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Re: Solidaritätsaufruf wegen Kündigung: Ehefrau ist Chinesin
Verfasst: 22.08.2010, 23:01
von mistervac
aquadraht hat geschrieben:mistervac hat geschrieben:..
Räum Deine Zitierweise auf und versuch Dich auch sonst an die Realität ranzupirschen.
Wäre der Kläger im Kündigungsschutzverfahren Leiharbeiter, so hätte das Arbeitsgericht die Klage schon im Vorfeld als unbegründet zurückgewiesen, da dann die Autoflug nicht Beklagte sein könnte. Das ist nicht der Fall, auch die Beklagte hat nicht dahingehend plädiert, also schwätz nicht.
sorry, aber geht nicht freundlicher. Das wurde schon xmal geschrieben. Wenn schon Speichellecker, dann nicht komplett hirnloser Speichellecker.
a^2
Herr wirf Hirn vom Himmel.
Der deutschen Sprache mächtig, empfehle ich schlicht und ergreifend, die uns hier zur Verfügung stehenden Fakten zu lesen und das Drumrum mal wegzulassen.
Warum sind eigentlich die Linken renitent und nicht die eher Konservativen ??
Meine Antwort :
Weil sie sich nicht in der Verantwortung für ihr Leben sehen, sondern diese dem (etwas) Betuchteren bösen Kapitalisten zuschieben.
Ich lach mich tot.
Re: Solidaritätsaufruf wegen Kündigung: Ehefrau ist Chinesin
Verfasst: 22.08.2010, 23:03
von corneta
Oh, Leute...
Er war zum Zeitpunkt der Einstellung schon verheiratet. Wenn in einer 10 Leute-Klitsche darauf geachtet wird, dass bei der Einstellung die Angaben zur Person richtig sind, so ist das bei einer Firma mit einer extra Personalabteilung erst Recht der Fall. Das ist deren einzige Aufgabe, sich um solche Sachen zu kümmern. Falls die Firma zum Zeitpunkt der Einstellung nicht wusste, dass er verheiratet ist, dann hätte der Ingenieur bewußt Infos unterschlagen

. Ich kenne keinen Arbeitsvertrag, der keine Klausel enthält, die darauf aufmerksam macht, dass falsche Angaben zur eigenen Person ein Kündigungsgrund sind.
Re: Solidaritätsaufruf wegen Kündigung: Ehefrau ist Chinesin
Verfasst: 22.08.2010, 23:11
von incues
aquadraht hat geschrieben:Eure ganzen Spekulationen, ohne jede Kenntnis des Arbeitsrechts, und ohne jeglichen Respekt vor den Menschenrechten, sind abstossend.
aquadraht hat geschrieben:[...] und ohne jeglichen Respekt vor den Menschenrechten,[...]
Meinst du das ernst?
Re: Solidaritätsaufruf wegen Kündigung: Ehefrau ist Chinesin
Verfasst: 22.08.2010, 23:36
von sowa
Nochmals zum mitschreiben!
Forumsteilnehmer, die keine Ahnung haben von Arbeitsrecht sollten bevor sie hier
ihren Senf abgeben sich über das Arbeitsrecht informieren!
Da zu gibt es die Gewerkschaften!
Wir sollten froh sein, daß es in Deutschland starke Gewerkschaften wie IGMETALL gibt.
Die Gewerkschaften kämpfen für Rechte der Arbeitnehmer!
Ohne starke Gewerkschaften wären wir Leibeigene für viele Unternehmer!
Re: Solidaritätsaufruf wegen Kündigung: Ehefrau ist Chinesin
Verfasst: 22.08.2010, 23:41
von aquadraht
incues hat geschrieben:aquadraht hat geschrieben:[...] und ohne jeglichen Respekt vor den Menschenrechten,[...]
Meinst du das ernst?
Ja, das meine ich ernst. Das Recht, nach eigener Neigung eine Ehe zu schliessen, ohne dass der Feudalherr zustimmen muss, wird in der Moderne als Menschenrecht betrachtet.
