (oder übersehen?) habe:
Ma Jian - Red Dust: Drei Jahre unterwegs durch China
Das hat mir meine Chefin zum Geburtstag geschenkt. Ich bin zwar noch nicht zum Lesen gekommen (zuerst Uni-Bücher und die Rezensionsexemplare für meinen Blog. Sorry, Prioritäten!), aber ich habe es auf dem Berg für dieses Jahr :)
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