gibt es gott ?

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Tenshu
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von Tenshu »

Gibt es einen Ingo? Klar, der heißt Gott. :mrgreen:

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HK_Yan
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von HK_Yan »

Sepp hat geschrieben:Also in Deutschland gibt es rund 57 Millionen Christen, in China ca. 80 Millionen. Also glauben in China scheinbar mehr Menschen an Gott, als in Deutschland.
Der Vergleich hinkt stark. Die meisten deutschen Christen sind es durch Geburt. Was bedeutet das viele einfach nur Christen auf dem Papier sind aber keinerlei christlichen Glauben haben. Da gehöre ich z.B. dazu.

Wogegen ich davon ausgehen das die Mehrzahl der Christen in China aus eigener Entscheidung Christen geworden sind.
chinesin hat geschrieben:ich finde echt bloed an gott zu glauben
Dann tue es einfach nicht. Solange man nicht fanatisch glaubt, oder nicht glaubt, ist es kein Problem. Problem ist es erst wenn man seien Glauben anderen aufzwingt.
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Laogai
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von Laogai »

bossel hat geschrieben:
chinesin hat geschrieben:
chinesin hat geschrieben:竟然还有SB的德国人一直在嘲笑中国人没有信仰,以为自己信个虚无飘渺的玩意儿,就TM多么高尚了。。。。 简直是可笑!
Was soll dieser Teil bedeuten? Sagt mir irgendwie nix.
Geht mir ähnlich. Wobei ich vermute, dass SB für 傻必 (Idiot, idiotisch) steht. Mit solchen Akronymen versuchen die Chinesen im Internet die 和谐 Kampagne zu hintergehen.
Wenn dem so ist dürfte TM auch eines dieser Kosewörter sein (他妈的?).
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corneta
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von corneta »

Ich denke, man sollte als erstes mal zwischen "Gott" und "Kirche" unterscheiden.

Die "Kirche" wurde irgend wann mal von findigen Menschen erfunden, um das Volk in ihrem Sinne zu erziehen und zu steuern. Das trifft meiner Meinung nach für alle Religionen zu.

Gott, oder wie man es auch nennen mag, ist eine Sache des Glaubens. Und wie das Wort Glauben schon sagt, hat Gott nichts mit wissen zu tun. Diesen Glauben kann jeder nur, wenn überhaupt, nur in sich finden.

Die Argumentation, Gott kann es nicht geben, sonst würde er dies und jenes nicht zulassen, ist Blödsinn. Ich bin fest davon überzeugt, das in jedem Schlechten auch was Gutes steckt und das es einen Art von ausgleichender Gerechtigkeit gibt.
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von no1gizmo »

Dass Menschen heute länger leben und dabei auch noch ein angenehmeres Leben haben, liegt nicht an irgendeiner Religion, sondern an der Wissenschaft (die eher religionsfrei ist). In besonders religiösen Ländern steht es um den eigenen Fortschritt auch eher schlecht, meiner Meinung nach kein Zufall.

Das sagt für mich schon alles und mahnt für mich, wem wir eigentlich danken sollten.
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happyfuture
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von happyfuture »

no1gizmo hat geschrieben: In besonders religiösen Ländern steht es um den eigenen Fortschritt auch eher schlecht, meiner Meinung nach kein Zufall.
Na ja, ich denke der "Effekt" ist eher anders herum:
Die Menschen "flüchten" in den Glauben, da es in bestimmten Ländern trotz Wissenschaft und Fortschritt nur die Armut bleibt! Stichwort Mutter Theresa!
Ich denke auch, dass viele Menschen in den armen Regionen unserer Erde nur durch ihren Glauben "überleben" ...
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corneta
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von corneta »

Das mit der Religion ist ein zweischneidiges Schwert.

Auf der einen Seite hilft sie, ein Volk im Griff zu behalten.

Katholische Kirche - Ablasshandel, Glauben ans Jeinseits und ans jüngste Gericht
Hinduismus - Kastensystem
Islam - Verbot von Schweinefleisch und Alkohol, ist in heißen Ländern ein Gesundheitsrisiko

Das sind nur einige Beispiele. Es gab immer klevere Leute, die Religion so ausgelegt haben, dass sie einen Vorteil daraus schlagen.