Es gibt hier ja offenbar scharenweise Leute, die einige Jahrhunderte zurückgeblieben sind. Aber dieses Menschenrecht ist eine Errungenschaft, die keineswegs "links" ist, sondern auch von bürgerlichen Konservativen und Liberalen hochgehalten wurde.
Offenbar haben sich hier Feudalisten und Sklavenhalter zusammengerottet.
a^2
Re: Solidaritätsaufruf wegen Kündigung: Ehefrau ist Chinesin
Verfasst: 22.08.2010, 23:57
von Laogai
aquadraht hat geschrieben:Offenbar haben sich hier Feudalisten und Sklavenhalter zusammengerottet.
So ist es. Immer an das Schlechte im Menschen denken.
Re: Solidaritätsaufruf wegen Kündigung: Ehefrau ist Chinesin
Verfasst: 23.08.2010, 00:10
von otternase
corneta hat geschrieben:Die Aussage, er brauche eine gesicherte Existenz, um die Frau nach Deutschland zu holen, ist auch an den Haaren herbeigezogen. Das haben wir ja ausführlich in einem Nachbarthread diskutiert.
???
koenntest Du mir faulem Menschen da einen Direktlink liefern, finde die Diskussion nicht
ansonsten:
für den Familiennachzug der Ehefrau ist der gesicherte Lebensunterhalt in der Tat nicht entscheidend, für den Nachzug der Tochter hingegen vermutlich schon, da angesichts Heirat im letzten Dezember und 10 jähriger Tochter der Frau der Mann wahrscheinlich nicht Vater des Kindes ist, das Kind also nur im Rahmen des Familiennachzuges zu der Frau nach D kommen kann, was, da die Frau Ausländerin ist, eben die Sicherstellung des Lebensunterhaltes voraussetzt.
Re: Solidaritätsaufruf wegen Kündigung: Ehefrau ist Chinesin
Verfasst: 23.08.2010, 02:38
von no1gizmo
@a²: Warst du nicht derjenige, der die strammstehenden Deutschen kritisierte, die mit Schadenfreude Rechtsvorschriften zur Einhaltung ermahnen?
Und jetzt kommst du hier mit "Arbeitsrecht"?
Tut bitte nicht so, als sei das Arbeitsrecht gottgegeben, unfehl- und unveränderbar.
Hier wurden keine Grundrechte verstoßen, denn der Mann konnte seine Chinesin heiraten, es wurde ihm nicht verboten! Jetzt lasst aber mal die Kirche im Dorf.
Das Unternehmen (sein Arbeitgeber) ist kein Staat, kein Wohlfahrtsamt, nein, es ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen und wenn dieses nun nicht mehr frei entscheiden darf, mit wem es Geschäfte macht und mit wem nicht, dann werden Grundrechte verstoßen.
Re: Solidaritätsaufruf wegen Kündigung: Ehefrau ist Chinesin
Verfasst: 23.08.2010, 02:58
von happyfuture
sowa hat geschrieben:Nochmals zum mitschreiben!
Forumsteilnehmer, die keine Ahnung haben von Arbeitsrecht sollten bevor sie hier
ihren Senf abgeben sich über das Arbeitsrecht informieren!
Da zu gibt es die Gewerkschaften!
Starker Tobak ...
Ich persönlich bevorzuge in arbeitsrechtlichen Fragen einen kompetenten Anwalt aufzusuchen
sowa hat geschrieben:Wir sollten froh sein, daß es in Deutschland starke Gewerkschaften wie IGMETALL gibt.
Die Gewerkschaften kämpfen für Rechte der Arbeitnehmer!
Ohne starke Gewerkschaften wären wir Leibeigene für viele Unternehmer!
Na ja, genau diese Gewerkschaft publiziert bezüglich des Herrn Blase sehr schwammig und spekulativ in der Öffentlichkeit. Ob das hilft?
