Avatar-Aufbruch nach Pandorra

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andy

Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von andy »

Der Witz an StarTrek ist: Es gibt keine lineare Handlung. Es sind zwar immer die gleichen bzw. ähnlichen Voraussetzungen gegeben, wie die Story zwischen den 3 "Alpha-Quadrant-Mächten" Sternflotte, Klingonen und Romulaner und noch einige mehr, aber innerhalb dieser Parameter werden unzählige unterschiedliche Geschichten erzählt,
Die Aufstieg zu Darth Vader ist nur eine von vielen Geschichten im Starwars Universum die alle in einem Großen Scifi Epos angesiedelt sind.
Wiegesagt, es gibt ca. 120 Bücher wobei der Charakter Darth Vader in weniger als 15 vorkommt.

Nicht groß anders ist es in den Startrek Büchern, viele Bände bauen aufeinander auf und sind ebenfalls in einem großem Gemeinsamen Epos angesiedelt, wo Charaktere kommen und gehen.

Deine Argumente beruhen also auf der TV Serie von Startrek im Vergleich zu den Starwars Filmen, kein Vergleich aus dem man Irgendwelche Schlüsse über das Starwars Universum zum Startrek Universum machen könnte.
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Grufti
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von Grufti »

RoyalTramp hat geschrieben: Der Witz an StarTrek ist: Es gibt keine lineare Handlung. Es sind zwar immer die gleichen bzw. ähnlichen Voraussetzungen gegeben, wie die Story zwischen den 3 "Alpha-Quadrant-Mächten" Sternflotte, Klingonen und Romulaner und noch einige mehr, aber innerhalb dieser Parameter werden unzählige unterschiedliche Geschichten erzählt, dass immer Abwechslung geboten ist (ohne Frage wiederholen sich auch viele, aber das "Neue" überwiegt). Der Clue vor allem ist dabei, dass man immer wieder mal auch auf andere Geschichten von vorher zurückgreift und sie wiederaufleben lässt, oder auch weiter erzählt...nehmen wir z.B. die Borg...schnippseln wir mal alle Borg-Folgen und den Film dazu noch zusammen und dann hast du auch schon eine Story mit epischen Ausmaße...
Daasw mit der nicht existierenden "linearen Handlung" mag für die Classic-Folgen und TNG gelten ,aber die Folgen von DS9 und Raumschiff Voyager haben eine "lineare Handlung"
Das "es gibt nur die Menschheit und ihre Kolonien im Weltall" der "Raumpatrouille" hattest Du nicht richtig zitiert, denn es heißt " Es gibt keine Nationalstaaten mehr, es gibt nur die Menschheit und ihre Kolonien im Weltall". Diese Serie beschreibt eine mögliche Zukunft der Menschheit ohne "First Contact", der erst mit dem Auftauchen der "Frogs" geschieht..

Star Trek ...ebenso wie die 1961 gestartete SciFi-Romanserie Perry Rhodan beschreibt eine mögliche Zukunft nach einem "first contact" mit Außerirdischen
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von RoyalTramp »

andy hat geschrieben:Die Aufstieg zu Darth Vader ist nur eine von vielen Geschichten im Starwars Universum die alle in einem Großen Scifi Epos angesiedelt sind.
Wiegesagt, es gibt ca. 120 Bücher wobei der Charakter Darth Vader in weniger als 15 vorkommt.

Nicht groß anders ist es in den Startrek Büchern, viele Bände bauen aufeinander auf und sind ebenfalls in einem großem Gemeinsamen Epos angesiedelt, wo Charaktere kommen und gehen.

