Das hat aber herzlich wenig mit dem Thema zu tun, denn hier geht es nicht um Verkehrssicherheit, sondern um Hilfeleistung. Wenn das Kind von einem Büffel niedergetrampelt worden wäre hätten die Passanten sicherlich nicht anders reagiertItsmeSusan hat geschrieben:Schon zig Male habe ich nach Erklärungsversuchen für die Verhaltensweisen der Verkehrsteilnehmer gesucht. Ich denke, Menschen die erst seit wenigen Jahren als Privatmenschen Autos besitzen dürfen, Städte in denen es seit wenigen Jahren Kreuzungen mit Ampelanlagen gibt, da bricht Chaos aus. Gerade noch mit dem Büffel auf dem Feld, nun im Auto mit tausenden anderen Autofahreren im Straßenverkehr.
Kleinkind zweimal überfahren und liegengelassen
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Re: Kleinkind zweimal überfahren und liegengelassen
Laogai <=> 老盖, Ex-Blogwart
Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
天不怕地不怕就怕洋鬼子开口说中国话!
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Re: Kleinkind zweimal überfahren und liegengelassen
Ich glaube der Tod im Straßenverkehr als unausweichliches Schicksal wahrgenommen - nicht als vermeidbares Unglück.
Anders kann ich mir das Verhalten der Chinesen im Straßenverkehr nicht erklären.
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Re: Kleinkind zweimal überfahren und liegengelassen
darjeeling hat geschrieben:Hallo,
Ich gehe davon aus, dass dieses Video noch nicht in diesem Forum diskutiert wurde. Leider konnte ich es nur auf einer spanischen Seite finden:
http://www.elmundo.es/elmundo/2011/10/1 ... 74734.html
Hier ein Artikel auf Deutsch:
http://www.focus.de/panorama/welt/china ... 75346.html
Ich hab schon ähnliche, erschreckende Videos gesehen. Dabei ist dies wahrscheinlich mit Abstand am grausamsten. Besonders, das Mädchen bewegt noch Ihre Arme und die Leute gucken weg.
Ich wollte euch um Eure Meinung fragen ? „Diese Gesellschaft ist wirklich krank“, meint Ihr das kann man so von der chinesichen Bevölkerung sagen? Meine CN Frau hat natürlich gleich gesagt, dass passiert nur mit Leuten von Guangdong, hier in Zhejiang oder im Norden würde dies nicht passieren.
http://thelede.blogs.nytimes.com/2011/1 ... yue&st=cse
Also ich habe mir den ganzen Mist hier nicht durchgelesen aber 2 Sachen
1. Focos : man ringt um sein Leben und nicht um den Tot - aber was will man schon vom Focus erwarten ( fuer micht nicht viel besser als die Bloedzeitung)
2. Wer in China den Notarzt ruft zahlt dafuer, egal ob man was damit zu tun hat oder nicht, schliesslich ist man Auftraggeber. Jetzt koennt Ihr Euch vorstellen wie oft da der Notarzt zu Unfaelle gerufen wird.
-
Geist
Re: Kleinkind zweimal überfahren und liegengelassen
In dem Artikel steht nicht, dass das Maedchen um sondern mit dem Tod ringe, was so auch durchaus seine semantische Richtigkeit hat.einfach-ich hat geschrieben:1. Focos : man ringt um sein Leben und nicht um den Tot - aber was will man schon vom Focus erwarten ( fuer micht nicht viel besser als die Bloedzeitung)
"Gleich von zwei Lastwagen wurde in China ein Kleinkind überrollt und ringt nun mit dem Tod. Erschreckend: Mehrere Passanten halfen dem Mädchen nicht."
Ich suche die Schuld fuer solch eine mangelnde Hilfsbereitschaft nicht alleine in der Gesellschaft, sondern auch in der Politik, die hier wohl auf lange Sicht auch ihren Einfluss auf das Denken der Menschen hat. Keine Ahnung was solche Menschen geritten hat, aber wenn da ein kl. Maedchen schwerverletzt auf der Strasse liegt, dann rueckt das Geld an zweite Stelle. Schade das es Menschen gibt, die dies anders sehen.2. Wer in China den Notarzt ruft zahlt dafuer, egal ob man was damit zu tun hat oder nicht, schliesslich ist man Auftraggeber. Jetzt koennt Ihr Euch vorstellen wie oft da der Notarzt zu Unfaelle gerufen wird.
