Gefahren im Strassenverkehr

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
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LeChef
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Beitrag von LeChef »

verkehr ist grundsätzlich schon eine echte belastung, aber die verkejrsführung ist auch echt fürn ....
die ampeln und strassenschilder hinter der kreuzung....???? soll in japan auch so sein. sag ich dem taxifahrer "links abbiegen" (t-kreuzung) "geht nicht" "warum nicht" "da ist ein links abbieg verbot" "wo?" "da drüben" (hinter der kreuzung, die strasse in die ich nicht einbiegen wollte)

resultat: ein kurzer rechtsschwenk und dann wieder nach links, so dass es aussieht, als würden wir gerade aus dem tor der uni, die da gerade war, herausfahren, denn so konnten wir hinfahren wo wir wollten, hatten das "verbotsschild" ja nicht gesehen.
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mharus
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Beitrag von mharus »

mesheel hat geschrieben:J
Ein Freund von mir hatte eine Scooterunfall, da koennt ich Euch schrecklich Sachen erzaehlen. Fazit: Ein Idiot fuer ohne Licht auf der falschen Strassenseite, Frontalzusammenstoss, mein Freund hat sich um die 15 Knochen gebrochen inklusive beide Beine, Knie, Knoechel, Fuss und Schulter. Das war vor eineinhalb Jahren, mittlerweile kann er wieder "gehen", wenn auch nur am Stock. Bisher versucht er vergeblich vom Morphium loszukommen.

Also falls Ihr jemals einen Unfall in Taiwan habt, lasst Euch lieber mit der Rega so schnell wie moeglich rausfliegen. Taiwanesische Aerzte sind hirnlose Idioten. Sieht man ja am praesidentalen Schwiegersohn....
Aerzte in China scheinen mir da nicht besser zu sein, vor allem sind die Einrichtungen aus dem letzten Jahrhundert.
Rad fahren wuerde ich in China auch unterlassen. Einer meiner Arbeitskollegen hat sich dabei auch schon den Fuss gebrochen als er beim Umschalten der Ampel auf gruen von hinten gestossen wurde. Er vermutete einen der Motorroller, kann sich aber nimmer dran entsinnen.
Die Leistung der Aerzte wuerde ich als mangelhaft einstufen, wenn ich sehe, dass er nach einigen Monaten (fast 5!) immer noch nicht richtig gehen kann!

Was das Auto fahren angeht, habe ich nur die Feststellung gemacht, dass es in der Stadt weitaus gesitteter zugeht, als in den kleinen Orten. Die Menschen in den kleinen Orten sind aber mit dem Verhehr nicht so vertraut, anders kann ich es mir nicht erklaeren. Saemtliche Unfaelle, die ich bisher sah, waren auf dem Weg zur Arbeit in den kleinen Orten... und das auch nur mit Radfahrern, die nicht darueber nachdenken, dass sie einfach ueberrollt werden, wenn sie nicht aufpassen.
Vielleicht ist es in 5 bis 10 Jahren anders, wer weiss? Bei der Entwicklung, die ich hier sehe, durchaus moeglich.
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emu5000
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Beitrag von emu5000 »

ich frage mich, was so schwer daran ist, nen schulterblick zu machen?

in china gibts sowas nicht. da wird drauflosgefahren ohne zu schauen. deswegen wird auch soviel gehupt, damit derjenige, der auf die straße fährt, weis, dass jemand von hinten kommt...
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domasla
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Beitrag von domasla »

Schulterblick? Es ist wie mit dem Linksverkehr. Wenn alle damit rechnen, dass sich Radfahrer umschauen, ist es o. k.. Aber wenn man darauf vertraut und einige benutzen das alte System weiter gibt es mehr Unfälle als vorher.

D., der sich nach Urlauben auf der Insel und in Hong Kong zurück in Deutschland nicht mehr über die Straße traut (weil die Autos alle aus der falschen Richtung kommen).
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mesheel
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Beitrag von mesheel »

Die wichtigste und wohl einzige Regel in Taiwan: Nach vorne schauen. Keiner kuckt nach hinten, das ist viel zu gefaehrlich, weil man dann verpassen koennte, dass der vorne ploetzlich bremst, abbiegt oder man geschnitten wird etc. Also immer nach vorne kucken und wachsam bleiben.
Eine andere lebenswichtige Regel: Huete Dich vor Taxifahrern. Das sind die schlimmsten und potentiellsten Unfallverursacher.
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chinavelo
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Beitrag von chinavelo »

