Gedankenwelt

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
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no1gizmo
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Beitrag von no1gizmo »

Das höre ich oft, in China (und vielen anderen Ländern) soll in der Schule mehr Wert auf Naturwissenschaften gelegt worden sein, das Schulsystem ist strenger und straffer und lässt weniger Freizeit zu.

Warum hat China denn in der Vergangenheit aber so wenig Forschung und Entwicklung betrieben? Das passt für mich irgendwie nicht ganz zusammen. So ein Land muss eigentlich tendeziell mehr Ingenieure und Naturwissenschaftler haben.

Anderes Thema:

Dass in Deutschland an jeder Ecke "ey alter, was geht man" nach dem Motto "für wenig Ausbildung viel BMW fahren" zu hören ist, hat was mit den Immigranten zu tun. Wir importieren halt viel Untervolk.

Und glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche....
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Torte
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Beitrag von Torte »

no1gizmo hat geschrieben:Das höre ich oft, in China (und vielen anderen Ländern) soll in der Schule mehr Wert auf Naturwissenschaften gelegt worden sein, das Schulsystem ist strenger und straffer und lässt weniger Freizeit zu.
hatten sie in der vergangenheit doch auch......bis zur qing dynastie. Und das in zeiten des zerütteten chinas (ab ende des 18. Jahrhunders) bis heute china nicht sonderlich stabil war und demnach kein wert auf forschung usw. gelegt wurde ist deine aussage halt nicht verwunderlich.
Momentan haben sie halt erstmal einen technologischen rückstand aufzuholen.
no1gizmo hat geschrieben: Dass in Deutschland an jeder Ecke "ey alter, was geht man" nach dem Motto "für wenig Ausbildung viel BMW fahren" zu hören ist, hat was mit den Immigranten zu tun. Wir importieren halt viel Untervolk.

Und glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche....
schlechte erfahrungen und verallgemeinerung sag ich hier mal einfach.
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devurandom
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Beitrag von devurandom »

no1gizmo hat geschrieben:Das höre ich oft, in China (und vielen anderen Ländern) soll in der Schule mehr Wert auf Naturwissenschaften gelegt worden sein, das Schulsystem ist strenger und straffer und lässt weniger Freizeit zu.

Warum hat China denn in der Vergangenheit aber so wenig Forschung und Entwicklung betrieben? Das passt für mich irgendwie nicht ganz zusammen. So ein Land muss eigentlich tendeziell mehr Ingenieure und Naturwissenschaftler haben.
Qualitaet der Forscher und die Randbedingungen sind zwei Paar Schuhe. Heute sind an die 40% der Spitzensforschungsstellen in den USA von Chinesen oder chinesischenstaemmigen besetzt. Das sagt einiges ueber die naturwissenschaftliche Grundlagen der Leute aus, die in den Schulen gelegt worden sinden.
Anderes Thema:

Dass in Deutschland an jeder Ecke "ey alter, was geht man" nach dem Motto "für wenig Ausbildung viel BMW fahren" zu hören ist, hat was mit den Immigranten zu tun. Wir importieren halt viel Untervolk.
Eine "Kultur" der Bildzeitung, Ballonseidenhosen und Mantafahrer haben aber die Nachkommen der Germanen gaenzlich ohne Hilfe der Soehne und Toechter Osmans geschaffen.......;-)

Gruss
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no1gizmo
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Beitrag von no1gizmo »

devurandom hat geschrieben: Qualitaet der Forscher und die Randbedingungen sind zwei Paar Schuhe. Heute sind an die 40% der Spitzensforschungsstellen in den USA von Chinesen oder chinesischenstaemmigen besetzt. Das sagt einiges ueber die naturwissenschaftliche Grundlagen der Leute aus, die in den Schulen gelegt worden sinden.
Quelle bitte.

Wenn ich Dokus über Naturwissenschaft/Technik sehe, sehe ich nie Interviews mit Chinesen, nur Japaner.

devurandom hat geschrieben: Eine "Kultur" der Bildzeitung, Ballonseidenhosen und Mantafahrer haben aber die Nachkommen der Germanen gaenzlich ohne Hilfe der Soehne und Toechter Osmans geschaffen.......;-)
Ich bin solcher Natur und lese auch mal die Bildzeitung zur Unterhaltung, sagt das aber wirklich was über meine Intelligenz aus?

