Was wird aus Nordkorea?
- blackrice
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Re: Was wird aus Nordkorea?
hörte eben Nachrichten...da kanns einem ja Angst und Bange werden: Androhungen von Atomschlägen nun auch an Südkorea, Friedensabkommen beendet, heisser Draht gekappt etcpp .... was sagen unsere Nordkorea-Freunde hiezu?
"Wenn Du sie nicht überzeugen kannst, verwirre sie"
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wir sind hier nicht bei WÜNSCH' DIR WAS sondern bei SO ISSES' HALT
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Re: Was wird aus Nordkorea?
Ist schon richtig heftig was die sich selbst antun. Irgendwie fast auch schon wieder interessant das mal zu sehen.
Hab so ein bisschen das Gefuehl dass es dort vielleicht gar nicht so anders ist als in China noch vor sagen wir 15 Jahren... korrigiert mich wenn ich da falsch liege.
Kann mir auch vorstellen dass unsere Wirtschaft schon ungeduldig wartet wann denn diese "Barriere" endlich faellt und mit den Hungerloehnen der Leute dort endlich wieder richtig fette Gewinne erzielt werden koennen
Und was die dann auch noch fuer einen Nachholbedarf haben, Unterhaltungselektronik, Autos, Markenhandtaschen... wer hat denn dort sowas (ausser hochrangige Regierungstreue vielleicht)
Naja, irgendwann wird es auch dort kein Halten mehr geben und die Luft wird raus sein (hoffentlich noch bevor groessere Dummheiten gemacht werden).
Hab so ein bisschen das Gefuehl dass es dort vielleicht gar nicht so anders ist als in China noch vor sagen wir 15 Jahren... korrigiert mich wenn ich da falsch liege.
Kann mir auch vorstellen dass unsere Wirtschaft schon ungeduldig wartet wann denn diese "Barriere" endlich faellt und mit den Hungerloehnen der Leute dort endlich wieder richtig fette Gewinne erzielt werden koennen
Naja, irgendwann wird es auch dort kein Halten mehr geben und die Luft wird raus sein (hoffentlich noch bevor groessere Dummheiten gemacht werden).
中国是个好的地方!
Re: Was wird aus Nordkorea?
Wenn die Sonne Erkenntnis tief steht, werfen auch Zwerge lange Schatten.
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Re: Was wird aus Nordkorea?
http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 87569.html
Reaktion auf Uno-Sanktionen: Nordkorea kündigt Nichtangriffspakt mit Südkorea
Das kommunistische Nordkorea hat umgehend auf die neuen Sanktionen des Uno-Sicherheitsrats reagiert: Pjöngjang kündigt einseitig den Nichtangriffspakt mit Südkorea - auch der "heiße Draht" nach Seoul ist gekappt.
Reaktion auf Uno-Sanktionen: Nordkorea kündigt Nichtangriffspakt mit Südkorea
Das kommunistische Nordkorea hat umgehend auf die neuen Sanktionen des Uno-Sicherheitsrats reagiert: Pjöngjang kündigt einseitig den Nichtangriffspakt mit Südkorea - auch der "heiße Draht" nach Seoul ist gekappt.
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Re: Was wird aus Nordkorea?
Das wäre imo die beste Strategie Nordkorea anzugehen. Mit einem Bündel Geldscheine locken und warten bis die Regierung anbeißt. Ist im ersten Moment vielleicht Ausbeutung, aber auf lange Sicht lohnt es sich für das Land, war mit China ja genau so. Aber vermutlich hat man genau davor im Westen Angst, sich durch die eigene Geldgeilheit eine neue unkontrollierbare Supermacht zu erschaffen (und diese auch noch direkt China zuzuspielen).wuxistyle hat geschrieben:Ist schon richtig heftig was die sich selbst antun. Irgendwie fast auch schon wieder interessant das mal zu sehen.
