Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

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Bernhard
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von Bernhard »

@serenita
Danke für deinen Beitrag.

Ich vermute mal, bis in die 80-er Jahre hinein war die Kontrolle und Überwachung des einzelnen ziemlich groß, und das Ausleben von individuellen oder ethnischen Besonderheiten war sehr eingeschränkt. In so einem eher repressiven Klima ist klar, dass sich einzelne Volksgruppen nicht so leicht als Minderheit formieren können und es deswegen zu weniger Aufständen kommt.

Dass dort schon lange verborgene Spannungen und sogar Hass geschwelt haben, ist klar. Aus heiterem Himmel kann so etwas nicht ausbrechen, selbst wenn es einen konkreten Anlass gibt. Wie sehr die Exil-Uiguren Schuld an der Eskalation haben, weiß ich nicht. Manche Forumsmitglieder sind ja überzeugt, dass deren Anteil beträchtlich ist.

Ich habe auch gemerkt, dass einige Chinesen auf Uiguren nicht gut zu sprechen sind. Inwieweit das berechtigt ist, weiß ich natürlich auch nicht.

Niemand weiß wohl, wie es weitergehen soll. Die beiden Volksgruppen (und alle übrigen in Xinjiang) müssen weiterhin miteinander auskommen, da führt wohl kein Weg daran vorbei. Aber es wird schwer werden, das ist sicher.
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OlafSt
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von OlafSt »

@serenita: Darum schrieb ich ja auch "üblicherweise" :wink:
jadelixx
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von jadelixx »

serenita hat geschrieben:
OlafSt hat geschrieben:Sie sind es nicht gewohnt, Informationen mit Mißtrauen zu betrachten und zu Hinterfragen (so wie wir es hier in Europa üblicherweise tun). .
Europa? Wenn wir die DDR auch dazu zählen, wird man noch sein blaues Wunder erleben. Die Ostdeutschen, zumind. diejenigen, die noch die DDR erlebt/überlebt haben, weisen ähnliches Verhalten auf, dass für sie diffenrenzierte Betrachtungsweise völlig fremd ist.
Hallo? Gehts noch?
Mal abgesehen davon das Deine Kenntnisse in Geographie, gelinde gesagt, beschränkt zu sein scheinen, läßt sich aus Deiner Aussage alles andere als eine differenzierte Betrachtungsweise ableiten. Und über die müßtest Du schon verfügen, wenn Du Dich hier so anmaßt.
Gerade diejenigen die das DDR System erlebt haben, sind es gewohnt nach einer Differenz zwischen Wirklichkeit und vorgegebener Betrachtungsweise zu suchen und Meinungsbilder sehr viel intensiver zu hinterfragen.
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bossel
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von bossel »

beowulf hat geschrieben:Nur unsere Medien bringen lieber Lügengeschichten der ver.. Exiluighuren
Na, wieder 5 Mao verdient?
(z.B. überall in der Stadt hängen Köpfe von Uighurischen Studenten, wir haben friedlich demonstriert und die Soldaten haben uns einfach niedergeschossen etc.)
Interessant, welche Nachrichtenquellen hast Du denn? Das mußt Du unbedingt verlinken!
KP schiesst friedliche Demonstranten nieder, Han unterdrücken Uighuren
Die Schlagzeilen habe ich auch nicht gesehen. Wo sind die Links?