Auf der anderen Seite hilft eben genau dieser Glaube auf ein besseres Leben im Jenseits den Leuten, diese Unterdrückung auszuhalten. Das ist schon ziemlich schräg.

Den eigentlichen Schaden richtet nicht die Religion, sondern die Interpretation an.
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von happyfuture »

@corneta

wobei Religionen m.E. schon Schaden verursachen können, mit dem Glauben ist das anders!

Viele Institutionen "bedienen" sich des Glaubens der Menschen, und das ist nicht immer gut, meist nur für ein paar wenige, die sich dies zu Nutze machen!!!
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von corneta »

@ happyfuture

Ja, so meinte ich das ja auch. Ab dem Moment, wo vom Menschen Regeln erstellt werden, ist Vorsicht geboten. Es ist ja nichts gegen gewisse moralische Leitlinien zu sagen, aber alle Verbote lassen doch gleich die Alarmglocken leuten.
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von happyfuture »

Interessanter Artikel:

Glaube contra Wissenschaft
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HK_Yan
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von HK_Yan »

happyfuture hat geschrieben:wobei Religionen m.E. schon Schaden verursachen können
Natürlich, sie können aber auch Menschen helfen. Mal ein Beispiel, vor ein paar Monaten ist meine Mutter gestorben. Sie litt lange an Krebs. In der Endphase hat das Krankenhaus sie entlassen weil man nichts mehr tun konnte. Ab dann wurde sie von der Caritas betreut, eine katholisch unterwanderte Organisation.

Die Betreuung war warm und human in diesen letzten Wochen und ich hab wirklich großen Respekt vor dem Personal. Der Rest der Familie wurde auch nicht weiter indoktriniert. Es ging wirklich nur darum zu helfen. Ich finde es toll das es solch eine Organisation mit solchen Leuten gibt.
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jjflash
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von jjflash »

Um den Beginn dieses Threads nochmal aufzugreifen:Ich persönlich bin als gläubiger Christ der Meinung: Es ist blöd, nicht an Gott zu glauben.

Zunächst deuten die Naturgesetze (z.B. in der Physik) darauf hin, dass ein Wesen von übermenschlicher, gewaltiger Intelligenz diese nach einem ausgeklügelten System entwickelt hat.
Weiterhin reden viele nur über die "schlechten" Seiten der Religionen. Dass diese ethische Grundsätze von unschätzbarem Wert aufgestellt oder zumindest verbreitet haben, die tatsächlich das menschliche Zusammenleben verbessert haben, wird dabei unter den Tisch gekehrt. Z.B. im Christentum: Nächstenliebe, Gewaltlosigkeit, Hilfsbereitschaft etc. Und atheistische Lehren bzw. Systeme, die Andersdenkende ausgrenzen und sich bis aufs Blut bekämpfen, bzw. viele Menschen "auf dem Gewissen" haben, gibt es auch genügend: Z.B. Kommunismus und Faschismus/Nationalsozialismus.
Im übrigen sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: Wenn man an Gott glaubt und er nicht existieren würde, würde man eben z.B. nicht ins Jenseits kommen. Sonst würde nichts passieren. Wenn man nicht an Gott glaubt und es gäbe einen Gott, würde man nicht ins Jenseits kommen, obwohl das möglich wäre. Warum sollte man dann also nicht glauben?
Ausserdem besteht auch die Möglichkeit, dass wir Menschen vielleicht gar nicht in der Lage sind, die Gedanken eines uns intellektuell weit überlegenen Wesens wie von Gott vollkommen nachzuvollziehen. Nur deshalb, weil man angeblich Widersprüche und logische Brüche in religiösen Texten sieht oder bestimmte Dinge mit unserem Verstand betrachtet nicht sinnvoll erscheinen, muss das also noch lange nicht bedeuten, dass das tatsächlich so ist.
Ich will niemanden verurteilen, weil er nicht an Gott glauben kann, weil das nicht meine Sache ist, über andere Menschen zu richten. Ich sehe eindeutig aber die Vorteile im religiösen Glauben.
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von devurandom »

jjflash hat geschrieben:Um den Beginn dieses Threads nochmal aufzugreifen:Ich persönlich bin als gläubiger Christ der Meinung: Es ist blöd, nicht an Gott zu glauben.