Deine Argumente beruhen also auf der TV Serie von Startrek im Vergleich zu den Starwars Filmen, kein Vergleich aus dem man Irgendwelche Schlüsse über das Starwars Universum zum Startrek Universum machen könnte.
Das ist eine Ausrede, nach dem Motto: "man muss bei SW noch die Bücher hinzunehmen"...die lasse ich nicht gelten, weil ich auch nicht von den ST-Büchern rede, sondern alleine die Film- bzw. Fernsehversionen und da bietet einfach ST Unmengen mehr an "Universum" als SW. Bücher interessieren da zweitrangig und wenn dann nur als Zeuge der Anklage: Denn auch hier hat ST seine Stärken...denn ST braucht erst gar keine Bücher, um ein ganzes Universum aufzubauen.

Oder aber du müsstest dann hergehen, wie du es ansatzweise oben tust, und ST doch anrechnen, dass es ebenfalls episch angelegt ist (und am Beispiel der Borgs auch ohne zusätzliche Bücher). ;)

P.S.: Sollte übrigens "unilinear" sein.
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von andy »

Das ist eine Ausrede, nach dem Motto: "man muss bei SW noch die Bücher hinzunehmen"...die lasse ich nicht gelten, weil ich auch nicht von den ST-Büchern rede, sondern alleine die Film- bzw. Fernsehversionen und da bietet einfach ST Unmengen mehr an "Universum"
Wenn man sich aber ein Urteil über SW und ST als Epos macht, sind die Bücher aber das erste Augenmerk und das TV&Kino zweitrangig.

Das ST als Serie einfach Komplexer ist als SW als Film, liegt einfach daran das eine Geschichte von Starwars als Film ausgestrahlt wurde und es zu Starwars keine Serie gibt.
So ist es doch normal das es mehr Stoff zu ST im TV gibt, da ST ja auch hunderte Folgen hat und Starwars als Film keine 18 Stunden umfasst.
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von RoyalTramp »

Grufti hat geschrieben:Daasw mit der nicht existierenden "linearen Handlung" mag für die Classic-Folgen und TNG gelten ,aber die Folgen von DS9 und Raumschiff Voyager haben eine "lineare Handlung"


Die aber auch anfangs nur den Rahmen gibt, innerhalb dessen sich völlig unterschiedliche Episoden abspielen, die miteinander kaum zu tun haben. Erst in den späteren Staffeln von DS9 und Voyager konzentriert man sich auf diese Haupthandlung, die bis dahin nur im Hintergrund werkelte, was meines Erachtens auch die größte Schwäche der beiden Ableger ist (bei DS9 kommt noch die stationäre Bindung hinzu, ein Makel, den man auch mit der Beifügung des kleinen Kampfkreuzers Defiant nicht so wirklich beheben konnte). Erst damit wird es in meinen Augen richtig uninteressant bei DS9 und Voyager. Oder anders gesagt: Je mehr man sich zum Ende hin auf diese Handlung konzentriert, desto mehr verflacht die Serie in eine sinnlose Aneinanderreihung von Weltraumgefechten (wie ein wenig bei SW, wo man sich in den Filmen von einer Schlacht zur nächsten hangelt).
Das "es gibt nur die Menschheit und ihre Kolonien im Weltall" der "Raumpatrouille" hattest Du nicht richtig zitiert, denn es heißt " Es gibt keine Nationalstaaten mehr, es gibt nur die Menschheit und ihre Kolonien im Weltall". Diese Serie beschreibt eine mögliche Zukunft der Menschheit ohne "First Contact", der erst mit dem Auftauchen der "Frogs" geschieht.
Ich weiß, was du meinst...aber halte meine Interpretation für ebenso gerechtfertigt bzw. zulässig.
Star Trek ...ebenso wie die 1961 gestartete SciFi-Romanserie Perry Rhodan beschreibt eine mögliche Zukunft nach einem "first contact" mit Außerirdischen
Mich würde mal eine für's Fernsehen aufbereitete Verfilmung der Perry Rhodan Romane interessieren. Mein Vater war früher absoluter Fan und auch wenn ich lieber John-Sinclair gelesen habe, haben seine Romane in meiner Romansammlung immer eine besondere Stellung gehabt. Alleine wegen der "stylischen" Titelblattgestaltung. Und auch ein wenig wegen der vielleicht nicht ganz so zufälligen Namensähnlichkeit des "Kreatörs", auch wenn es nur ein Pseudonym ist. ;)
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von RoyalTramp »

