Import Massage-Stuhl aus China
Verfasst: 22.12.2011, 15:54
Hallo,
wir haben für das Nagelstudio meiner Frau einen Pediküre-Stuhl aus China bestellt, mit Massage-Funktion und Fußbecken mit Wasserzu- und abfluss.
Auf mehrmaliges Nachfragen wurde uns versichert, dass der Stuhl 800$ inkl. Versand kostet (nach heutigem Kurs ca. 610€).
Wir sind als unerfahrene Nicht-Großhändler also in die Import-Falle getappt, denn das hieß natürlich nur FOB.
Also kommen nochmal hohe Kosten auf uns zu, die in die Größenordnung des Neupreises des Stuhles kommen. Die Reederei/Spedition, die die Verschiffung durchführt, hat uns ein Angebot gemacht, welches eine sehr große Anzahl an verschiedenen Posten beinhaltet.
HAFENKOSTEN:
- LCL Service-Charges (40€)
- Kaigebühren (54€)
- Delivery order fee (60€)
- GSC (General Service Compensation) (6,75€)
- Anti Terror Fee (3,45€)
- ERS (15€)
- CISF (135$)
- Handling (22,50$)
ZOLLABFERTIGUNG:
- Verzollung zum freien Verkehr (115€)
- jede weitere Zolltarifnr. (8€)
- ZOLL / EUST (gem. Auslage)
ANLIEFERUNG:
- Rolle bis frei Haus 10117 Berlin (bis Bordsteinkante, inkl. LKW-Maut) (28€)
Wenn man das alles zusammen zählt, landet man nochmal bei 450€ bei aktuellem Dollarkurs.
Und bei ZOLL / EUST kommt anscheinend nochmal was oben drauf? Was heißt gemäß Auslage?
Der Chinese freut sich vermutlich, dass wir uns mit der Problematik Import nicht näher beschäftigt haben, und nicht über die Art der Zustellung verhandelt haben. Dass da noch Kosten jenseits der von uns miteinkalkulierten Steuern auf uns zukommen, wurde natürlich auch nicht erwähnt.
Möglicherweise wäre es ja für uns günstiger gewesen, wenn wir uns um eine Reederei / Spedition gekümmert hätten...?
Meine Frage:
Geht das irgendwie noch billiger? Mit einer anderen Spedition eventuell?
Sind diese ganzen Posten alle Pflicht? Oder versucht man dort, manche Kosten auf uns abzuwälzen, die wir eventuell gar nicht tragen müssten?
wir haben für das Nagelstudio meiner Frau einen Pediküre-Stuhl aus China bestellt, mit Massage-Funktion und Fußbecken mit Wasserzu- und abfluss.
Auf mehrmaliges Nachfragen wurde uns versichert, dass der Stuhl 800$ inkl. Versand kostet (nach heutigem Kurs ca. 610€).
Wir sind als unerfahrene Nicht-Großhändler also in die Import-Falle getappt, denn das hieß natürlich nur FOB.
Also kommen nochmal hohe Kosten auf uns zu, die in die Größenordnung des Neupreises des Stuhles kommen. Die Reederei/Spedition, die die Verschiffung durchführt, hat uns ein Angebot gemacht, welches eine sehr große Anzahl an verschiedenen Posten beinhaltet.
HAFENKOSTEN:
- LCL Service-Charges (40€)
- Kaigebühren (54€)
- Delivery order fee (60€)
- GSC (General Service Compensation) (6,75€)
- Anti Terror Fee (3,45€)
- ERS (15€)
- CISF (135$)
- Handling (22,50$)
ZOLLABFERTIGUNG:
- Verzollung zum freien Verkehr (115€)
- jede weitere Zolltarifnr. (8€)
- ZOLL / EUST (gem. Auslage)
ANLIEFERUNG:
- Rolle bis frei Haus 10117 Berlin (bis Bordsteinkante, inkl. LKW-Maut) (28€)
Wenn man das alles zusammen zählt, landet man nochmal bei 450€ bei aktuellem Dollarkurs.
Und bei ZOLL / EUST kommt anscheinend nochmal was oben drauf? Was heißt gemäß Auslage?
Der Chinese freut sich vermutlich, dass wir uns mit der Problematik Import nicht näher beschäftigt haben, und nicht über die Art der Zustellung verhandelt haben. Dass da noch Kosten jenseits der von uns miteinkalkulierten Steuern auf uns zukommen, wurde natürlich auch nicht erwähnt.
Möglicherweise wäre es ja für uns günstiger gewesen, wenn wir uns um eine Reederei / Spedition gekümmert hätten...?
Meine Frage:
Geht das irgendwie noch billiger? Mit einer anderen Spedition eventuell?
Sind diese ganzen Posten alle Pflicht? Oder versucht man dort, manche Kosten auf uns abzuwälzen, die wir eventuell gar nicht tragen müssten?