Wie wahr! Und da wären wir dann wieder beim Thema: Für mich werden beide einfach notorisch unterschätzt. Sie verfügen über eine enormes Potential, werden aber im Allgemeinen kategorisch ignoriert. Jedenfalls auf Seiten der Wirtschaft und Politik...no1gizmo hat geschrieben:PS: Ich hatte selber mal den Gedanken, Sinologie oder Japanologie zu studieren. Ich will hiermit auch niemanden anpissen. Aber ich wollte (und tat es) etwas studieren, was in der Welt gefragt ist. Dann kann ich hingehen wohin ich will, und wenn es Weißrussland, Neuseeland oder Argentinien ist, dann ist das so. Ein deutscher Sino-/Japanologe hat da nicht so die große Auwahl.
Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
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Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
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Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
Naja. Auf der anderen Seite kenne ich aber auch mehr als genug Japanologen bzw. Sinologen, die nicht in Deutschland arbeiten, sondern in China (no1gizmo hat geschrieben: Aber ich wollte (und tat es) etwas studieren, was in der Welt gefragt ist. Dann kann ich hingehen wohin ich will, und wenn es Weißrussland, Neuseeland oder Argentinien ist, dann ist das so. Ein deutscher Sino-/Japanologe hat da nicht so die große Auwahl.
Diese chronisch Unterschaetzen ist in erster Linie ein deutsches Problem, weil da muss das Studienfach ja unbedingt etwas mit dem spaeteren Job zu tun haben.
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Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
Ja, sorry. Stimmt, vergass anzumerken, dass dies ein ziemlich deutsches Problem zu sein scheint, sein Potential auf diese Art und Weise zu vergeuden. Andere Laender vergeuden natuerlich auch ihr Potential und vermutlich allen voran China, aber Deutschland ist auch gut dabei, daher ja auch die hohen Abwanderungsraten bei jungen Fachkraeften.
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Re: Sinologen - erleuchtet oder überschätzt?
In diesem Punkt würde ich dir widersprechen.sammakko hat geschrieben: Auch die Studiengänge, mit denen man etwas Bestimmtes erreichen will, sind meistens ganz anders, als man sie sich vorgestellt hat. Dann hat man drei Möglichkeiten: frustriert aufzugeben, frustriert weiterzumachen, oder sich darauf einzulassen und das Beste draus zu machen.
Dem angehenden Studenten stehen mehr als genug Möglichkeiten zur Verfügung um sich hinreichend über die Inhalte der verschiedenen Studiengänge zu informieren - auf den Homepages oder bei Infoveranstaltungen der Institute, durch die jeweiligen Fachschaftsräte, durch Fachaufsätze im Netz und so weiter. Ich wüsste auch nicht, warum es zu viel verlangt wäre, sich vor Beginn eines Studiums mal das Curriculum durch gelesen zu haben.
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W. Cowper
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