Gibt auch Leute an Universitäten die Mantafahren und Bildzeitung lesen.

Manche Leute achten nunmal nicht so darauf was als niveauvoll gilt und was nicht und haben kein Problem unterschätzt zu werden oder auszusprechen was andere nur denken.
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devurandom
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Beitrag von devurandom »

no1gizmo hat geschrieben: Quelle bitte.
klingt jetzt wie ne Ausrede, aber ich habe die URL zu der Studie mit den von mir genannten Daten nicht zur Hand. Geh einfach mal auf die Seite von _irgendeiner_ amerikanischen Uni und such nach Instituten aus der Mathematik, Computer Science, Physik, Chemie, Engineering.. usw. Fakultaeten und lies da mal die Stafflisten durch. Von Professoren bis Doktoranden sind solche Listen in der Regel voller chin. Namen. Geh auf citeseer und such nach Papers in techn. Gebiet. Ich garantiere Dir dass Authoren von Haelfte der Hits Zhang, Wang oder Li heissen... Es ist jetzt keine wissenschaftlich gefuehrte Studien, sollte aber fuer einen persoenlichen Eindruck erstmal reichen. Wieviele chin. staemmige Forscher in der Spitzforschung taetig sind, war mir auch erst klar geworden, als ich fuer meine Studien- und Diplomarbeit nach Papers recherchieren musste.
Wenn ich Dokus über Naturwissenschaft/Technik sehe, sehe ich nie Interviews mit Chinesen, nur Japaner.
Japaner in _Japan_? Wie gesgagt, Randbedingung und Forscherqualitaet sind zwei paar Schuhe.
Ich bin solcher Natur und lese auch mal die Bildzeitung zur Unterhaltung, sagt das aber wirklich was über meine Intelligenz aus?

Gibt auch Leute an Universitäten die Mantafahren und Bildzeitung lesen.

Manche Leute achten nunmal nicht so darauf was als niveauvoll gilt und was nicht und haben kein Problem unterschätzt zu werden oder auszusprechen was andere nur denken.
Kein Mensch ausser Dir selbst kann/will deine Intelligenz anzweifeln. Proletentum ist ein fester Bestandteil jeder Kultur und drueckt sich ueberall anders aus. In D sind die Klassenunterschiede nicht so ausgepraegt und daher reicht manches auch in die hoehere Klassen. Es gibt z.B. Weltweit kein Vergleich zu dem Kronjewel des Springerverlages, die widerwaertigste Boulervar unter der Guertellinie, haarstraeunbende Sprache auf dem untersten Niveau und aber auch durchaus ernsthafte Aktualitaet kombiniert und eine derart klassenuebergreifend grosse Akzepanz erfreuen kann. Wenn die BZ nicht so widerlich konservativ, religioes scheinheilig und populistisch waere, wuerde ich sie vielleicht auch mal lesen. Wenn man zu (seinem) Proletentum steht, weil er/sie darin eine Moeglichkeit sieht, sich von der Umwelt hervorzuheben, ist jedersmanns gutes Recht. Bloss eine Legitimation fuer Disinteresse an intellektuelle Bildung oder populistische Gehabe ist es nicht, erst recht keine Rechtfertigung, dass alles negative von "Untervolk" kaeme.

Gruss
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Kerrigan
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Beitrag von Kerrigan »

no1gizmo hat geschrieben:Dass in Deutschland an jeder Ecke "ey alter, was geht man" nach dem Motto "für wenig Ausbildung viel BMW fahren" zu hören ist, hat was mit den Immigranten zu tun. Wir importieren halt viel Untervolk.

