Re: Heirat meiner chinesischen Freundin
Verfasst: 12.03.2015, 11:32
Hallo Carsten,
meine Frau Haiyang und ich sind mittlerweile seit Juli letzten Jahres verheiratet und wir wohnen nun seit Dezember 2014 in Deutschland zusammen, so dass ich dir auch unser Vorgehen schildern kann.
Ich habe ein halbes Jahr während meines Studiums in Beijing gelebt und meine jetzige Frau dort kennengelernt.
Sie war dann im Rahmen eines Schengenvisums schon einmal 3 Monate in Deutschland und hat einen kleinen Sprachkurs gemacht, den sie im Selbststudium bis A 1 zu Hause abgeschlossen hat und dann auch das A 1 Zertifikat am Goethe Institut in Beijing erworben hat.
Das würde ich als größte Hürde bezeichnen. Ansonsten kann man sich an die Infos auf der Botschaftshomepage halten.
Wir haben in China, in Changchun, geheiratet.
Hierfür haben wir, da beide ledig und unverheiratet/geschieden, trotz andersweitiger Information auf der Botschaftshomepage, kein Ehefähigkeitszeugnis gebraucht.
Das wäre ein gewisser Aufwand mit Übersetzung, Beglaubigung, Überbeglaubigung etc. gewesen.
Letzendlich - ich hoffe, dass ich mich richtig erinnere - hat es genügt den Hukou und das "rote Heiratsbuch" zu übersetzen.
Das wurde dann von der deutschen Botschaft in Beijing anerkannt und letzendlich wurde die Hochzeit in Deutschland nachbeurkundet - das war gar kein Problem.
Die Kosten haben sich relativ in Grenzen gehalten.
Für Übersetzungen und notarielle Beglaubigungen etc. & Visum waren es alles in allem max. 500 €.
Einen gewissen Zeitaufwand musste man rechnen.
Plant man allerdings alles vernünftig, sollten ein paar Monate (2 bis 3) genügen.
Beste Grüße
Simon
meine Frau Haiyang und ich sind mittlerweile seit Juli letzten Jahres verheiratet und wir wohnen nun seit Dezember 2014 in Deutschland zusammen, so dass ich dir auch unser Vorgehen schildern kann.
Ich habe ein halbes Jahr während meines Studiums in Beijing gelebt und meine jetzige Frau dort kennengelernt.
Sie war dann im Rahmen eines Schengenvisums schon einmal 3 Monate in Deutschland und hat einen kleinen Sprachkurs gemacht, den sie im Selbststudium bis A 1 zu Hause abgeschlossen hat und dann auch das A 1 Zertifikat am Goethe Institut in Beijing erworben hat.
Das würde ich als größte Hürde bezeichnen. Ansonsten kann man sich an die Infos auf der Botschaftshomepage halten.
Wir haben in China, in Changchun, geheiratet.
Hierfür haben wir, da beide ledig und unverheiratet/geschieden, trotz andersweitiger Information auf der Botschaftshomepage, kein Ehefähigkeitszeugnis gebraucht.
Das wäre ein gewisser Aufwand mit Übersetzung, Beglaubigung, Überbeglaubigung etc. gewesen.
Letzendlich - ich hoffe, dass ich mich richtig erinnere - hat es genügt den Hukou und das "rote Heiratsbuch" zu übersetzen.
Das wurde dann von der deutschen Botschaft in Beijing anerkannt und letzendlich wurde die Hochzeit in Deutschland nachbeurkundet - das war gar kein Problem.
Die Kosten haben sich relativ in Grenzen gehalten.
Für Übersetzungen und notarielle Beglaubigungen etc. & Visum waren es alles in allem max. 500 €.
Einen gewissen Zeitaufwand musste man rechnen.
Plant man allerdings alles vernünftig, sollten ein paar Monate (2 bis 3) genügen.
Beste Grüße
Simon