Geist
Re: Kleinkind zweimal überfahren und liegengelassen
Diese Ausrede wird leider nicht besser nur weil es öfter geschrieben wird. Autoverkehr gibt es auch in China schon länger und nur weil man Fahranfänger ist muss man nicht so fahren wie es dort getan wird. Auch ein deutscher 18jähriger Fahranfänger ist noch grün in den Ohren, fährt aber nicht so wie ein chinesischer Fahranfänger.ItsmeSusan hat geschrieben:Schon zig Male habe ich nach Erklärungsversuchen für die Verhaltensweisen der Verkehrsteilnehmer gesucht. Ich denke, Menschen die erst seit wenigen Jahren als Privatmenschen Autos besitzen dürfen, Städte in denen es seit wenigen Jahren Kreuzungen mit Ampelanlagen gibt, da bricht Chaos aus. Gerade noch mit dem Büffel auf dem Feld, nun im Auto mit tausenden anderen Autofahreren im Straßenverkehr.
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earleyalgorithmus
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Re: Kleinkind zweimal überfahren und liegengelassen
Ich als ein normaler Junge aus anständiger chinesischer Familie sage mal etwas darüber.
Ein chinesischer buddhistischer Spruch: Saving one life is better than setting up a seven-storey pagoda. 救人一命胜造七级浮屠。
Normale Chinesen helfen Kindern, Verletzten, Alten oder Irgendeinem in der Not. Konfuzius sagt das, Buddha sagt das. Daher niemand würde starren und weglaufen.
Aber Komministen zerstörten alles in Gegenwartchina, einschließlich Moral.
Ein chinesischer buddhistischer Spruch: Saving one life is better than setting up a seven-storey pagoda. 救人一命胜造七级浮屠。
Normale Chinesen helfen Kindern, Verletzten, Alten oder Irgendeinem in der Not. Konfuzius sagt das, Buddha sagt das. Daher niemand würde starren und weglaufen.
Aber Komministen zerstörten alles in Gegenwartchina, einschließlich Moral.
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Huangming
Re: Kleinkind zweimal überfahren und liegengelassen
Ich fühle mich angesichts dieses ungeheuren Ereignisses zutiefst beschämt.Solches Verhalten der Passanten ist absolut inakzeptablel und ist durch nichts zu rechtsfertigen.
Jedoch halte ich es auch für wichtig, in solchen Fällen nach einer Ursache zu suchen, die erklärt, warum so viele Menschen in China so gefühlskalt, ja unmenschlich gegenüber den fremden Leuten geworden sind.Denn was in Foshan passiert ist, ist leider kein Einzelfall.In letzter Zeit hat es in den chinesischen Medien zahlreiche Berichte über ähnliche Fälle gegeben, dass zum Beispiel Passanten umgestolperte und bewusstlose ältere Menschen einfach ignoriert haben.
Als Ursache für solches Verhalten der Passanten wird oft ein Gerichtsurteil in Nanjing im 2006 genannt.Da hat ein Mann (Peng Yu hieß er) eine umgestolperte alte Frau ins Krankenhaus gebracht.Die alte Frau beschuldigt jedoch Peng Yu, sie zu Boden gestoßen zu haben, um an Geld ranzukommen.Obwohl dem Gericht keine Beweise gegen Peng Yu vorlagen, verurteilte der Richter Peng zu einer Geldzahlung für die alte Frau.Die Begründung lautete lediglich, dass es abnormal sei, dass Peng die alte Frau ins Krankenhaus gebracht hatte, wenn doch deren Angehörige das hätten tun können.Also müsste er daran schuld sein....
Nach diesem Gerichtsbeschluss hat es wieder etliche Fälle gegeben, wo die Helfer des Geldes wegen von den Opfern zu Tätern gemacht wurden.
Das hat natürlich das gegenseitige Vertrauen in der chinesischen Gesellschaft erheblich beschädtigt.Viele haben einfach Angst, als Helfer wie Peng Yu zu enden.Die Mehrheit der Bevölkerung ist ziemlich arm.So eine Geldzahlung kann Famlilien ruinieren.
Wenn ich durch die Kommentare zu dem aktuellen Fall in Foshan in den chinesischen Foren lese, dann merke ich, dass viele chinesen die eigentliche Schuld an der Kaltherzigkeit der Passanten auf die inkompetenten Richter in Nanjing schieben.
Das finde ich so auch nicht richtig.Denn dadurch stellen sie sich moralisch nur auf die gleiche Stufe wie diese alte Frau von Nanjing.