andy hat geschrieben:Wenn man sich aber ein Urteil über SW und ST als Epos macht, sind die Bücher aber das erste Augenmerk und das TV&Kino zweitrangig.
Warum? Ich habe - nochmal - am Beispiel der Borgs aufgeführt, dass StarTrek auch "epische" Dimensionen beinhaltet selbst ohne Bücher. Also genauso wie auch bei den StarWars-Filmen, denen man hier ja deren "Epik" zugute gehalten hat. Bei ST zählt die etwa nicht?

Und plötzlich mit der Literatur angewackelt zu kommen, von der bis vor kurzem bei der Bewertung ST vs. SW überhaupt nicht das Thema war, ist in meinen Augen einfach ein Ablenkungsmanöver, um SW dann doch noch den Anschluss an ST in der Bewertung finden zu lassen.

Add 1) Ich lese auch keine ST-Bücher, davon mal abgesehen, sondern die Serie alleine vergnügt mich völlig. Kann ich bei SW mit der ewigen Gut gegen Böse Thematik nicht so sagen...anfangs sehr unterhaltsam aber dann zieht es sich wie ein Kakao...fehlt mir definitiv die Abwechslung.

Add 2) Auch ein Aspekt, warum ich HdR ab dem zweiten Teil recht unerträglich finde. Der erste Teil...da war alles neu und überraschend (wenn man die Bücher nicht gelesen hat) und den schaue ich mir auch heute immer noch gerne an, aber Teil 2 und 3...einfach nur ödeste Langeweile und so ganz ohne irgendeine Story irgendwie. Selbst die Tolkien-Bücher habe ich dann irgendwann zur Seite gepackt, weil sie mich wirklich gelangweilt haben (spätestens ab dem Punkt an dem sie dann Lothlorien erreichen), mit ihren unendlich ausschweifenden geographischen Beschreibungen. Sorry...
Überraschend: Das Rad der Zeit finde ich um Meilen interessanter als HdR, obwohl es eigentlich auch eine sehr unilineare Handlung hat, wie HdR...kann nicht sagen, was mich an Rad der Zeit also wesentlich mehr "packt" als HdR.
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von andy »

Warum? Ich habe - nochmal - am Beispiel der Borgs aufgeführt, dass StarTrek auch "epische" Dimensionen beinhaltet selbst ohne Bücher. Also genauso wie auch bei den StarWars-Filmen, denen man hier ja deren "Epik" zugute gehalten hat. Bei ST zählt die etwa nicht?
Ich sagte lediglich das sich die Jugend mit der Epik aus StarWars eher Identifizieren kann.
Und plötzlich mit der Literatur angewackelt zu kommen, von der bis vor kurzem bei der Bewertung ST vs. SW überhaupt nicht das Thema war, ist in meinen Augen einfach ein Ablenkungsmanöver, um SW dann doch noch den Anschluss an ST in der Bewertung finden zu lassen.
Ich komme damit nicht "plötzlich" an, die Bücher sind Grundlage für die Bewertung sofern man nicht nur den Inhalt der Filme & Serie begutachtet sondern das ganze Epos mit Geschichte, Charakter Entwicklung usw.
Wie soll das auch anders gehen?
Du kannst doch nicht behaupten das Starwars keine komplexe Story hat, nur weil du die Bücher nicht akzeptierst.

Der ganze Epos basiert auf den Büchern, das gilt sowohl für Startrek als auch für Starwars und hat mal so garnichts mit einem "Ablenkungsmanöver" zutun.

Es ist eben nicht Ziel des Starwars Films den ganzen Epos von Starwars wiederzuspiegeln, hingegen die Startek Serie ja immer neues aus dem Epos hinzuziehen muss um Interessant zu bleiben.
Und weil es eben nicht Ziel des Films ist, kannst du auch nicht leugnen das es diesen Epos nicht geben würde oder er unbedeutend wäre.

