Petition gegen "Deutschtest" für ausländische Ehepartner

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OlafSt
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Re: Petition gegen "Deutschtest" für ausländische Ehepartner

Beitrag von OlafSt »

Das habe ich mal getan.

Laut der Kriminalitätsstatistik des BKA von 2006 (neuere sind dort noch nicht veröffentlicht), kann man aus dem Diagramm auf Seite 11 des PDF entnehmen, das so ungefähr ein drittel aller Tatverdächtigen Nichtdeutsche sind (~500.000 bei insgesamt 1.800.000). Soviel zum Thema "führend in der Statisktik", denn die Deutschen sind da klar in der Mehrheit.

Weiterhin ist auf diesem Diagramm eines sehr deutlich zu sehen: Die Gesamtzahl der Verdächtigen nimmt zu - der Anteil der Ausländer innerhalb dieser Gruppe nimmt stetig ab, und dies seit 1998.

Das die zahl der Einwanderer nach Deutschland seit der Verschärfung des Einwanderungsgesetzes drastisch abgenommen hat, habe ich jetzt nicht mehr nachgeschlagen - es war zu oft in der Presse.

Kopfschüttelnde Grüße,

Olaf
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Linnea
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Re: Petition gegen "Deutschtest" für ausländische Ehepartner

Beitrag von Linnea »

Hallo Olaf,
mal ganz kurz ganz off topic dazwischen. In alter Forumstradition:

Willkommen im Forum

Und Danke für das Posting
Man liest sich
Gruß
Linnea
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OlafSt
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Re: Petition gegen "Deutschtest" für ausländische Ehepartner

Beitrag von OlafSt »

Ebenfalls Off-Topic dazwischen:

谢谢 für das Willkommen hier.

Ich lese schon recht lange hier mit. Den Haufen Polemik dort konnte ich einfach nicht stehen lassen.

[/OT]
TaugeNix

Re: Petition gegen "Deutschtest" für ausländische Ehepartner

Beitrag von TaugeNix »

OlafSt hat geschrieben:Ebenfalls Off-Topic dazwischen:

谢谢 für das Willkommen hier.

Ich lese schon recht lange hier mit. Den Haufen Polemik dort konnte ich einfach nicht stehen lassen.

[/OT]
Auch von mir willkommen!
Die BKA-Statistik hab ich auch aufgeführt,
Zur Kriminalität: "Führend" sind hier nach wie vor deutsche Straftäter, wie hier (Bundeskriminalstatistik) nachzulesen ist.
Richtig ist hingegen, dass 22% aller Straftaten von "Nichtdeutschen" begangen wurde und dies Proportional gesehen eine erhöhte Quote ist. Aber von "führend" kann bei nicht mal einem VIERTEL aller Straftaten nicht die Rede sein.
aber wie es halt so ist: auf Argumente wird nicht eingegangen.
Und weiterhin extrem entwürdigende, menschenverachtende Polemik genutzt.

Schade.

Gruss,
TaugeNix^kommt gerade aus StrafR, dessen Dozent über solchen Populismus von der rechten Seite nur weinen würde..
Roger
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Re: Petition gegen "Deutschtest" für ausländische Ehepartner

Beitrag von Roger »

TaugeNix hat geschrieben:aber wie es halt so ist: auf Argumente wird nicht eingegangen.
Und weiterhin extrem entwürdigende, menschenverachtende Polemik genutzt.

Schade.

Gruss,
TaugeNix^kommt gerade aus StrafR, dessen Dozent über solchen Populismus von der rechten Seite nur weinen würde..
Danke, ein schönes Betthupferl
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Re: Petition gegen "Deutschtest" für ausländische Ehepartner

Beitrag von Narr »

Vermutlich sollte ich einfach gar nichts zu schreiben ... naja nur mal kurz.

Also ich halte nicht von Vergleichen dieser Art... aber möchte man wirklich Statistisch argumentieren.