In Wirklichkeit liegen die Ursachen für diese mangelnde Empathie viel tiefer, in den geschichtslichen und kulturellen Umwälzungen der vergangenen Jahrhunderte, insbesondere der vergangenen sechs Jahrzehnte in China.In der Kulturrevolution haben unzählige Leute ihre eigenen Väter, Mütter, Geschwister, Freunde denunziert und verleumdet und die jahrtausend alte Kultur und Werte über Bord geworfen.Ich erinnere mich an die eine Geschichte, die meine Oma mir erzählt hat.Da war ein Dorfjunge, der während einer Volksversammlung eine falsche Parole gerufen hat.Das Kind musste daraufhin in aller Öffentlichkeit von allen möglichen Beschimpfungen über sich ergehen lassen.Seine eigene Mutter musste ihn öffentlich beschimpfen, wie schlecht er doch sei.
Die Kulturrevoluion ist kaum 35 Jahre her.Ein gegenseitiges Vertrauen in der Gesellschaft kann so schnell nicht wieder hergestellt werden.
In der Hungersnot von 1959-1961, verursacht durch Maos Kampagne "Großer Sprung nach vorn", wurden mancherorts in Sichuan über 90 Prozent der neugeborenen Mädchen abgeschlachtet und gefressen (sieh Liao Yiwus Buch "Fräulein Hallo und der Bauernkaiser.")Glaubt ihr, für die Menschen, die durch diese Hölle gekommen sind, zählt ein Menschenleben?Meint ihr nicht, dass viele Söhne, ja sogar Enkelsöhne, selbst Jahrzehnten nach solchen Ereignissen noch von ihren Vätern und Großvätern in ihrem Verhalten beeinflusst werden?
Die chinesische Regierung behauptet heutezutage doch tatsächlich so mit vollem Stolz, dass es in China dank der "Geburtenplanung" über 400 Millionen Menschen weniger geboren wurden.Mit welchen Methoden das gelungen ist, muss ich hier nicht erzählen, oder?Glaubt ihr, für so eine Regierung zählt ein Menschenleben?Ein chinesisches Menschenleben?Ich meine, wer schon mal mehr Kinder als erlaubt in die Welt setzt, muss schon mal eine empfindliche Geldstrafe zahlen.Wenn nicht, dann ist das Kind illegal und darf nicht mal zur einen staatlichen Schule gehen.
Ich habe in meinem Leben schon unzählige Male von meinen Landsleuten sagen hören, "Es gibt zu viele Chinesen".DAS wird von vielen Leuten dank staatlicher Propaganda als URSACHE für alles Übel und Rückständigkeit in China angesehen.Glaubt ihr, für die zählt ein Menschenleben??
Es ist bekannt, dass China kein gut funktionierendes Rechtssystem hat. Die Korruption ist ungeheuerlich, die Staatsmacht oft brutal.Das können sich viele Europäer gar nicht vorstellen.
Ich sage hier nichts zu den zahlreichen Selbstverbrennungen infolge der Zwangsenteignungen in den letzten Monaten, sondern erwähne ein spezielles Ereignis.Da wurde letztens ein junger Mann, der ein Tourist in Peking war, von Sicherheitsleuten einer lokalen Regierung entführt und halbtot geprügelt und in seine Heimat deportiert und auf den Straßenrand geworfen.Einfach so, weil man ihn für jemanden hielt, der sich bei der Zentralregierung in Peking wegen Ungerechtigkeiten in den Provinzen beschweren wollte, denn zufällig war er mit einigen tatsächlichen "Beschwerdern" im selben Hotel gewesen.
Ja, China ist anders, die Gesellschaft unheimlich brutal, das tägliche Unrecht ungeheuerlich, kein wirkliches gegenseitiges Vertrauen in der Gesellschaft vorhanden.
Vielleicht ist es dadurch einwenig zu erklären, warum aus einer einstigen Kulturnation so ein Monstrum geworden ist, wo Kinder sterbend liegen gelassen werden.
China braucht eine kulturelle, politische sowie eine moralische Erneuerung, um sich als eine fortschrittliche Nation behaupten zu können.
Jedoch halte ich es auch für wichtig, in solchen Fällen nach einer Ursache zu suchen, die erklärt, warum so viele Menschen in China so gefühlskalt, ja unmenschlich gegenüber den fremden Leuten geworden sind.Denn was in Foshan passiert ist, ist leider kein Einzelfall.In letzter Zeit hat es in den chinesischen Medien zahlreiche Berichte über ähnliche Fälle gegeben, dass zum Beispiel Passanten umgestolperte und bewusstlose ältere Menschen einfach ignoriert haben.