Coolchen hat geschrieben:Und was wenn es doch so ist? Bricht für Dich dann eine Welt zusammen?
Meine Welt bin ich, die bricht zusammen, wenn ich krepiere.
Ich empfinde Dein Auftreten als sehr unhöflich,
Bin ich prinzipiell. Höflichkeit ist was für Schleimer.
zumal Du mich erstens nicht kennst
Ich will Dich nicht kennen, ich brauche Dich nicht zu kennen. Ich diskutiere ausschließlich über Deinen Aussagen hier im Forum. Ob Du im wahren Leben ein heiliger Samariter oder verdammter Massenmörder bist, ist unerheblich.
Bist Du wirklich der Meinung, dass Du nachdem Du Informationen aus der Presse bezogen hast, dass Du weißt welche Informationen fehlen bzw. verdreht wurden?
Erfahrung lehrt mich, daß man einen recht guten Schnitt machen kann, wenn man genügend Informationsquellen zur Verfügung hat.
Aber anstatt sich jetzt hinzusetzen die tiefen geschichtlichen aber auch sozialen Hintergründe aufzuzeigen, warum es zu dieser Eskalation gekommen ist, wird lapidar nur über den Fall berichtet!
Es ist nicht Sache der Nachrichten, über Hintergründe zu berichten. Dafür gibt es spezialisierte Formate.
Bis vor dem letzten Wochenende wusste kaum ein Deutscher wo Xinjiang liegt noch was Uiguren sein könnten und Wir sollen es auch gar nicht wissen und auch nicht um was es dort genau geht, weil dann könnte es ja auch hier zu Protesten kommen, der verhindert werden soll.
Worauf beruhen denn nun Deine Informationen, daß es hier so eine große Verschwörung gibt?
Aber vergesst bitte eines nicht.
Es gibt immer zwei Wahrheiten in dieser Welt.
Vielleicht gibt es auch nur eine Wahrheit mit verschiedenen Interpretationen?


Mathias hat geschrieben:Ich denke die Uiguren haben mehr als genug Freiheiten, auch die, sich selbst zu verwirklichen.
:lol:
Apropos Rassismus, in den deutschen Medien kristallisiert sich gerade ein Schimpfwort heraus: "Han-Chinese!"
Schimpfwort? Kleiner Witzbold, Du...
Peking riegelt Uiguren-Viertel ab. Peking? Die Stadt, alle Pekinger, oder was nun? Für mich klingt die Parole wie: "Der Iwan steht an der Oder".
Da zeigt aber wieder einer, wieviel Erfahrung er mit Medien hat.
Das ist eine übliche Ausdrucksweise, wenn eine Regierung gemeint ist: "Paris gab bekannt...", "London rief dazu auf...", "Rußland entschied...", "Das Weiße Haus ließ verlauten...". Wer meint, daß damit Gebäude, Städte, Länder oder Völker gemeint sind, der hat wohl bislang auf dem Mond gelebt.



romeo hat geschrieben:Erfahrungsgemäß sind islam. Gesellschaften unfähig, mit Nichtmoslems friedlich unter einem Dach zu leben.
Das ist Quatsch. Je nach Gegend gab es Jahrhunderte friedlichen Zusammenlebens.
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bossel
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von bossel »

devurandom hat geschrieben:hmmm, weil Fremdenhass in unseren Genen liegt und evolutinaer bedingt gar notwendig ist?
& deshalb muß alles zu einer einheitlichen Soße eingestampft werden? Außerdem hat die Geschichte gezeigt, daß multikulturelle Gesellschaften durchaus funktionieren können (solange die wirtschaftliche Grundlage stimmt). Es gibt zwar immer Reibungspunkte, aber es ist durchaus möglich, friedlich zusammenzuleben. Probleme entstehen vor allem, wenn die wirtschaftliche Lage sich drastisch verschlechtert oder wenn eine Gruppe versucht, andere zu dominieren.
Andererseits sollte man sich ueber die Reaktion bei der offiziellen Veroeffentlichung der Zahlen Gedanken machen, wo schon durch Geruechte aller Art derartiger Hass auf beiden Seiten geschuert werden kann.
Das ist natürlich ein gewichtiges Argument. Die Frage ist aber: "Warum haben der Internetmob & SMS-Gerüchte so großen Einfluß in China?"
Da kommt man dann auch schnell wieder auf die Zensur der offiziellen Medien. Wenn den Medien nicht vertraut werden kann, dann sucht man sich halt andere Quellen & seien sie noch so unzuverlässig.




