Online China-Knigge (stern.de)
Verfasst: 08.10.2010, 14:40
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Was? Hab ich irgendwie in dem 1 Monat, den ich in Beijing verbracht hatte, nirgends gesehen.• Neben grünem Tee wird zum Essen gern abgekochtes Wasser getrunken.
• Bei einer Einladung zum Essen bedient man sich nicht selbst, das ist die Aufgabe des Gastgebers.
Auf dem Tisch stehen oft mehrere Teekannen, mindestens eine davon ist nur heißes Wasser. Das ist in Hong Kong absolut üblich.Phytagoras hat geschrieben:Was? Hab ich irgendwie in dem 1 Monat, den ich in Beijing verbracht hatte, nirgends gesehen.• Neben grünem Tee wird zum Essen gern abgekochtes Wasser getrunken.
Meinen Erfahrungen nach bekommt man in den nördlicheren Teilen Chinas häufiger heißes Wasser als Tee; auch in Geschäften (nicht im Supermarkt o.ä.), bei längeren Beratungsgesprächen.Phytagoras hat geschrieben:Was? Hab ich irgendwie in dem 1 Monat, den ich in Beijing verbracht hatte, nirgends gesehen.• Neben grünem Tee wird zum Essen gern abgekochtes Wasser getrunken.
Auch das kenne ich gut. Die schmackhaftesten Stücke werden einem, immer wieder, einfach auf den Teller / in die Schüssel gelegt, begleitet von der Beteuerung wie gut es doch schmecke.Genausowenig wie das hier:• Bei einer Einladung zum Essen bedient man sich nicht selbst, das ist die Aufgabe des Gastgebers.
Das kenne ich auch. Alllerdings kann man sich sehr wohl auch selbst bedienen, ohne das man verhungern mussFan Lin hat geschrieben:Auch das kenne ich gut. Die schmackhaftesten Stücke werden einem, immer wieder, einfach auf den Teller / in die Schüssel gelegt, begleitet von der Beteuerung wie gut es doch schmecke.
Oaaaah, das finde ich furchtbar! Jedes Mal in der Kantine springen sie alle wie vom Blitz getroffen auf und gehen.... dabei hab ich noch nicht mal ausgekaut T_TEin gemeinsames Essen im Restaurant endet in der Regel sehr abrupt. Der chinesische Gast verlässt meist nach Beenden der Mahlzeit schnell den Tisch.
Letztens einen Kollegen (24) bei mir in der Firma gefragt. Kennt er nicht. Meine Freundin kennt es ebenfalls nicht.Man steckt niemals die Stäbchen in eine Schale mit Reis, dies ist nur bei den Opfergaben für die Ahnen üblich und soll deshalb Unglück bringen
Stimmt nur halb, sonst muesste man ja die ganze Zeit warten bis man mal was zu essen bekommt. oOBei einer Einladung zum Essen bedient man sich nicht selbst, das ist die Aufgabe des Gastgebers.
Nur wenn man im grossen Stil eingeladen ist. In allen anderen Situationen interessiert es niemanden.Es gilt als unhöflich, alles aufzuessen, da dann angenommen wird, dass man noch Hunger hat. Man lässt einen kleinen Rest übrig, sonst wird nachgelegt.
wer trinkt schon gern Wasser?HK_Yan hat geschrieben:Auf dem Tisch stehen oft mehrere Teekannen, mindestens eine davon ist nur heißes Wasser. Das ist in Hong Kong absolut üblich.Phytagoras hat geschrieben:Was? Hab ich irgendwie in dem 1 Monat, den ich in Beijing verbracht hatte, nirgends gesehen.• Neben grünem Tee wird zum Essen gern abgekochtes Wasser getrunken.
Ich finde den Bericht im Stern recht gut recherchiert.
Gehört wohl in die Kategorie "Örtlicher Aberglaube". In Wuhan bin ich darauf hingewiesen worden, dass das Unglück bringen soll, aber nicht wie oder warum.Torte hat geschrieben:Letztens einen Kollegen (24) bei mir in der Firma gefragt. Kennt er nicht. Meine Freundin kennt es ebenfalls nicht.Man steckt niemals die Stäbchen in eine Schale mit Reis, dies ist nur bei den Opfergaben für die Ahnen üblich und soll deshalb Unglück bringen
Wir bekamen in Beijing, nachdem eine Freundin für uns Tee zum Essen bestellt hatte, eine Kanne heißes Wasser. Sie fand das normal.blomah hat geschrieben:wer trinkt schon gern Wasser? Die kannen mit warmwasser benutzt man zum reinigen des geschirrs
Ziehst du dir die Schuhe aus wenn du in die Kirche gehst? Kommt wohl eher seltener vor.Conaro hat geschrieben:Beim Betreten eines Privathauses oder einer religiösen Stätte, lässt man die Schuhe vor der Tür stehen.
Das sind doch aber auch Dinge, die man hier nicht macht - naja vielleicht achtet man da nicht so streng darauf aber ungewöhnlich oder "anders" finde ich das nicht.
"Örtlich" is gut ...DaWei hat geschrieben:Gehört wohl in die Kategorie "Örtlicher Aberglaube". In Wuhan bin ich darauf hingewiesen worden, dass das Unglück bringen soll, aber nicht wie oder warum.Man steckt niemals die Stäbchen in eine Schale mit Reis, dies ist nur bei den Opfergaben für die Ahnen üblich und soll deshalb Unglück bringen