Laut Statistischem Bundesamt 2006
Deutschland:
Bevölkerung insgesamt 82.314.906
Ausländische Bevölkerungsanteil 7.255.949
Quote 8,8%
man kann nicht 500 000 und 1 800 000 auf die gleiche Grundgesammtheit von 82.314.906 beziehen.

Was das BKA übrigens nicht tut. Zumindest sind mir keine Vergleiche aufgefallen. Nur absolute Zahlen zu jeder Gruppe.

gut soviel dazu.


Hätte man aber die vielen vielen Gesprächsrunden in den letzten Wochen wirklich verfolgt, hätte man von Vertreten aller wichtigen Parteien, Sozialarbeitern und der Polizei erfahren, dass zumindest bei der Jugendkriminalität... nicht die Herkunft im Sinne des Landes sondern die soziale Schicht entscheidend für die Kriminalitätsrate sind.
romeo hat geschrieben: Abschließend empfehle ich mal einen Blick in die Kriminalitätsstatistiken. Z.T. sind sie im Internet veröffentlicht.
Auch hier noch mal, Statistik ist mit Vorsicht zu geniesen. Blöd nachlabern kann jeder.
Es können hier sehr viele Faktoren eine Rolle spielen die das BKA nicht erfassen wollte und auch gar nicht konnte.
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Grufti
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Re: Petition gegen "Deutschtest" für ausländische Ehepartner

Beitrag von Grufti »

Narr hat geschrieben:..
Hätte man aber die vielen vielen Gesprächsrunden in den letzten Wochen wirklich verfolgt, hätte man von Vertreten aller wichtigen Parteien, Sozialarbeitern und der Polizei erfahren, dass zumindest bei der Jugendkriminalität... nicht die Herkunft im Sinne des Landes sondern die soziale Schicht entscheidend für die Kriminalitätsrate sind.
.....
.

Richtig...aber wenn Ausländer durch ihre Unfähigkeit, sich mittels der Sprache in Deutschland zurecht zu finden, eben sozial nicht aufsteigen können, so ist es doch sehr sinnvoll, von den einwanderungswilligen Ausländern eben dies Sprachkenntnissse zu fordern..
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
Ling Ling
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Re: Petition gegen "Deutschtest" für ausländische Ehepartner

Beitrag von Ling Ling »

Grufti hat geschrieben:
Narr hat geschrieben:..
Hätte man aber die vielen vielen Gesprächsrunden in den letzten Wochen wirklich verfolgt, hätte man von Vertreten aller wichtigen Parteien, Sozialarbeitern und der Polizei erfahren, dass zumindest bei der Jugendkriminalität... nicht die Herkunft im Sinne des Landes sondern die soziale Schicht entscheidend für die Kriminalitätsrate sind.
.....
.

Richtig...aber wenn Ausländer durch ihre Unfähigkeit, sich mittels der Sprache in Deutschland zurecht zu finden, eben sozial nicht aufsteigen können, so ist es doch sehr sinnvoll, von den einwanderungswilligen Ausländern eben dies Sprachkenntnissse zu fordern..
@Grufti: Genau, seh ich auch so.

Statistik ist nicht hilfreich. Es hängt immer davon ab, welche persönlichen Lebenserfahrungen man macht. Die zählen viel mehr als Statistiken und gelerntes Wissen.

Als Student hatte ich zu vielen Ausländern sehr guten Kontakt, alle waren aus Mittel- oder Oberschicht ihres Landes. Alle waren sehr nett und es gab keinen Grund zur Ausländerfeindlichkeit.

Wer in einem sozialen Brennpunkt lebt, dort öffentliche Verkehrsmittel benutzt, trifft ganz andere Ausländer. Folglich werden Ausländer auch ganz anders erlebt und erfahren. Das führt dazu, das Ausländerfeindlichkeit entsteht. Da hilft dann keine Statistik als Mittel der Überzeugungsarbeit. Weil das Erlebte und die Statistik gefühlsmäßig nicht zusammen passen.

