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Rentenversicherung für Expats?
Verfasst: 27.06.2014, 17:34
von DaLongRen
Hallo,
da ich aktuell auch vor der Situation stehe, dass mein Arbeitgeber mir aus China heraus einen bestimmten Betrag für (zweckgebundene) "Renten-Vorsorgeleistungen" zahlen wird, möchte ich einmal in die Runde fragen, wie andere Expats einen solchen Betrag verwenden (würden)?
- Nutzt ihr immer noch die deutsche (gesetzliche) Rentenversicherung?
- Nutzt ihr eine private Rentenversicherung in Deutschland? (Z.B. für die Betriebsrente eines Mutterkonzerns)
- Oder nutzt Ihr eine chinesische, private Rentenversicherung?
Vielen Dank für eure Ideen!
Re: Rentenversicherung für Expats?
Verfasst: 27.06.2014, 19:15
von blackrice
hau´ mal das "Expats" raus....dann/somit können auch NichtExpats was hierzu sagen
Re: Rentenversicherung für Expats?
Verfasst: 28.06.2014, 03:37
von mavix
Also ich zahlen den Mindestbeitrag in die gesetzliche Rente, um die Ansprüche nicht zu verlieren und den Rest in die private Vorsorge. Habe einen lokalen Vertrag.
Re: Rentenversicherung für Expats?
Verfasst: 28.06.2014, 04:34
von Donnervogel
mavix hat geschrieben:Also ich zahlen den Mindestbeitrag in die gesetzliche Rente, um die Ansprüche nicht zu verlieren und den Rest in die private Vorsorge. Habe einen lokalen Vertrag.
Welche Ansprüche verlierst du denn da?
Re: Rentenversicherung für Expats?
Verfasst: 28.06.2014, 08:07
von cayman
verstehe ich auch nicht welche Ansprüche verloren gehen, ich zahle schon seit 13 Jahren nicht mehr in die gesetzliche und bekomme jedes Jahr einen Rentenbescheid zugesendet obwohl ich noch viele Jahre

habe bis ich die enormen Summen ausbezahlt bekomme

Re: Rentenversicherung für Expats?
Verfasst: 28.06.2014, 17:31
von mavix
Donnervogel hat geschrieben:
Welche Ansprüche verlierst du denn da?
Na ich muss ja erst mal 5 Jahre ununterbrochen eingezahlt haben, um überhaupt einen Anspruch zu erwirken. Und da hat mir die Zeit in Deutschland nicht gereicht.
Re: Rentenversicherung für Expats?
Verfasst: 29.06.2014, 00:18
von DaLongRen
Also, zunächst einmal: Es dürfen natürlich auch "Nicht-Expats" antworten
Und es stellt sich weiterhin die interessante Frage, was man mit den für die Altersvorsorge zweckgebundenen Gehaltsbestandteilen so macht, wenn man die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung in Deutschland einzahlen will.
(Ich kriege diesen lustigen Rentenbescheid übrigens auch regelmäßig

)
In Deutschland fallen mir da die klassische private Rentenversicherungspolicen oder Betriebsrenten ein, von denen man jetzt mehr oder weniger überzeugt sein kann.
Da der Arbeitgeber aber prinzipiell diese Summe ja auch in China ausbezahlen würde stellt sich z.B. auch die Frage, ob es *hier* eine interessante Alternative gibt?
Re: Rentenversicherung für Expats?
Verfasst: 29.06.2014, 04:41
von Donnervogel
DaLongRen hat geschrieben:
Da der Arbeitgeber aber prinzipiell diese Summe ja auch in China ausbezahlen würde stellt sich z.B. auch die Frage, ob es *hier* eine interessante Alternative gibt?
Vor allem ob es interessante Alternativen in anderen Währungen als RMB gibt. Bitte nichts mit Immobilien....
Re: Rentenversicherung für Expats?
Verfasst: 29.06.2014, 08:38
von Helfer
Donnervogel hat geschrieben:DaLongRen hat geschrieben:
Da der Arbeitgeber aber prinzipiell diese Summe ja auch in China ausbezahlen würde stellt sich z.B. auch die Frage, ob es *hier* eine interessante Alternative gibt?
Vor allem ob es interessante Alternativen in anderen Währungen als RMB gibt. Bitte nichts mit Immobilien....
in EUR umtauschen und dann eine private Versicheurng in Deutschland.
Re: Rentenversicherung für Expats?
Verfasst: 29.06.2014, 08:50
von Donnervogel
Helfer hat geschrieben:
in EUR umtauschen und dann eine private Versicheurng in Deutschland.
Das mach ich bis jetzt.
Sehr geil war auch der DKB Sparplan mit 4% Zins pro Jahr... Leider gibt es den nicht mehr.... Ansonsten investiere ich noch viel in ETFs bei denen eine gute Dividende abfällt und haue viel in Festgelder. Chinesisches Festgeld auch, aber vor dem Hinblick der heraufziehenden Immobilienkrise traue ich dem RMB nicht mehr über den Weg.
Re: Rentenversicherung für Expats?
Verfasst: 29.06.2014, 09:46
von sweetpanda
Helfer hat geschrieben:
.... Ansonsten investiere ich noch viel in ETFs bei denen eine gute Dividende abfällt
Besonders, wenn man noch 30 Jahre Zeit hat sollte man mit monatlichen Raten in einen Aktien -ETF gehen. Wenn es in den kommenden 30 Jahren nicht gelingen sollte mit einer Buy and Hold - Strategie eine "vernünftige" Rendite von vielleicht 5% p.a.??? zu erzielen, dann müsste das gesamtwirtschaftliche Gleichgewicht langfristig derart massiv gestört sein, dass eh alles egal ist.
https://www.dai.de/files/dai_userconten ... %20WEB.pdf
Wenn der Dax in 30 Jahren nicht einmal bei 30000 Punkten gestanden hat, dann sind wir entweder wieder eine Agrargesellschaft oder alle tot.
Dann bringen einem "Versicherungsprodukte" auch nichts mehr. Wat fott es, es fott.
Et hätt noch emmer joot jejange. Ich glaube, dass es immer irgendwie voran gehen wird. Die Masse in Etfs und mit 20 Prozent vielleicht stock picking betreiben und eigene Fehler machen.
Das Gerede über "Versicherungen" kann ich nicht verstehen. Eine Versicherung zahlt für Ereignisse die unwahrscheinlich aber teuer sind. Autounfall/ Hausbrand etc. Alt und nicht mehr "erwerbsfähig" werden wir alle, wer glaubt mit Beträgen von vielleicht 100 Euro im Monat sich dagegen zu wappnen, bezahlt vielleicht ein Teil des Gehalts eines Versicherungsangestellten....mehr aber leider nicht.
Wer aber mit 58 10000€ erbt und sonst nichts hat, sollte jetzt keine Aktien kaufen.