Hab so ein bisschen das Gefuehl dass es dort vielleicht gar nicht so anders ist als in China noch vor sagen wir 15 Jahren... korrigiert mich wenn ich da falsch liege.
Kann mir auch vorstellen dass unsere Wirtschaft schon ungeduldig wartet wann denn diese "Barriere" endlich faellt und mit den Hungerloehnen der Leute dort endlich wieder richtig fette Gewinne erzielt werden koennenUnd was die dann auch noch fuer einen Nachholbedarf haben, Unterhaltungselektronik, Autos, Markenhandtaschen... wer hat denn dort sowas (ausser hochrangige Regierungstreue vielleicht)
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Naja, irgendwann wird es auch dort kein Halten mehr geben und die Luft wird raus sein (hoffentlich noch bevor groessere Dummheiten gemacht werden).
Ist im Moment leider schwer möglich wegen der ganzen Sanktionen und Embargos.
Ich finde den ganzen Werdegang Kim Jong-Un's ja sehr interessant, und ich bin der Meinung, dass er von seinem Vater in gewisser Weise schon zum Reformer herangezogen wurde. z.B. die Sache mit der Schulausbildung in der Schweiz. Warum, wenn nicht, damit Junior etwas Westluft schnuppern kann und etwas davon mit nach Nordkorea bringen kann?
Ich denke auch, seinem Vater war klar, dass Nordkorea mit Fullspeed auf einen Abgrund zurast, er selbst aber nicht die Kraft hatte daran was zu ändern.
Das größte Problem ist einfach, dass den Leuten im Westen nicht klar ist, dass man das ganze Land nicht in einem Jahr von Grund auf umkrempeln kann.
Egal was Nordkorea macht, es wird weiter mit Sanktionen, Embargos und anderen Strafmaßnahmen belegt. Das ist wie wenn man einem Hund dauernd Elektroschocks verpasst und sich dann wundert, warum er bissig ist.
Und wenn die Amis Angst vor Nordkoreas Atombomben haben, dann sollten sie sich vielleicht einfach aus der ganzen Sache heraushalten. Welche Interessen haben die denn auf der koreanischen Halbinsel, außer vielleicht die ganze Region und damit auch Erzfeind China zu destabilisieren? Ach Moment mal...
Chinese war tactics: attack in small groups of 2-3 millions.
Scientia potentia est.
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Re: Was wird aus Nordkorea?
Es ist schon faszinierend, wie es Nordkorea immer wieder schafft noch einen draufzusetzen, ohne tatsächlich einen Krieg vom Zaun zu brechenSuedchina hat geschrieben:http://www.spiegel.de/politik/ausland/n ... 87569.html
Reaktion auf Uno-Sanktionen: Nordkorea kündigt Nichtangriffspakt mit Südkorea
Das kommunistische Nordkorea hat umgehend auf die neuen Sanktionen des Uno-Sicherheitsrats reagiert: Pjöngjang kündigt einseitig den Nichtangriffspakt mit Südkorea - auch der "heiße Draht" nach Seoul ist gekappt.
Wie war das vor ein paar Jahren, als sie eine südkoreanische Insel mit Artillerie beschossen haben, oder als sie die südkoreanische Korvette mit einem WWII U-Boot versenkt haben? Nichts ist passiert. Südkorea hat kein Interesse an Krieg, das würde der Wirtschaft dort so nachhaltig schaden, dass das die Fortschritte der letzten 10 Jahre zunichte machen würde.
Die südkoreanische Armee und die 50.000 US-Soldaten sind nur da, um die Stellung zu halten, bis eine amerikanische Streitmacht eintrifft und Nordkorea in die Flanke fällt. Und bis es soweit ist werden alle grenznahen Städte inklusive Seoul fröhlich zerbombt.
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Re: Was wird aus Nordkorea?