Denn wenn du so strikt zwischen Büchern & TV trennst, dann trenne bitte auch Serie zu Film und vergleiche die Starwars Filme nur mit den Startrek Filmen und nicht mit der Serie.
Wenn du dann die Startrek Filme beurteilst, wirst du feststellen müssen das es da auch keine sonderliche Vielfalt gibt und es auch nur um "Gut" und "Böse" geht.
(spätestens ab dem Punkt an dem sie dann Lothlorien erreichen), mit ihren unendlich ausschweifenden geographischen Beschreibungen. Sorry...
Du hast es nicht so mit Büchern oder?
Die HDR Bücher sind auch nur eine Geschichte im großen Herr der Ringe Universum die zu einem bestimmten Zeitalter spielt.
Um das zu begreifen und sich ein Bild vom ganzen machen zu können, führen an "Ausschweifungen" kein Weg vorbei , und genau das ist es auch was wahre Epos Liebhaber an Herr der Ringe mögen !

Aber für dich ist das alles nur ein "Ablenkungsmanöver", denn die Filme sind ja wichtig und Bücher zählen nicht.... siehe Starwars ...
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von Tenshu »

andy hat geschrieben:Die HDR Bücher sind auch nur eine Geschichte im großen Herr der Ringe Universum die zu einem bestimmten Zeitalter spielt.
Um das zu begreifen und sich eim Bild vom ganzen machen zu können, führen an "Ausschweifungen" kein Weg vorbei , und genau das ist es auch was wahre Epos Liebhaber an Herr der Ringe mögen !
Kann ich so bestätigen. Wer zum Beispiel Herr der Ringe gelesen hat, wird feststellen das im Film, einiges fehlt oder anders ist. Die Herren des Filmgenres bekommen es meist nicht gebacken, einen Film authentisch zu der Story des Buches zu stricken. Es gibt unzählige Beispiele dafür.

1. Resident Evil (Games)
Wer wie ich (als bekennender RE Fan) die Spiele durchgespielt hat, wird feststelllen das die Umsetzung im Film nur Schrott ist. Hat vielleicht noch zu 10% mit der eigentlichen Story zu tun.

2. Silent Hill (Games)
etwas besser gemacht, aber der Rest hat auch nichts mit der eigentlichen Story zu tun.

3. Stephen King Bücher vs. Film
Sagt eigentlich jeder, das die Bücher um ein vielfaches besser sind als die Filme. Kann ich auch so bestätigen. Ich erinnere nur mal an "ES". Wobei es bessere Bücher des Author´s gibt. Aber "ES" hat so ziemlich jeder schon mal gelesen und auch den Film gesehen.

usw.

Da es bei Avatar wohl kein Buch (außer dem Drehbuch) gab lässt sich schwer sagen, ob der Film nun gelungen ist oder nicht. Geschmackssache sagte der Affe als er in die Seife biß... :wink:
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von Tenshu »

bossel hat geschrieben:
RoyalTramp hat geschrieben:Ist nicht meine Zeit...und ein Weltall, in dem es "nur noch die Menschheit und ihre Kolonien im Weltraum" gibt, ist mir dann doch eine Spur viel zu gruselig.
Tja, da hast Du vermutlich wiedermal was falsch verstanden: Oder denkst Du tatsächlich, eine geeinte Menschheit ist so gruselig? (Die Art der Einigung & die Existenz politischer Kommissare [ach, nee, war ein "Sicherheitsoffizier"] dagegen ... . Wird aber IIRC auch in der Serie selbst nicht völlig unkritisch reflektiert.)
P.S.: Ist die Neuauflage von Battlestar Galactica wirklich so schlecht?
Kampfstern Galactica im Original ist noch viel schlechter. Kitschiger kann eine SF-Serie kaum noch daher kommen.
Mal noch ein Nachtrag zum Thema geeinte Menschheit und gruselig.
Wer von uns "älteren" hat früher nicht mal "Perry Rhodan" oder "Rhen Dark" gelesen?
Nicht wahr Grufti? :lol: Früher waren wir schlank, heute haben wir mehr von Reginald Bull :lol:
Eine geeinte Menschheit ist bestimmt nicht das schlechteste, was uns passieren könnte :wink:
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von RoyalTramp »

