romeo hat geschrieben:Der Mensch beinflußt sschon in gewisser Weise das Klima, z.B. durch die Abholzung der Regenwälder oder durch die Versteppung/Verwüstung riesiger Landstriche. Neu ist nur die CO2-Hysterie, bei der behauptet wird, daß der Mensch der Schuldige ist. Ich wiederhole mich, die Änderung des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre ist die Folgewirkung und NICHT die Ursache einer Klimaänderung.
Bossel hat es schon ganz richtig wiedergegeben: Diese Aussage ist grundfalsch, denn "Klima" ist keine Einbahnstraße! Weder ist die Veränderung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre alleine die Folgewirkung einer Klimaänderung, noch ist die Veränderung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre die alleinige Ursache für eine Klimaänderung. Sondern das ganze System bedingt sich gegenseitig, deswegen ist es so schwierig über cause-and-effect zu streiten. Das ist genauso wie die Frage, was zuerst da war: Das Ei oder das Huhn? Wer da meint eine definitive Antwort zu haben, der hat schon den ersten Fehler begangen.
Die Ursache liegt in dem temperaturabhängigen CO2-Speichervermögen der Meere. Wird es wärmer, dann speichern die Meere weniger CO2. Da das Speichervermögen der Meere recht hoch ist, dauert es deshalb einige Zeit, bis sich die Temperatur des Meeres ändert und somit der CO2-Gehalt der Atmosphäre.
Du überspielst die Tatsache, dass das Meer nicht nur CO2 speichert sondern schon immer auch CO2 abgibt. Wäre nämlich cool, wenn das Meer nur speichern würde...
Dein Einwand mit der atembaren Luft ist höflich ausgedrückt - Unfug. CO2 ist ein Spurengas und für unseren Atem ist es unerheblich, ob es 0,038% oder 0,06% CO2 in der Atmosphäre gibt.
Wir sprechen uns bei 8%+ wieder.
Ganz im Gegenteil, für das Pflanzenwachstum wäre ein höherer CO2-Anteil ideal.
Am idealsten wäre wohl eine Welt ohne Menschen.
Das Klima ist außerdem niemals beständig, es ändert sich ständig. Vor einigen tausend Jahren waren die Alpen nahezu eisfrei. Dies wird belegt durch entsprechende Siedlungsfunde durch den Rückgang der Gletscher; dann gab es wieder Abkühlungen so wie die kleine Eiszeit, die um 1850 endete. Die Hauptursache für diese Klimaschwankungen sind Schwankungen in der Strahlungsintensität der Sonne und nicht die von den Klimlyrikern verbreitete Mär vom CO2.
Auch das höre ich zum ersten Mal, dass die Klimahysteriker historische Klimaschwankungen alleine auf CO2 zurückführen würden.
Mit dem CO2-Hysterieprogramm wird die größte Geldvernichtungsmaschine der Welt in Gang gesetzt um ein Problem zu lösen, daß so gar nicht existiert. Ich habe vor einigen Wochen dazu einen interessanten Artikel im Spiegel gelesen in dem der Autor klarmachte, daß es finanziell einfacher ist, sich auf den Klimawandel einzustellen etwa durch höhere Deiche oder eine intelligente Wasserwirtschaft.
Bitte: Wie hoch muss ein Damm sein, der z.B. Bangladesch vor der Überflutung schützt und wie muss er gesichert sein, den jährlichen Monsun und die ständigen Zyklone in der "high season" zu überstehen? Hat das der Autor auch gesagt? In der Theorie ist immer alles so einfach...
Ich will es nicht grundsätzlich in Abrede stellen, dass es vielleicht wirklich günstiger wäre, sich alleine auf die Schadensbegrenzung zu beschränken, doch wie kritisch das ganze mit den Finanzen ist, das hat man wohl im letzten Jahr anhand der Finanzkrise sehen können. Ich bezweifele jetzt einfach mal spontan, dass man in der Lage wäre, die nötigen finanziellen Mittel aufzubringen, zumal permanent, um wirklich allen möglichen Auswirkungen eines solchen Klimawandels mit solchen Projekten standhalten zu können.
Im übrigen konnte nachgewiesen werden, daß der Meeresspiegel nicht so angestiegen ist, daß z.B. die Malediven untergehen werden.
Den Satz kapiere ich gerade nicht, man hat also etwas bewiesen, was in der Vergangenheit nicht eingetreten ist, was die Zukunft sein wird?
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