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Ajiate
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Re: Interessante Artikel

Beitrag von Ajiate »

China-Experte Wolfram Elsner: „Der Westen ist überall erkennbar im Niedergang“

Im Wettstreit der Supermächte USA und China geht es auch um eine Neujustierung der Weltordnung. Im Interview erläutert der Ökonom Wolfram Elsner den geopolitischen Konflikt.
Interview /Ramon Schack
:
Herr Elsner, der Konflikt zwischen der Volksrepublik China und den USA ist international spürbar. Die Spannungen wurden auch beim Treffen von Joe Biden und Xi Jinping beim Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in San Francisco sichtbar. Welche globale Bedeutung hat die Apec eigentlich?

Die Apec wurde bereits 1989, noch zur Hochzeit des monopolaren Weltsystems und dem Ende der Sowjetunion als hegemoniales Projekt der USA, gegründet, seit 1991 dann auch unter Mitgliedschaft Chinas. Washington hatte unter Präsident Barack Obama 2011 die Asien-Pazifik-Region zu seiner zentralen Interessen- und Einflusssphäre erklärt. Das Weiße Haus nannte die Strategie „Schwenk nach Asien“ („Pivot to Asia“), mit deutlichen Anti-China-Akzenten. Der Isolationist und Nato-Skeptiker Donald Trump hatte sich 2017 aber aus dem Transpazifischen Handelsabkommen TPP, das zahlreiche Pazifik-Anrainer gegen China verbünden sollte, Knall auf Fall zurückgezogen.

https://www.berliner-zeitung.de/open-so ... li.2159687
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TomXian
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Re: Interessante Artikel

Beitrag von TomXian »

Zu Elsner fallen mir ein: Sahra Wagenknecht (initiierte die Bewegung "Aufstehen", wo er leitendes Mitglied war), veröffentlicht in den Mitteilungen der Kommunistischen Plattform der Partei "Die Linke", gehört zu den Interviewpartnern von Neues Deutschland und Milena Preradovic, engagierte sich in den 1970er Jahren in der DKP.
Der Mann ist ein bezahlter Idiot.
Über China selbst und ihm Detail verfügt er über keinerlei Wissen, und über China - eingebettet in die Welt - glaubt er wohl nur an Propagandalügen der Global Times. Dies kann man seinen Vorträgen entnehmen, sofern man sich den einen oder anderen zumutet.
Überflüssiges Propaganda-Spracherohr der Kapitalistischen Parteidiktatur Chinas (KPCh).
Der Kriegsverbrecher, Massenmörder und Kleptokrat Putin und seine Entourage gehören verhaftet, verurteilt und hinter Gitter mit anschließender Sicherheitsverwahrung, bis sie in völliger Bedeutungslosigkeit unbeachtet endlich aus dem Leben scheiden.
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Ajiate
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Re: Interessante Artikel

Beitrag von Ajiate »

Chinese New Economy and Globalisation - The Sequel - Dr. Eric Li

Kazanah Megatrends Forum 2023

https://www.youtube.com/watch?v=nf3yYdLoKTo
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Re: Interessante Artikel

Beitrag von Ajiate »

WHO entwarnt: Keine neuen Krankheiten in China festgestellt
24. November 2023 Thomas Pany

Keine ungewöhnlichen oder neuartigen Erreger oder ungewöhnliche klinische Erscheinungsbilder.
Ach ?

Doch sitzt der Corona-Schock tief. Politisch ist einiges aufzuarbeiten..
- Ach sooo.....

https://www.telepolis.de/features/WHO-e ... 39269.html
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Ajiate
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Re: "In China für China"

Beitrag von Ajiate »

„In China für China”
Deutsche Unternehmen – Volkswagen, aber auch Mittelständler – machen ihre Werke in China unabhängig von Standorten in Europa, um gegen neue westliche Sanktionen gefeit zu sein. Deutsche China-Investitionen auf Rekordniveau.
7.Dez 2023

https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9429
Achtung: der Volltext ist nur noch 14 Tage frei lesbar , danach nur für Abonnenten.

WOLFSBURG/BEIJING (Eigener Bericht) – Vor dem heute beginnenden EU-China-Gipfel gewinnt die Verlagerung deutscher Konzernaktivitäten in die Volksrepublik an Fahrt. Volkswagen hat vor wenigen Tagen mitgeteilt, eine neue Plattform für Elektroautos, die nach bisheriger Praxis in Deutschland entwickelt worden wäre, an einem neuen Zentrum im ostchinesischen Hefei zu entwickeln und sie dort auch zu produzieren. Zugleich will der Konzern bei der Herstellung von Elektroautos in China beinahe komplett auf Zulieferer aus der Volksrepublik zurückgreifen. Damit könne schneller, billiger und besser produziert werden, heißt es. Allerdings gehen Konzerntätigkeiten in Deutschland verloren. Außerdem wäre VW China dann in der Lage, im Fall einer Eskalation des westlichen Wirtschaftskriegs gegen die Volksrepublik sich von der deutschen Konzernzentrale abzuspalten – zu deren Schaden. Ähnliche Vorbereitungen treffen mittlerweile auch mittelgroße Unternehmen. Dies führt dazu, dass die deutschen Investitionen in China zuletzt stark zugenommen haben und den deutschen Investitionsbestand dort auf Rekordniveau heben. Ökonomen räumen ein, diese Folge des westlichen Wirtschaftskriegs sei „paradox und so eigentlich nicht gewollt“.
............