andy hat geschrieben:Ich sagte lediglich das sich die Jugend mit der Epik aus StarWars eher Identifizieren kann.
Das mag sein, aber ob es an der Story liegt, oder an den coolen Laserschwertgefechten mit einer völlig verbrämten Version des Bushido, dass die Jugend so begeistert von StarWars zu sein scheint...
Ich komme damit nicht "plötzlich" an, die Bücher sind Grundlage für die Bewertung sofern man nicht nur den Inhalt der Filme & Serie begutachtet sondern das ganze Epos mit Geschichte, Charakter Entwicklung usw. Wie soll das auch anders gehen?
Bei ST geht es sogar sehr gut ohne Bücher. Wenn es bei SW nicht geht...tja...was soll man dann auf einer Vergleichsebene ST-SW sagen? 1:0 für ST? ;)
Du kannst doch nicht behaupten das Starwars keine komplexe Story hat, nur weil du die Bücher nicht akzeptierst. Der ganze Epos basiert auf den Büchern, das gilt sowohl für Startrek als auch für Starwars und hat mal so garnichts mit einem "Ablenkungsmanöver" zutun.
Das ist Unfug. Mit geht es um den Background der Geschichte, so wie sie von Anfang an konzipiert gewesen ist. Und du willst mir nicht erzählen, dass George Lucas auch nur im Ansatz etwas ähnliches verfolgt hat, wie Gene Roddenberry, oder? Als wenn es George Lucas um Story, Epos und derlei Krimskram gegangen wäre.
Es ist eben nicht Ziel des Starwars Films den ganzen Epos von Starwars wiederzuspiegeln, hingegen die Startek Serie ja immer neues aus dem Epos hinzuziehen muss um Interessant zu bleiben. Und weil es eben nicht Ziel des Films ist, kannst du auch nicht leugnen das es diesen Epos nicht geben würde oder er unbedeutend wäre.
Nochmal: Gerade da ist die ST-Serie stark, wo sie sich vom Epos lösen kann. Ich erinnere mich an Folgen wie "Darmok" und andere. Die hatten so überhaupt nix mit auch nur irgendwas anderem, was in der Folge aufgegriffen wurde, zu tun. Will heißen: StarTrek ist auf einen Epos überhaupt erst gar nicht angewiesen, aber StarWars kann nicht ohne den Epos...ohne diesen Epos ist SW tot...ist auf ihn auf Gedeih und Verderb angewiesen, da sonst nur eine leere Hülle seiner selbst übrig bleiben würde. Völlig anders hingegen bei ST! Auch daher hier: 1:0 für ST. ;)
Denn wenn du so strikt zwischen Büchern & TV trennst, dann trenne bitte auch Serie zu Film und vergleiche die Starwars Filme nur mit den Startrek Filmen und nicht mit der Serie.
Wenn du dann die Startrek Filme beurteilst, wirst du feststellen müssen das es da auch keine sonderliche Vielfalt gibt und es auch nur um "Gut" und "Böse" geht.
Ich mag die Kinofilme ehrlich gesagt auch nicht sonderlich gerade wegen dieser wirklich ausgelutschten Thematik "gut" gegen "böse"...das ist mitunter das, was mich zur Zeit so an Battlestar Galactica fasziniert, dass es kein "gut" und "böse" da gibt (der Cylone...ein Mensch wie du und ich). Nochmal: Da hat ST seine Stärken, wo es diese wirklich überfrachteten Klischees von sich schütteln kann und das ist, woran SW scheitert...bzw. wo es sich noch nicht einmal im Ansatz Mühe gibt (klar...warum auch was verändern, was erfolgreich ist...). Wohl auch mit ein Grund für den "grandiosen" Flop der SW-Prequels, weil sie einfach NULL geboten haben, außer ein SpecialEffects-Feuerwerk bzw. Computereffekte seinesgleichen...aber Story? Geschichte? Ich erinnere mich da noch an einen Kommentar beim aus dem Kino gehen nach dem ersten Teil: "Boah! Hasse gesehen, ey? Saussss...ratatata...so geil..." Da habe ich bei mir gedacht: "Jau! Topp!" (ich vermute mal, der so Zitierte nahm Bezug auf die Rennseqenz) :lol:
Du hast es nicht so mit Büchern oder? Die HDR Bücher sind auch nur eine Geschichte im großen Herr der Ringe Universum die zu einem bestimmten Zeitalter spielt. Um das zu begreifen und sich ein Bild vom ganzen machen zu können, führen an "Ausschweifungen" kein Weg vorbei, und genau das ist es auch was wahre Epos Liebhaber an Herr der Ringe mögen!
Ich habe es sehr mit Büchern und lese mitunter nicht wenig (aber auch nicht zu viel). Wie geschrieben, habe ich z.B. Rad der Zeit gelesen, direkt nachdem ich bei Tolkien "aufgegeben" habe und fand ich um Ecken interessanter, als HdR. Warum...kann ich dir nicht sagen...positiv jedenfalls: Keine viel zu ausschweifenden geographischen Erörterungen...damit hatte RdZ für mich schonmal gewonnen. Und das sage ich als jemand, der in D mit seinen Freunden regelmäßig Pen & Paper-Rollenspiele gespielt bzw. als "Spielmeister" geleitet habe. Von daher müsste ich bei Tolkien eigentlich in Verzückung geraten...aber das glatte Gegenteil ist der Fall...hätte ich mir da solche Umständlichkeiten wie bei Tolkien geleistet, wäre mir meine Gruppe ständig weggepennt. Aber auch ohne diese Ausschweifungen war die Atmosphäre da und die Handlung hat gestimmt, auch ohne sich von einer Metzelei zur nächsten zu hetzen. Dann doch um einiges lieber ála Robert Jordan... ;)
Aber für dich ist das alles nur ein "Ablenkungsmanöver", denn die Filme sind ja wichtig und Bücher zählen nicht.... siehe Starwars ...
Japp...da ich hier in erster Linie nur 2 Filmkonzepte miteinander verglichen habe!
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von andy »