Hallo,

in diesem Zusammenhang eine kleine Episode:

vor vielen Jahren versuchte ich mit dem Fahrrad von Macao in die Volksrepublik einzureisen. Ein chinesischer Beamter nahm mich zur Seite und erklärte mir, daß die Einfuhr eines Rades von Touristen nicht erlaubt sei. Für mich war das keine Überraschung, da ich auch von anderen Reisenden davon gehört hatte. Mein Einwand, ich sei bereits mehr als drei Monate mit dem Fahrrad in China gewesen, stieß auf taube Ohren. Ich solle lieber mit dem Bus oder Zug reisen, das sei viel bequemer für mich - Radfahren ist viel zu gefährlich. Autofahrer in China nehmen auf nichts Rücksicht, schon gar nicht auf Radfahrer. Fast drei Stunden lagen wir im Clinch, tranken dabei literweise grünen Tee, kamen aber einer Lösung meines Problemes nicht näher. Letztendlich gab ich die Hoffnung auf und kehrte nach Macao zurück.

Bis zur Rückfahrt nach Hongkong hatte ich noch einige Stunden für eine Besichtigung Macaos. Als ich so durch die Straßen der Stadt radelte, kam ich durch eine kleine Gasse. Fünfzig Meter vor mir parkte ein roter PKW. Der Fahrer plauderte mit einem Bekannten und fuhr dann langsam an. Er schaute überall hin, nur nicht auf die Straße. Er sah mich nicht oder wollte mich nicht sehen, obwohl kein Hindernis ihm die Sicht versperrte. Ich sah es kommen. Zum Bremsen war es zu spät. Ich versuchte noch ihm auszuweichen. Aber da hatte er mich auch schon am Hinterrad erwischt. Ich stieg elegant vom Rad und landete kopfüber im Straßengraben. Ich rappelte mich hoch, hob mein Rad auf und besah mir den Schaden. Ich selbst hatte Gott sei Dank keine Verletzungen. In einer der Radtaschen war ein kleines Loch und das Hinterrad hatte einen Achter. Der Fahrer saß noch im Auto. Als ich auf ihn zuging, öffnete er die Wagentür und stieg aus - ein Chinese! Wie Recht hatte doch der Einreisebeamte, der mir Stunden zuvor die Einreise verweigert hatte - chinesische Autofahrer nehmen auf nichts und niemanden Rücksicht!

Bernd
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Grufti
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Beitrag von Grufti »

gettz weiß ich auch , weswegen Du Dich "Chinavelo" nennst.. :lol:

Vielen Dank für die Aufklärung.... :wink:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
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China_Tina
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Beitrag von China_Tina »

Hallo!
Ich hab mir jetzt nicht alle hier in diesem Thread durch gelesen, dazu fehlt mir leider grad die Zeit, deswegen weiß ich nicht ob es schon gepostet wurde was ich mal eben los werden wollte.
Was ich auch extrem finde im Straßenverkehr hier in China ist das mit den Kindern und Babys, erstmal muss man sich ja hier nicht anschnallen und das tut hier auch kaum wer, also vorne ist wohl Anschnallpflicht aber das macht man eigentlich auch nur wenn man auf die Autobahn fährt (so wie ich das mitbekommen habe). Die Kinder bzw. haben keinen Kindersitz, sie werden einfach auf den Schoß genommen. Ich erlebe das Tag für Tag mit (lebe ja in einer Familie mit einem jetzt 7 Monate altem Kind). Wenn das Baby "stehen" will im Auto dann stellt man es eben hin und hält es zwar noch fest aber wenn der Fahrer bremst dann fliegt das nach vorne. Ich habe immer ne heiden Angst dass was mit dem Kind passiert wenn ich es im Auto halte(n) (muss).
Ansonsten kann ich nur sagen hier in Zhengzhou hab ich auch schon einige Dinge erlebt in hinsicht Verkehr, überfahren roter Ampel klar, Nachts ohne Licht oder wenn dann mit Fernlicht, Leute die mitten auf einer 3 Spurigen Straße ihr Fahrzeug im Dunkeln (!!!) reparieren, zig beinahe Crashs, mit 90 KM/h ein Polizeiauto überholen obwohl da 50 ist, neben einem Polizeiauto (das an einer roten Ampel steht) über die Ampel fahren.... das schlimmst war als wir nach Xinyang gefahren sind da war Zähflüssiger Verkehr auf der Autobahn... die Hölle! Ich hab nach ner Zeit einfach die Augen zu gemacht und versucht zu schlafen sonst wär ich glaub ich durchgedreht. Wenn irgendwo ne Lücke war wurde da mit Vollgas reingefahren ... bzw. erstmal mit 140 aufs Stauende zu und dann mal gucken wie man irgendwie bremst oder ausweicht... Das komische ist ich habe noch nicht viele Unfälle gesehen, also nur 3 "kleine".
Ich muss mir das echt noch gut überlegen ob ich hier auch Auto fahren werde, ein schicker Audi A6 steht zwar zur Verfügung aber ich glaube ich würde den spätestens am 2. Tag kaputt fahren oder irgendeinen Fahrradfahrer umnieten.
LG
小马(die jetzt endlich Schriftzeichen schreiben kann :))
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Grufti
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Beitrag von Grufti »

Anschnallpflicht oder Kindersitz gab es doch auch früher in Deutschland nicht...
Als kleinkind sind meine Eltern x- hundert km mit mir und meinem jüngeren Bruder im VW Käfer ( dem mit dem "Brezelfenster" :wink: ) gefahren, wobei mein Bruder sein Bettchen im kleinen Kofferraum hatte....

