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Re: Sind chinesische Mütter "besser"?

Verfasst: 25.01.2011, 22:51
von Aremonus
Natürlich ist die Amy Chuan keine dumme Frau, das behauptet auch niemand. Aber nur weil sie trotz ihrer Erziehung Professorin geworden ist, bedeutet das noch nichts. Es gibt 1000 andere Yale-Professoren, die anders erzogen wurden. Und ich kenne keinen einzigen CEO, weder in China noch in Europa (ok, in China kenne ich auch nur 2 CEOs von hinreichend grossen Unternehmen) mit einem ausgeprägten Leistungsmotiv - diese Leute suchen die Effizienz, nicht die Arbeit; sie schaffen Netzwerke und Systeme und machen nicht einfach das, was ihnen aufgetragen wird.
In der heutigen Gesellschaft brauchen wir Spezialisten mit Managementfähigkeiten, nicht Menschen die alles ein bisschen können und das gut tun, was man ihnen aufträgt.

Betrachte es doch einmal so: wenn ein Gehirn sehr intelligent ist, z.B. 80 prozent intelligenter als der Durchschnitt, ist das toll. Das entsprechende Gehirn verliert aber gegen zwei durchschnittliche Gehirne, die zusammenarbeiten (die also 200 Prozent an Kapazität besitzen). Im 21. Jahrhundert brauchen wir nicht Leute, die alle mathematischen Gleichungen gelernt haben - wir brauchen Menschen, die Neues schaffen können.

Wie sieht es denn bei Dir, xyz, Karrieremässig aus? Dominierst Du denn so gewaltig die westliche Gesellschaft?

Re: Sind chinesische Mütter "besser"?

Verfasst: 25.01.2011, 23:19
von beowulf
Ist diese von Stereotypen und Klischees überfrachtete Diskussion wirklich dermassen interessant?