Und glaubt mir, ich weiß wovon ich spreche....
Den Ausdruck 'Untervolk' solltest du dir trotzdem mal sparen. Und: Dass bei der Immigration von Ausländern in Deutschland was schief gelaufen ist und schief läuft ist auch Schuld der Deutschen selber, bzw. der Behörden einerseits und der normalen Leute andererseits. Genauso der Migranten selber, die Bildung niedrig schätzen.
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Grufti
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Beitrag von Grufti »

Ich bin solcher Natur und lese auch mal die Bildzeitung zur Unterhaltung
,

..-besonders die Bilder... :roll: :oops: :lol:

Hältst Du diese Zeitung uach immer schön gerade...damit das Blut nicht heraus läuft ??? :roll:

bei mir klappt das nicht , mit der Gerade-halten dieser Zeitung, denn sie ist eine "Schüttelzeitung"...da schüttelt es mich immer, wenn ich sie anfasse.... 8)
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
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no1gizmo
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Beitrag von no1gizmo »

Kerrigan hat geschrieben:Und: Dass bei der Immigration von Ausländern in Deutschland was schief gelaufen ist und schief läuft ist auch Schuld der Deutschen selber, bzw. der Behörden einerseits und der normalen Leute andererseits. Genauso der Migranten selber, die Bildung niedrig schätzen.
EBEN!

Aber ändern tut sich das nicht, indem wir uns eine Selbstzensur auferlegen und das nicht klipp und klar ansprechen.
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Kerrigan
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Beitrag von Kerrigan »

Ok, aber dann sprichs zumindest anders an als von Untervolk zu reden und die Migranten für den sozialen Verfall in Deutschland verantwortlich zu machen.
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Topas
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Beitrag von Topas »

@Hifi

Sicher, du hast recht, ich habe mich freiwillig für ein Studium entschieden.
Auch bin ich freiwillig bereit so und so viel Stunden und Nächte zu investieren.
Aber kann es sein , dass jemand , der weit über 60 Stunden die Woche investiert, immer noch Angst und Bange haben muss eine Prüfung zu bestehen.
Aus meiner Sicht ist dass moderne ( " Studien"-) system auf Akkord ausgelegt. Dass spiegelt bei dem besten Willen nicht die dass Können eines Menschen wieder.
Wenn in einer Klausur, die bei uns 90 Minuten dauert, dermassen viele Aufgeben gestellt werden, dass einem , sobald man eine Aufgabenstellung zum zweiten mal liesst, die Zeit für die Lösung der letzten Aufgabe fehlt, ist dies aus meiner Sicht kein Leistungsnachweis sondern ein Akkordnachweis.
Ich glaube nicht dass zum Beispiel ein Richter im Berufsleben innerhalb von 90 Minuten sechs Fälle lösen muss !
Und : es gibt mittlerweile weitaus bessere Bewertungssysteme als Noten, aber es hat ja leider auch mehrere Hundert Jahre gedauert, ehe die "flache Erde" offiziel aufgegeben wurde !

Ich meine hier nun wirklich nicht dass lernen des Stoffes an sich, sondern diese Akkordlernerei. Dass da viele auf der Strecke bleiben , die garnicht zu dumm dafür sind ist normal.
Da darf sich Deutschland nicht um die Pisa Studie wundern , wirklich nicht !
Und die Sache mit den " ey alter" - Jugendlichen, liegt tatsächlich am Bildungssystem, aber nicht an einem zu laschen !
Wenn man dass Bildungssystem noch mehr anziehen würde ( und den Kindern weitere " Spielfreiheit" entziehen würde, würde der Anteil an " Ey alter"s noch mehr Steigen, weil noch mehr nicht mitkommen könnten.

Die Ursache liegt a) an dem antiquirten Lehrmetoden (These - Beweis - Formel, These- Beweis- Formel, These- Beweis- Formel, ....),
b) an Lehrern , die an statt den Untericht praktisch und experimentell zu gestalten ( bzw didaktisch ANSPRECHEND ), eher gelangweilt vorlesen,
c ) der Prägung aus der Kindheit ( wie soll sich die Jugend verändern, wenn die Erwachsenen es vorleben ? ) und d ) des fehlenden sozialen Eigenschaften ( Selbstbewusstsein, Förderung der Interessen eines Kindes ,...).

Es reicht schon der Satz den mir eine ausgebildete und studierte Pädagogin geantwortet hat !