Die Aussage, der Kündigungsgrund sei in Zusammenhang mit seiner Frau, deren Umfeld für das Unternehmen ein Sicherheitsrisiko dastellt, ist mündlich erfolgt - so sagt zumindest Herr Blase und AutoFlug schweigt sich darüber bisher aus. Schriftlich liegt nach Medienaussagen eine betriebsbedingte Kündigung vor.
Auf eine Abfindung hat sich Herr Blase bzw. dessen Anwalt nicht eingelassen und es wird auf Wiedereinstellung geklagt. - Selbst wenn das durchkommt, was ich trotz "Super-Gewerkschaft" stark bezweifle, ist die Vorstellung, in einem Betrieb zu arbeiten, der mich nicht haben will, abartig und zeigt doch erst recht die Master & Servant Positions deutlich auf!
Für alle "Spekulanten" und einseitig belasteten Gewerkschaftstreuen habe ich folgenden halbwegs nüchternen Beitrag gefunden, der KKK die Fakten vermittelt:
Rechtsstreit um Kündigung der Firma Autoflug geht weiter
@a²
Nach wie vor stößt mir Deine zum Teil sehr respektlose Art zur Unterstreichung deines vermeindlichen "Besserwissens" auf. Selbst wenn Deine "Wahrheit" die Richtige sein sollte (point of view??), so halte Dich bitte an die Forenregeln. Aus meiner Sicht betreibst Du auf Deine Art ein ganz besonderes Bashing: Den Arbeitgeber als Volltrottel darstellen, der zudem angeblich gegen Grundrechte verstößt (wie bereits geschrieben, schauen wir mal, was am Ende da rauskommt!)
Re: Solidaritätsaufruf wegen Kündigung: Ehefrau ist Chinesin
Verfasst: 23.08.2010, 03:15
von HK_Yan
happyfuture hat geschrieben:Die Aussage, der Kündigungsgrund sei in Zusammenhang mit seiner Frau, deren Umfeld für das Unternehmen ein Sicherheitsrisiko dastellt, ist mündlich erfolgt - so sagt zumindest Herr Blase und AutoFlug schweigt sich darüber bisher aus. Schriftlich liegt nach Medienaussagen eine betriebsbedingte Kündigung vor.
Der Kernpunkt ist: Darf ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer ohne Grund kündigen? Ich denke mal die Antwort ist 'ja', da hier der Arbeitnehmer keinen Langzeitvertrag hatte und auch nicht im Beamtenverhältnis war.
Was hinter den Kulissen war das weiss man nicht. Wenn unser bester Kunde aber sagt 'der muss weg' und unsere Firma dann die Wahl hätte entweder 7-8 stelligen Umsatz oder auf einen Mitarbeiter verzichten und vielleicht in die Pleite gehen dann fällt die Entscheidung bestimmt nicht so schwer.
Re: Solidaritätsaufruf wegen Kündigung: Ehefrau ist Chinesin
Verfasst: 23.08.2010, 03:19
von Grufti
Etwas merkwürdig ist es aber ohne Zweifel :
Zum 01.02.2010 wurde er von Autoflug übernommen. Im Dezember 2009 heiratete der Arbeitnehmer eine Chinesin, die noch mit ihrer Tochter in China lebt. Im März 2010 wurde er freigestellt.

Re: Solidaritätsaufruf wegen Kündigung: Ehefrau ist Chinesin
Verfasst: 23.08.2010, 03:25
von HK_Yan
Grufti hat geschrieben:Etwas merkwürdig ist es aber ohne Zweifel :
Zum 01.02.2010 wurde er von Autoflug übernommen. Im Dezember 2009 heiratete der Arbeitnehmer eine Chinesin, die noch mit ihrer Tochter in China lebt. Im März 2010 wurde er freigestellt.

Laut IGM war er Zeitarbeiter. Auf jeden Fall war er kein Beamter und nicht unkündbar.
Meine Meinung ist, mit dem Wirbel den er verursacht steigert er nicht gerade seinen Marktwert für andere Firmen. Er tut sich selber keinen Gefallen.
