China bashing und China feiern

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ElStudente
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Re: China bashing und China feiern

Beitrag von ElStudente »

laogai hat geschrieben:
ElStudente hat geschrieben:Ich habe mir nicht die Mühe gemacht alle Beiträge bis ins Detail zu lesen, aber es erschließt sich mir nicht, wie hier einige dermaßen von China überzeugt sein können.
Du scheinst dir allgemein nicht viel Mühe zu machen. Entweder du liest alles von A bis Z durch, oder du ersparst dir besser Kommentare wie "es erschließt sich mir nicht, wie hier einige dermaßen von China überzeugt sein können". Denn wie kommst du zu dem Urteil, wenn du nicht alles gelesen hast?
ElStudente hat geschrieben:Das Bildungsniveau in diesem Land ist unterdurchschnittlich. Zwar trainieren sich die Chinesen im Laufe ihres Schülerlebens einen großen Fundus an Naturwissenschaftlichen Kenntnissen an, doch leider sind 99% davon nicht in der Lage diese Erkenntnisse kreativ einzusetzen - indem man zB neue Lösungen entwickelt, kreativ ist, Verfahren verbessert etc. Und das spiegelt ziemlich genau das Erfolgsrezept Chinas wieder: Aus Europa und den USA kommen Innovationen. Diese werden am Markt etabliert, von China kopiert und dann billiger und qualitativ etwas minderwertiger wieder auf den Markt geschmissen. Das ganze funktioniert nur, solange in Europa und Nordamerika die Köpfe ständig rauchen und es immer einen gewissen Innovationsfortschritt gegenüber China gibt, der anschließend kopiert werden kann.
Ersetze 'China' durch 'Japan' und 'Chinesen' durch 'Japaner' und dein Text könnte aus einer Zeit stammen, als du noch die Grundschule besucht hast. Damals wurde nämlich ziemlich ähnlich auf Japan und die ganzen Billigimporte/Kopierprodukte aus diesem Land geschimpft. Heute wird Japan von den "guten" Ländern (also die in Europa und Nordamerika/Australien) als eine Industrienation anerkannt. Das Bildungssystem in Japan hat sich jedoch nicht wesentlich geändert und ist mit dem chinesischen durchaus vergleichbar.

Als ich vor über 20 Jahren das erste mal nach China reiste (also als du noch pubertiertest) war das Land ziemlich Dritte Welt. Die Leute sind -wenn sie es sich leisten konnten- mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren. Ansonsten haben sie den Bus genommen wenn sie in der Stadt wohnten oder sind zu Fuß gelaufen. Die meisten sind zu Fuß gelaufen, denn nur 20% der chinesischen Bevölkerung lebte damals in einer urbanen Region. Heute sind es übrigens rund 50%.

Das ist dir natürlich nicht bewusst und schon gar nicht bekannt (Beiträge bis ins Detail zu lesen ist ja nicht so deine Stärke), aber vielleicht erreicht es dich ja dennoch irgendwie.
Ein Land und seine Bevölkerung, welches sich trotz der ganzen Größe, trotz der großen Anzahl an Menschen und trotz der vielen Probleme innerhalb von zwanzig Jahren quasi von null auf sagen wir mal 80% entwickelt hat verdient schon einigen Respekt, findest du nicht auch?

Natürlich ist China auch jetzt noch ein Entwicklungsland, welches sich nicht leisten kann 35jährige Studenten durchzufüttern :evil:. Aber das kommt noch in den nächsten Jahren! :P
Ich komme zu dem Urteil, weil ich jeden Beitrag zu 70% gelesen habe und mir deshalb durchaus eine Meinung bilden konnte. Du lobst das Schulsystem Chinas? Ein Land, in dem noch nichtmal jeder Mensch Zugang zu Bildung hat, findest du also gut? Du vergleichst das Japanische Bildungssystem mit dem Chinesischen? Ja richtig! Beide sind Schrott! In Zeiten wo in Japan Lehrerinnen sich vor ihren Schülern prostituieren um anschließend gute Bewertungen von der Klasse zu erhalten, kann man durchaus von Schrott sprechen. Ich war vor 20 Jahren zwar nicht persönlich in China, denn da war ich gerade mal 5 Jahre alt, aber ich habe mich mit der Entwicklung dieses Landes auseinandergesetzt. Wie du siehst bin in auch kein 35jähriger Student, sondern 25Jähriger Doktorand. Mit 27 bin ich spätestens fertig. Noch irgendwelche dummen Kommentare dazu? Nein? Danke.

