100 Jahre China in Bildern

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anderer Li
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100 Jahre China in Bildern

Beitrag von anderer Li » 10.07.2005, 21:16

http://lundian.com/forum/view.shtml?p=P ... 60&l=fanti

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Hab nicht gedacht, dass es in der Wehrmacht noch chinesische Soldaten gab...
Man kann nicht mehr Zeit für sein Leben bekommen, jedoch mehr Leben für seine Zeit.

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Babs
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Beitrag von Babs » 12.07.2005, 08:07

Hallo Li,

vielen Dank für diese interessante Seite :D
Hab nicht gedacht, dass es in der Wehrmacht noch chinesische Soldaten gab...
ich habe mal ein bisschen gegoogelt und bin dabei auf alle möglichen ausländischen Soldaten in der Wehrmacht und/oder Waffen SS gestoßen, allerdings keine aus China, was umso erstaunlicher ist, da das Lexikon mail sogar die 10 Japaner, 3 Thailänder und 1 US-Bürger auflistet, die als Freiwillige in der Waffen SS dienten (letzter Link):

http://www.dhm.de/lemo/html/wk2/kriegsv ... wehrmacht/
1944 umfaßte die Wehrmacht etwa vier Millionen Soldaten im Feld, das Ersatzheer - bestehend aus Kommando- und Verwaltungsbehörden sowie Schul-, Ersatz- und Wachtruppen - etwa zweieinhalb Millionen, die Luftwaffe eine Million und die Kriegsmarine 700.000 Mann. Ausländische Verbände in der Wehrmacht setzten sich größtenteils aus Kriegsgefangenen oder in den besetzten sowjetischen Gebieten rekrutierten "Osttruppen" sowie aus West- und Nordeuropäern zusammen.
http://www.rp-online.de/public/article/ ... iges/21259
Der US-Historiker Bryan M. Rigg kam bei einer Untersuchung zu einem überraschenden Ergebnis: Demnach haben rund 150.000 Soldaten jüdischer Abstammung während der Nazi-Herrschaft in der Wehrmacht gedient - entweder mit falschen Papieren oder mit einer Sondererlaubnis Adolf Hitlers.
http://www.urmila.de/UDG/Biblio/legion.html
Die indische Legion war Teil der deutschen Wehrmacht im zweiten Weltkrieg und wurde gegen Ende des Kriegs der Waffen SS unterstellt. Im Sommer 1941 hatte der indische Freiheitskämpfer Subhas Chandra Bose begonnen, in Kriegsgefangenenlagern indische Freiwillige für die Legion zu werben. Er versprach ihnen, dass sie gegen die Briten für die Freiheit Indiens kämpfen würden. Für die deutsche Armee waren ausländische Freiwillige nichts Neues. Es gab mehrere ausländische Einheiten, die im Rahmen der deutschen Propagandaarbeit an ihrer Seite kämpften.
http://www1.ku-eichstaett.de/ZIMOS/foru ... kochan.htm
Während des 2. Weltkriegs kämpften bei der Wehrmacht, der SS, der Marine, der Luftwaffe, der Gendarmerie, der Polizei und bei diversen Hilfsdiensten auch an die eineinhalb Millionen Freiwillige, die keine auch nur entfernten deutschen Wurzeln besaßen.[4] Die Freiwilligen kamen sowohl aus den besetzten Gebieten (einschließlich der britischen Inseln auf dem Ärmelkanal) wie aus den verbündeten und den neutralen Staaten - aus der Schweiz, aus Spanien, Portugal, Schweden, Türkei, Indien, Palästina, Tunesien. Es gab Iren wie auch Bürger Kanadas oder der Vereinigten Staaten. Die Freiwilligen kämpften sowohl in eigenen nationalen Einheiten wie auch in deutschen Truppenteilen.
http://lexikon.mail.de/Ausl%C3%A4ndi ... _Waffen-SS
Von anfänglich 28.000 Mann (1939) wuchs die Waffen-SS auf 910.000 Mann (1945) an, etwa die Häfte davon waren keine Reichsdeutschen, sondern ausländische "Freiwillige". Das lag daran daß die Waffen-SS anfangs überhaupt keine Soldaten im Deutschen Reich werben durfte. Dies blieb zunächst das Privileg der Wehrmacht.
Der Chef des SS-Hauptamts und Himmler-Intimus Gottlob Berger konnte diese Hürde überwinden, in dem er Volksdeutsche im Ausland für die Waffen-SS anwarb. Berger kann daher als eigentlicher Begründer der Waffen-SS angesehen werden. Erst im späteren Verlauf des Krieges durfte die Waffen-SS auch im Inland werben. Nach dem für das Deutsche Reich erfolgreichen "Blitzkrieg" im Westen warb das SS-Ergänzungsamt unter der Parole des Kampfes Europas gegen den "asiatischen Bolschewismus" in den besetzten Ländern für den freiwilligen Eintritt in die Waffen-SS. Später wurden auch etliche Nichtdeutsche in die Waffen-SS aufgenommen und es meldeten sich sogar Männer aus nicht besetzten Ländern. Das Echo in den einzelnen Ländern war unterschiedlich:
• Niederlande: 55.000
• Ungarn: 50.000
• Belgien: 43.000 (Flamen und Wallonen)
• Ukraine: 40.000
• Lettland: 32.000
• Frankreich: 20.000
• Italien: 19.000
• Dänemark: 6.000
• Norwegen: 6.000
• Schweden (nicht von deutschen Truppen besetzt): 2.000
• Finnland: 1.180
• Schweiz (nicht von deutschen Truppen besetzt): 800 (etwa 1.200 traten in die Wehrmacht ein)
• Liechtenstein: 80
• Großbritannien: 75 (ex Kriegsgefangene)
• Japan: 10
• Thailand: 3
• USA: 1

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Beitrag von Babs » 12.07.2005, 08:10

... interessant, wie viele Schweizer sowohl in der Wehrmacht als auch der Waffen SS mitmischten :twisted: :twisted: :twisted:

KaiXiang1981
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Das sind schon zum teil schrekliche Bilser

Beitrag von KaiXiang1981 » 12.07.2005, 12:30

:shock:

Das Bils in dem der Japaner stolz seine Opfer mit den Köpfen zeigt ist schon ziemlich hart.

Das hat mich schon sehr geschockt.....

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Beitrag von anderer Li » 12.07.2005, 17:15

Babs hat geschrieben:Hallo Li,

vielen Dank für diese interessante Seite :D
Keine Ursache :D
Man kann nicht mehr Zeit für sein Leben bekommen, jedoch mehr Leben für seine Zeit.

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