laogai hat geschrieben:Vielleicht ist die fehlende Info, dass der Mob nicht von Anfang an "unter den Augen der Polizei" stand. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Demo (von zunächst nur ein paar hundert Leuten) in irgendeiner Weise angemeldet wurde und die Polizei dementsprechend vorbereitet war.
Nach eigener Aussage (Xinhua, IIRC) hatte man Emails der Opposition mitgelesen, die zu Demonstrationen aufriefen. Außerdem sind die Leutchen anscheinend auch eine Weile relativ friedlich durch die Stadt marschiert, bevor die Ausschreitungen anfingen.
Wie hier schon mehrfach erwähnt wurde ist die normale Polizei nicht bewaffnet. Auch die Bilder, die ich bisher aus Urumqi gesehen habe, zeigen eher Polizisten mit Schlagstöcken statt mit Schusswaffen.
Man braucht auch keine Schußwaffen, um einen Mob mit Knüppeln & vielleicht Messern unter Kontrolle zu kriegen.
Von daher kann es nicht nur gut sein, dass viele Menschen (es waren sicherlich nicht alle) vom Mob gelyncht wurden, sondern ich wundere mich, dass es nicht viel mehr waren.
Nee, es ist nicht unmöglich, aber von den Zahlen her paßt es nicht so richtig. In Shaoguan waren es mehrere hundert Schläger & nur 2 Tote.

& wenn man das Geschehen in Urumtschi mit dem vergleicht, was im Kosovo 2004 vorging, dann kommen mir nur noch mehr Zweifel. Dort gab es an 2 Tagen insgesamt vielleicht 40 Tote & 1000 - 1500 Verletzte. Noch dazu wurden dort Maschinenpistolen & Granaten benutzt.



Topas hat geschrieben:yep, wenn israelische greuel ans tageslicht kommen würden, wärs ein Diplomatisches Fiasko...
Israelische Gräuel kommen andauernd ans Tageslicht. Aber da Israel der arme Opferstaat an sich ist, wird nicht viel unternommen & Kritik, speziell in D & den USA, ist ganz automatisch antisemitisch.


NHR hat geschrieben:In unserer Welt gibt es keine Fairness gegenüber Minderheiten, das ist einfach so.
Deswegen muß man es noch lange nicht gutheißen. Kann man durchaus kritisieren.
Xinjiang gehört nun zur VR China und dort leben bei weitem mehr Han-Chinesen als Uiguren oder andere Minderheiten. Warum sollten diese Han-Chinesen nun unter uigurischer Herrschaft leben wollen?
Wer verlangt denn, daß die Uighuren China übernehmen sollen?
Es ist ganz definitiv chinesisches Staatsgebiet und daran hat niemand zu meckern, wenn er nicht willens ist, es China abzujagen oder abzukaufen (was China sowieso nie tun würde).
Vielleicht ist es Dir noch nicht aufgefallen, aber es gibt sowas wie Meinungsfreiheit. Da hat einem niemand das Meckern zu verbieten. :roll:
Coolchen
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von Coolchen »

@ Bossel

Du tust mir einfach nur leid.
Weil soviel angebliche Überheblichkeit (wo ich von ausgehe, dass Du gar nicht so bist) auf einen Haufen habe ich selten gesehen.

Ach noch was – obwohl ich nicht mehr viel schreiben wollte.

Höflichkeit hat Grundlegend etwas mit Ehre - da abgeleitet aus dem lateinischen Honorificum – aber auch mit Anstand und Respekt zutun.

Ehren-, Respekt- und Anstandslose Menschen, können einfach nichts anderes als andere Leute herunterschreiben und zwar mit einzelnen herausgepickten Sätzen, die Sie ohne auf die Gesamtthematik einzugehen, herausnehmen, um den Gegenüber als lächerlich und Schleimer darzustellen. Denk mal nach, weil Du damit unangreifbar bist.