Als Ursache für solches Verhalten der Passanten wird oft ein Gerichtsurteil in Nanjing im 2006 genannt.Da hat ein Mann (Peng Yu hieß er) eine umgestolperte alte Frau ins Krankenhaus gebracht.Die alte Frau beschuldigt jedoch Peng Yu, sie zu Boden gestoßen zu haben, um an Geld ranzukommen.Obwohl dem Gericht keine Beweise gegen Peng Yu vorlagen, verurteilte der Richter Peng zu einer Geldzahlung für die alte Frau.Die Begründung lautete lediglich, dass es abnormal sei, dass Peng die alte Frau ins Krankenhaus gebracht hatte, wenn doch deren Angehörige das hätten tun können.Also müsste er daran schuld sein....
Nach diesem Gerichtsbeschluss hat es wieder etliche Fälle gegeben, wo die Helfer des Geldes wegen von den Opfern zu Tätern gemacht wurden.
Das hat natürlich das gegenseitige Vertrauen in der chinesischen Gesellschaft erheblich beschädtigt.Viele haben einfach Angst, als Helfer wie Peng Yu zu enden.Die Mehrheit der Bevölkerung ist ziemlich arm.So eine Geldzahlung kann Famlilien ruinieren.
Wenn ich durch die Kommentare zu dem aktuellen Fall in Foshan in den chinesischen Foren lese, dann merke ich, dass viele chinesen die eigentliche Schuld an der Kaltherzigkeit der Passanten auf die inkompetenten Richter in Nanjing schieben.
Das finde ich so auch nicht richtig.Denn dadurch stellen sie sich moralisch nur auf die gleiche Stufe wie diese alte Frau von Nanjing.
In Wirklichkeit liegen die Ursachen für diese mangelnde Empathie viel tiefer, in den geschichtslichen und kulturellen Umwälzungen der vergangenen Jahrhunderte, insbesondere der vergangenen sechs Jahrzehnte in China.In der Kulturrevolution haben unzählige Leute ihre eigenen Väter, Mütter, Geschwister, Freunde denunziert und verleumdet und die jahrtausend alte Kultur und Werte über Bord geworfen.Ich erinnere mich an die eine Geschichte, die meine Oma mir erzählt hat.Da war ein Dorfjunge, der während einer Volksversammlung eine falsche Parole gerufen hat.Das Kind musste daraufhin in aller Öffentlichkeit von allen möglichen Beschimpfungen über sich ergehen lassen.Seine eigene Mutter musste ihn öffentlich beschimpfen, wie schlecht er doch sei.
Die Kulturrevoluion ist kaum 35 Jahre her.Ein gegenseitiges Vertrauen in der Gesellschaft kann so schnell nicht wieder hergestellt werden.
In der Hungersnot von 1959-1961, verursacht durch Maos Kampagne "Großer Sprung nach vorn", wurden mancherorts in Sichuan über 90 Prozent der neugeborenen Mädchen abgeschlachtet und gefressen (sieh Liao Yiwus Buch "Fräulein Hallo und der Bauernkaiser.")Glaubt ihr, für die Menschen, die durch diese Hölle gekommen sind, zählt ein Menschenleben?Meint ihr nicht, dass viele Söhne, ja sogar Enkelsöhne, selbst Jahrzehnten nach solchen Ereignissen noch von ihren Vätern und Großvätern in ihrem Verhalten beeinflusst werden?
Die chinesische Regierung behauptet heutezutage doch tatsächlich so mit vollem Stolz, dass es in China dank der "Geburtenplanung" über 400 Millionen Menschen weniger geboren wurden.Mit welchen Methoden das gelungen ist, muss ich hier nicht erzählen, oder?Glaubt ihr, für so eine Regierung zählt ein Menschenleben?Ein chinesisches Menschenleben?Ich meine, wer schon mal mehr Kinder als erlaubt in die Welt setzt, muss schon mal eine empfindliche Geldstrafe zahlen.Wenn nicht, dann ist das Kind illegal und darf nicht mal zur einen staatlichen Schule gehen.
Ich habe in meinem Leben schon unzählige Male von meinen Landsleuten sagen hören, "Es gibt zu viele Chinesen".DAS wird von vielen Leuten dank staatlicher Propaganda als URSACHE für alles Übel und Rückständigkeit in China angesehen.Glaubt ihr, für die zählt ein Menschenleben??
