Grufti hat geschrieben: mir sind keine "schweren Kriegsverbrechen" der USA in Korea bekannt....und hatte ausschließlich deswegen danach ganz einfach und ohne irgendeinen Hintersinn gefragt...
Die Amerikaner haben Nordkorea völlig flachgebombt und systematisch Deiche bombardiert, um Überschwemmungen herbeizuführen, wodurch viele nordkoreanische Bauern ersoffen sind und eine allgemeine Nahrungsmittelknappheit bewirkt wurde, was man als Kriegsverbrechen bewerten kann.
Allerdings waren schon damals im Koreakrieg die Kommunisten nach meiner Einschätzung wesentlich schlimmer. Z.B. sind die allermeisten Flüchtlinge, die im Krieg ihre Heimatorte verlassen haben aus dem Norden in den Süden geflohen und nicht umgekehrt, weil ihnen die ersten Jahre unter den Kommunisten von 1945 bis 1950 schon gereicht haben, so dass man heute die ganzen getrennten Familien hat. Amerikanische und südkoreanische Kriegsgefangene wurden von den Kommunisten übel misshandelt. Als die nordkoreanischen Truppen Südkorea besetzt hatten, wurden systematisch politisch missliebige Südkoreaner massakriert usw. Nebenbei hat das nordkoreanische Regime den Krieg begonnen.
Was die Bilder in dem Museum in Nordkorea angeht, handelt es sich nach meiner Einschätzung um üble rassistische Hetz-Propaganda, vergleichbar mit der NS-Darstellung von Juden, nur dass hier die dämonisch dargestellten Bösewichte weiße Amerikaner sind. Ähnlich rassistische Darstellungen (übertrieben lange Nasen, strohblonde Haare) hat man häufig in nordkoreanischen Propagandabildern in denen die Vernichtung von US-Soldaten dargestellt wird. Generell hat Nordkorea ein sehr rassistisches Regime, nach Berichten werden "gemischte" Babys die Nordkoreanerinnen die von chinesischen Männern geschwängert und dann zurück nach Nordkorea abgeschoben wurden in Nordkorea gebähren häufig nach der Geburt getötet, um die "reine koreanische Blutlinie" zu erhalten