Ich denke Nordkorea wird weiterhin die nächsten Jahre drohen, bellen und nichts machen, da man sie wie bisher mit Geld/Reis wieder beruhigt. Das ist ein inzwischen richtig langweiliges Spiel geworden.
Interessant fand ich, dass es hier in den deutschen Medien klang, als ob auch China langsam gelangweilt wird und Nordkorea etwas hängen lässt. Aber vielleicht wünscht sich China auch eine "Öffnung" Nordkoreas um dort selbst zu investieren/Arbeitskräfte zu nutzen? Langsam wird die Produktion in China auch richtig teuer? Bevor Nordkorea einene Ami reinlässt, lassen die doch 100.000 Chinesen rein.
Interessant fand ich, dass es hier in den deutschen Medien klang, als ob auch China langsam gelangweilt wird und Nordkorea etwas hängen lässt. Aber vielleicht wünscht sich China auch eine "Öffnung" Nordkoreas um dort selbst zu investieren/Arbeitskräfte zu nutzen? Langsam wird die Produktion in China auch richtig teuer? Bevor Nordkorea einene Ami reinlässt, lassen die doch 100.000 Chinesen rein.
Re: Was wird aus Nordkorea?
Genau da liegt das Problem. Ein vereinigtes Korea, vielleicht wirtschaftlich noch auf Seiten Chinas, ist eines der Horrorszenarien für amerikanische Politiker. Das kommt vermutlich nicht weit nach einem starken Europa.Aber vermutlich hat man genau davor im Westen Angst, sich durch die eigene Geldgeilheit eine neue unkontrollierbare Supermacht zu erschaffen (und diese auch noch direkt China zuzuspielen).
Aber es wird nicht mehr lange dauern bis den USA die Luft ausgeht und dann wird sich weltweit einiges ändern. Auch ohne Atomkrieg, so blöd sind die Nordkoreaner sicher nicht ...
Gerhard
Wichtig: Alles nur meine Meinung! Subjektiv!
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Re: Was wird aus Nordkorea?
Die Meldungen aus Korea sind wirklich beunruhigend.
Wie weltfremd Diktatoren sein können, hat ja erst der Gaddafi Clan in Libyen gezeigt. Oder momentan Assad in Syrien. Anstatt sich mit ihren Millionen oder Milliarden ergaunerten Dollar aus dem Staub zu machen und sich in irgendeiner Bananenrepublik ein schönes Leben zu machen, glaubten sie bis zuletzt alles unter Kontrolle zu haben. Teilweise mit tödlichen Ausgang wie bei Gaddafi.
Kim Jong Un passt mit seiner Art und Weise voll mit in dieses Bild. Die gehen über Leichen. Da kann auch die westliche Schulbildung nicht viel machen.
Das Angsterregende an der ganzen Sache ist die Tatsache, das Seoul oder der ganze südliche Teil recht verwundbar sind. Die USA brauchen eigentlich keine Angst zu haben, die sind zu weit weg. Aber für Südkorea ist die Lage besorgniserregend. Ehe man reagieren kann ist schon viel passiert.
Man kann wirklich nur hoffen das die Holzköpfe in Pjöngjang die Nerven behalten.
Wie weltfremd Diktatoren sein können, hat ja erst der Gaddafi Clan in Libyen gezeigt. Oder momentan Assad in Syrien. Anstatt sich mit ihren Millionen oder Milliarden ergaunerten Dollar aus dem Staub zu machen und sich in irgendeiner Bananenrepublik ein schönes Leben zu machen, glaubten sie bis zuletzt alles unter Kontrolle zu haben. Teilweise mit tödlichen Ausgang wie bei Gaddafi.
Kim Jong Un passt mit seiner Art und Weise voll mit in dieses Bild. Die gehen über Leichen. Da kann auch die westliche Schulbildung nicht viel machen.
Das Angsterregende an der ganzen Sache ist die Tatsache, das Seoul oder der ganze südliche Teil recht verwundbar sind. Die USA brauchen eigentlich keine Angst zu haben, die sind zu weit weg. Aber für Südkorea ist die Lage besorgniserregend. Ehe man reagieren kann ist schon viel passiert.