Ich will Dich dafür nicht verurteilen, weil das nicht in meinem Sinne liegt und ich mich nicht mit Dir auf eine Stufe stellen werde, indem ich versuche Dich anzugreifen.

Es ist einfach nur Deine Sehnsucht nach Akzeptanz die Dich das tun lässt, vielleicht weil Deine Maslow ´ische Bedürfnispyramide nicht befriedigt ist oder gar sonst so Du irgendwas mit Macht (was meist Geld ist) versuchst zu kompensieren.

Ich habe keine Probleme damit kein Chinakenner zu sein, möchte aber meinen nächsten Urlaub in China verbringen um eine bestimmte Frau kennen zulernen die ich über das Internet kennen gelernt habe.
Nicht mehr als ein menschliches Bedürfnis, weil ich ein Interessant bin, aber auch die chinesische Kultur verehre – dahinter steckt Wissen aber auch Faszination, der ich nur mit Respekt und Anstand in der Form der Höflichkeit gegenüberbringen kann ( wenn ich denn mal da bin), um die verEHRUNG zu zeigen, was gleichzusetzen ist mit Höflichkeit.

LG Coolchen
beowulf
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von beowulf »

Hallo Coolchen!

Ich weiß zwar nicht was Bossel geschrieben hat - ich hab die Sicht auf seine Postings alle deaktiviert, kann ich nur jeden empfehlen - aber denk dir nichts. Auf solche Typen wirst du immer wieder stossen. Gerade bei China gibt es viele Ausländer, die sich in die ganz andersartige Kultur nicht eindenken/einleben können und vom Kulturschock frustriert quasi als neue Kolonialherren auftreten. Das sind am Ende oft zutiefst frustrierte Menschen, die sich ihre Befriedigung durch Geschimpfe auf diese "zurückgebliebenen Chinesen" in Hotelbars und Internetforen holen.
Natürlich sind sie nicht Anti-Chinesisch (soetwas würden sie sich selbst nie eingestehen, da es ihren political correctness Weltbild von sich widersprechen würde - siehe Forschung zum aversiven Rassismus), nein - sie verabscheuen nur jeden der nicht genau ihre Meinung u. Weltsicht teilt - was halt blöderweise (aber auch logischerweise) 90 % der Chinesen sind. Aus Angst, einmal selber Denkweisen dieser "zurückgebliebenen Eingeborenen" anzueignen, agieren sie schon im vorhinein präventiv und aggressiv. Das eigene Weltbild wird dabei mit einer Mauer umzogen und sie werden sogar noch radikaler und intoleranter als sie zuvor in Deutschland eventuell/unbewusst waren.
Diesen Typus Mensch gibt es leider sehr oft, es gehört aber auch dazu, wenn man sich in das Abenteuer in eine fremde Kultur einzutauchen begibt. Bei China gibt es halt noch den Vorteil, dass es eine im Westen sehr unbeliebte und auch oft pragmatisch/skrupelos agierende Regierung gibt. Das ist natürlich praktisch, da man damit seine Sinophobie (die man ja selber nicht akzeptieren will/kann, da man ja das eigene Selbstbild vom toleranten Menschen beschädigen könnte) einfach auf die KP übertragen kann. Das äußert sich dann z.B. darin, dass man das Massaker an den Han als KP Propaganda abtun kann oder man es rechtfertigt, dass dies durch das Vorgehen der KP ausgelöst wurde etc. So kann man halt sehr gut die Gleichgültigkeit und das fehlende Entsetzen oder im schlimmsten Fall heimliche Freude/Schadenfreude die man empfindet politisch korrekt vor sich selbst und anderen rechtfertigen.