Deine Schilderung einer Autobahnfahrt erinnert mich an eine abenteuerliche Fahrt mit dem Youlanche 游览车eines Abends von Hsinchu 新竹nach Taibei台北 anno 1977... als sie dortige Gaosugonglu高速公路 oder (Gosodoro auf koreanisch.. :wink: )von Taibei gerade nach Yangmei杨梅 fertiggestellt war. Um eine "Abkürzung " zu fahren, nahm der Fahrer den Weg über eine Löcherpiste, wo anscheinend tagsüber ausschließlich die Baufahrzeuge verkehrten. ´Das "schöne" daran war, daß der ganze vollbesetzte Bus so richtig im Takt der im Ordner "Ohrenschmakerl" hinterlegten Musik durch die tiefen Schlaglöcher schwankte und wankte...deshalb wird sie von mir nur "Busmusik" genannt..

Das geschah natürlich ohne Licht. Da ich vorne schräg gegenüber dem Fahrer saß, bekam ich voll mit, wie der sich königlich amüsierte, daß der Gegenverkehr auf der halbfertigen Autobahn komplett ohne Licht fuhr...bis er merkte, daß er selbst auch "ohne" fuhr.... :lol:

Anno 86 war das nächtliche Taxifahren selbst in Shanghai eine waghalsige Angelegenheit. Zwar hatten die Taxis ein Licht an, aber nur das Standlicht...Wenn dann ein Hindernis auf der Straße nur schemenhaft erkennbar war, wurde "volle Pulle" das Fernlicht eingeschaltet.

Am schlimmsten war aber das Schalten..denn die Fahrer "ruderten" immer Minimum eine halbe Minute mit dem Schaltknüppel herum, bis sie sich entschließen konnten, in welchem Gang sie fahren wollten.
In der Zwischenzeit hat sich das sehr gebessert....
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
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Beitrag von serenita »

China_Tina hat geschrieben:....Was ich auch extrem finde im Straßenverkehr hier in China ist das mit den Kindern und Babys, erstmal muss man sich ja hier nicht anschnallen und das tut hier auch kaum wer, also vorne ist wohl Anschnallpflicht aber das macht man eigentlich auch nur wenn man auf die Autobahn fährt (so wie ich das mitbekommen habe). Die Kinder bzw. haben keinen Kindersitz, sie werden einfach auf den Schoß genommen. Ich erlebe das Tag für Tag mit (lebe ja in einer Familie mit einem jetzt 7 Monate altem Kind). Wenn das Baby "stehen" will im Auto dann stellt man es eben hin und hält es zwar noch fest aber wenn der Fahrer bremst dann fliegt das nach vorne. Ich habe immer ne heiden Angst dass was mit dem Kind passiert wenn ich es im Auto halte(n) (muss).
Ansonsten kann ich nur sagen hier in Zhengzhou hab ich auch schon einige Dinge erlebt in hinsicht Verkehr, überfahren roter Ampel klar, Nachts ohne Licht oder wenn dann mit Fernlicht, Leute die mitten auf einer 3 Spurigen Straße ihr Fahrzeug im Dunkeln (!!!) reparieren, zig beinahe Crashs, mit 90 KM/h ein Polizeiauto überholen obwohl da 50 ist, neben einem Polizeiauto (das an einer roten Ampel steht) über die Ampel fahren.... das schlimmst war als wir nach Xinyang gefahren sind da war Zähflüssiger Verkehr auf der Autobahn... die Hölle! Ich hab nach ner Zeit einfach die Augen zu gemacht und versucht zu schlafen sonst wär ich glaub ich durchgedreht. Wenn irgendwo ne Lücke war wurde da mit Vollgas reingefahren ... bzw. erstmal mit 140 aufs Stauende zu und dann mal gucken wie man irgendwie bremst oder ausweicht... Das komische ist ich habe noch nicht viele Unfälle gesehen, also nur 3 "kleine".
Ich muss mir das echt noch gut überlegen ob ich hier auch Auto fahren werde, ein schicker Audi A6 steht zwar zur Verfügung aber ich glaube ich würde den spätestens am 2. Tag kaputt fahren oder irgendeinen Fahrradfahrer umnieten.
LG
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kann :))
Was Du schreibst erinnert mich an meine Erfahrungen auf chinesischen Straßen, stellenweise muß ich sehr lachen. Das Beste ist natürlich, finde ich, im Dunkel Auto reparieren mitten auf ner breiten Straße.
Ich selbst habe mich mal getraut, auf der Autobahn zu fahren. Ich fuhr glaube ich 140 km/h, und sah, (wie gut, dass ich Adleraugen habe) mitten aus dem nichts eine Menschenmasse 150 oder 200 meter vor mir! Der Grund für diese Menschansammlung war n Pannenauto und Neugieriger, die eigentlich nur vorbeifuhren und extra dafür ihre Autos einfach so auf der Autobahn geparkt haben, um sozusagen die Sache aus nächster Nähe betrachten zu können.
:shock:
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Beitrag von belrain »

