Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

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ingo_001
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von ingo_001 »

aquadraht hat geschrieben:Das ist natürlich so eine Sache. Ohne den in Jugoslavien vorhandenen Nationalismus und regionalen Egoismus wäre das alles nicht möglich gewesen.
Genau. Also sollte doch wohl klar sein, dass ohne die "Groß-Serbischen" Allmachts-Bestrebungen, die Folgen (Massaker, KZs, "Kollateralschäden") gar nicht eingetreten wären.
Dass man (speziell von US-amerikanischer Seite) die NATO-Ost-Erweiterung - entgegen abgegebener Versprechungen - betrieb, ist freilich kein Ruhmesblatt in Bezug auf Glaubwürdigkeit.
aquadraht hat geschrieben:Übrigens glaube ich auch nicht so recht, dass der Angriff auf die chinesische Botschaft ein Versehen war.
DAS glaubt wohl Niemand.
Als "Grund"/"Endschuldigung" angeblich veraltetes Karten-Material zu nennen ... Mich wunderts ehrlich, dass man auf chinesischer Seite damals so ruhig geblieben war.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Topas
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von Topas »

Nur mal so nebenbei :

Kennt ihr Jülich ? Das beschauliche Städtchen, wo ich herkomme. Jülich ist die im zweiten Weltkrieg am meisten zerstörteste Stadt gewesen ( glaube hier standen noch ganze 5 Häuser ). Warum ? Weil wir eine nette Zitadelle - allso eine ummauerte Festung sammt Graben in der Stadtmitte haben. Aus dem Mittelalter. Diese Zitadelle war aber schon vor 100 Jahren nicht mehr als solche genutzt worden, da Jülich kein eigenens Herzogtum mehr war ( gehörte zu Preussen ) Folglich auch nicht als Festung ausgestattet. Nun hatten aber die Engländer, welche Jülich eroberten, Kartenmaterial, in der Jülich immer noch als Schwerbewaffnete Festung aufgeführt worden wahr. Also veraltete Karten......deshalb wurde Jülich dermassen zerstört.
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beowulf
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von beowulf »

du willst nicht wk2 mit serbien 1999 vergleichen, oder?

Ich kategorisiere das einmal als interessante Geschichte nebenbei (das Wort benützt da ja auch) ab und nicht als Argument. Ok?
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bossel
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von bossel »

jadelixx hat geschrieben:Ich habe fast nur Kontakt zu Chinesen, die mit dem Computer umgehen können.
Sowas kann die eigene Sicht schonmal etwas verzerren (hier im Forum tauchen auch immer mal wieder Leutchen auf, die nur Peking oder/& Shanghai kennen & dann denken, was da abgeht, ist überall in China so). Du darfst nicht vergessen, daß die Mehrzahl der Chinesen immer noch zur Landbevölkerung zählt. Da ist mit Internet schonmal nicht viel. In den Städten sieht das differenzierter aus, aber auch nicht großartig. Die Leutchen in Kanton haben Glück, weil sie HK-Sender empfangen können & dürften idR schon etwas besser informiert sein als der Schnitt.

Ich weiß nicht, wie es mit der Gegend nahe Taiwan aussieht; ob da vielleicht TW-Sender zu empfangen sind (& nicht geblockt werden), aber selbst wenn, ist auch das nur eine kleine Minderheit.

Selbst bei Leuten mit ordentlichen Englischkenntnissen (für sich genommen schon eine kleine Minderheit) ist es mit dem Sprachverständnis auch nicht unbedingt soweit her. Für Gespräche oder Chats mag es reichen, aber um komplexere Nachrichtenartikel zu verstehen, braucht man schon etwas mehr. & das fehlt leider oft sogar bei Englischstudenten. Mußte ich leider immer wieder feststellen, wenn ich meinen Studenten (relativ einfache) Artikel zur Bearbeitung vorlegte.
Diejenigen, die keinen direkten Internet Zugang haben, haben heute noch jede Menge anderer Informationskanäle zur Verfügung, DVD/CD, USB Sticks/MP3 Player, Kleincomputer und Handy.
Nee, außer Handys (Gerüchteküche) ist da nicht viel. Die allerwenigsten Leute auf dem Land haben Computer, & auch in den Städten sind diese immer noch die Minderheit. Die Hauptinformationsquelle ist das TV (welches übrigens anscheinend in vielen Häusern & Geschäften quasi ununterbrochen läuft).
So ein Ding als während des Tibetkonflikts in deutschen und amerikanischen "Schnell"-Medien zeitgleich ein Bild knüppelnder Nepalpolizisten in die News geschoben wurde und auch noch, ja man muß schon sagen flächendeckend mißkommentiert wurde, läßt erhebliche Zweifel aufkommen, worum es den freien westlichen Medien(und aus chin. Sicht dem gesamten freien Westen) denn eigentlich geht
Das lag wohl eher daran, daß keine Bilder aus Tibet selbst vorlagen. & dann hat vermutlich jemand in einer Nachrichtenagentur irgendein Bild falsch beschriftet, welches dann einfach von der Presse so übernommen wurde. Ich habe so den Verdacht, daß da oft irgendwelche Praktikanten an der Arbeit waren.
"Hey, hier ist ein Artikel über das Tohuwabohu in China. Such mal ein Bild dafür raus. & beeil Dich ein bißchen! In 5 Minuten brauchen wir Kaffee für die Redaktionskonferenz."
Scheiß auf die Nationalisten, Grenzbetoner und Kulturfetischisten, lets mix! :D :D :D
Dem kann ich von Herzen zustimmen.
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bossel
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von bossel »