Und Respekt gilt nicht dem Land China oder seiner Bevölkerung, sondern seiner Regierung. Sie hat es mit ihrer Kommunistischen Diktatur geschafft Stabilität zu sorgen und die Menschen zu arbeitenden Marionetten zu erziehen, die ihr Leben einem Ziel unterordnen: Reich werden.
Bis heute schaffen es die Parteifunktionäre sich durch Korruption und krumme Geschäfte die Taschen vollzustopfen, während in Fabriken junge Frauen für 10 Euro pro Tag im Akkord Hemden nähen. Also das hat wirklich Respekt verdient, da muss ich dir echt Recht geben.
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BeijingGuy
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Re: China bashing und China feiern

Beitrag von BeijingGuy »

ElStudente hat geschrieben:Ich war vor 20 Jahren zwar nicht persönlich in China, denn da war ich gerade mal 5 Jahre alt, aber ich habe mich mit der Entwicklung dieses Landes auseinandergesetzt. Wie du siehst bin in auch kein 35jähriger Student, sondern 25Jähriger Doktorand. Mit 27 bin ich spätestens fertig. Noch irgendwelche dummen Kommentare dazu? Nein? Danke.
:lol: :lol: :lol: :lol:

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Re: China bashing und China feiern

Beitrag von ElStudente »

qpr hat geschrieben:
ElStudente hat geschrieben:
Du vergleichst das Japanische Bildungssystem mit dem Chinesischen? Ja richtig! Beide sind Schrott! In Zeiten wo in Japan Lehrerinnen sich vor ihren Schülern prostituieren um anschließend gute Bewertungen von der Klasse zu erhalten, kann man durchaus von Schrott sprechen.


Bist du schon jemals in deinem Leben in Japan gewesen und hast das dortige Schulsystem vor Ort erlebt?
Oder woher hast du diese Informationen über das Schulsystem?

ElStudente hat geschrieben: Wie du siehst bin in auch kein 35jähriger Student, sondern 25Jähriger Doktorand. Mit 27 bin ich spätestens fertig. Noch irgendwelche dummen Kommentare dazu? Nein? Danke.
Und was soll uns das sagen?
Das du dann mit 27 Jahren etwas besseres bist als andere ( so kommt es nämlich rüber, auch wenn man andere Kommentare von dir über ältere Studenten liest ).
Das soll es nicht sagen, aber man darf sich doch mal verteidigen, wenn jemand sarkastisch über ältere Studenten herzieht und mich auch zu ihnen zählt, obwohl ich keiner bin.
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Re: China bashing und China feiern

Beitrag von Laogai »

ElStudente hat geschrieben:Du lobst das Schulsystem Chinas?
Nein, das habe ich selbst in den 30%, die du nicht gelesen hast, nicht gemacht. Ich habe verglichen, nicht bewertet. Scroll einfach nochmal zurück.
ElStudente hat geschrieben:Wie du siehst bin in auch kein 35jähriger Student, sondern 25Jähriger Doktorand. Mit 27 bin ich spätestens fertig. Noch irgendwelche dummen Kommentare dazu? Nein? Danke.
Dafür muss ich mich entschuldigen, habe ich doch den 35jährigen Studenten aus einem anderen Thread auf dich bezogen :oops:
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Re: China bashing und China feiern

Beitrag von Saiber »

elstudente hat geschrieben:Das soll es nicht sagen, aber man darf sich doch mal verteidigen, wenn jemand sarkastisch über ältere Studenten herzieht und mich auch zu ihnen zählt, obwohl ich keiner bin.
Ich weiss zwar nicht was der Unterschied zwischen den "alteren Studenten" und dir sind, aber wer sich Klischees aus dem Mainstream bedient, der lockt keinen Kanickel hintern Ofen hervor. Auch wenn er mit 27 einen "Nobelpreis" gewinnt.

