andy hat geschrieben:Ich sagte lediglich das sich die Jugend mit der Epik aus StarWars eher Identifizieren kann.
Das mag sein, aber ob es an der Story liegt, oder an den coolen Laserschwertgefechten mit einer völlig verbrämten Version des Bushido, dass die Jugend so begeistert von StarWars zu sein scheint...
Ich komme damit nicht "plötzlich" an, die Bücher sind Grundlage für die Bewertung sofern man nicht nur den Inhalt der Filme & Serie begutachtet sondern das ganze Epos mit Geschichte, Charakter Entwicklung usw. Wie soll das auch anders gehen?
Bei ST geht es sogar sehr gut ohne Bücher. Wenn es bei SW nicht geht...tja...was soll man dann auf einer Vergleichsebene ST-SW sagen? 1:0 für ST?
Du kannst doch nicht behaupten das Starwars keine komplexe Story hat, nur weil du die Bücher nicht akzeptierst. Der ganze Epos basiert auf den Büchern, das gilt sowohl für Startrek als auch für Starwars und hat mal so garnichts mit einem "Ablenkungsmanöver" zutun.
Das ist Unfug. Mit geht es um den Background der Geschichte, so wie sie von Anfang an konzipiert gewesen ist. Und du willst mir nicht erzählen, dass George Lucas auch nur im Ansatz etwas ähnliches verfolgt hat, wie Gene Roddenberry, oder? Als wenn es George Lucas um Story, Epos und derlei Krimskram gegangen wäre.
Es ist eben nicht Ziel des Starwars Films den ganzen Epos von Starwars wiederzuspiegeln, hingegen die Startek Serie ja immer neues aus dem Epos hinzuziehen muss um Interessant zu bleiben. Und weil es eben nicht Ziel des Films ist, kannst du auch nicht leugnen das es diesen Epos nicht geben würde oder er unbedeutend wäre.
Nochmal: Gerade da ist die ST-Serie stark, wo sie sich vom Epos lösen kann. Ich erinnere mich an Folgen wie "Darmok" und andere. Die hatten so überhaupt nix mit auch nur irgendwas anderem, was in der Folge aufgegriffen wurde, zu tun. Will heißen: StarTrek ist auf einen Epos überhaupt erst gar nicht angewiesen, aber StarWars kann nicht ohne den Epos...ohne diesen Epos ist SW tot...ist auf ihn auf Gedeih und Verderb angewiesen, da sonst nur eine leere Hülle seiner selbst übrig bleiben würde. Völlig anders hingegen bei ST! Auch daher hier: 1:0 für ST.
Denn wenn du so strikt zwischen Büchern & TV trennst, dann trenne bitte auch Serie zu Film und vergleiche die Starwars Filme nur mit den Startrek Filmen und nicht mit der Serie.
Wenn du dann die Startrek Filme beurteilst, wirst du feststellen müssen das es da auch keine sonderliche Vielfalt gibt und es auch nur um "Gut" und "Böse" geht.
Ich mag die Kinofilme ehrlich gesagt auch nicht sonderlich gerade wegen dieser wirklich ausgelutschten Thematik "gut" gegen "böse"...das ist mitunter das, was mich zur Zeit so an Battlestar Galactica fasziniert, dass es kein "gut" und "böse" da gibt (der Cylone...ein Mensch wie du und ich). Nochmal: Da hat ST seine Stärken, wo es diese wirklich überfrachteten Klischees von sich schütteln kann und das ist, woran SW scheitert...bzw. wo es sich noch nicht einmal im Ansatz Mühe gibt (klar...warum auch was verändern, was erfolgreich ist...). Wohl auch mit ein Grund für den "grandiosen" Flop der SW-Prequels, weil sie einfach NULL geboten haben, außer ein SpecialEffects-Feuerwerk bzw. Computereffekte seinesgleichen...aber Story? Geschichte? Ich erinnere mich da noch an einen Kommentar beim aus dem Kino gehen nach dem ersten Teil: "Boah! Hasse gesehen, ey? Saussss...ratatata...so geil..." Da habe ich bei mir gedacht: "Jau! Topp!" (ich vermute mal, der so Zitierte nahm Bezug auf die Rennseqenz)
Du hast es nicht so mit Büchern oder? Die HDR Bücher sind auch nur eine Geschichte im großen Herr der Ringe Universum die zu einem bestimmten Zeitalter spielt. Um das zu begreifen und sich ein Bild vom ganzen machen zu können, führen an "Ausschweifungen" kein Weg vorbei, und genau das ist es auch was wahre Epos Liebhaber an Herr der Ringe mögen!
Ich habe es sehr mit Büchern und lese mitunter nicht wenig (aber auch nicht zu viel). Wie geschrieben, habe ich z.B. Rad der Zeit gelesen, direkt nachdem ich bei Tolkien "aufgegeben" habe und fand ich um Ecken interessanter, als HdR. Warum...kann ich dir nicht sagen...positiv jedenfalls: Keine viel zu ausschweifenden geographischen Erörterungen...damit hatte RdZ für mich schonmal gewonnen. Und das sage ich als jemand, der in D mit seinen Freunden regelmäßig Pen & Paper-Rollenspiele gespielt bzw. als "Spielmeister" geleitet habe. Von daher müsste ich bei Tolkien eigentlich in Verzückung geraten...aber das glatte Gegenteil ist der Fall...hätte ich mir da solche Umständlichkeiten wie bei Tolkien geleistet, wäre mir meine Gruppe ständig weggepennt. Aber auch ohne diese Ausschweifungen war die Atmosphäre da und die Handlung hat gestimmt, auch ohne sich von einer Metzelei zur nächsten zu hetzen. Dann doch um einiges lieber ála Robert Jordan...
Aber für dich ist das alles nur ein "Ablenkungsmanöver", denn die Filme sind ja wichtig und Bücher zählen nicht.... siehe Starwars ...
Japp...da ich hier in erster Linie nur 2 Filmkonzepte miteinander verglichen habe!
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