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Visum ohne feste Anstellung?
Verfasst: 22.05.2010, 19:14
von chthomko
Hallo,
ich möchte meine Freundin nach Deutschland einladen. Problem dabei: Sie hat zur Zeit keine feste Anstellung, sondern "jobbt" mal hier, mal da. Wir haben uns bei mehreren China-Reisen, die ich in 2009 unternommen habe, kennen gelernt und jetzt soll sie sich mal meine Heimat ansehen.
Gibt es überhaupt eine Chance auf Erteilung eines Visums (Problem: Rückkehrwilligkeit)?
Wenn ja, worauf sollte sie unbedingt achten bei der Beantragung und beim Interview?
Danke für jeden hilfreichen Tipp.
Christian
Re: Visum ohne feste Anstellung?
Verfasst: 22.05.2010, 20:35
von TaugeNix
chthomko hat geschrieben:.. (Problem: Rückkehrwilligkeit)?
Warum sollte sie zurückkehren?
Gruß,
TaugeNix^fragt sich nur die selben Fragen wie die deutsche Botschaft..
Re: Visum ohne feste Anstellung?
Verfasst: 22.05.2010, 23:49
von de guo xiong
TaugeNix hat geschrieben:chthomko hat geschrieben:.. (Problem: Rückkehrwilligkeit)?
Warum sollte sie zurückkehren?
Gruß,
TaugeNix^fragt sich nur die selben Fragen wie die deutsche Botschaft..
Hmmm, spontan würden mir da Begriffe wie Familie und Heimat einfallen.
de guo xiong, der weiß das die Botschaft nicht so denkt
PS.: Habt Ihr schon einmal in Erwägung gezogen, ein Sperrkonto in China für die Zeit der D-Reise einzurichten? (Mit der Suchfunktion solltest Du etwas im Forum dazu finden)
Re: Visum ohne feste Anstellung?
Verfasst: 23.05.2010, 09:48
von chthomko
Sie ist 42 Jahre alt und alleinstehend / geschieden, hat aber eine Tochter (20 Jahre), die noch studiert und ist stark an ihre Familie gebunden - das wären Gründe, die sie anführen könnte. Weiterhin spricht sie kaum Englisch und überhaupt kein Deutsch - aber das dürfte das Konsulat vermutlich eher weniger interessieren...
Weiß jemand, ob es Sinn macht, mal vorab mit dem Konsulat in Shanghai zu telefonieren (sie stammt aus Changzhou in der Provinz Jinagsu, deshalb wäre Shanghai zuständig)?
@ de guo xiong: Das Thema mit dem Sperrkonto verstehe ich nicht so ganz. Wie soll das gehen? Geld dort einzahlen, das solange festliegt, bis sie zurück ist? Das muss dann aber eine ganz schön hohe Summe sein.
Re: Visum ohne feste Anstellung?
Verfasst: 23.05.2010, 10:31
von de guo xiong
chthomko hat geschrieben:
@ de guo xiong: Das Thema mit dem Sperrkonto verstehe ich nicht so ganz. Wie soll das gehen? Geld dort einzahlen, das solange festliegt, bis sie zurück ist? Das muss dann aber eine ganz schön hohe Summe sein.
Wie schon gesagt, die Suchfunktion hilft da weiter! Naja ich hab mal schnell für Dich gesucht - schau mal in diesen Thread:
http://forum.chinaseite.de/viewtopic.ph ... 44#p116944
Ja das Geld ist dann dort solange auf Eisgelegt bis sie wieder in China ist. Ich habe schon öfters einen Betrag von 50000RMB gehört, aber selber damit noch keine Erfahrung gemacht.
Direkt beim Konsulat nachfragen hilft meist weiter:
[email protected]
BTW ich habe den persönlichen Eindruck gewonnen, dass die Hürden ein Visum in Shanghai zu bekommen, niedriger als in Beijing sind
de guo xiong, der hofft, dass es nach der Hochzeit alles etwas einfacher wird, aber sicher ist, es wird billiger

und der dann im Juni mehr dazu berichten kann
Re: Visum ohne feste Anstellung?
Verfasst: 23.05.2010, 11:32
von bue48
Auch hier findest du viele weitere Informationen, zum Beispiel zu der Frage, welche Papiere erforderlich sind und wie das Interview im Konsulat ablaufen könnte:
http://forum.chinaseite.de/ftopic10198.html
Und nicht vergessen: Der Ton macht die Musik...
oder, wie de guo xiong es
hier sagte:
de guo xiong, der sich denkt, "wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus"
Re: Visum ohne feste Anstellung?
Verfasst: 23.05.2010, 16:12
von RoyalTramp
Ich schließe mich an: Einfach mal bei der Botschaft vorbeischauen oder -telefonieren und dort nachfragen. Dann hast du Informationen aus erster Hand. Und es gilt hierbei selbstverständlich: Der Ton macht die Musik. Die Angestellten in der Botschaft sind auch nur Menschen, die nix für die Visabestimmungen können. Also: Wenn einer den Eindruck macht, dass es nicht möglich sei, ein Visum zu beantragen, dann tut er es nicht aus einer böswilligen absicht heraus. Daher: Immer freundlich und höflich...und häufig kann man damit viel erreichen. Falsch ist es jedenfalls mit der sonst für Deutsche typischen Einstellung "Scheiß-Behörden" an die Sache ranzugehen.