Man kann wirklich nur hoffen das die Holzköpfe in Pjöngjang die Nerven behalten.
- ingo_001
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Re: Was wird aus Nordkorea?
Kim Jong un hat in einem Interview/Gespräch kürzlich gesagt, dass er sich nichts mehr wünschte, als einen Anruf von Obama.
NK wollte und will als gleichwertiger Gesprächspartner ernst genommen werden.
Die Krux dabei: Mit Drohungen und haarsträubender Propaganda ist das nicht zu erreichen.
Atombombe hin oder her - da wird nichts dergleichen Richtung USA fliegen.
Und das Wissen ausserhalb NKs auch alle.
Und auch ein Angriff auf SK wirds nicht geben, denn da wär dann auch für den großen Bruder China eine Grenze überschritten - und Schluss wärs mit der schützenden Hand.
Der Einfluss, den China mal auf NK hatte , ist so nicht mehr da.
Das zeichnete sich schon während der 6-Parteien-Gespräche vor ein paar Jahren in Beijing ab, als NK China mehrfach brüskierte.
Gleichwohl wird China solange wie möglich alles tun, um den Status Quo aufrecht zu erhalten. Die Aussicht ohne den Pufferstaat NK dann us-amerikanisches Militär direkt an der eigenen Grenze als wenig willkommenen Nachbarn zu haben, ist aus chin. Sicht durchaus nachvollziehbar.
Irgendwann durfte jedoch für die chin. Regierung der Punkt kommen, an dem der schon arg strapazierte Geduldsfaden reisst.
Dass man jetzt die jüngsten UN-Sanktionen mit trägt, sollte der nk Seite klar machen, dass NK kein überlebenswichtiges Muss für China ist.
M.E. will die nk Führung so (mal wieder) das darbende Volk hinter sich scharren, um es von den internen Missständen abzulenken, die wohl mit jedem Tag grösser werden.
NK wollte und will als gleichwertiger Gesprächspartner ernst genommen werden.
Die Krux dabei: Mit Drohungen und haarsträubender Propaganda ist das nicht zu erreichen.
Atombombe hin oder her - da wird nichts dergleichen Richtung USA fliegen.
Und das Wissen ausserhalb NKs auch alle.
Und auch ein Angriff auf SK wirds nicht geben, denn da wär dann auch für den großen Bruder China eine Grenze überschritten - und Schluss wärs mit der schützenden Hand.
Der Einfluss, den China mal auf NK hatte , ist so nicht mehr da.
Das zeichnete sich schon während der 6-Parteien-Gespräche vor ein paar Jahren in Beijing ab, als NK China mehrfach brüskierte.
Gleichwohl wird China solange wie möglich alles tun, um den Status Quo aufrecht zu erhalten. Die Aussicht ohne den Pufferstaat NK dann us-amerikanisches Militär direkt an der eigenen Grenze als wenig willkommenen Nachbarn zu haben, ist aus chin. Sicht durchaus nachvollziehbar.
Irgendwann durfte jedoch für die chin. Regierung der Punkt kommen, an dem der schon arg strapazierte Geduldsfaden reisst.
Dass man jetzt die jüngsten UN-Sanktionen mit trägt, sollte der nk Seite klar machen, dass NK kein überlebenswichtiges Muss für China ist.
M.E. will die nk Führung so (mal wieder) das darbende Volk hinter sich scharren, um es von den internen Missständen abzulenken, die wohl mit jedem Tag grösser werden.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.
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Re: Was wird aus Nordkorea?
Skorpid hat geschrieben:Ich denke Nordkorea wird weiterhin die nächsten Jahre drohen, bellen und nichts machen, da man sie wie bisher mit Geld/Reis wieder beruhigt. Das ist ein inzwischen richtig langweiliges Spiel geworden.