Wäre es nicht besser, anstatt Englisch ab der dritten Klasse zu lehren, eher ein Fach " Umgang in schwierigen Situationen " oder " Selbstbewusstseinstraining" einzuführen ?

Nein dafür seien die Eltern verantwortlich !

Aber wenn die Eltern es doch selbst nicht wissen ?

Ja da müssten wir ja auch ein Fach " Fensterwischen" einführen...

Ich bin überzeugt, dass neunzig Prozent aller Menschen ein Studium OHNE Probleme bewältigen könnten, wenn die antiquirten Systeme abgeschafft würden!
Aber dass dauert....man denke nur an schwarze Unglück bringende Katzen, die von links kommen...

Wir nutzen halt nur zehn Prozent unseres Hirns ( Einstein )
name
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Beitrag von name »

Topas hat geschrieben:Und die Sache mit den " ey alter" - Jugendlichen, liegt tatsächlich am Bildungssystem, aber nicht an einem zu laschen !
Wenn man dass Bildungssystem noch mehr anziehen würde ( und den Kindern weitere " Spielfreiheit" entziehen würde, würde der Anteil an " Ey alter"s noch mehr Steigen, weil noch mehr nicht mitkommen könnten.

(...)

d ) des fehlenden sozialen Eigenschaften ( Selbstbewusstsein, Förderung der Interessen eines Kindes ,...).
Soziale Eigenschaften in der Schule den Kindern aufzudrängen ist eine Form der kulturellen Indoktrination. Das wurde im Westen im Nazi-Regime und im Kommunismus gemacht. In der Realität gibt es aber Kulturen und Subkulturen, die durchaus koexistieren könnten, wenn man sie ließe. Zum Beispiel Immigranten und ihre Nachfahren sind häufig friedfertige und strebsame Menschen wie andere auch. Trotzdem müssen unsere Auffassungen von Selbstbewusstsein nicht mit denen z.B. der deutschen Mehrheit übereinstimmen. Selbstbewusstsein lernt man am besten von den Leuten, die einem kulturell nahestehen. Ansonsten steht man kulturell irgendwann zwischen allen Stühlen, weil das Selbstbewusstsein in verschiedenen Kulturen verschieden ausgedrückst wird. Mischt man beliebig die Kulturen, wird man leicht missverstanden, weil man sich an kein bekanntes Verhaltensmuster mehr hält.
Es reicht schon der Satz den mir eine ausgebildete und studierte Pädagogin geantwortet hat !

Wäre es nicht besser, anstatt Englisch ab der dritten Klasse zu lehren, eher ein Fach " Umgang in schwierigen Situationen " oder " Selbstbewusstseinstraining" einzuführen ?

Nein dafür seien die Eltern verantwortlich !

Aber wenn die Eltern es doch selbst nicht wissen ?
Es klingt vielleicht hart, aber meiner Meinung nach muss man es sich leisten können, Sozialkompetenz zu erlernen. Dazu bedarf es ganz bestimmter Leute, denen man u.U. nur mit viel Glück begegnet. Kein Lehrer hat persönlichen Zugang zu jedem Schüler. Beziehungen entwickeln sich erst nach und nach und unter der Voraussetzung, dass man bestimmte Werte und Ideale von Anfang an gemeinsam hat. Erst dann kann man auch scheinbar schwierigen Schülern, die vielleicht sogar ein Trauma hinter sich haben, Sozialkompetenz vermitteln.
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Grufti
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Beitrag von Grufti »