Zunächst deuten die Naturgesetze (z.B. in der Physik) darauf hin, dass ein Wesen von übermenschlicher, gewaltiger Intelligenz diese nach einem ausgeklügelten System entwickelt hat.
Weiterhin reden viele nur über die "schlechten" Seiten der Religionen. Dass diese ethische Grundsätze von unschätzbarem Wert aufgestellt oder zumindest verbreitet haben, die tatsächlich das menschliche Zusammenleben verbessert haben, wird dabei unter den Tisch gekehrt. Z.B. im Christentum: Nächstenliebe, Gewaltlosigkeit, Hilfsbereitschaft etc. Und atheistische Lehren bzw. Systeme, die Andersdenkende ausgrenzen und sich bis aufs Blut bekämpfen, bzw. viele Menschen "auf dem Gewissen" haben, gibt es auch genügend: Z.B. Kommunismus und Faschismus/Nationalsozialismus.
Im übrigen sollte man sich auch folgendes vor Augen führen: Wenn man an Gott glaubt und er nicht existieren würde, würde man eben z.B. nicht ins Jenseits kommen. Sonst würde nichts passieren. Wenn man nicht an Gott glaubt und es gäbe einen Gott, würde man nicht ins Jenseits kommen, obwohl das möglich wäre. Warum sollte man dann also nicht glauben?
Ausserdem besteht auch die Möglichkeit, dass wir Menschen vielleicht gar nicht in der Lage sind, die Gedanken eines uns intellektuell weit überlegenen Wesens wie von Gott vollkommen nachzuvollziehen. Nur deshalb, weil man angeblich Widersprüche und logische Brüche in religiösen Texten sieht oder bestimmte Dinge mit unserem Verstand betrachtet nicht sinnvoll erscheinen, muss das also noch lange nicht bedeuten, dass das tatsächlich so ist.
Ich will niemanden verurteilen, weil er nicht an Gott glauben kann, weil das nicht meine Sache ist, über andere Menschen zu richten. Ich sehe eindeutig aber die Vorteile im religiösen Glauben.
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von Bernhard »

happyfuture hat geschrieben: Die Menschen "flüchten" in den Glauben, da es in bestimmten Ländern trotz Wissenschaft und Fortschritt nur die Armut bleibt! Stichwort Mutter Theresa!
Das mag ja sein. Aber was hat das, um alles in der Welt, mit Mutter Theresa zu tun?
jjflash
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Re: gibt es gott ?

Beitrag von jjflash »

devurandom hat geschrieben:
jjflash hat geschrieben:Um den Beginn dieses Threads nochmal aufzugreifen:Ich persönlich bin als gläubiger Christ der Meinung: Es ist blöd, nicht an Gott zu glauben.

Zunächst deuten die Naturgesetze (z.B. in der Physik) darauf hin, dass ein Wesen von übermenschlicher, gewaltiger Intelligenz diese nach einem ausgeklügelten System entwickelt hat.
Weiterhin reden viele nur über die "schlechten" Seiten der Religionen. Dass diese ethische Grundsätze von unschätzbarem Wert aufgestellt oder zumindest verbreitet haben, die tatsächlich das menschliche Zusammenleben verbessert haben, wird dabei unter den Tisch gekehrt. Z.B. im Christentum: Nächstenliebe, Gewaltlosigkeit, Hilfsbereitschaft etc. Und atheistische Lehren bzw. Systeme, die Andersdenkende ausgrenzen und sich bis aufs Blut bekämpfen, bzw. viele Menschen "auf dem Gewissen" haben, gibt es auch genügend: Z.B. Kommunismus und Faschismus/Nationalsozialismus.
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Ausserdem besteht auch die Möglichkeit, dass wir Menschen vielleicht gar nicht in der Lage sind, die Gedanken eines uns intellektuell weit überlegenen Wesens wie von Gott vollkommen nachzuvollziehen. Nur deshalb, weil man angeblich Widersprüche und logische Brüche in religiösen Texten sieht oder bestimmte Dinge mit unserem Verstand betrachtet nicht sinnvoll erscheinen, muss das also noch lange nicht bedeuten, dass das tatsächlich so ist.
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