Interessant fand ich, dass es hier in den deutschen Medien klang, als ob auch China langsam gelangweilt wird und Nordkorea etwas hängen lässt. .
Ganz schön schönfärberisch umschrieben, denn China hatte sich bei der Abstimmung über die Sanktionen der UN weder enthalten noch gegen, sondern mit den USA für die Sanktionen gestimmt.
Nordkoreas Aufkündigung des Nichtangriffspakts erfolgt als unmittelbare Reaktion auf die verschärften Sanktionen, die der UN-Sicherheitsrat am Donnerstag gegen das stalinistische Regime verhängt hat. Mit der Stimme Chinas – dem zuletzt engsten Verbündeten Nordkoreas – einigten sich die fünf Staaten im Sicherheitsrat, sämtliche Auslandskonten des nordkoreanischen Regimes zu sperren. Zudem wird für eine Reihe von nordkoreanischen Regierungsvertretern ein Reiseverbot verhängt. Die UN will auf diese Weise Waffenkäufe und Technologietransfer nach Nordkorea noch mehr erschweren. Die Weltgemeinschaft werde das Streben Nordkoreas nach Atomwaffen nicht tolerieren, erklärte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon nach Verabschiedung der Resolution.
Peking gegen Pjöngjang
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Re: Was wird aus Nordkorea?
DAS ist der alles entscheidende Punkt.asahi hat geschrieben:Man kann wirklich nur hoffen das die Holzköpfe in Pjöngjang die Nerven behalten.
Mit jedem neuen Säbelrasseln, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass irgendwer in NK die Nerven verliert (oder sich sagt: "Wenn schon untergehen, dann soviel wie mögl. mitnehmären.").
Und leider gibts da zwei Hauptverdächtige:
Der Führungsclan der Uns und das Militär.
Beide brauchen sich gegenseitig zum Machterhalt.
Schwindet die Macht (durch nicht nicht mehr schön zu redende Not - oder was auch immer), kann dieser Punkt schnell gekommen sein.
Um das zu verhindern wird man NK weiter durchfüttern.
Und genau darauf spekuliert man auf nk Seite.
Bis jetzt hats ja funktioniert.
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Re: Was wird aus Nordkorea?
Ich glaube genau daran liegt das Problem. Die USA wollen gar nicht, dass sich etwas an der Lage ändert. Sie haben weiterhin ihren Schurkenstaat, auf den sie mit dem Finger zeigen können und so ihrer Bevölkerung mit der Phantasie Angst machen können, dass irgendwann vielleicht eine Atomrakete auf sie niedergeht. Die USA brauchen Feinde, ohne ein beständiges Feindbild kann dieser Staat gar nicht funktionieren.Kim Jong un hat in einem Interview/Gespräch kürzlich gesagt, dass er sich nichts mehr wünschte, als einen Anruf von Obama.
Denen ist es vollkommen egal, dass sie damit ganz Ostasien destabilisieren und das Leben von Millionen von Menschen aufs Spiel setzen.
Die Lage für die Führungs Nordkoreas ist denkbar schwer, zumal man über das innere Machtgefüge nur mutmaßen kann. Man kann nur davon ausgehen, dass das Land geradewegs in einen Bürgerkrieg verfallen würde, wenn man die z.T. irrwitzigen Forderungen aus dem Westen von heute auf morgen umsetzen würde.
So wie ich das empfunden habe, war vor allem beim Antritt Kim Jong-Uns ein großer Reformwille da, leider wurden ihm von Seiten der USA seither nur Steine in den Weg gelegt. Da ist es doch kein Wunder, dass die Regierung dann irgendwann wieder in alte Muster verfällt.
Was von den westlichen Medien nur zu gerne verschwiegen wird, ist was es für Besserungen für das Land seit dem Regierungsanritt von Kim Jong-Un gab.
