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Re: Tibet - Was ist da los?
Verfasst: 15.04.2008, 13:45
von chinavelo
admin hat geschrieben:
damit nicht zuviele Themen zum Thema Tibet entstehen, werde ich alle neuen Themen zum Thema in den "Tibet - Was ist da los?- Thread verschieben (es sei denn, sie passen in einen anderen Ordner noch besser).
Das ist eine sehr gute Idee!
Bernd
Re: die Anti-chinesische Tibet-Kampagne(manipuliert durch KPCN?)
Verfasst: 15.04.2008, 13:48
von malemartin
Shaolin hat geschrieben:Die Friedrich-Naumann-Stiftung weist Berichte zurück, sie habe mit der von ihr mit veranstalteten der „Fifth International Conference of Tibet Support Groups“ vom 11. bis 14. Mai 2007 in Brüssel die „antichinesischen Proteste“ zentral gesteuert. Entsprechende Andeutungen verbreitet unter anderem die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.l
Na ja , sicherlich werden die NICHT einraumen etwas ZENRAL gesteuert zu haben, und mit Sicherheit haben sie das auch NICHT. - ABER, und das ist ja wohl unbestritten, ist von dort, auch wenn nur verbal, diese Sache unterstuetz worden.
Faktum ist aber auch, dass die FNS sich zu China inkl. Tibet bekennt.
Das sie dabei nicht immer eine glueckliche Hand bewiesen haben ist auch klar.
Eine Polariesierung von parteinahen Organistationen und/oder Regierungsstellen kann einem Dialog nicht foerderlich sein.
Trotzdem koennen kleine Organisationen (siehe auch die Exil Tibeter) fuer jede Meng Wirbel sorgen, wenn sie denn bereit sind alles zu tun um Aufmerksamkeit zu erlagen.
Die FNS duckt sich gerade weg.
Re: Tibet - Was ist da los?
Verfasst: 15.04.2008, 15:00
von HK_Yan
admin hat geschrieben:Hallo zusammen,
damit nicht zuviele Themen zum Thema Tibet entstehen, werde ich alle neuen Themen zum Thema in den "Tibet - Was ist da los?- Thread verschieben (es sei denn, sie passen in einen anderen Ordner noch besser).
Viele Grüße
Kim
DANKE!
Re: Tibet - Was ist da los?
Verfasst: 15.04.2008, 16:13
von da hai
gonar hat geschrieben:Ein Ausbau der Infrastrutkur ist gut, wenn diese Infrastruktur aber hauptsächlich dazu genutzt wird um Menschen anzusiedeln, dann ist das schlecht.
Leider ist dies der Fall. Wie sonst ist zu erklären, dass es inzwichen in Lhasa mehr Han-Chinesen geben soll als Tibeter?
Naja, der Ausbau der Infrastruktur (in dem Fall die Direktverbindung Beijing - Lhasa) sorgt wohl eher für mehr Touristen und durch die bessere und schnellere Anbindung an andere Städte auch für eine Verbesserung des Handels.
Das durch Vergünstigungen vor allem Nicht-Tibeter (bezogen auf Leute die nicht in Tibet leben, also unabhängig von ihrer Nationalität) angesprochen werden, liegt doch in der Sache an sich. Man ist ja gerade darauf erpicht die Wirtschaft anzukurbeln, indem man Investoren aus anderen Regionen anlockt. Und da nun mal rund 90% der Chinesen den Han angehören, werden bei einer Gleichverteilung der Nationalitäten bei den Investoren, 90% nun mal Han sein.
Damit nun aber zu argumentieren, dass das vorrangige Ziel der chinesischen Führung durch diese Programme die Ausrottung der tibetischen Kultur ist, ist doch wohl sehr zweifelhaft. Aber wie ich in meinem letzten Post schon geschrieben habe, ganz egal was die Führung auch unternimmt, wird sie sich immer mit negativer Kritik auseinandersetzen müssen. Hätte sie diese Maßnahmen nicht getroffen, hätte man sich anhören müssen, dass die chinesische Führung sich nicht um die wirtschaftliche Entwicklung Tibets kümmert um damit die Provinz verarmen zu lassen und damit die tibetische Kultur auszurotten.