Es ist bekannt, dass China kein gut funktionierendes Rechtssystem hat. Die Korruption ist ungeheuerlich, die Staatsmacht oft brutal.Das können sich viele Europäer gar nicht vorstellen.
Ich sage hier nichts zu den zahlreichen Selbstverbrennungen infolge der Zwangsenteignungen in den letzten Monaten, sondern erwähne ein spezielles Ereignis.Da wurde letztens ein junger Mann, der ein Tourist in Peking war, von Sicherheitsleuten einer lokalen Regierung entführt und halbtot geprügelt und in seine Heimat deportiert und auf den Straßenrand geworfen.Einfach so, weil man ihn für jemanden hielt, der sich bei der Zentralregierung in Peking wegen Ungerechtigkeiten in den Provinzen beschweren wollte, denn zufällig war er mit einigen tatsächlichen "Beschwerdern" im selben Hotel gewesen.
Ja, China ist anders, die Gesellschaft unheimlich brutal, das tägliche Unrecht ungeheuerlich, kein wirkliches gegenseitiges Vertrauen in der Gesellschaft vorhanden.
Vielleicht ist es dadurch einwenig zu erklären, warum aus einer einstigen Kulturnation so ein Monstrum geworden ist, wo Kinder sterbend liegen gelassen werden.
China braucht eine kulturelle, politische sowie eine moralische Erneuerung, um sich als eine fortschrittliche Nation behaupten zu können.
Re: Kleinkind zweimal überfahren und liegengelassen
http://www.cnn.com/2011/10/19/world/asi ... hpt=ias_c1
Ich hab nicht den ganzen Thread hier gelesen, also sorry, falls das schon jemand gepostet hat.
Edit:
Hab noch einen Beitrag für Zivilcourage gefunden. Diesmal sogar eine Ausländerin involviert.
http://www.shanghaidaily.com/article/?id=484819
Ich würde sagen das geht alles schon in die richtige Richtung. Ob nun das Verhalten in China anders ist, als anderswo weiß ich nicht. Ich war immer nur für ein paar Wochen dort und hab zum Glück nur die schöne Seite mitbekommen. Ich würde spontan sagen wo viele Menschen sind, gibt es auch viele, die nicht helfen. Dafür auf der anderen Seite auch viele die helfen. Man muss halt nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein...
Ich hab nicht den ganzen Thread hier gelesen, also sorry, falls das schon jemand gepostet hat.
Edit:
Hab noch einen Beitrag für Zivilcourage gefunden. Diesmal sogar eine Ausländerin involviert.
http://www.shanghaidaily.com/article/?id=484819
Ich würde sagen das geht alles schon in die richtige Richtung. Ob nun das Verhalten in China anders ist, als anderswo weiß ich nicht. Ich war immer nur für ein paar Wochen dort und hab zum Glück nur die schöne Seite mitbekommen. Ich würde spontan sagen wo viele Menschen sind, gibt es auch viele, die nicht helfen. Dafür auf der anderen Seite auch viele die helfen. Man muss halt nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein...
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Re: Kleinkind zweimal überfahren und liegengelassen
http://www.google.com/hostednews/afp/ar ... f66e392.01Ein zweijähriges chinesisches Mädchen, das bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und anschließend von Passanten ignoriert und auf der Straße liegen gelassen wurde, ist im Krankenhaus gestorben. Die kleine Yue Yue sei ihren Verletzungen erlegen, sagte ein Sprecher der behandelnden Klinik der Nachrichtenagentur AFP. Die Ärzte hätten alles versucht, um das Leben der Tochter von Wanderarbeitern zu retten, versicherte er. Demnach starb das Mädchen an Organversagen.
[...]
"Der Fall Yue Yue erinnert uns daran, wo China auf dem Weg seiner moralischen Entwicklung steht."
Da hat sich das nochmal mit dem Hinterreifen drueberfahren ja gelohnt. Das Kind ist tot, somit wird nur die Pauschale, und nicht die kompletten lebenslangen Behandlungskosten faellig.
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Re: Kleinkind zweimal überfahren und liegengelassen
Xiao Yueyue (小悦悦), so der Name des kleinen Maedchens, ist uerbigens heute in den fruehen Morgenstunden an ihren Verletzungen gestorben.
Hoffen wir mal, dass die chin. Gesellschaft etwas daraus gelernt hat.