aquadraht hat geschrieben:China hat an Jugoslawien und der UdSSR studieren können, was einem Land widerfährt, das sich der westlichen Wertegemeinschaft auf Gnade oder Ungnade ergibt.
Leider hat "China" da wohl nicht richtig studiert. Sonst wüßte es, daß die größten Probleme da entstehen, wo Unabhängigkeitsbestrebungen gewaltsam unterdrückt werden.


Topas hat geschrieben:
aquadraht hat geschrieben:Naja, andere NATO-Partner machen nicht genau das, aber sie haben immerhin sowas wie den jugoslawischen Bürgerkrieg angezettelt,
Wo hast du dass denn her ? Bitte belegen ! Sonst ist es eine Unterstellung.
Eigentlich hätte ich das hier ja auf die kranke Phantasie geschoben, aber unser Wasserfaden hat sich ja andernorts schon geoutet, als er den Wikipediaartikel über die 5-Mao-Armee als antikommunistische Hetze diffamierte. Das sagt ja schon einiges.


aquadraht hat geschrieben:Es ist eigentlich unter den meisten Zeitgeschichtlern unumstritten, dass die von Mock, Kohl und Genscher erzwungene Anerkennung der Sezession Kroatiens und Sloweniens der Startschuss zum Bürgerkrieg war
Dann bring mal ein paar Belege für diese "meisten Zeitgeschichtler".

Interessant ist ja auch, daß die Anerkennung im Dezember erfolgte (& erst im Januar des nächsten Jahres in Kraft trat, IIRC), der Krieg aber schon Monate vorher ausbrach. Der Startschuß erfolgte also lange nach dem Beginn der Kämpfe. Entweder sind das höchst seltsame Zeitgeschichtler oder da ist doch wieder eine kranke Phantasie am Werk.


ingo_001 hat geschrieben:Genau. Also sollte doch wohl klar sein, dass ohne die "Groß-Serbischen" Allmachts-Bestrebungen, die Folgen (Massaker, KZs, "Kollateralschäden") gar nicht eingetreten wären.
Auch lustig, daß bei aquadraht Milosevic überhaupt nicht vorzukommen scheint.
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von aquadraht »

ingo_001 hat geschrieben:
aquadraht hat geschrieben:Das ist natürlich so eine Sache. Ohne den in Jugoslavien vorhandenen Nationalismus und regionalen Egoismus wäre das alles nicht möglich gewesen.
Genau. Also sollte doch wohl klar sein, dass ohne die "Groß-Serbischen" Allmachts-Bestrebungen, die Folgen (Massaker, KZs, "Kollateralschäden") gar nicht eingetreten wären.
Natürlich auch ohne die nicht, allerdings auch die der anderen Seiten im Konflikt nicht, deren Massaker wie die Verbrechen des Naser Oric totgeschwiegen und von dem Skandalgericht im Haag gar freigesprochen wurden (Jamie Shea zu Den Haag und dem Nato-Überfall: "Sie können uns gar nicht anklagen, wir bezahlen sie ja" - manchmal hatte er schon recht), oder das Wüten der ersten westlich gestützten Interventionsarmee, der Araber unter Bin Laden - ich habe während meiner Arbeit in Schweden mit Kroaten gesprochen, deren Dörfer durch jene ausgelöscht wurden.