Vor Ehrfurcht zusammenbrechend hochachtungsvoll

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Re: China bashing und China feiern

Beitrag von Saiber »

Aremonus hat geschrieben:Die Vergleiche zwischen Japan und China greifen IMHO immer etwas kurz. Das ist, als würde man Deutschland mit Russland vergleichen. Die beiden Länder sind sowohl kulturell wie auch geographisch und sozioökonomisch extrem unterschiedlich.
Wenn du Deutschland mit Russland vergleichst vielleicht. Aber was ist so unterschiedlich zwischen China und Japan was der Industriellen Entwicklung angeht? Was hat der geographische, soziooekonomischer Unterschied damit zu tun?
Fangen wir bei der Wirtschaft an. Japan begann bereits im Jahre 1950 als eigentliches Erstweltland mit der Entwicklung - das BIP pro Kopf war damals etwa gleich hoch wie jenes von Spanien. China hingegen begann seine Entwicklung auf dem Entwicklungsniveau eines afrikanischen Katastrophenstaates. Daher ist der Vergleich hier schon sehr unfair.
Was fuern BS. Japan war schon in den 1900 ein weit fortgeschrittenes Industrieland und das weil es genauso wie China und andere Laender Asiens den Imperialismus des Westen fuerchtete. Die Japaner hatten es als Erstes kapiert gehabt dass wenn sie ihr Land auf den Status Quo Stand bringen wuerde sie nicht auf der Strecke bleiben werden. Nur sie wurden vom Virus Imperialismus infiziert und mussten selber erobern um zu ueberleben. Nach dem Krieg waren trotz Zerstoerung noch weitgehend alle Industrie und Know How vorhanden, die sie stark gemacht hatten. China ist schon lange hinter dieser Situation.
Bei der Bildung mag zwar die zu Grunde liegende konfuzianische Philosophie übereinstimmen - doch in Japan (wie auch in Südkorea) wird durchaus auch viel Wert auf die Ausbildung von verantwortungsbewussten Führungskräften gelegt (wenngleich weniger als in Europa).
Also ob diese Dinge in Mainland China jetzt Fremdwoerter waeren.
Zudem exisitert in Japan Meinungsäusserungsfreiheit, sodass sich eine intellektuelle Elite entwickeln konnte -
.... hahhahaha.... ich lache nicht wegen dem Vorhandensein dieses Aspektes aber dass das ein Aspekt sein solll...hahahahahah.
Chinas Intellektuelle sind seit 1989 bis auf ein paar Künstler kaum sichtbar und bevorzugten wegen der drohenden Strafen oft, ins Meer zu springen (bildlich gesprochen), d.h. wirtschaftlich tätig zu werden, statt sich mit den Problemen der chinesischen Gesellschaft zu beschäftigen. Auch hier sind die Unterschiede zu Japan beträchtlich.
du wirst dich wundern....
Dennoch sind die langfristigen Wachstumsaussichten für China gut - denn das Land hat noch nicht einmal die Produktivität der ehemaligen Sovjetunion vor deren Untergang erreicht.
mmmmh, nach dieser Aussage zu urteilen wuerdest du beurteilen dass der Untergang der UDSSR deren Ende der Produktivitaet zuzuordnen sei? Aremonus, ich habe keine Lust mehr....
Die Risiken sehe ich eher im Mittelfristigen bereich - besonders bei den Immobilien.
Wieder einer der dem Mainstream aufspringen will. Was ist neues? ich bin gespannt.....
Denn China wird seinen Finanzmarkt liberalisieren müssen
und anderswo (ich will nicht erwaehnen wo...) will man ganz im Gegenteil verkehren....hahahhahahaha
und dann werden die Chinesen irgendwann auch mal auf die Idee kommen, dass sie ihre Anlagen diversifizieren könnten (was derzeit ja noch kaum möglich ist). Der darauf folgende Nachfrageeinbruch dürfte zu einer Bereinigung des Marktes führen und eine massive Rezesison zur Folge haben.
SChluck Schluck Schluck, wirklich geil das Tsing Tao. Nur so vertraegt man es.... :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
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