Mathias hat geschrieben:Das stimmt allerdings, eine so direkte Ansprache, wuerde in Asien voll nach hinten los gehen.
So hatte ich das nicht einmal gemeint. Ich meinte: Die Mauer in Berlin hatte nun mal die DDR gebaut. Man konnte die Sache drehen und wenden, wie man wollte (von wegen Notwendigkeit, Bedrohung, etc.), es waren ostdeutsche Bauarbeiter oder Soldaten gewesen.
An der innerkoreanischen Grenze stehen sich aber nur große Truppenkontingente gegenüber. Und da sagen dann beide: "Der andere bedroht, wir verteidigen nur!"
Mathias hat geschrieben:
Ich habs auch mehr symbolisch gemeint, die Amerikaner erkennen China mittlerweile als politisches Schwergewicht an und sollten entsprechende Signale aussenden.
Das ist ein leidiges Thema. Nach meiner Wahrnehmung (die falsch sein kann) pochen die Chinesen ständig darauf, eine Großmacht zu sein und bitteschön auch so behandelt zu werden. Nur: eine Großmacht ist normalerweise nicht so leicht zu erschüttern. Wenn aber die chinesische Regierung die kleinste Kritik hört, reagiert sie wie ein ausgesprochen zickiges Kind.
Mathias hat geschrieben:
Und selbst mit dem Flugzeug muessen die meisten Nordkoreaner ueber Shenyang.
"die meisten Nordkoreaner"? Kommen denn Massen von ihnen aus Nordkorea raus? Ich dachte, nur ganz ausgewählte Leute können mit Sondergenehmigung unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen reisen.
Du bist jetzt in Shenyang? Schön, schön. Ich wollte jetzt auch dort sein. Meine Freundin ist im Moment dort
Mathias hat geschrieben:
Pikantes Detail am Rande, bis vor Kurzem stand das Denkmal fuer die Helden des Koreakrieges mitten im Zentrum von Shenyang. Jetzt hat "man" es dezent in der Naehe des Flugplatzes Beiling aufgestellt, eine eher ruhige Gegend