In der Migrationsforschung spricht man von Integration, Assimilation, Separation und Marginalisierung. Integration bezieht sich auf ein in der neuen Kultur leben können und die eigenen Werte aufrechtzuerhalten, Assimilation auf das Aufgeben der ursprünglichen Werte (ich muss zugeben, dass ich dazu neige. Ich identifiziere mich automatisch oft mit China und reagiere dementsprechend emotional bei solchen Themen), Marginalisierung auf generellen Rückzug/Verwirrung und daraus folgenden Depression und Separation auf die überhöhte Konzentration auf die ursprünglichen Werte und scharfer Trennung zur fremden Kultur. Klugscheiß :-)

Bei Separation ist es normal, dass sich dann Deutsche/Türken/Chinesen etc. noch konservativer und extremer Verhalten als in ihrer Heimat.
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de guo xiong
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von de guo xiong »

beowulf hat geschrieben: Ich weiß zwar nicht was Bossel geschrieben hat - ich hab die Sicht auf seine Postings alle deaktiviert, kann ich nur jeden empfehlen
Hmm? um nur Deine Sicht auf die Dinge lesen zu können?

de guo xiong, sagt: nein, danke
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von beowulf »

wenn ich nur meine Sicht der Dinge lesen möchte, müsste ich jeden Poster blockieren.
Ich blockiere nur Poster, deren Postings ich nicht wert finde zu lesen, weil sie nur beleidigend, verhetzend und aggressiv sind und 0 Informationsgehalt haben.
Links zu Deutschen Tageszeitungen brauche ich nicht. Ich kann selbstständig die z.B. SZ ansteuern und in der Suchfunktion "China" eingeben.
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von de guo xiong »

beowulf hat geschrieben:wenn ich nur meine Sicht der Dinge lesen möchte, müsste ich jeden Poster blockieren.
es geht doch nicht um Dich, sondern um Deine Empfehlung und ich hoffe schon, du weißt 5 Minuten später noch, was Du geschrieben hast?!
beowulf hat geschrieben:Ich blockiere nur Poster, deren Postings ich nicht wert finde zu lesen, weil sie nur beleidigend, verhetzend und aggressiv sind und 0 Informationsgehalt haben.
Du meinst User die aus deiner Sicht: "nur beleidigend, verhetzend und aggressiv sind und 0 Informationsgehalt haben." sind/haben.

Das ist ja auch dein Recht und genau so das Recht jedes Anderen und deswegen verstehe ich nicht, warum du eine solche Empfehlung aussprechen mußt oder magst?

de guo xiong, der schon denkt, dass hier jeder selbst entscheiden kann was er lesen mag und sich daraus seine Meinung bilden kann
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von beowulf »

Sorry - aber das mit den meine-deine-unsere Sicht :-) versteh ich nicht ganz. Kannst du es bitte anders formulieren (das ist nicht provozierend gemeint)

Ich habe dein Posting so verstanden, dass du kritisierst, dass ich jemanden blockiere, da ich dadurch anderen Meinungen aus dem Weg gehe oder so. Wenn ich das falsch verstanden habe, sag es mir bitte.


"de guo xiong, der schon denkt, dass hier jeder selbst entscheiden kann was er lesen mag und sich daraus seine Meinung bilden kann"

Ja jeder hat das recht selbst zu entscheiden was er lesen mag und sich daraus seine Meinung bilden.
Es hat auch jeder das Recht jemanden zu "blockieren". Es hat aber auch jeder das Recht die Empfehlung abzugeben zu blockieren. Ist vielleicht sogar das vernünftigste. Meiner Meinung nach besser, als ellenlange Threads in denen sinnlos gestritten wird und die immer mehr eskalieren.
Ich weiß jetzt schon, dass Bossel auf das Posting von Coolchen mit Beleidigungen antworten wird. Ich sehe es auch als mein Recht an, ihn zu informieren, dass er sich das nicht antun muss.
Er kann selber entscheiden ob er jemanden blockiert oder nicht. Ich für meinen Teil bevorzuge es, wenn ich keine Postings mehr von Bossel sehen muss.
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von Bernhard »

ohne mich hier zu sehr einmischen zu wollen:

Natürlich kann jeder blockieren, wen er will. Nur, empfehlen, jemanden zu blockieren, ist imho grenzwertig. Was würdest du sagen, wenn jemand dazu aufriefe, dich zu blockieren?
Mathias
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von Mathias »

Ich denke, hinsichtlich der Ereignisse in Xinjiang sind noch zwei weitere Aspekte ineteressant.