Willst du Irgendwem was beweisen oder warum schreibst du immer 1:0 für Startrek?
Mir ist es auch jetzt zu mühselig weiter zu screiben ( sorry :( ) denn du bist "Vollblut Trekki" ... von daher ist es ja egal was ich schreibe, du liebst Startrek halt :wink:
Das ganze endet gerade sowieso in einer Endlos Quoterrei wo Meinungen und Vorlieben über Tatsachen dominieren.

Ich finde Startrek langweilig ( wie die meisten Jungen Erwachsenen ), die Serie sogar mehr als die Filme und Bücher gehen noch so.
War wahrscheinlich nicht meine Zeit und um mich heute darin zu verlieben ist es gegenüber anderen Serien einfach zu Öde und zu eingefahren.

Macht man halt nix dran, schönen Abend noch.

Gruß Andy
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von RoyalTramp »

Hehe...du hättest mich vor 15 Jahren erleben müssen...da war ich fast ein gehirngewaschener Trekkie, aber sehe mittlerweile da auch ein wenig entspannter hin. ;)

P.S.: Klar finden die meisten jungen Erwachsenen ST langweilig...da gibt es Sozialkritik...Story...man muss sich mit sich selbst auseinandersezen...man muss manchmal in Paradoxen denken. ST ist definitiv anstrengend mitunter. SW ist ... Popcorn...daher bei der jüngeren Bevölkerung bevorzugt. Vielleicht auch nur wegen der coolen Laserschwertsequenzen und den MartialArts-Flics, auf die ST nahezu völlig verzichtet. *nachtret* Die laufen da halt auch nicht mit so coolen Wüstensandkämpferkostüen durch die Gegend sondern tragen strunzdoofe Militäruniformen...wer von der Jugend möchte sich auch schon mit "Militär" identifizieren? :P
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von andy »