Ich will das auch nicht endlos ausdehnen. Es geht mir nicht darum, eine Seite in dem Konflikt weisszuwaschen. Dass die dümmsten und flachsten im Forum nun nach den ritualisierten Bannsprüchen wider den Teufel Milosevic heulen, war angesichts deren so oft demonstrierter Armut an Geist wie an Sitten in keiner Weise erstaunlich. Wäre jemand Serbe, so hätte er gewiss die Pflicht, auch vor der eigenen Tür zu kehren und sich eigener Verantwortung und der seiner Politiker zu stellen. Dies ist es, was ich tue, denn das Land, dessen Politiker von Kohl bis Joseph Fischer schwerste Schuld an den Gräueln tragen, ist das meine, und nicht das unglückliche Jugoslavien.
Dass man (speziell von US-amerikanischer Seite) die NATO-Ost-Erweiterung - entgegen abgegebener Versprechungen - betrieb, ist freilich kein Ruhmesblatt in Bezug auf Glaubwürdigkeit.
Das ist aber ein schönes Beispiel für die Arroganz selbstempfundener Sieger an einem gefühlten Ende der Geschichte. Während sie noch in aller Welt mit neuen Plünderungen und neuer Gewalt wüteten, ist hinter ihrem Rücken und von ihnen unbemerkt die Geschichte weitergegangen. Heute ist der so arrogant proklamierte Sieg zerronnen, das Geld weg und die Vormachtstellung unaufhaltsam am Entgleiten. Die vormals stärkste Weltmacht ist in ähnlicher Situation wie 1989 die UdSSR: Der ideologische Glanz ist verblasst, und Legitimation wird nur noch aus einer Militärmacht gezogen, die für die schwächelnde Ökonomie zur immer grösseren Last wird. Neue Mächte haben einen Aufstieg vollzogen, den die Geschichtsblinden erst in den letzten Jahren mit Staunen und Ärger recht zur Kenntnis nahmen.

In Geschichtsbüchern der Zukunft könnte das Jahr 1978 einen höheren Stellenwert einnehmen als die Jahre 1989-91, so wie heute das Jahr 1776 als Leuchtturmdatum gilt, nicht etwa die Zeitgenossen so viel wichtiger erscheinende Niederbrennung von Washington 1814.
aquadraht hat geschrieben:Übrigens glaube ich auch nicht so recht, dass der Angriff auf die chinesische Botschaft ein Versehen war.
DAS glaubt wohl Niemand.
Ok.
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von aquadraht »

Topas hat geschrieben:Nur mal so nebenbei :

Kennt ihr Jülich ? Das beschauliche Städtchen, wo ich herkomme. Jülich ist die im zweiten Weltkrieg am meisten zerstörteste Stadt gewesen ( glaube hier standen noch ganze 5 Häuser ). Warum ? Weil wir eine nette Zitadelle .. haben. .. Nun hatten aber die Engländer, welche Jülich eroberten, Kartenmaterial, in der Jülich immer noch als Schwerbewaffnete Festung aufgeführt worden wahr. Also veraltete Karten......deshalb wurde Jülich dermassen zerstört.
Klingt nett, Topas. Aber hier in Berlin, im Zeitschriftenarchiv der Staatsbibliothek, haben wir komplette Ausgaben des "Reich" und des "Völkischen Beobachters". Dort ist ausdrücklich die Rede von "Festung und Brückenkopf Jülich". Auch der Wehrmachtsbericht vom November 1944 verzeichnet "heftige Kämpfe um den Brückenkopf Jülich". Es waren übrigens US-Truppen, nicht britische, und sie verzeichnen vom 4. November 1944 bis zur Überschreitung der Rur über 400 Tote und mehrere tausend Verwundete. Das heisst nicht, dass alle Zerstörungen erforderlich waren. Aber wer hatte nochmal den Krieg angefangen?

Gruss, a^2
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von Topas »

