Re: Die beste Antwort auf den Westen!
Verfasst: 14.04.2008, 10:11
inländische
Forum rund um die VR China
https://forum.chinaseite.de/
Und genau das meinte meine erste (chinesische) Sprachpartnerin wohl auch als sie sagte "Chinesen mögen keine Ausländer und hassen Japaner". Traurig aber wahr. Sie hatte wohl zu einem Grossteil Recht.Claudia_m hat geschrieben: .....
Abgesehen davon, Boykott des Westens durch China ist schon längst im Gange:
.....
- Ausrufe in Medien, vor allem Internet zu Boykott gegen En, De, Fr, und USA.
-Unterschiftsaktionen
- Dorhungen gegen westliche Medien.
usw...
Dabei haben die olympische Spiele noch nicht mal angefangen, und danach wird es erst richtig losgehen. Wie die Chinesen sagen, man muss denen mal bisschen Farbe sehen lassen.(direkte Übersetzung)
Der Westen tut so, als er die Chinesen mittlerweile gut kennen würde: das schlimmste, was Chinesen passieren können, ist, dass sie das Gesicht verlieren.
Aber ein Tipp, wenn sie es lernen, dann lern es zum Ende: Nach dem Gesichtsverlust folgt furchbare Rache!!!
.....
Die wirtschaftliche Abhaengigkeit geht von beiden Seiten aus. Daher fordert auch kein Polikter aus den vorderen Reihen hier im Westen ernsthaft einen Wirtschaftsboycott gegen China, weil es die hiesige Wirtschaft schwer schaden koennte. Die goennerhaft "wir verkaufen's an euch um euch einen Gefallen zu tun / ihr muesst verhungern, wenn ihr uns wirtschaftlich boykottiert" zeugt imho, so leid es mir auch tut, nicht gerade viel mehr wirtschaftliche Verstaendnisse als die vorhergehende "wir boykottieren den Westen" Geschreie.hydrazin hat geschrieben:furchtbare Rache.![]()
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Das heißt dann wohl unsere Produkte werden nicht mehr kopiert, unsere Ideen nicht mehr geklaut.. Das wäre mal ein Boykott, den ich supi fände!
Da aber China 75% ihrer Exporte in die USA tätigt, würdet ihr leider alle verhungern, wenn China die USA kollektiv boykottieren würde.
Die Welt ist heute wesentlich komplizierter, als du es zu verstehen scheinst.
Mein Tipp: Zünde dir mal ne Pfeife an oder mach sonstwas das dich beruhigt. Drücke deine nationalistischen Gefühle zurueck in die Flasche aus der sie entwichen sind und sei einfach mal ruhig
"Wir boykottieren den Westen" --> Und verhungern dann selber... Wenn es nicht so dumm wäre würde ich jetzt lachen!
Ich kann Dir da nicht ganz zustimmen. Ich habe ein Semester an einer chin. Universität verbracht und dort habe ich festgestellt, dass viele Studenten versuchen eine kleine Kopie ihres Proffessors zu werden und plappern immer alles nach, was er sagt, ohne es jemals zu hinterfragen (So ist es ja auch mit der KP)Claudia_m hat geschrieben:Mag ja sein, dass der Westen der Nabel der Welt ist. Mit der Innovationskraft des Westens würde ich vorsichtiger sein, das Bildungssystem in China hat mir persönlich große Vorteile und Wettbewerbsvorteile hier in deutschen Universitäten gegenüber den "kreativen und innovativen" deutschen Kommilitonen gebracht.
Aber China ist eine souveräne Nation, die das Recht hat, seinen eigenen Weg selbstbewusst und unbeirrt (weiter) geht. Auch wenn China eine "brutale Diktatur" sei, lässt sich China nichts von Ausland beeinflussen und belehren. Von aussen wird keinelei Druck oder Einflussnahme auf die Chinesen wirksam! Das ist Fakt.
devurandom hat geschrieben:
Die wirtschaftliche Abhaengigkeit geht von beiden Seiten aus.
"wir verkaufen's an euch um euch einen Gefallen zu tun / ihr muesst verhungern, wenn ihr uns wirtschaftlich boykottiert"
Kann ich leider aus eigener Erfahrung auch nicht bestätigen. Wenn ein MaschBauer nicht einmal weiss was eine Wöhlerkurve ist, muss man sich nicht mehr über Fachwissen unterhaltenClaudia_m hat geschrieben: ..... Das mit den chinesischen Studenten habe ich auch gehört, mag das mit den Softskills stimmen, besitzen sie dennoch das größere Fachwissen.
In der Wirtschaft und vor Gericht nennt man das "Diebstahl geistigen Eigentums".Claudia_m hat geschrieben: ......
Selbst das Gleiche zu kopieren und dann zu einem billigeren Preis zu verkaufen, ist auch eine Innovation. Das habe ich damals an der Uni gelernt, in der Wissenschaft nennt man sowas Reinnovation.
100% ZustimmungClaudia_m hat geschrieben: Na gut, hier im Forum den Frust mit aggressiven Aussagen abzuladen, war nicht in Ordnung. Jetzt machen uns nicht vor, China braucht die Welt und die Welt kann nicht ohne China...