RoyalTramp hat geschrieben:Hehe...du hättest mich vor 15 Jahren erleben müssen...da war ich fast ein gehirngewaschener Trekkie, aber sehe mittlerweile da auch ein wenig entspannter hin. ;)

P.S.: Klar finden die meisten jungen Erwachsenen ST langweilig...da gibt es Sozialkritik...Story...man muss sich mit sich selbst auseinandersezen...man muss manchmal in Paradoxen denken.
Naja also Ich mag sozialkritische Filme , und Filme mit Story sowieso.
Weiß nicht ob es daran liegt, oder eher ob den meisten das Bild nicht gefällt und den Handlungsablauf.
Sich Deformierte Kobolde in engen Hautanzügen die mit Ihren Spielzeug Pistolen sich auf Fremde Planeten Beamen um dort irgendwelche Abenteuer zu bestehen...ist halt nicht das was den Zuschauer heute an Stuhl fesselt, behaupte Ich einfach mal.

Ich habe übrigens alle Folgen von Startrek gesehen :)
wer von der Jugend möchte sich auch schon mit "Militär" identifizieren? :P
Pistolen, Spielzeugsoldaten, Flugzeuge usw... ist doch das was jeder Junge Racker Zuhause hat :D
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von bossel »

andy hat geschrieben:Daher sollte man schon von Startrek und Starwars alle Bücher gelesen haben um "Komplexität und Tiefe der Story" zu überblicken, zu begreifen und um einen Vergleichsschluss ziehen zu können.
Wenn die Bücher lesbar wären, ... :|


Grufti hat geschrieben:Das "es gibt nur die Menschheit und ihre Kolonien im Weltall" der "Raumpatrouille" hattest Du nicht richtig zitiert, denn es heißt " Es gibt keine Nationalstaaten mehr, es gibt nur die Menschheit und ihre Kolonien im Weltall". Diese Serie beschreibt eine mögliche Zukunft der Menschheit ohne "First Contact", der erst mit dem Auftauchen der "Frogs" geschieht..
Hatte ich oben auch schon zitiert, aber der Junge ist beratungsresistent. Man kann von Glück reden, daß er wahrscheinlich keine Textinterpretation unterrichtet.


RoyalTramp hat geschrieben:Mich würde mal eine für's Fernsehen aufbereitete Verfilmung der Perry Rhodan Romane interessieren.
Darüber wird, glaube ich, fast seit Beginn der Serie gesprochen. Getan hat sich herzlich wenig.



Tenshu hat geschrieben:Eine geeinte Menschheit ist bestimmt nicht das schlechteste, was uns passieren könnte :wink:
Naja, kommt immer drauf an, auf welche Weise "geeint". PR hatte für mich idH doch oft ein wenig zu faschistoide/sozialistische Züge. Was mich nicht daran gehindert hat, hunderte der Romane zu lesen. :roll:
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Re: Avatar-Aufbruch nach Pandorra

Beitrag von ingo_001 »

Grufti hat geschrieben:Star Trek ...ebenso wie die 1961 gestartete SciFi-Romanserie Perry Rhodan beschreibt eine mögliche Zukunft nach einem "first contact" mit Außerirdischen
Was mich (mal wieder) mit dem Schicksal hadern lässt, dass Perry Rhodan eine deutsche SciFi Serie - und keine US-Serie - denn dann, da verwette ich jeden Geldbetrag, wäre da schon längst ein Teil davon verfilmt worden (als Serie und/oder Kinofilm).
Es gibt m.W. in der SciFi Nichts, was an die Komplexität von Perry Rhodan rankommt - weder geschrieben - und schon gar nicht verfilmt.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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