Da wäre zum einen die Tatsache, das im Moment ein staatliches Mobilfunknetz aufgebaut wird, zu dem wohl auch später mal ein Großteil der Bevölkerung Zugang haben soll. Andererseits die Öffnung für mehr Tourismus im Land (wobei das wohl in erster Linie auf China und Russland abzielen wird) und die wirtschaftliche Öffnung des Landes, was leider nur von wenigen Staaten wahrgenommen werden kann, nämlich jenen, die selbst mit UN-Sanktionen belegt sind und sich einen feuchten Dreck drum scheren.
Das wird von den USA so gut wie möglich sabotiert. Unter anderem mit andauernden Militärmanövern nahe der Grenze, nur um mal wieder eine aggressive Reaktion Nordkoreas zu provozieren, einseitigen Medienberichten (welche man dann dank Copy-Paste in den gesamten westlichen Medien genießen darf), und selbstverständlich Sanktionen ohne Ende (frei nach dem Motto: "Hey Nordkorea, ihr habt einen Navigationssatelliten ins All geschossen? Schön. Wir frieren alle eure verbleibenden Auslandskonten ein, damit ihr noch weniger Geld zur Verfügung habt und zu noch mehr aggressivem und irrationalem Verhalten gedrängt werdet. Verkauft doch einfach ein wenig Plutonium oder Uran-Zentrifugen an den Iran, um an neues Geld zu kommen, dann haben wir noch mehr Gründe euch noch tiefer in die Scheiße zu reiten.").
Das ist Mobbing auf Staaten-Ebene was hier stattfindet, und die ganze Welt schaut zu.
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Re: Was wird aus Nordkorea?
Hatte hier:
http://forum.chinaseite.de/ftopic3914-30.html
die zwei möglichen Varianten kurz dargestellt.
Das Problem welches ich sehe, ist, dass sich m.E. die Hardliner im nk Militär durchgesetzt haben und Un, seinen Reformwillen (den ich ja auch sehe) als Schwäche auslegen, würde das doch über kurz oder lang Machteinbußen der militärischen Nomenklatura bedeuten - und dagegen arbeitet man mit allen Mitteln.
Dieses "Problem" haben alle Militärs, auf die sich Regierungen stützen müssen - unabhängig vom jeweiligen politischen System.
Sobald Reformen -> Machtverlagerungen in Richtung Zivile Institutionen geht:
Russland, Türkei, Süd-Korea, Taiwan, Spanien ... alles Länder in denen das Militär z.T. Jahrzehnte den Ton angegeben hat - und letztlich doch einer Zivil-Regierung weichen mussten bzw. dieser untergeordnet wurden.
Die Sprecherin des chin. Aussenministeriums wurde für diplomatische Verhältnisse ziemlich ungehalten und betonte, dass es kein Sonderverhältnis zwischen China und NK gäbe, sondern Beziehungen - wie zu jeden anderen Staaten auch.
Durch NKs unvorhersehbares Verhalten würde NK China sogar indirekt schaden, das auf Stabilität in der direkten Nachbarschaft wert legt.
Und nicht zuletzt will auch China kein NK, das über Nuklearwaffen verfügt - erst recht dann nicht, wenn das Verhalten der nk Führung nicht berechenbar ist.
Un ist m.E. intelligent genug, um die jährl. stattfindenden Militärmanöver von SK + den USA als das zuz sehen, was sie sind: Ein Achtungszeichen - nicht mehr aber auch nicht weniger.
NATO und Warschauer Pakt machten es zu Zeiten des Kalten Krieges nicht anders - und jeder wusste es einzuordnen.
Eine Invasion von USA und SK anzunehmen, ist absurd, denn SK hätte kein Interesse daran NK zu übernehmen - die Probleme wären um ein Vielfaches Größer als damals bei der dt. Wiedervereinigung.
Und China würde da nicht tatenlos zusehen.
