Möglicherweise wird's ein kalter Winter und deshalb sollten Eichhörnchen und Bücherwürmer frühzeitig vorsorgen .
Guckt ihr z.B. hier :
https://www.matthes-seitz-berlin.de/buc ... html?lid=3
In neuer Übersetzung: das wohl einflussreichste französische Buch über das alte China.
Paul Claudel
Was der Osten ist
Übersetzung: Rainer G. Schmidt
Auf seinen Reisen zwischen Shanghai, Fuzhou und Hankou beginnt der Diplomat Claudel gleich bei seinem ersten Aufenthalt von 1895–1899 mit der Niederschrift literarischer Momentaufnahmen. Obwohl er die chinesische Sprache nicht versteht, fühlt er sich sofort wie ein Fisch im Wasser, alles erscheint ihm »natürlich und normal«, die scheinbare Unordnung der chinesischen Stadt wird für ihn zum Zeichen einer Harmonie, die er der etablierten Ordnung europäischer Großstädte vorzieht. China sollte fortan das Land sein, in dem Paul Claudel nach kurzem Zwischenaufenthalt in Japan die meiste Zeit seiner diplomatischen Karriere verbrachte.
Eindrücke vom Meer, den Flüssen, dem Land und den Gärten wechseln sich in den von eigenwilligen, mitunter gebrochenen Rhythmen durchzogenen Prosagedichten ab. Claudel streut Reflexionen, Gesänge und Fabeln ein; Phasen des Innehaltens, der produktiven Leere und Meditation folgt rasende Bewegung. Sie sind daher literarisches Zeugnis einer durch Baudelaire angestoßenen und von Rimbaud weitergeführten aufgebrochenen Prosaform und zugleich Zeugnis eines von allen Klischees befreiten und völlig unvoreingenommenen Blicks auf ein China des späten 19. Jahrhunderts.
oder u.a. das hier
https://www.matthes-seitz-berlin.de/buc ... html?lid=5
Victor Segalen
Ziegel & Schindeln
Eine Reise durch China und Japan 1909/10
Übersetzung: Maria Zinfer
Im August 1909 brachen Victor Segalen und Auguste Gilbert de Voisins von Peking aus zu einer abenteuerlichen zehn Monate dauernden Reise auf, die in südwestlicher Richtung in die Provinz Sichuan und von dort den Jangtse stromab bis ans Ostchinesische Meer und schließlich nach Japan führte. Auf dieser viele tausend Kilometer langen und gefahrvollen Route entstanden die von Segalen ironisch als »Briques & Tuiles« betitelten Aufzeichnungen. Über ihre literarische und theoretische Bedeutung hinaus sind Ziegel & Schindeln ein einzigartiger Bilderbogen, der ein bis ins 20. Jahrhundert hineinreichendes archaisches China widerspiegelt, mit noch im Verborgenen liegenden monumentalen Grabanlagen und Tempeln, hinter verfallenen Mauern dämmernden Städten, spärlich besiedelten und im Westen noch weitgehend unbekannten Landstrichen sowie einer stupenden Vielfalt von Dschunken und Sampans auf dem Jangtse.
von vergangenen Zeiten hier zu Jetztzeit und Zukunft :
Cixin Liu , Hao Jingfang , Qiufan Chen , Ken Liu (Hrsg.)
Zerbrochene Sterne
Erzählungen . Mit einer bislang unveröffentlichten Story von Cixin Liu
https://www.deutschlandfunkkultur.de/ke ... _id=472788
https://www.penguinrandomhouse.de/Paper ... 559643.rhd
Ken Liu (Hrsg.): „Zerbrochene Sterne“Von Restaurants im All und Computer-Gehirn-SchnittstellenKeinen biologischen Virus, aber viele andere Alpträume bietet die Geschichtensammlung „Zerbrochene Sterne“. In den chinesischen Science-Fiction geht es um unter Wasser lebende Wanderarbeiter, Schadsoftware und die Klimakatastrophe.
Um das gleich vorab zu klären: Bei aller Vorliebe des Science-Fiction-Genres für dystopische Zukunftsentwürfe findet sich in „Zerbrochene Sterne“ keine einzige, echte Virus-Geschichte. Dafür hat die neue Sammlung chinesischer Science-Fiction-Geschichten andere Alpträume im Angebot: von der Einsamkeit des modernen Menschen bis zur bevorstehenden Klimakatastrophe.
u.v.m. woanders