Re: Solidaritätsaufruf wegen Kündigung: Ehefrau ist Chinesin
Verfasst: 23.08.2010, 03:28
von happyfuture
HK_Yan hat geschrieben:Grufti hat geschrieben:Etwas merkwürdig ist es aber ohne Zweifel :
Zum 01.02.2010 wurde er von Autoflug übernommen. Im Dezember 2009 heiratete der Arbeitnehmer eine Chinesin, die noch mit ihrer Tochter in China lebt. Im März 2010 wurde er freigestellt.

Laut IGM war er Zeitarbeiter. Auf jeden Fall war er kein Beamter und nicht unkündbar.
Meine Meinung ist, mit dem Wirbel den er verursacht steigert er nicht gerade seinen Marktwert für andere Firmen. Er tut sich selber keinen Gefallen.
@HK-Yan,
@Grufti
sehr gut erkannt, genau das meine ich mit "schwammiger" Berichterstattung seitens der IGM.
Weder die Gewerkschaft noch Maik Blase tun sich einen Gefallen, zum Schluss bleibt nur noch Blase, aber wo?

Re: Solidaritätsaufruf wegen Kündigung: Ehefrau ist Chinesin
Verfasst: 23.08.2010, 03:31
von happyfuture
HK_Yan hat geschrieben:happyfuture hat geschrieben:Die Aussage, der Kündigungsgrund sei in Zusammenhang mit seiner Frau, deren Umfeld für das Unternehmen ein Sicherheitsrisiko dastellt, ist mündlich erfolgt - so sagt zumindest Herr Blase und AutoFlug schweigt sich darüber bisher aus. Schriftlich liegt nach Medienaussagen eine betriebsbedingte Kündigung vor.
Der Kernpunkt ist: Darf ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer ohne Grund kündigen? Ich denke mal die Antwort ist 'ja', da hier der Arbeitnehmer keinen Langzeitvertrag hatte und auch nicht im Beamtenverhältnis war.
Was hinter den Kulissen war das weiss man nicht. Wenn unser bester Kunde aber sagt 'der muss weg' und unsere Firma dann die Wahl hätte entweder 7-8 stelligen Umsatz oder auf einen Mitarbeiter verzichten und vielleicht in die Pleite gehen dann fällt die Entscheidung bestimmt nicht so schwer.
Wenn das jetzt unsere "Gewerkschaftler" oder selbst ernannte "pro-Arbeitnehmer-Arbeitsrechtler" blicken wird es wieder "Proteste" hageln.
Ich bin dafür Wetten abzuschließen ...

Re: Solidaritätsaufruf wegen Kündigung: Ehefrau ist Chinesin
Verfasst: 23.08.2010, 05:10
von jadelixx
Das Herr Blase sich fuer seine Liebste, seine neue Familie ordentlich ins Zeug legt, kann man nachvollziehen. Vielleicht war es ihm nicht klar, das die Gewerkschaft solche Faelle geradezu noetig hat und auch nach eigener Regie in der Oeffentlichkeit darstellt.
happyfuture hat geschrieben:Wenn das jetzt unsere "Gewerkschaftler" oder selbst ernannte "pro-Arbeitnehmer-Arbeitsrechtler" blicken wird es wieder "Proteste" hageln.
Na, nun setze ihn mal nicht so herab, er ist ja nicht irgendein beliebiger Arbeitsrechtler, sondern mindestens ein Superrechtler. Das Menschenrecht gibt es bei ihm beispielsweise nur auf Zuteilung.
Er meint zudem, er waere auch Wissenschaftler und selbststaendiger ITler. Das ist durchaus bewundernswert. Fuer Letzteres muss er allerdings in irgendeiner Form unternehmerisch taetig sein und tritt sich hier mit selbstzerstoererischer Regelmaessigkeit gegens eigene Schienenbein.
Ich erwaehne das nur, um ihm aufzuzeigen, das nichts aber auch gar nichts, ihn davon abhalten sollte, seiner eigenen sozialen Verantwortung und Kompetenz gerecht zu werden.
Fuer Herrn Blase ist es sicher zweitrangig, wer fuer ihn das unternehmerische Risiko kalkuliert.