aquadraht hat geschrieben:Klingt nett, Topas. Aber hier in Berlin, im Zeitschriftenarchiv der Staatsbibliothek, haben wir komplette Ausgaben des "Reich" und des "Völkischen Beobachters". Dort ist ausdrücklich die Rede von "Festung und Brückenkopf Jülich". Auch der Wehrmachtsbericht vom November 1944 verzeichnet "heftige Kämpfe um den Brückenkopf Jülich". Es waren übrigens US-Truppen, nicht britische, und sie verzeichnen vom 4. November 1944 bis zur Überschreitung der Rur über 400 Tote und mehrere tausend Verwundete. Das heisst nicht, dass alle Zerstörungen erforderlich waren. Aber wer hatte nochmal den Krieg angefangen?
Peru hat den Krieg angefangen. :roll:
Mit dem Brückenkopf Jülich ist ein Mittelalterliches Gemäuer auf der Westseite der Stadt gemeint, wo ein kleiner Graben vorgelagert ist. Dieses Gemäuer hat wie auch die Zitadelle Öffnungen für Kanonen. Mittelalterliche Kanonen. Wer es letztendlich angegriffen hat, ist mir in diesem zusammenhang egal, von mir aus auch die Franzosen. Mir geht es darum, dass es durchaus vorkommen kann, dass veraltetes Kartenmaterial verwendet wird, ohne jetzt auf den Fall der chinesischen Botschaft Rückschlüsse ziehen zu wollen. Wieviele Tote es gab weiss ich nicht, jedoch war Jülich nun mal die - zumindest nach offizieller lesartn - zerstörteste Stadt. Und das Augrund veraltete karten.
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bossel
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von bossel »

Wasserfaden hat geschrieben:allerdings auch die der anderen Seiten im Konflikt nicht, deren Massaker wie die Verbrechen des Naser Oric totgeschwiegen und von dem Skandalgericht im Haag gar freigesprochen wurden
Ach, Du armer kleiner Lügenbold. Die Vorwürfe gegen Oric wurden in westlichen Medien veröffentlicht. Du warst vielleicht nur zu beschäftigt, Deine überragende Bildung aufrechtzuerhalten, um es zu merken.

Außerdem wurde Oric verurteilt & erst in der Berufung mangels Beweisen freigesprochen. Mir ist klar, daß für einen Altkommunisten diese ganze Soße mit Beweisen, in dubio pro reo & rechtsstaatlichem Verfahren zu kompliziert ist, aber so ist's nunmal. Wenn Dir natürlich Beweise gegen Oric vorliegen, steht es Dir frei, diese dem Gericht vorzulegen. 8)
das Wüten der ersten westlich gestützten Interventionsarmee, der Araber unter Bin Laden
Kranke Phantasie mal wieder? Deine kroatischen Opfer haben Dich sicher mit Belegen gefüttert, daß es eine Armee war, oder? Noch dazu vom Westen "gestützt" (was immer Du darunter verstehst). Zeig mal her...
wider den Teufel Milosevic heulen
Armer, kranker alter Mann, Deine Phantasie geht doch echt mit Dir durch. Wo habe ich denn was von Teufel geschrieben?
Wäre jemand Serbe, so hätte er gewiss die Pflicht, auch vor der eigenen Tür zu kehren und sich eigener Verantwortung und der seiner Politiker zu stellen.
& dann natürlich wieder diese Kollektivistenscheiße, tststs ...
Auch ein Serbe hat nur Verantwortung für das, was er selbst tut, nicht für Aktionen seiner Politiker.
Dies ist es, was ich tue, denn das Land, dessen Politiker von Kohl bis Joseph Fischer schwerste Schuld an den Gräueln tragen, ist das meine, und nicht das unglückliche Jugoslavien.
Armer, kranker alter Mann. So eine große Last auf Deinen Schultern. :shock:

Schade auch, daß Du Deine "meisten Zeitgeschichtler" nicht mehr findest.


aquadraht hat geschrieben:Aber wer hatte nochmal den Krieg angefangen?
Japan natürlich.
Deutschland & die Sowjetunion sind erst später mit ihrem Angriff auf Polen eingestiegen.
Daß man Dir trotz Deiner hohen Bildung aber auch alles erklären muß.
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von devurandom »

@bossel.
also mal ganz ehrlich. Hast doch irgendwann mal geschrieben. Dass Du als Kind von Bullys gehaenselt wurdest. So langsam verstehe ich auch warum.... ;-)
Vom Bosienkrieg habe ich gelind gesagt gar keine Ahnung, Sachlich kann ich also nix zu der OT Diskussion beitragen. Allerdings erscheinen mir deine "Nettigkeiten" auf der Zeitachse exponentiell zu steigen.
bossel hat geschrieben: ...hinterfotzig...
bossel hat geschrieben: ...verlogen...
bossel hat geschrieben: ...Luegenbold...
bossel hat geschrieben: ...kranke Phantasien...
bossel hat geschrieben: ...armer, kranker alter Mann...
Nix gegen loses Mundwerk. Ich pflege auch mal gerne Brachialstil, gepaart mit dem mir selbst eingebildten "hohen" Bildungstand finde ich mich auch oft besonders cool dabei. ;-) Wo's allerdings nicht sein muss, kann man's auch mal sparen. Andere Leute sind schon wegen kleineren "Vergehen" zensiert worden. Sidenote: Scheinbar gilt die Zensureifer von Kim nur politisch relevanten Persoenlichkeiten, aber nicht den Beleidigungen unter einander. What ever.. ist sein Board.

