Suedchina hat geschrieben:den ersten Fehler den China gemacht hat ist das die Muslime als Volksgruppe angeblich eine Minderheit sind und sich vermehren können wie die Karnickel.
Ja für die gilt und galt nicht die ein Kind Politik.
Seit Januar 2016 können sich auch die Chinesen wieder, wenn sie es denn wollen, "vermehren, wie die Karnickel."
Was aber nicht geschehen wird, weil der Unterhalt eines Kindes i.d.R. für Wang-Normal-Familie, schon sehr kostenintensiv ist und zudem ist man es gewohnt sein einziges Kind (so weit wie möglich) Alles, was man für nötig hält bieten zu müssen - bei zwei oder mehr Kids ne zusätzliche Kostenfrage.
Apropos zweites Kind:
Im auslandsjournal gabs einen interessanten Bericht über die (bis jetzt noch immer) illegalen zweiten Kinder, die auch "schwarze Kinder" genannt werden.
Einfach mal in die ZDF-Mediathek schauen.
Suedchina hat geschrieben:2. Traut der Chinesische Staat nicht gegen die Muslime vorzugehen , egal ob illegal errichtet Moscheen wie in Sanya oder Straßenblockaden im Westen von Kashgar. Nur zwei Beispiele von vielen wie die Muslime sich hier aufführen
Komisch, in unseren Medien wird immer mal wieder über das restriktive und überharte Vorgehen der chin. Regierung berichtet.
Wobei in Zeiten des IS, dieses zwar weiter thematisiert wird - gleichzeitig aber auch darauf hingewiesen wird, dass der chin. Staat damit erst gar kein Signal der Schwäche zeigen will.
Da wird dann ab und an auch gerne mal Richtung D. und FR gezeigt, denen man diese Schwäche attestiert.
Und in diesem letzten Punkt teile ich die Einschätzung der chin. Regierung.
Hätte man hier früher agiert, statt jetzt z.T. hektisch zu reagieren, wären Parallel-Gesellschaften nicht in dem Maße entstanden, wie sie es sind.
Suedchina hat geschrieben:2. Eigene Sprache ist ja schön und gut aber oben im Norden und im Westen wird nur noch so eine Art türkisch gesprochen , selbst Taxifahrer verstehen Ortsangaben nicht in chinesisch.
Und nu ... englisch oder gar deutsch sprechen?
Suedchina hat geschrieben:3. passen sich die nie an da sie reichlich Unterstützung von den Türken und den Saudis bekommen und ich denke in diesem Fall freut sich der Westen das jemand in China aufbegehrt und trouble macht. Hier kann dann der Westen China wieder an die Menschenrechte erinnern.
Das denke ich nicht.
Vielmehr gehe ich davon aus, dass man hier im Westen das "Ordnung über Alles Prinzip" der Chinesen nun mit anderen Augen sieht, wo man doch selbst mit den Früchten der über Jahrzehnte praktizierten Unordnung zu kämpfen hat.
Sicher: Die z.T. fragwürdigen Methoden diese Ordnung auch durchzusetzen sind für die Meisten von uns to strong - aber das Durchsetzen (und nicht nur das Propagieren) der Ordnung als Solche wird ja hier nun auch vermehrt gefordert.
Und damit meine ich jetzt nicht AfD, Pegida & Co.
Ich gehe jede Wette ein, dass nicht nur Erz-Konservative in unseren westl. Demokratien insgeheim diesen chin. Kontroll-Weg befürworten.
In einem Interview meinte Mrs. Roth: Man müsse erstmal bei den Flüchtlingen/Migranten aus islamischen Staaten für unser System
werben - anstatt gleich mit der Einhaltung der hisigen Normen zu drohen ...
Die Gute hat m.E. einen groben Denkfehler: Werbung, sieht bzw. hört man - muss sie aber nicht befolgen.
Nun ist die Demokratie in den betr. europ. Ländern STAATSFORM (zzgl. den daraus folgenden Gesetzen).
Und diese müssen von JEDEM befolgt werden.
So und nicht anders wird ein Schuh draus.
Erst wenn realisiert wird, dass dadurch hier ein i.d.R. besseres Alltagsleben möglich ist, wird sich diese Erkenntnis hoffentlich auch durchsetzen.
Wie auch immer.
Ich bin nach wie vor zuversichtlich, dass sich die chin. Regierung nicht die Butter vom Brot nehmen läßt und sicher stellt, dass das auch so bleibt.