Soziale Eigenschaften in der Schule den Kindern aufzudrängen ist eine Form der kulturellen Indoktrination. Das wurde im Westen im Nazi-Regime und im Kommunismus gemacht. In der Realität gibt es aber Kulturen und Subkulturen, die durchaus koexistieren könnten, wenn man sie ließe. Zum Beispiel Immigranten und ihre Nachfahren sind häufig friedfertige und strebsame Menschen wie andere auch. Trotzdem müssen unsere Auffassungen von Selbstbewusstsein nicht mit denen z.B. der deutschen Mehrheit übereinstimmen. Selbstbewusstsein lernt man am besten von den Leuten, die einem kulturell nahestehen. Ansonsten steht man kulturell irgendwann zwischen allen Stühlen, weil das Selbstbewusstsein in verschiedenen Kulturen verschieden ausgedrückst wird. Mischt man beliebig die Kulturen, wird man leicht missverstanden, weil man sich an kein bekanntes Verhaltensmuster mehr hält.
Ist ja alles gut und sehr schön, aber ist es nicht die Aufgabe eines Staates , darauf zu sehen und zu achten, daß alle Bürger es schaffen , sich aus den Randgruppen heraus arbeiten können, und letztendlich nicht als Lebensziel "Hartz IV"- Empfänger haben brauchen. "Multi-Kulti" mag zwar ein sehr schönes Ziel sein, aber in der Realität mit allen Konsequenzen ohne eine minimale "Zwangsakzeptanz" von "Werten" der Kultur, in der der einzelne Immigrant lebt, ist das nicht durchführbar.

Oder wie sollen Immigranten ( nicht nur die Kinder !) überhaupt jemals überhaupt eine Arbeit finden, wenn sie die Sprache des betreffenden Landes nicht erlernt haben, in dem sie leben?

Wie stehst Du zu den sogennanten "Ehrenmorden", wenn Mädchen aus der Türkei oder einem anderen muslimischen Land hier sich der deutschen ( oder allgemein: "westlichen" ) Realität soweit anpaßen, daß sie sich anziehen, wie sie es wollen, und mit Leute "-welchen Umgang auch immer" haben, wie sie es wollen ...und deswegen von ihren eigenen Familien umgebracht werden...

nach Deinem Posting billigst Du dieses Verhalten der Verwandten... :roll:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Beitrag von no1gizmo »

Manche Kulturen bleiben besser getrennt. Wenn nämlich unterschiedliche Wertvorstellungen und religiöser Glauben aufeinandertrefen (nicht Tourismus, sondern alltägliches Leben) entwickeln sich gegnsätzliche Pole, Parallelgesellschaften. Man bringt dadurch die Gruppen eher gegeneinander als das man Harmonie ins Land bringt.

Und man wird immer empfindlicher, denn man entwickelt Vorurteile und will diese bestätigt haben, so streubt es mir z.B. die Haare und ich komme dem Hass näher wenn ich sowas lese:

http://www.shortnews.de/start.cfm?id=687337

Und Rassismus liegt uns allen im Blut. Wir sehen nunmal nicht alle gleich aus und verhalten uns auch nicht alle gleich, aber auch danach werden mir, mindestens unterbewusst, bewerten und bewertet.

Man muss nur zusehen, dass es nicht zu Kriegen und Verbrechen wegen Rassismus kommt, aber Rassismus an sich wird es wohl immer geben.
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Grufti
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Beitrag von Grufti »

Und man wird immer empfindlicher, denn man entwickelt Vorurteile und will diese bestätigt haben, so streubt es mir z.B. die Haare und ich komme dem Hass näher wenn ich sowas lese:

http://www.shortnews.de/start.cfm?id=687337
:shock:
Dat kapiere ich getz ned...

Es waren doch nur Autohändler ..und keine Türken und Kurden...


Ich kenne zwar die Verhältnisse in den USA nicht, aber ich glaube kaum, daß dort der Artikel so geschrieben worden wäre... :roll:
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Beitrag von name »

Grufti hat geschrieben:Ist ja alles gut und sehr schön, aber ist es nicht die Aufgabe eines Staates , darauf zu sehen und zu achten, daß alle Bürger es schaffen , sich aus den Randgruppen heraus arbeiten können, und letztendlich nicht als Lebensziel "Hartz IV"- Empfänger haben brauchen. "Multi-Kulti" mag zwar ein sehr schönes Ziel sein, aber in der Realität mit allen Konsequenzen ohne eine minimale "Zwangsakzeptanz" von "Werten" der Kultur, in der der einzelne Immigrant lebt, ist das nicht durchführbar.
An "Multi-Kulti" habe ich selber auch nie geglaubt. Trotzdem sollte ein gewisses Maß an gegenseitiger Toleranz vorhanden sein, damit diejenigen Immigranten, die sich nicht so gerne assimilieren lassen wollen, auf halbem Wege aus Deutschland heraus (aus finanziell-beruflichen Gründen) gestoppt werden. Wenn die Eingewanderten es in Schule und Beruf schwer haben, wird man sie erfahrungsgemäß leider nicht los, wie es scheint. Das sollte jetzt kein Vorwurf sein (in dem Fall wären praktisch alle im Kollektiv "schuldig"), sondern nur die Darstellung einer nicht-deutschen Perspektive.

