Schwarz-Gelb: Positiv oder negativ für Deutschland ?

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Liberator
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Re: Schwarz-Gelb: Positiv oder negativ für Deutschland ?

Beitrag von Liberator »

Grufti hat geschrieben:
Liberator hat geschrieben: BTW sind wir bei Logistikunternehmen auch noch recht gut aufgestellt.

Der war Spitze...! :lol: :lol: :lol:

Nur weil die deutschen Konzerne zu viel Gekd haben, das sie aus ihrem Kerngeschäft ziehen, und diese verlottern lassen....

oder wie war das mit der Post (...) ??.

oder der Bahn.. (...)
Hatte jetzt auch mehr an Reedereien etc. gedacht, aber 2 WOCHEN ist schon krass! Hast du das mehrmals erlebt!?
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Grufti
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Re: Schwarz-Gelb: Positiv oder negativ für Deutschland ?

Beitrag von Grufti »

Nun ist die "Tigerenten"-Regierung schon einige Tage im Amt...und produziert bereits Ideen für "Verschlimmbesserungen" " am Laufenden Band".
Bei Rudi Carell mußte man sich die diversen Konsumgüter, die "am Laufenden Band" vor den Augen des Kandidaten vorbeizogen, merken, um sie auch zu bekommen.

Damit wir in dreieinhalb Jahren uns noch erinnern, was die "Tigerente" für uns vorbereitet hat, und was wir schließlich auch "bekommen" haben, beginne ich mal hier mit der Aufzählung.

01. Kürzere Kündigungsfristen und höhere Gebühren für Mieter

02. Umbau der Krankenversicherung

03. PKW-Maut mit "Blitzrückzieher"
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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RoyalTramp
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Re: Schwarz-Gelb: Positiv oder negativ für Deutschland ?

Beitrag von RoyalTramp »

Tja...watt will man nu auch machen? Nix machen geht auch nich! Die Kiste ist in Deutschland zu...da könnte auch eine Regenbogenkoalition aus allen 5 großen Parteien nix mehr daran ändern. Sehen wir es von daher positiv: Man versucht es wenigstens... :)
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Re: Schwarz-Gelb: Positiv oder negativ für Deutschland ?

Beitrag von Aremonus »

Bis jetzt wär' ja hier das einzig positive die kürzeren Kündigungsfristen...

Aber das Krankensystem ist nunmal einfach teuer heutzutage...

Gebühren für Mieter und PKW-Maut hät' ich jetzt von 'ner bürgerlichen Regierung nicht erwartet; liberalisiert eigentlich garniemand in De mehr die Wirtschaft?
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Re: Schwarz-Gelb: Positiv oder negativ für Deutschland ?

Beitrag von ingo_001 »

Aremonus hat geschrieben:liberalisiert eigentlich garniemand in De mehr die Wirtschaft?
Was oder wer ist denn bitte die Wirtschaft?
Die Wirtschaftsunternehmen sind doch nun schon liberalisiert (was die Banken und Großkonzerne angeht sogar hofiert).
Und dass man die KV-Kosten mal flux derart entkoppelt, dass zukünftige Kostensteigerungen allein von den Beschäftigten getragen werden ... ist m.E. Nichts, was der Allgemeinheit dient, sondern nur den Unternehmen (genauer: den Eigentümern/Aktionären).
Das deshalb mehr Arbeitslose eingestellt werden, ist ein (vorsätzliches) Lippenbekenntnis - mehr nicht.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: Schwarz-Gelb: Positiv oder negativ für Deutschland ?

Beitrag von ijontichy »

Liberalisierung bedeutet den Abbau von staatlichen Eingriffen und Vorschriften. Sozialliberalisierung ist damit der Abbau von Eingriffen in die Lebensgestaltung (zum Beispiel, die Abschaffung des A1 Sprachtests waere ein sozial-liberaler Schritt).

Wirtschaftsliberalisierung bedeutet analog, dass man staatliche Auflagen und Beschraenkungen fuer das wirtschaftliche Taetigsein abbaut. Das ist oft nicht fuer die bestehenden Grossunternehmen gut, sondert foerdert letzlich kleine und neue Unternehmen, und erhoeht den Wettbewerb. Die Theorie sagt, dass diese Dynamik zu niedrigeren Preisen, hoeheren Wirtschaftswachstum, und groesserem Wohlstand fuehrt. Das Gegenargument ist, dass mehr Regulierung mehr Sicherheit bedeutet (Verbraucherschutz, Arbeitnehmerschutz, Unfallvermeidung, Schutz vor der naechsten Finanzkrise, und so weiter). Dazu gibt es allerdings auch andere Ansichten, je nachdem, wie man ueber Sicherheit nachdenkt. Siehe zum Beispiel das sehr lesenswerte Buch von Aaron Wildavsky "Searching for Safety"
http://books.google.co.uk/books?id=FuCP ... q=&f=false" target="_blank

Die meist gedanklich sofort mit Liberalisierung verbundene Verteilungsfrage, also, wer bezahlt (Besteuerung, indirekte Belastungen) und wer bekommt (Umverteilung, soziale Leistungen), hat, denke ich, eigentlich weniger mit Liberalisierung (im engen Sinne) zu tun.

Ein Entkoppeln dieser beiden Themenkomplexe - Umverteilung und Regulierung - kann manchmal vielleicht zu rationaleren und besseren Entscheidungen fuehren.
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