Neben der Vermittlung von Sprachkenntnissen ist also auch wichtig, das die Entstehung von sozialen Brennpunkten verhindert wird. Durch Hartz 4 und vor allen Dingen die damit verbundene Wohnungsproblematik werden aber genau solche Brennpunkte geschaffen.

Die besten Argumente zählen nicht, wenn die Leute in ihrem Wohnviertel subjektiv eine andere Realität erleben.
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Re: Petition gegen "Deutschtest" für ausländische Ehepartner

Beitrag von Narr »

naja ich sage ja nicht das sie nicht die Sprache lernen sollten, ich finde das schon gut.
Aber allein die Sprache ist sicher nicht Schuld an dieser Situation.
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Topas
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Re: Petition gegen "Deutschtest" für ausländische Ehepartner

Beitrag von Topas »

da sach ich nur eins : Globalisierung lässt grüssen !!!

hier wird sich in Zukunft noch vieles ändern, besonders über die "Grenzen" , die ja teils aus kulturhistorischen Zeiten stammen , hinweg.

Ein heisses Thema ist und bleibt immer die moralische Sichtweise. Zum einen will der Staat ( verständlicherweise ) seine eigene Wirtschaft, seine eigene Kultur vor äusseren , negativen Einflüssen bewahren, zum anderen wird aber hierüber über die Leiche des positiven Aspektes gegangen ( Unverheiratetes, sich auf englisch unterhaltenes Paar ) gegangen.

Solche Gesetze sind die falschen Mittel, ( für dessen Radikalität ja unser konservativer Minister Schäuble ) bekannt ist. Solche Gesetze wirken sich vielleicht auf die negativen Einflüsse aus - aber sind ein Schlag ins Gesicht der Freiheitsrechte bezüglich des Zusammenlebens zweier Menschen....

Aber was solls......in der Zukunft wird durch die fortschreitende Globalisierung ( die ja erst durch die technischen Errungenschaften entstand ) die kulturhistorisch "messerscharfen" Abgrenzungen immer weiter verwischen..........weg von der These " Ein Ausländer ist kein Inländer" und hin zu " Ein Mensch ist ein Mensch"....

Grenzen sind ja mehr oder weniger nur eine fiktive Vorstellung der Menschheit, deren Haltbarkeit ziemlich begrenzt ist, und die meist zu mehr Problemen geführt als diese abgewandt hat ( Bestes Beispiel : Die linearen afrikanischen Grenzen über einen regen Volksflickenteppich.......wieviele Menschen mussten dort schon Ihr Leben lassen......)
Topas grüsst recht herzlich WHSAP
MACHT MIT BEI UNSEREM BUCHPROJEKT !
http://forum.chinaseite.de/forum48.html
Dieser Beitrag wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
TaugeNix

Re: Petition gegen "Deutschtest" für ausländische Ehepartner

Beitrag von TaugeNix »

Interessantes Urteil..
Erfordernis von deutschen Sprachkenntnissen bei Ehegattennachzug rechtmäßig

http://www.berlin.de/sen/justiz/gericht ... 92893.html

*Eine Verständigung auf einfache Art in deutscher Sprache setze wenigstens voraus, dass der Ausländer Sätze mit Subjekt, Prädikat und Objekt bilden und entsprechende Sätze Anderer mit geläufigen Alltagsbegriffen mehr als nur selten verstehen könne*

(via lawblog, mit Kommentierung und Kommentaren: http://www.lawblog.de/index.php/archive ... at-objekt/ )

Gruss,
TaugeNix^mal wieder nur zur Info..
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domasla
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Re: Petition gegen "Deutschtest" für ausländische Ehepartner

Beitrag von domasla »

D., der gleich wieder fragt, ob man wissen muss, was "Subjekt", "Prädikat" und "Objekt" bedeutet oder ob es reicht, wenn man sich auf hohem Niveau ausdrücken kann und alles, was man so liest und hört (bis auf "Subjekt",...) versteht...
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