Da das alle wissen, kannst Du den Gedanken also gleich wieder zu den Akten legen
Nein, m.E. haben die zarten Reformversuche von Un, sein Militär so nervös gemacht, weil sie die o.g. Gefahr des Machtverlustes auf sich (wenn auch langsam) zukommen sehen - oder das zumindest vermuten, dass sie kurzerhand selbst bestimmte Fakten schaffen, um ihn unter Kontrolle zu halten.
Seine eigene Machtbasis scheint nicht so gefestigt zu sein, dass er dem etwas entgegen setzen kann.
http://forum.chinaseite.de/ftopic3914-30.html
die zwei möglichen Varianten kurz dargestellt.
Das Problem welches ich sehe, ist, dass sich m.E. die Hardliner im nk Militär durchgesetzt haben und Un, seinen Reformwillen (den ich ja auch sehe) als Schwäche auslegen, würde das doch über kurz oder lang Machteinbußen der militärischen Nomenklatura bedeuten - und dagegen arbeitet man mit allen Mitteln.
Dieses "Problem" haben alle Militärs, auf die sich Regierungen stützen müssen - unabhängig vom jeweiligen politischen System.
Sobald Reformen -> Machtverlagerungen in Richtung Zivile Institutionen geht:
Russland, Türkei, Süd-Korea, Taiwan, Spanien ... alles Länder in denen das Militär z.T. Jahrzehnte den Ton angegeben hat - und letztlich doch einer Zivil-Regierung weichen mussten bzw. dieser untergeordnet wurden.
Die Sprecherin des chin. Aussenministeriums wurde für diplomatische Verhältnisse ziemlich ungehalten und betonte, dass es kein Sonderverhältnis zwischen China und NK gäbe, sondern Beziehungen - wie zu jeden anderen Staaten auch.
Durch NKs unvorhersehbares Verhalten würde NK China sogar indirekt schaden, das auf Stabilität in der direkten Nachbarschaft wert legt.
Und nicht zuletzt will auch China kein NK, das über Nuklearwaffen verfügt - erst recht dann nicht, wenn das Verhalten der nk Führung nicht berechenbar ist.
Un ist m.E. intelligent genug, um die jährl. stattfindenden Militärmanöver von SK + den USA als das zuz sehen, was sie sind: Ein Achtungszeichen - nicht mehr aber auch nicht weniger.
NATO und Warschauer Pakt machten es zu Zeiten des Kalten Krieges nicht anders - und jeder wusste es einzuordnen.
Eine Invasion von USA und SK anzunehmen, ist absurd, denn SK hätte kein Interesse daran NK zu übernehmen - die Probleme wären um ein Vielfaches Größer als damals bei der dt. Wiedervereinigung.
Und China würde da nicht tatenlos zusehen.
Da das alle wissen, kannst Du den Gedanken also gleich wieder zu den Akten legen
Nein, m.E. haben die zarten Reformversuche von Un, sein Militär so nervös gemacht, weil sie die o.g. Gefahr des Machtverlustes auf sich (wenn auch langsam) zukommen sehen - oder das zumindest vermuten, dass sie kurzerhand selbst bestimmte Fakten schaffen, um ihn unter Kontrolle zu halten.
Seine eigene Machtbasis scheint nicht so gefestigt zu sein, dass er dem etwas entgegen setzen kann.
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Re: Was wird aus Nordkorea?
Hatte hier:
http://forum.chinaseite.de/ftopic3914-30.html
die zwei möglichen Varianten kurz dargestellt.
Das Problem welches ich sehe, ist, dass sich m.E. die Hardliner im nk Militär durchgesetzt haben und Un, seinen Reformwillen (den ich ja auch sehe) als Schwäche auslegen, würde das doch über kurz oder lang Machteinbußen der militärischen Nomenklatura bedeuten - und dagegen arbeitet man mit allen Mitteln.