Re: Tibet - Was ist da los?
Verfasst: 15.04.2008, 16:34
von beijingfox
da hai hat geschrieben:gonar hat geschrieben:Ein Ausbau der Infrastrutkur ist gut, wenn diese Infrastruktur aber hauptsächlich dazu genutzt wird um Menschen anzusiedeln, dann ist das schlecht.
Leider ist dies der Fall. Wie sonst ist zu erklären, dass es inzwichen in Lhasa mehr Han-Chinesen geben soll als Tibeter?
Naja, der Ausbau der Infrastruktur (in dem Fall die Direktverbindung Beijing - Lhasa) sorgt wohl eher für mehr Touristen und durch die bessere und schnellere Anbindung an andere Städte auch für eine Verbesserung des Handels.
Das durch Vergünstigungen vor allem Nicht-Tibeter (bezogen auf Leute die nicht in Tibet leben, also unabhängig von ihrer Nationalität) angesprochen werden, liegt doch in der Sache an sich. Man ist ja gerade darauf erpicht die Wirtschaft anzukurbeln, indem man Investoren aus anderen Regionen anlockt. Und da nun mal rund 90% der Chinesen den Han angehören, werden bei einer Gleichverteilung der Nationalitäten bei den Investoren, 90% nun mal Han sein.
Damit nun aber zu argumentieren, dass das vorrangige Ziel der chinesischen Führung durch diese Programme die Ausrottung der tibetischen Kultur ist, ist doch wohl sehr zweifelhaft. Aber wie ich in meinem letzten Post schon geschrieben habe, ganz egal was die Führung auch unternimmt, wird sie sich immer mit negativer Kritik auseinandersetzen müssen. Hätte sie diese Maßnahmen nicht getroffen, hätte man sich anhören müssen, dass die chinesische Führung sich nicht um die wirtschaftliche Entwicklung Tibets kümmert um damit die Provinz verarmen zu lassen und damit die tibetische Kultur auszurotten.
eine kummunistiesche diktatur hat nun einmal generell ein schlechtes image in demokratischen systemen, zu dem arbeitet die KPC auch kraeftig daran dieses weiter auszubauen. auch wenn die chinesische regierung viel in tibet wirtschaftlich veraendert hat, hat die realitaet nun einmal gezeigt, das trotzdem vieles nicht funktioniert. knapp vorbei ist auch daneben. leider habe ich hier noch von keinem chinesen eine konstruktive alternative vernommen, alle arbeiten nur hart am ausbau des nagativen image.
Re: Tibet - Was ist da los?
Verfasst: 15.04.2008, 19:05
von ferrara
beijingfox hat geschrieben: eine kummunistiesche diktatur hat nun einmal generell ein schlechtes image in demokratischen systemen, zu dem arbeitet die KPC auch kraeftig daran dieses weiter auszubauen. auch wenn die chinesische regierung viel in tibet wirtschaftlich veraendert hat, hat die realitaet nun einmal gezeigt, das trotzdem vieles nicht funktioniert. knapp vorbei ist auch daneben. leider habe ich hier noch von keinem chinesen eine konstruktive alternative vernommen, alle arbeiten nur hart am ausbau des nagativen image.
es ist ja eine geschmacksache, ob china gutes oder schlechtes image hat. ich würde sagen, china hatte ein schlechtes image, arbeitet aber ständig dran, so lange man es sehen will. dass die bemühungen chinas um den tibet nicht funktioniert haben, kann ich nur zum teil zustimmen. wie schon erwähnt, wurde der glaube der tibeter schlicht vernachlässigt. das war sicherlich ein fehler der KPCh. wenn aber das alles nichts gebracht hätte, müsste doch statt tausenden millionen tibeter auf die strassen gegangen sein. (in china leben zur zeit 4 bis 6 millionen tibeter.) das ist nunmal die realität.
die Anti-chinesische Tibet-Kampagne(manipuliert durch KPCN?)
Verfasst: 15.04.2008, 21:25
von Yuan Qi
http://www.german-foreign-policy.com/de ... tfks0oujn0
Ich persönlich glaube, dass dieser Artikel von einem/r deutschen geschrieben worden sei.
