Hmm, tatsächlich? Hat irgendjemand dem Bundestag gedroht, bevor dieser die Verträge ratifizierte? Kann mich da irgendwie nicht dran entsinnen (hab's nicht nachgeguckt, kann also mein Gedächtnis sein). Die Frage ist natürlich, inwiefern die BR Deutschland selbständig entscheiden konnte, da sie immer noch besetzt war. Aber Zwang?devurandom hat geschrieben:Die pariser Vertraege z.B. waren ebenfalls z.T. unter Zwang unterzeichnet worden.
Ziemlich dämliche Frage...Oder moechtest Du etwa die Legitimation der israelischen Anspruch an Palstina widersprechen, Strassburg zu einer deutschen Stadt erklaeren oder das Sudetenland als ein Teil von Deutschland oder Oesterreich sehen?
Ich schrieb: "Solche Abkommen halte ich eh für nicht sonderlich bindend."
"Halte ich für..." bedeutet in diesem Zusammenhang "sind meiner Meinung nach". Meine Meinung ist ziemlich irrelevant in dieser Welt. Es kommt mE (schon wieder, wie dämlich von mir) darauf an, was die betroffenen Völker davon halten. Die Palästinenser scheinen mir nicht recht froh über die derzeitige Situation zu sein. Bezgl. Straßburgs & des Sudetenlandes habe ich bisher recht wenig gehört; es scheint kein großes Interesse zu bestehen, sie nochmal heim ins Reich zu holen.
Da Du speziell danach gefragt hast, was ich möchte:
Dämlich wie ich bin, möchte ich eine Regelung, die den Opfern & deren direkten Nachkommen gerecht wird.
Die palästinensischen & sudetendeutschen (genauso wie andere) Flüchtlinge/Vertriebenen sollten also entweder ein Recht zur Rückkehr auf ihren früheren Besitz haben oder entsprechend entschädigt werden.
Ziemlich dämlich zitiert... (was ich tatsächlich geschrieben habe, s.o.)Aber Bemerkungen wie [...] "Vertraege sind erzwungen, daher ungueltig" sind, so Leid es mir auch tut, ziemlich daemlich, ganz und gar kindisch.
Aber mal abgesehen davon, erzwungene Verträge sind völkerrechtlich ungültig. Wenn Du natürlich das Völkerrecht als dämlich & kindisch ansiehst, naja, bitte sehr.
Andererseits erscheint es ziemlich dämlich (um nicht zu sagen unlogisch) eine auf "Logik & Fakten" basierende Diskussion zu fordern, & dann ein völkerrechtliches Faktum als "ziemlich dämlich, ganz & gar kindisch" zu charakterisieren.