Dsa deckt sich auch mit meinem Kenntnisstand, waehrend zB chinesische Studenten im Ausland ueberwiegend durch ihre bemerkenswerte Aufnahmefaehigkeit des "Auswendiglernens" bestechen fehlt es ueberwiegend an Innovativitaet und Kreativitaet das Erlernte mit Unbekanntem zu verknuepfen oder auf Unbekanntes anzuwenden.gonar hat geschrieben:Ich kann Dir da nicht ganz zustimmen. Ich habe ein Semester an einer chin. Universität verbracht und dort habe ich festgestellt, dass viele Studenten versuchen eine kleine Kopie ihres Proffessors zu werden und plappern immer alles nach, was er sagt, ohne es jemals zu hinterfragen (So ist es ja auch mit der KP)
Als wir (ausländ. Studenten) am Ende unseres Semester eine Präsentation halten sollten, war unser Proffessor ziemlich von uns enttäuscht, weil wir unsere Präsentation mit eigenen Ideen erweitert haben und nicht seine Blätter und Bilder stur verwendeten....das hat er uns auch so gesagt...fand ich etwas komisch aber das ist wohl üblich so an chin. Unis
Inovation war = 0 bei diesen Studenten. Das sollte sich in China dringend ändern
schönes statement!China braucht die Welt und die Welt kann nicht ohne China...
ich als ein chinese kann es auch nur bestätigen. obwohl ein teil von uns doch innovativ und kreativ deken können, können leider die meisten ihr wissen nicht flexibel anwenden.Shaolin hat geschrieben: Dsa deckt sich auch mit meinem Kenntnisstand, waehrend zB chinesische Studenten im Ausland ueberwiegend durch ihre bemerkenswerte Aufnahmefaehigkeit des "Auswendiglernens" bestechen fehlt es ueberwiegend an Innovativitaet und Kreativitaet das Erlernte mit Unbekanntem zu verknuepfen oder auf Unbekanntes anzuwenden.
Ja, das mit dem auswenig lernen kann ich nur bestätigen!Shaolin hat geschrieben:Dsa deckt sich auch mit meinem Kenntnisstand, waehrend zB chinesische Studenten im Ausland ueberwiegend durch ihre bemerkenswerte Aufnahmefaehigkeit des "Auswendiglernens" bestechen fehlt es ueberwiegend an Innovativitaet und Kreativitaet das Erlernte mit Unbekanntem zu verknuepfen oder auf Unbekanntes anzuwenden.gonar hat geschrieben:Ich kann Dir da nicht ganz zustimmen. Ich habe ein Semester an einer chin. Universität verbracht und dort habe ich festgestellt, dass viele Studenten versuchen eine kleine Kopie ihres Proffessors zu werden und plappern immer alles nach, was er sagt, ohne es jemals zu hinterfragen (So ist es ja auch mit der KP)
Als wir (ausländ. Studenten) am Ende unseres Semester eine Präsentation halten sollten, war unser Proffessor ziemlich von uns enttäuscht, weil wir unsere Präsentation mit eigenen Ideen erweitert haben und nicht seine Blätter und Bilder stur verwendeten....das hat er uns auch so gesagt...fand ich etwas komisch aber das ist wohl üblich so an chin. Unis
Inovation war = 0 bei diesen Studenten. Das sollte sich in China dringend ändern
Vollste Zustimmung, wobei es kein groesseres westliches Unternehmen gibt das ausschliesslich auf China setzt und als Produktionsstaette alternative Maerkte pflegt waehrend China sein groesstes Potenzial aus ueberwiegend Exporte in kaufkraeftige westliche Laender bezieht (zZt noch Mangels existierendem relevantem Binnenmarkt).devurandom hat geschrieben:Die wirtschaftliche Abhaengigkeit geht von beiden Seiten aus. Daher fordert auch kein Polikter aus den vorderen Reihen hier im Westen ernsthaft einen Wirtschaftsboycott gegen China, weil es die hiesige Wirtschaft schwer schaden koennte. Die goennerhaft "wir verkaufen's an euch um euch einen Gefallen zu tun / ihr muesst verhungern, wenn ihr uns wirtschaftlich boykottiert" zeugt imho, so leid es mir auch tut, nicht gerade viel mehr wirtschaftliche Verstaendnisse als die vorhergehende "wir boykottieren den Westen" Geschreie.
Gruss /dev/urandom
Alles schoen und gut, als bevoelkerungsreichstes Land der Erde waere es ja auch schlimm wenn nicht einige Positionen von Chinesen besetzt sein wuerden.Claudia_m hat geschrieben:Man muss auch zur Kenntnis nehmen, dass viele Chinesische Spitzenforscher auf der ganzen Welt tätig sind, egal ob sie wissenschaftlich in China oder Ausland groß geworden sind. ... Man muss auch zur Kenntnis nehmen, dass viele Autoren der Publikationen der wissenschaftlichen Top-Journals der Welt Chinesen sind oder chinesischer Abstammung sind. Man muss auch zur Kenntnis nehmen, dass China die größten Erfindungen der Welt machte...
Herrlich trainierte Aeffchen, ich bin mir sicher da werden wir bei den olympischen Spielen und der Vorgabe von einer Million Medaillen noch ganz andere Leistungen zu sehen bekommen.Claudia_m hat geschrieben:Man muss auch zur Kenntnis nehmen, dass China jedes Jahr die Welt-Matheolympiade gewinnt und in Mathe ist ja schlecht alles auswendig zu lernen, sondern sie hat vielmehr mit Logik und Problemlösung zu tun.
Yepp, das tut der Rest der Welt auch und erschaudert: Erst Tibet, dann Taiwan, dann der asistische Rest?Claudia_m hat geschrieben: Man muss immer vor Augen halten, wo das Land China war, wo sie hergekommen ist, wo es jetzt ist, und wichtiger wo es hin will...
Wenn man noch nicht einmal Respekt vor seinen eigenen Landsleuten hat und diese isoliert, desinformiert und politisch einheitlich in ihrem Kaefig haelt, was meinst Du wie das erst wird wenn man die Weltherrschaft erreicht hat?Claudia_m hat geschrieben: Selbst wenn China eines Tages (nicht weit entfernt) wissenschaftlcih an der Spitze steht, wird es nie aufhören von anderen zu lernen oder anfangen andere nicht zu respektieren...