Re: Tibet - Was ist da los?
Verfasst: 16.04.2008, 02:34
von Grufti
ferrara hat geschrieben:beijingfox hat geschrieben: eine kummunistiesche diktatur hat nun einmal generell ein schlechtes image in demokratischen systemen, zu dem arbeitet die KPC auch kraeftig daran dieses weiter auszubauen. auch wenn die chinesische regierung viel in tibet wirtschaftlich veraendert hat, hat die realitaet nun einmal gezeigt, das trotzdem vieles nicht funktioniert. knapp vorbei ist auch daneben. leider habe ich hier noch von keinem chinesen eine konstruktive alternative vernommen, alle arbeiten nur hart am ausbau des nagativen image.
es ist ja eine geschmacksache, ob china gutes oder schlechtes image hat. ich würde sagen, china hatte ein schlechtes image, arbeitet aber ständig dran, so lange man es sehen will. dass die bemühungen chinas um den tibet nicht funktioniert haben, kann ich nur zum teil zustimmen. wie schon erwähnt, wurde der glaube der tibeter schlicht vernachlässigt. das war sicherlich ein fehler der KPCh. wenn aber das alles nichts gebracht hätte, müsste doch statt tausenden millionen tibeter auf die strassen gegangen sein. (in china leben zur zeit 4 bis 6 millionen tibeter.) das ist nunmal die realität.
".... arbeitet am schlechten Image ?????" Wohl wahr wohl wahr.. damit es
noch schlimmer wird !!
Ich glaube, es ist ein gewaltiger Irrtum zu behaupten, daß
"Millionen Tibeter auf die Straße gehen " würden, denn die werden wirklich was anderes zu tun haben, als zu demonstrieren. Da braucht man nicht unbedingt so tief religiös zu sein wie die Tibeter, um zu sehen , daß es besonders in einem solchen Regime wie das der VR China keinen Zweck, hat zu demonstrieren...das sagt mir persönlich schon mein "gesunder Menschenverstand".
Ich betrachte die Mörder und Plünderer in Tibet ..und anderswo.. nicht anders als ganz "gewöhnliche" Hooligans , die auch in den Fußballstadien Europas immer wieder auftauchen. Das Ganze wurde nur --und ganz besonders von der VR Presse -- als Attacke gegen den DL instrumentalisiert.. ..und ich bleibe dabei, allerhöchstwahrscheinlich gerade deswegen durch V-Leute der VR gesteuert..
Re: Tibet - Was ist da los?
Verfasst: 16.04.2008, 08:26
von Yingxiong
Genau solche V-Leute haben wahrscheinlich auch die Montagsdemonstrationen in Leipzig veranstaltet ...

Re: Tibet - Was ist da los?
Verfasst: 16.04.2008, 08:34
von Grufti
Yingxiong hat geschrieben:Genau solche V-Leute haben wahrscheinlich auch die Montagsdemonstrationen in Leipzig veranstaltet ...

das wiederum, glaube ich weniger, denn die VR hat "ihre " Bevölkerung wesentlich besser "im Griff", denn in der Ex DDR standen die Zeichen eh auf Untergang, da der "Große Bruder" UdSSR ihre deutsche Lakaien nicht mehr voll unterstützt hatte....Daß zum damaligen Zeitpunkt der Montagsdemonstrationen noch wie 1953 oder 1968 in Prag die Panzer rollen , war schon sehr unwahrscheinlich..
Vergleiche bitte nicht Äpfel mit Birnen..
Im Übrigen hatte der "Große Vorsitzende" FJS ( eigentlich der Erzfeind !) durh die Millionenkredite alles versucht, die DDR am Leben zu erhalten..
Ach ja..
Bis auf das" Tal der Ahnungslosen" konnte... im Gegensatz zu China im ganzen Rest der Ex-Täterä Westfernsehen empfangen werden !!!
Re: Tibet - Was ist da los?
Verfasst: 16.04.2008, 08:47
von Yingxiong
Aber die Tätärätä hatte eine Staatssicherheit, die es in keinem anderen Land in der Form gab, nicht mal in China. Vielleicht noch in Rumänien.
