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Hallo,zusammen.Ich lerne Deutsch,Ich eine Frage stellen will

Verfasst: 04.03.2007, 04:37
von baume999
das Wort "Blog"ist ein Wort neutral oder masculin?

danke

Willkommen auf meinen heimat,China.

Re: Hallo,zusammen.Ich lerne Deutsch,Ich eine Frage stellen

Verfasst: 04.03.2007, 10:53
von Dennis (CDS)
Der Duden sagt:

Blọg, das, auch: der; -s, -s [engl. blog, gek. aus: weblog, ↑Weblog] (EDV Jargon): Weblog.

Also ist sowohl Neutrum als auch Maskulinum möglich.

Re: Hallo,zusammen.Ich lerne Deutsch,Ich eine Frage stellen

Verfasst: 04.03.2007, 11:42
von siedenderschnee
Dennis (CDS) hat geschrieben:Der Duden sagt:

Blọg, das, auch: der; -s, -s [engl. blog, gek. aus: weblog, ↑Weblog] (EDV Jargon): Weblog.

Also ist sowohl Neutrum als auch Maskulinum möglich.
Und das Wort "eBay"?

Re: Hallo,zusammen.Ich lerne Deutsch,Ich eine Frage stellen

Verfasst: 04.03.2007, 12:16
von Dennis (CDS)
siedenderschnee hat geschrieben:
Dennis (CDS) hat geschrieben:Der Duden sagt:

Blọg, das, auch: der; -s, -s [engl. blog, gek. aus: weblog, ↑Weblog] (EDV Jargon): Weblog.

Also ist sowohl Neutrum als auch Maskulinum möglich.
Und das Wort "eBay"?
eBay®, E-Bay [i:be:], das; -[s] <meist o. Art.>

Da eBay ein Name ist, würde ich das Wort immer ohne Artikel benutzen. Das eBay bezieht sich wohl eher auf den Sinn und Zweck des Unternehmens, nämlich das Internet-Aktionshaus oder so. Eigentlich blöd, ohne Artikel ist besser.

Verfasst: 04.03.2007, 18:24
von polyhedron
Eher genereller: Wie entscheidet sich ein Deutscher das Geschlecht eines ganz neuen Wortes? Etwas zu tun mit der Endung?

Verfasst: 04.03.2007, 18:37
von Dennis (CDS)
polyhedron hat geschrieben:Eher genereller: Wie entscheidet sich ein Deutscher das Geschlecht eines ganz neuen Wortes? Etwas zu tun mit der Endung?
Ach was, einfach nach Gefühl. :wink:

Verfasst: 05.03.2007, 21:36
von devurandom
polyhedron hat geschrieben:Eher genereller: Wie entscheidet sich ein Deutscher das Geschlecht eines ganz neuen Wortes? Etwas zu tun mit der Endung?
Ich mag mich erninnern, mal nen Artikel von Bastian Sick in Spon gelesen zu haben, in dem er sich mit diesem Thema auseinander gesetzt hat. Nach seiner These lassen sich das Geschlecht von Fremdwoertern, heutzutage ueberwiegend "denglische" Woertern zweierlei bestimmen:

1. grundsaetzlich neutral. Dazu gehoeren z.B. "das Team", "das Meeting" oder "das Management"
2. nach dem Geschlecht der Entsprechung im Deutschen. Beispiel: "der Consultant", "die Roadmap" oder "die Accessibility"

Diese Regel lassen sich n vielen Fallen anwenden, haben aber auch Luecken. Als Beispiel faellt mir "die Location" ein, die vmtl. aus dem Franzoesischen ueber den Umweg Englisch durch die ganzen Marketing- und Werbefuzzies sich wieder im Deutschen findet. Dabei entspricht das weilbliche Geschlecht des Wortes der alten Regel fuer Normen franzoesischer Herkunft. Wann man nun welchen Regel anwendet, ist auch nicht genau spezifiziert. Wie Dennis schon geschrieben hat, es ist meist eine Bauchsache. :-)

Gruss
/dev/urandom

Verfasst: 08.03.2007, 12:24
von baum
Danke für die Antworten,mein Deutsch ist mangelhaft.

Ich habe Deutsch gelernt seit vier Monaten.

Ich finde dieser seite ein shönes forum für Deutsch Lernen.

Verfasst: 08.03.2007, 17:23
von chinavelo
Dennis (CDS) hat geschrieben:
polyhedron hat geschrieben:Eher genereller: Wie entscheidet sich ein Deutscher das Geschlecht eines ganz neuen Wortes? Etwas zu tun mit der Endung?
Ach was, einfach nach Gefühl. :wink:
Um es vielleicht anders zu formulieren: der bestimmte Artikel (der, die, das), der für neue Substantive im Deutschen verwendet wird, richtet sich in erster Linie nach dem Sprachklang, den dieses Wortpaar bildet (jedenfalls für deutsche Ohren). So klingt beispielsweise der Computer angenehmer als die oder das Computer. Es ist auch unerheblich, welchen Artikel das Wort in der Ursprungssprache hat. Wichtig für Deutschlernende ist, daß sie immer Substantive zusammen mit den bestimmten Artikel lernen sollten, weil davon nicht nur der unbestimmte Artikel (ein, eine, ein) abhängig ist sondern auch die Deklination.

Hin und wieder kommt es vor, daß bei eingedeutschen Substantiven mehrere Artikel möglich sind (wie bereits schon erwähnt der Blog oder auch das Blog). Der Gebrauch des unbestimmten Artikels und der Deklination richtet sich in solchen Fällen nach der Verwendung des bestimmten Artikels. Wer sich also für das Neutrum entschieden hat, muß die Deklination auch im Neutrum vornehmen; wer sich dagegen für das Maskulinum entschieden hat, bleibt beim Maskulinum. Auch wenn es bei einigen Substantiven die Möglichkeiten gibt, mehr als einen bestimmten Artikel zu benutzen, so darf beides nicht vermischt werden (den meisten Deutschen würde das allerdings gar nicht auffallen). Bei einem Aufsatz ist es auch wichtig bei einer einmal gewählten Form zu bleiben und nicht einmal so und einmal anders zu schreiben, es könnte negativ ausgelegt werden.

In zusammengesetzen Substantiven (das sind Substantive, die sich aus mehreren Substantiven zusammensetzen) wie z.B. Kalenderblatt, Autofahrer oder auch Flussschifffahrt richtet sich der bestimmte Artikel nach dem letzten Substantiv dieses Wortes:

Beispiel Kalenderblatt
der Kalender
das Blatt
= das Kalenderblatt

Beispiel Flussschifffahrt
der Fluss
das Schiff
die Fahrt
= die Flussschifffahrt

Ich hoffe, meine Ausführungen sind nicht ganz unverständlich, sollen jedoch auf keinen Fall abschreckend wirken.

Bernd