Wenn junge Leute mit Migrationshintergrund merken, dass ihre Perspektiven eher düster sind, könnten sie sich mit Gleichgesinnten und gebildeten Respektspersonen zusammentun. Dann könnten sie sich friedfertige und produktive Perspektiven zusammen erarbeiten. Das Problem ist dabei häufig, dass es an gebildeten Respektspersonen in bestimmten Milieus mangelt. Allein, ohne die Anweisungen Älterer, bringen es jungen Menschen meiner Erfahrung nach zu nichts. Aber vielleicht wird sich das bessern, sobald sich die jungen Leute mehr Informationen beschaffen können. Die Medien haben ja bereits das Informationszeitalter eingeläutet.
Oder wie sollen Immigranten ( nicht nur die Kinder !) überhaupt jemals überhaupt eine Arbeit finden, wenn sie die Sprache des betreffenden Landes nicht erlernt haben, in dem sie leben?
Die Beherrschung der einheimischen Hochsprache ist auch meiner Meinung nach sehr wichtig. Gerade in Deutschland, wo es ziemlich viel wissenschaftliche Literatur gibt, sollte man die Chance wahrnehmen sich weiterzubilden. Aber auch die Sprache der Eltern sollte zu einem Mindestmaß gepflegt werden. Schade ist, dass hier die zweite und dritte Generation der Immigranten überall scheinbar immer noch nur entweder "einheimisch" oder "fremd" reflektiert. Dadurch erhöht sich die Gefahr, dass Fehler in der Integration sich in jeder Generation wiederholen. Als Migrant sollte man heutzutage die Möglichkeit bekommen, sich schnell und effizient interkulturelle Kompetenz zu erarbeiten. Und Migranten sind heute viele Leute, nicht nur diejenigen, die nach Deutschland gekommen sind. Auch Deutsche wollen auswandern.
Wie stehst Du zu den sogennanten "Ehrenmorden", wenn Mädchen aus der Türkei oder einem anderen muslimischen Land hier sich der deutschen ( oder allgemein: "westlichen" ) Realität soweit anpaßen, daß sie sich anziehen, wie sie es wollen, und mit Leute "-welchen Umgang auch immer" haben, wie sie es wollen ...und deswegen von ihren eigenen Familien umgebracht werden...

nach Deinem Posting billigst Du dieses Verhalten der Verwandten...
Da muss man abwägen, denke ich. Aber in der Regel stimme ich den harten Urteilen von euch Deutschen schon zu, wenn auch aus nicht-deutschen Gründen. Ich meine, dass auch Immigranten sich so innig um ihre Kinder kümmern sollten, dass die Kinder freiwillig die Tradition fortführen. Schaffen die Eltern das nicht, dann sollten sie es akzeptieren, dass die Kinder sich distanzieren.

Wenn es unter dem Vorwand von Traditionen zum Mord kommt, liegt das wohl daran, dass die Leute nicht gelernt haben, effizienter mit ihren Aggressionen umzugehen. Ich glaube, dass hier auch Deutsche noch dazu lernen können, nicht nur gewisse Einwanderer aus Westasien.

In der Kultur meiner Familie, die wahrscheinlich eine Art Ableger der Han-Kultur ist, werden Aggressionen als etwas natürliches betrachtet. Sie werden an sich nicht verurteilt. Uns halten andere Wertvorstellungen davon ab, etwas unüberlegtes zu tun, als das bei Deutschen und Türken der Fall ist. Deswegen können wir nicht unbedingt zwischen euch und den Türken vermitteln.
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