Tja, drum pruefe wer sich ewig bindet...
Ob es sich um ein egoistisches verzogenes Balg mit Modetick und Statuswahn handelt, leere (aber vielleicht recht ansehnliche) Huelle ohne Sinn, oder aber um eine liebevolle mitanpackende Frau welche mit beiden Beinen im "richtigen" Leben steht, einen taeglich aufs Neue fasziniert und einen auch die tiefe Liebe welche sie empfindet spueren laesst,... das muesste man schon vor der Heirat irgendwann merken koennen??? Aber was ist mit den Stufen zwischen den Extremen?
Sicher verhaelt sich JEDE(R) am Anfang einer Beziehung (frisch unsterblich verliebt) ein wenig besser, toleranter und aufmerksamer als vielleicht nach 30 Ehejahren, liegt schon daran dass man sich von seiner besten Seite zeigen will und seinem Partner gefallen will, dass Liebe buchstaeblich blind macht und schlechtes am Partner daher schlicht ignoriert wird. Das kostet relativ viel Energie, aber man kann eine Weile bewusst auf manche Angewohnheiten verzichten.
Wenn die rosa Woelkchen sich aber dann langsam verziehen, dann kommt schon manche alte Marotte wieder zum Vorschein und es fangen einen vielleicht auch schon an die einen oder anderen Dinge beim Partner zu stoeren, man streitet vielleicht auch mal lieber und gibt nicht automatisch immer nach.
Bis es ans Heiraten geht wird aber gerade von der weiblichen Seite auch noch extrem viel geduldet was sich bei vielen Frauen dann nach der Heirat schlagartig aendern kann, Ueberraschung!
Gerade bei nicht wenigen chin. Damen welche vor der Hochzeit noch eher wenig Druck auseuebten kommt dann schon mal das Tigerchen zum Vorschein. Dann ist es auf einmal nicht mehr okay dass man regelmaessig seinen Maennerabend machen moechte, dann ist das Gehalt auf einmal zu wenig und man soll sich doch einen besser bezahlten Job suchen damit die Familie noch abgesicherter ist, man(n) soll abnehmen, das Rauchen aufhoeren, mehr Haushaltsarbeiten erledigen,...
Ehrlich, das sind Tatsachen, so schoen wie zu Freundin-Freund-Zeiten wird es dann nie mehr bei manchen und entgueltig Ausnahmezustand ist dann erreicht wenn auch noch Kinder da sind. Wenn man(n) da nicht rechtzeitig gegenlenkt kommt man(n) unter die Raeder/Schlappen und nie mehr drunter vor
Derartige Geschichten habe ich hier schon zig-fach gehoert und teilweise auch selbst miterlebt (Gott sei Dank nicht am eigenen Leib, haha).
Witzig finde ich dann auch diese Vergleiche quer durch den Bekanntenkreis wo sie denn da stehen. Hat meine Frau auch ein paarmal versucht zu vergleichen und mir dann klarmachen wollen dass ich mich vielleicht mit dem einen oder anderen ein wenig zum Vorteil veraendern koennte, so wie der XY halt auch... Zu meinem Glueck kenne ich aber ihre Bekannten auch alle recht gut und so kann ich dann auch immer gleich die Schattenseiten aller dieser XY's betonen und sagen dass ich das dann aber auch aendern sollte/muesste/duerfte, geht meistens nach hinten los, der Schuss mit dem Vergleich, und so bin ich halt auch nach ein paar Jahren immer noch Ich
Richtig einfach ist es sicher mit vielen chin. Frauen nicht als Deutscher Mann zusammen zu leben, aber ich selbst finde auch, normalerweise ist es auch nicht wirklich schwierig mit den meisten Frauen (mit manchen wuerde ich auch von vorne herein gar nicht zusammenleben wollen

)
Kommunikation, Verstaendnis und gemeinsame Zukunftsplaene, "Behauptung der Raenge", und eigentlich allgemein "Artgerechte Haltung" sind wohl eine gute Basis fuer eine lange glueckliche Beziehung. Fuer alle anderen sei diese Lektuere empfohlen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kunst_ ... es_(Sunzi) 