Re: Tibet - Was ist da los?
Verfasst: 16.04.2008, 08:55
von Grufti
Yingxiong hat geschrieben:Aber die Tätärätä hatte eine Staatssicherheit, die es in keinem anderen Land in der Form gab, nicht mal in China. Vielleicht noch in Rumänien.
Die Stasi war doch gegen die Publicity machtlos... denn was konnte sie denn
gegen die Bevölkerung unternehmen, ohne daß das ganze SystemnSchaden genommen hätte.. ??
Da wie bereits erwähnt..die UDSSR nicht mehr hinter Honnys System gestanden war, hätte sie im Zweifelsfall auch wirtschaftliche Sanktionen gegen ihr immer unbeliebteres Anhängsel verhängen können.
Die Stasi hatte im Sommer 89 schon lange keine bedrohliche Rolle spielen können...
Ohne Grund ( = reale Einsicht in die eigene Lage !) wäre auch eine Öffnung der DDR durch ihre eignen Vertreter nie erfolgt, auch wenn man mal das tolpatschige Verhalten der Pressesprecher mal ignoriert ! !
Der Hinweis auf die Stasi ( vielleicht existiert eine ähnliche Einheit in China, ...
ohne das Wissen der Bevölkerung ??) ist also zu diesem Zeitpunkt belanglos !
http://de.wikipedia.org/wiki/Montagsdem ... in_der_DDR
Re: die Anti-chinesische Tibet-Kampagne(manipuliert durch KPCN?)
Verfasst: 16.04.2008, 09:23
von belrain
Berichtet die chinesische Presse auch darüber, dass diese Seite
keine offizielle Seite der Bundesregierung ist?
Aus dem Impressum der Seite:
Editorial
Die "Informationen zur Deutschen Außenpolitik" (german-foreign-policy.com) werden von einer Gruppe unabhängiger Publizisten und Wissenschaftler zusammengestellt, die das Wiedererstarken deutscher Großmachtbestrebungen auf wirtschaftlichem, politischem und militärischem Gebiet kontinuierlich beobachten.
.....
german-foreign-policy.com bezieht weder direkt noch indirekt öffentliche Mittel und versteht sich als ein staatsfernes Medium. Die "Informationen zur deutschen Außenpolitik" sind parteipolitisch unabhängig und auf die private Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen.
Re: Tibet - Was ist da los?
Verfasst: 16.04.2008, 09:24
von Yingxiong
@ Grufti
Also wenn ich mir anschaue, was du hier schreibst, entsteht bei mir der Eindruck, dass du die DDR nur aus dem Fernsehen kanntest.
Re: Tibet - Was ist da los?
Verfasst: 16.04.2008, 09:59
von ferrara
wie gesagt, muss man nur sehen wollen...
Grufti hat geschrieben: Ich glaube, es ist ein gewaltiger Irrtum zu behaupten, daß "Millionen Tibeter auf die Straße gehen " würden, denn die werden wirklich was anderes zu tun haben, als zu demonstrieren. Da braucht man nicht unbedingt so tief religiös zu sein wie die Tibeter, um zu sehen , daß es besonders in einem solchen Regime wie das der VR China keinen Zweck, hat zu demonstrieren...das sagt mir persönlich schon mein "gesunder Menschenverstand".
mit ein bisschen "gesunden menschenverstand" weiß man auch, dass die gewaltige aufstand nichts bringt, mindestens nicht in china. aber bedauerlicherweise... wenn einer oder eine gruppe hinter den demonstranten steht, ist eben alles möglich.
Grufti hat geschrieben:Ich betrachte die Mörder und Plünderer in Tibet ..und anderswo.. nicht anders als ganz "gewöhnliche" Hooligans , die auch in den Fußballstadien Europas immer wieder auftauchen. Das Ganze wurde nur --und ganz besonders von der VR Presse -- als Attacke gegen den DL instrumentalisiert.. ..und ich bleibe dabei, allerhöchstwahrscheinlich gerade deswegen durch V-Leute der VR gesteuert..
es ist deine meinung. ich habe auch meine theorie, und hab auch teilweise begründen können.