Dieses "Problem" haben alle Militärs, auf die sich Regierungen stützen müssen - unabhängig vom jeweiligen politischen System.
Sobald Reformen -> Machtverlagerungen in Richtung Zivile Institutionen geht:
Russland, Türkei, Süd-Korea, Taiwan, Spanien ... alles Länder in denen das Militär z.T. Jahrzehnte den Ton angegeben hat - und letztlich doch einer Zivil-Regierung weichen mussten bzw. dieser untergeordnet wurden.
Die Sprecherin des chin. Aussenministeriums wurde für diplomatische Verhältnisse ziemlich ungehalten und betonte, dass es kein Sonderverhältnis zwischen China und NK gäbe, sondern Beziehungen - wie zu jeden anderen Staaten auch.
Durch NKs unvorhersehbares Verhalten würde NK China sogar indirekt schaden, das auf Stabilität in der direkten Nachbarschaft wert legt.
Und nicht zuletzt will auch China kein NK, das über Nuklearwaffen verfügt - erst recht dann nicht, wenn das Verhalten der nk Führung nicht berechenbar ist.
Un ist m.E. intelligent genug, um die jährl. stattfindenden Militärmanöver von SK + den USA als das zu sehen, was sie sind: Ein Achtungszeichen - nicht mehr aber auch nicht weniger.
NATO und Warschauer Pakt machten es zu Zeiten des Kalten Krieges nicht anders - und jeder wusste es einzuordnen.
Eine Invasion von USA und SK anzunehmen, ist absurd, denn SK hätte kein Interesse daran NK zu übernehmen - die Probleme wären um ein Vielfaches Größer als damals bei der dt. Wiedervereinigung.
Und China würde da nicht tatenlos zusehen.
Da das alle wissen, kannst Du den Gedanken also gleich wieder zu den Akten legen
Nein, m.E. haben die zarten Reformversuche von Un, sein Militär so nervös gemacht, weil sie die o.g. Gefahr des Machtverlustes auf sich (wenn auch langsam) zukommen sehen - oder das zumindest vermuten, dass sie kurzerhand selbst bestimmte Fakten schaffen, um ihn unter Kontrolle zu halten.
Seine eigene Machtbasis scheint nicht so gefestigt zu sein, dass er dem etwas entgegen setzen kann.
http://forum.chinaseite.de/ftopic3914-30.html
die zwei möglichen Varianten kurz dargestellt.
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Die Sprecherin des chin. Aussenministeriums wurde für diplomatische Verhältnisse ziemlich ungehalten und betonte, dass es kein Sonderverhältnis zwischen China und NK gäbe, sondern Beziehungen - wie zu jeden anderen Staaten auch.
Durch NKs unvorhersehbares Verhalten würde NK China sogar indirekt schaden, das auf Stabilität in der direkten Nachbarschaft wert legt.
Und nicht zuletzt will auch China kein NK, das über Nuklearwaffen verfügt - erst recht dann nicht, wenn das Verhalten der nk Führung nicht berechenbar ist.
Un ist m.E. intelligent genug, um die jährl. stattfindenden Militärmanöver von SK + den USA als das zu sehen, was sie sind: Ein Achtungszeichen - nicht mehr aber auch nicht weniger.
NATO und Warschauer Pakt machten es zu Zeiten des Kalten Krieges nicht anders - und jeder wusste es einzuordnen.
Eine Invasion von USA und SK anzunehmen, ist absurd, denn SK hätte kein Interesse daran NK zu übernehmen - die Probleme wären um ein Vielfaches Größer als damals bei der dt. Wiedervereinigung.
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Nein, m.E. haben die zarten Reformversuche von Un, sein Militär so nervös gemacht, weil sie die o.g. Gefahr des Machtverlustes auf sich (wenn auch langsam) zukommen sehen - oder das zumindest vermuten, dass sie kurzerhand selbst bestimmte Fakten schaffen, um ihn unter Kontrolle zu halten.
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