Bereit zur Abspaltung
Die Umstrukturierung der Produktion hat neben den ökonomischen auch politische Gründe. Mit der Verlagerung der Entwicklung nach China und der weitestgehenden Beschränkung auf chinesische Zulieferer werden die chinesischen Fabriken von Volkswagen unabhängig von Deutschland bzw. Europa. VW-Chinachef Ralf Brandstätter bestätigt: „Wir streben nach einer autonomen, kontrollierbaren Wertschöpfungskette“.[3] Damit werden die chinesischen Werke des Konzerns in die Lage versetzt, im Fall einer Eskalation des westlichen Wirtschaftskriegs gegen die Volksrepublik – also bei verschärften Sanktionen oder gar einem Decoupling –eigenständig weiterzuarbeiten: „in China für China“, wie es bei Volkswagen heißt.[4]
.............
Von Planungen in den Zentralen großer deutscher Konzerne, im Notfall ihr Chinageschäft abzuspalten, berichtete die einflussreiche Bertelsmann Stiftung bereits vor rund zwei Jahren (german-foreign-policy.com berichtete [5]). Inzwischen treffen auch mittelgroße deutsche Unternehmen Vorbereitungen dazu. So heißt es bei dem Ventilatoren- und Motorenhersteller ebm-papst, man denke „über Worst case-Szenarien nach“ und wolle die Produktion in China autark organisieren, damit sie im Ernstfall – bei einer Eskalation des Wirtschaftskriegs – jederzeit abgespalten werden könne.[6] Berichten zufolge treffen auch andere Mittelständler identische Maßnahmen. Damit sind kostspielige Investitionen verbunden. ebm-papst etwa investiert zur Zeit rund 25 Millionen Euro in seine Standorte in China.
..............
Spitzt sich der Wirtschaftskrieg weiter zu, dann drohen Unternehmen in Deutschland weitere Nachteile. So berichtet etwa der westdeutsche Fahrradhersteller Rose Bikes, als Zulieferer sei China längst „unverzichtbar für die Fahrrad-Industrie“.[10] Fielen die Einfuhren aus China Sanktionen zum Opfer oder würden sie durch Strafzölle oder auch durch andere Maßnahmen stark verteuert, dann drohten gravierende Einbrüche. Zwar bemühe sich das Unternehmen bereits um alternative Lieferanten aus Europa. Doch werde es „eine gewisse Zeit“ dauern, bis man „die Qualität auf dem Niveau hat, wie wir es aus Asien und China gewohnt waren“. Zudem koste der Rückgriff auf in Europa hergestellte Bauteile „am Anfang auch mehr Geld“. Zu konkurrenzfähigen Preisen werde man ohne chinesische Zulieferer, heißt es unter Bezug auf Rose Bikes, „frühestens in acht bis zehn Jahren“ produzieren können.
.......................

[1] Mehr Hefei, weniger Wolfsburg. tagesschau.de 24.11.2023.
[3] Lazar Backovic, Sabine Gusbeth: Volkswagen plant das 20.000-Euro-Auto in China schon ab 2026. Handelsblatt.com 28.11.2023.
[5] S. dazu Die Geschäftsgrundlage der deutschen Industrie (I) und Die Geschäftsgrundlage der deutschen Industrie (II).

[8] Jürgen Matthes: Deutsche Direktinvestitionen in China: Kaum Diversifizierung. IW-Kurzbericht Nr. 35. Köln, 17.05.2023.
[9] Deutsche Konzerne investieren verstärkt in China. spiegel.de 20.09.2023.
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Re: Interessante Artikel

Beitrag von Ajiate »

Chip-Krieg: China überrascht mit Durchbruch bei Speicherchips
16. Dezember 2023 Bernd Müller

Chinesischer Chiphersteller CXMT überrascht auf Konferenz in San Francisco. Technologische Lücke zur Weltspitze wird trotz US-Sanktionen kleiner.

Mit Sanktionen versuchen die USA, China an der Entwicklung fortschrittlicher Technologien zu hindern. Diese Politik verfolgte die Trump-Administration ebenso wie derzeit die Regierung von Joe Biden. Doch inzwischen mehren sich die Anzeichen, dass Washington damit keinen Erfolg hat.

China investiere weiterhin Milliarden in seinen Chipsektor, schreibt der Finanzdienst Bloomberg, und diese Investitionen scheinen sich auszuzahlen. Kürzlich hat Huawei sein Smartphone Mate 60 Pro auf den Markt gebracht und damit für Aufsehen gesorgt.

https://www.telepolis.de/features/Chip- ... 76294.html
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