Also, wie Chinesen autofahren sieht für mich als Deutschen schon teilweise sehr chaotisch aus. Ist aber auch kein Wunder.

Chinesen lernen Autofahren nicht im Verkehr sondern auf speziellen Plätzen - also ohne Verkehr.

Bei der Masse an Verkehrsteilnehmern ist es eher pragmatisch, wie man dort fährt. Wenn man, wie hier, immer erst jeden Radfahrer oder Fussgänger passieren lässt, kommt man mit dem Auto nicht vorwärts.

Wenn man aber weiss, dass man als Fussgänger ganz unten in der Nahrungskette steht - und es auch verinnerlicht, kommt man in Städten wie Shanghai oder Beijing sehr gut zurecht. Strassen überqueren ist sehr einfach, man muss nur die Augen offen halten.

Und mit der Zeit gewöhnt man sich daran, dass auf Highways rechts, links, mittig oder auch auf dem Standstreifen überholt wird. Oder das Fahrzeuge mitten auf der Strasse repariert, oder geparkt werden, dass man auf Highways auch mal rückwärts fährt oder umdreht, wenn man die Ausfahrt verpasst hat. Oder das dunkel gekleidete Fussgänger nacht mitten auf dem Highway spazieren gehen. Oder....oder....oder.

Also, der Verkehr in China sieht schlimm aus. Als Fussgänger kann man aber gut klarkommen. Fahrrad möchte ich hier allerdings nicht fahren. Und Autofahren darf ich hier glücklicherweise nicht :wink:
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Koschka
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Beitrag von Koschka »

als es den Highway Beijing - tianjin noch nicht gab, musste man unter anderem eine bestimmte bahnstrecke queren. einmal war die schranke zu und ich wartete in der schlange wie es sich für einen guten deutschen gehört. als ich dann merkte, dass immer mehr autos an mir vorbeizogen, vergaß ich meine gute kinderstube und strebte auch nach vorn. vor der schranke standen schon 5 autos nebeneinander. ich hatte gerade noch platz mich als 6. auto ganz links zu plazieren. nebenbei bemerkt passierten trotz geschlossener schranken immer noch fußgänger, radfahrer und eselskarren den bahnübergang. als die schranke dann aufging machte ich einen schnellstart und zog sofort nach rechts rüber.
damit war ich der erste und konnte relativ zügig diesen ort verlassen. im rückspiegel konnte ich noch sehen, wie hinter mir ein heilloses chaos ausbrach.

gruss koschka
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Beitrag von belrain »

Interessant ist es auch, wenn man an eine Maut-Station kommt. Wie sich da im letzten Moment noch zwischengequetscht wird. Obwohle es in Beijing und mittlerweile auch in Shanghai besser geworden ist. Naja, im Hinblick auf Olympia 2008 muss man schon einiges verbessern :wink:
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Beitrag von Koschka »

die meisten fahrräder, die in china verkauft werden haben eine lampe, ein rücklicht und einen dynamo. eigenartiger weise verschwinden diese dinge sobald die fahrräder auf der straße auftauchen. wenn man schon mal ein fahrrad mit licht sieht, sitzt garantiert eine langnase auf dem rad.
ich habe mich schön des öfteren gefragt, was die chinesen mit den lampen machen. eine antwort habe ich nicht gefunden.

vielleicht ist es ja so, dass die bauern auf dem lande in ihren häusern ein aufgebocktes fahrrad mit dynamo haben und abends zum essen den großvater aufs rad setzen damit sie bei licht essen können ?
ich hatte mal gehört, dass das die ostfriesen früher so gemacht haben.
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Beitrag von bossel »

Koschka hat geschrieben:die meisten fahrräder, die in china verkauft werden haben eine lampe, ein rücklicht und einen dynamo.
Das muß dann auch wieder regional unterschiedlich sein. Ich will mir demnächst ein Fahrrad kaufen & habe mich schon mal umgesehen. Kein einziges der Fahrräder, die hier im Handel sind, hat eine Beleuchtungsanlage.
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