EDIT: achja: Jaja, die anderen haben angefangen usw. usw.

Gruss
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von aquadraht »

devurandom hat geschrieben:.. (mit Belustigung gelesen) ..
/dev/urandom, leicht angewidert
Ich sag mal, da hilft nur ignorieren. Wenn sich jemand beschmutzt, geht man zur Seite.

Was den Admin angeht, lass mal. Ich finde so wenig Zensur wie möglich schon richtig.
Bei den Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens fürchtet er vielleicht rechtliche Folgen - und wie Du richtigst schreibst, es ist sein Brett, nettes Brett auch, also was soll's.

Gruss, a²
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von Skorpid »

Gerade im Netz gelesen. Es geht scheinbar munter weiter:

Chinesische Polizisten erschießen zwei Uiguren

Wieder Tote in Ürümqi: Die chinesische Polizei hat in der Hauptstadt der Provinz Xinjiang unter ungeklärten Umständen zwei Angehörige der uigurischen Volksgruppe erschossen. Jetzt wächst die Furcht vor dem Aufflammen neuer Unruhen.

Nachzulesen bei http://www.spiegel.de/politik/ausland/0 ... 42,00.html

(kompletten Bericht vor Kommentaren bitte lesen)

Schade das sie dort nicht zur Ruhe finden :-( Meine Seidenstraßentour rückt so immer weiter in unerreichbare Zukunft... einfach momentan zuviele Gefahren unterwegs, war vor 700 Jahren wohl sicherer dort zu reisen als heute.
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von ingo_001 »

Skorpid hat geschrieben: ... war vor 700 Jahren wohl sicherer dort zu reisen als heute.
Würd ich nicht drauf wetten, vor 700 Jahren hattest Du keine Chance die gerade aktuelle Lage vor Ort zu kennen.
Damals waren solche Reisen immer ein Schuss ins Blaue ... man wusste nie, was einen unterwegs oder am Zielort erwartete.
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von beowulf »

Lol - vor 700 Jahren waren die Chancen nicht gerade klein, dass die Karawane von Nomadenstämme überfallen worden wäre. Abgesehen davon, dass die Gefahr auch nicht so gering war, in den Wüstengebieten zu verdursten :-)

Ich schätze einmal in ein paar Wochen, hat sich die Lage beruhigt und man kann ohne Probleme durch das Land reisen - wenn nicht die KP eine Sperre über das Gebiet verhängt. Was ich nicht hoffe. Ich hoffe eher, dass sie ihre Minderheitenpolitik neu aufrollt und die wirtschaftliche Ungleichheit bekämpft und verstärkte Mitsprache den Minderheiten gewährt.
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Alles Lügel

Beitrag von Laogai »

Skorpid hat geschrieben:kompletten Bericht vor Kommentaren bitte lesen
Done!
Skorpid zitiert den Spiegel hat geschrieben:Die chinesische Polizei hat in der Hauptstadt der Provinz Xinjiang unter ungeklärten Umständen zwei Angehörige der uigurischen Volksgruppe erschossen.
(Hervorhebung durch Laogai)

Im Artikel heißt es:
Der Spiegel hat geschrieben:Nach chinesischen Behördenangaben erschossen Polizisten zwei Uiguren, ein dritter wurde verletzt. Die Beamten hätten versucht, die drei Männer von einem Überfall mit Messern und Stangen auf einen weiteren Mann abzuhalten und seien dabei selbst angegriffen worden, erklärte ein Regierungssprecher in Ürümqi. Bei dem Überfallenen soll es sich nach Polizeiangaben ebenfalls um einen Uiguren handeln.
Da stehen doch die Umstände!

Aber weil sie von "chinesischen Behördenangaben" stammen sind sie natürlich ungeklärt. Behördenangaben netter Länder werden nimmer als "ungeklärt" bezeichnet, sondern sind Fakt. Spieglein, ik hör dir trapsen...
Skorpid hat geschrieben:kompletten Bericht vor Kommentaren bitte lesen
Ich hoffe, du hast auch aufmerksam den kompletten Bericht gelesen, und nicht nur die reißerische Überschrift!
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Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
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