Innenpolitisch bergen ethnisch motivierte Konflikte immer gewaltigen Sprengstoff. "Zum Glück" ist die große Mehrheit der Chinesen politisch relativ desinteressiert. Die falschen Meldungen oder Gerüchte hätten im Moment das Potential eine Progromstimmung gegen Uiguren oder sogar pauschal gegen Moslems zu schüren. Bleibt zu hoffen, daß man diese Gefahr in China im Auge hat.

Außenpolitisch wird Chinas Führung natürlich auch Einiges erklären müssen, vor allem auch bei seinen islamischen Nachbarn bzw. im Falle Pakistans sogar Verbündeten. Im Moment herscht in Zentralasien noch weitestgehend Desinteresse zu den Krawallen in Xinjiang, wohl auch, weil in etlichen Nachbarländern Chinas solche Zusammenstöße zum Tagesgeschehen gehören.
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von HK_Yan »

Nur unsere Medien bringen lieber Lügengeschichten der ver.. Exiluighuren
Es ist nun mal so in China das die Medien in China genau kontrolliert werden. Deswegen wird immer versucht alles von außen als böse darzustellen und alle innen zu vereinen. Denn der grösste Horror wäre ja wenn sich plötzlich alle gegen die Regierung vereinen. Ferner wird damit assoziert das alle "drinnen" eigentlich im Kern gut sind und alles schlechte von draußen kommt.

Eine echte Analyse der Problematik gibt es damit in China nicht, und schon gar nicht öffentlich.
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Re: Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang

Beitrag von beowulf »

Bernhard, da Bossel mich in diversen Threads beschimpft - unter anderen wenn ich an der Diskussion nicht einmal beteiligt bin, hält sich mein Mitgefühl stark in Grenzen. Ausserdem habe ich nicht zu einer Blockierung seiner Postings aufgefordert, sondern explizit: "ich hab die Sicht auf seine Postings alle deaktiviert, kann ich nur jeden empfehlen" geschrieben.
Ich persönlich bin für eine Sperrung von Brossel, er hat schon mehrmals Diskussionsteilnehmer aufs gröbste beschimpft. Aber das ist auch meine persönliche Ansicht oder Empfehlung. Wenn das China Forum so ein Verhalten duldet, ist es auch ihr gutes Recht.

Diskutieren wir lieber über das eigentlich Thema "Schwere Unruhen in der Provinz Xinjiang" weiter, über Forumsstreiterein und Gehäßigkeiten gibt es hier genug andere Threads.

@Mathias

Die KP lässt in ihren Zeitungen, diverse Geschichten drucken, die von hilfreichen Uighuren handelt, die verletzten Han Chinesen geholfen haben.

Oder solche Aufrufe:
http://www.chinadaily.com.cn/cndy/2009- ... 390258.htm" target="_blank

@HK-Yan

Ich bin überzeugt, dass der Welt Uighurische Kongress da kräftig Öl ins Feuer geschüttet hat.
Das es aber schon ein Feuer gegeben hat, ist auch klar. Hoffe sehr, dass die KP ihre jetzige Politik bezüglich Minderheiten ändert.
Aber abgesehen davon, wenn die KP in Urumqi auf Kadeer schimpft und ihr die Schuld gibt, verfolgt sie auch das Ziel, dass die Han dort ihre Wut auf sie richten und nicht auf die Uighuren in der Strasse nebenan.
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