Xiao Yueyue auf der Intesivstation


Die Mutter von Xiao Yueyue bedankt sich bei der Muellsammlerin, die als Einzige geholfen hatte
[Pics von http://news.baidu.com]
Hoffen wir mal, dass die chin. Gesellschaft etwas daraus gelernt hat.

Xiao Yueyue auf der Intesivstation


Die Mutter von Xiao Yueyue bedankt sich bei der Muellsammlerin, die als Einzige geholfen hatte
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谁想要大成绩,就要有更大的目标!
„Solange es Leute gibt, die nichts können, nichts wissen und nichts geleistet haben, wird es auch Rassismus geben“ Farin Urlaub
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Re: Kleinkind zweimal überfahren und liegengelassen
Googlet mal nach dem Bystander Effekt.
Trifft wohl sowohl hier, auch als auf den Fall der Loveparade letztes Jahr zu.
Trifft wohl sowohl hier, auch als auf den Fall der Loveparade letztes Jahr zu.
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Re: Kleinkind zweimal überfahren und liegengelassen
Nö, denn in Foshan gab es keine Bystander, nur Bywalker und BydriverPhytagoras hat geschrieben:Googlet mal nach dem Bystander Effekt.
Trifft wohl sowohl hier, auch als auf den Fall der Loveparade letztes Jahr zu.
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Konfuzius sagt: "Just smile and wave, boys. Smile and wave."
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Geist
Re: Kleinkind zweimal überfahren und liegengelassen
Wird hier allen Ernstes versucht, den Vorfall zu relativieren indem auf aehnliche abartige Zustaende in Europa bzw. dem Westen hingewiesen wird? Das solche Dinge schon passieren (egal wo) sollte genug Grund zur Beanstandung und Trauer geben.
Geist
Geist
Re: Kleinkind zweimal überfahren und liegengelassen
Wenn sich da jemand akut um seine Gesundheit sorgt, kann es durchaus nachvollziehbar sein das er nicht selbst eingreift. z.B. wenn jemand gerade verprügelt wird.
Hier geht es aber um ein Kleinkind welches blutend auf der Straße liegt und Niemandem akut Gewalt droht wenn er eingreift. Da geht man nicht einfach vorbei und tut so als hätte man nichts gesehen.
Hier geht es aber um ein Kleinkind welches blutend auf der Straße liegt und Niemandem akut Gewalt droht wenn er eingreift. Da geht man nicht einfach vorbei und tut so als hätte man nichts gesehen.
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Re: Kleinkind zweimal überfahren und liegengelassen
Hoffen kann man viel. Aber wenn man wirklich glaubt, der Mord an einem einzelnen Mädchen wird hier viele Leute erschüttern, muß schon ein hoffnungsloser Optimist sein. Nein, ich bin überzeugt die lernen nichts, rein gar nichts! Es mag einzelne geben, die der Vorfall betroffen gemacht hat, aber die Gesellschaft als ganzes wird sich nicht im geringsten ändern. In Amerika oder anderen westlichen Ländern wäre das vielleicht anders. Da gäbe es eine riesige Empörung in der Bevölkerung. Aber in China? Wer interessiert sich denn hier schon für solche Einzelschicksale. Da braucht man nicht mal Videos dazu. Wie rücksichtslos sich die Leute hier meist verhalten sieht man sobald man aus dem Haus und durch die Straßen geht. Der Egoismus ist hier einfach viel zu tief und zu lange im Denken der Menschen verwurzelt. Was nützt Konfuzius oder der Buddhismus wenn paar Jahrzehnte unter Mao alles was an Moral vorhanden gewesen sein mag zerstört haben? Der einzige Glaube der Mehrheit der Chinesen ist Egoismus und Geldgier, da bleibt kein Platz mehr für Mitleid mit fremden überfahrenen Kindern. Und wie schon geschrieben wurde, der Fall ist kein Einzelfall, sondern ist hier an der Tagesordnung, auch wenn es keine Videos davon gibt.sanctus hat geschrieben:Xiao Yueyue (小悦悦), so der Name des kleinen Maedchens, ist uerbigens heute in den fruehen Morgenstunden an ihren Verletzungen gestorben.
Hoffen wir mal, dass die chin. Gesellschaft etwas daraus gelernt hat.
Nein, ich persönlich habe nicht die geringste Hoffnung dass sich hier so schnell (sagen wir in den nächsten Jahrhunderten?) was ändern wird.
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