Problem mit den Frauen...

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
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belrain
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Beitrag von belrain »

Ich will ja nicht unhöflich sein, aber was sollte eine "Sextouristin" nach China treiben? Die Männer dort sind noch deutlich ungepflegter als einige der Frauen.
Oder allgemein, warum sollte man als "Sextouri" nach China gehen?

Da kann man sich billiger zu Hause anstecken.

Aber gut, wenn man total verzwifelt ist, weil man zu Hause keine/keinen abbekommt ist das wohl ein Ausweg. Traurig genug :cry:
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fachuqu
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Beitrag von fachuqu »

Verzeihung zuerst, falls ich grammatische Fehler mache (aber wie immer). Mit riesiger Interesse lese ich diese Diskussion durch und will jetzt auch etwas dazu sagen.

Ich bin ein gebürtiger chinesischer Student, habe in Deutschland mein Studium abschlossen und bleibe in DE weiter promovieren (P.S. ich komme nicht aus Oberschicht Chinas).

Es ist kein Wunder, dass es ein umstrittener Thema ist, ob Chinesinnen frei sind oder ob sie alle raus gehen möchten, da China an sich ein Land voller Gegensätze ist. Eine historische Wende erlebt China mit Freue und Schmerzen.

Ich sage nur, was in meinen Augen die Tatsache ist.
Alles Chinesen, Chinesinnen. Und um ehrlich zu sein, kenne ich nicht soooo viele Chinesen (und DA wirst du dann wieder recht haben: ich kenne sie nicht, weil oftmals das Geld fehlt, um an Plätze zu gehen, an den sich Westler rumtreiben). Aber ich muss zugeben: Viele dieser Studenten kommen von den Top-Unis (Tsinghua, Beida, auf Jura-Gebiet Zhengfa und Renmin), müssen viel Geld bezahlen und sind dementsprechend auch aus keinen "armen" Familien.
TaugeNix, du weiss ziemlich gut, welche Unis in China die Besten sind. Allerdings ist das Ausbildungssystem in China unterschiedlich als es in Deutschland. Student zahlen demsprechend auch sehr unterschiedlich, je nachdem, an welcher Uni er studiert. Lass mich zumnächst dafür erklären.

Die Hochschulen in China lassen sich grundsätztlich in folgeden Gruppen gliedern.

1.Die Top-Unis
Sie setzen den europäsichen Studenten unvorstellbaren hohen Kriterien bei Auswahl der chinesischen Kandidaten. So können nur die besten 0.1% aller Kandidaten die Studenten der Tsinghua Universität (ranking 1) sein. Circa 10 beste chinesische Hochschulen können zu dieser Gruppe gehören.

2. Die Elite-Unis
Elite-unis sind grundsätztlich die sogenannten 211-Universitäten, die auch von zentralen Regierung direkt unterstützt und verwaltet werden. Die Anzahl solcher Universitäten beträgt schätzungweise 100.

3. Allgemeine-Unis
Sie werden von der lokalen Regierung unterstützt und verwaltet. Die meinsten chinesischen Studenten studieren dort.

4. Private Hochschule
Private Hochschulen sind noch eine Neuigkeit. Kandidaten aus sozialen starken Familien, die jedoch wegen der unausreichenden Performanz in der staatlich Hochschulaufnahmeprügungen nicht berechtig sind, die Hochschulen der 3. Gruppen aufgenommen werden zu können, können von ihnen aufgenommen werden. Studenten zahlen viel mehr dafür. Hier sind folgenden 2 Faktoren aufzupassen. Erstens, die MBA-Privatehochschulen gehören nicht dazu. Zweitens, wie die staatlichen Hochschule genießen die privaten Hochschule auch keinesfalls Autonomie.

5. Andere Hochschulen, deren Abschluss nicht von deutscher Ausbildungssystem annerkannt wird
Beispielweise die Hochschulen, die keine Berechtigung der Verleihung des Bachelor-Grads haben.

Studenten zahlen für die Hochschulen der obsten 3 Gruppen ungefähr gleich, weil sie alle von der Regierung finanziell unterstützt sind. Anhald des jetzigen Zustands beträgt das Studiengebühr 500-600 Euro pro Jahr. Studenten der 4 Gruppe (private Hochschule) zahlen hingegen viel mehr dazu, also, ungefähr 1500-2500 Euro pro Jahr. Man muss das Studiengebühr im Bezug auf GDP Pro Kopf (c.a. 1700 US-Dollar) in China zusammen berücksichtigen.

Diese fünf Gruppen bilden sich eine große Hierarchie. Trotz der immer groß werdenden Bildungsinvestition solllen meiner Meinung nach die Unmöbilität, Bürokratie, fehlende akademische Freiheit, Korruption chinesischer Hochschulen für die internationalen Konkurrenzunfähigkeit verantwortlich sein. Diese Problematik ist jedoch eine Abweichung unserer Diskussion.

Wegen der Generationsklupf meine ich hier nur die chinesichen Frauen jungerer Generation. Ich stimme zu, dass viele chinesischen Frauen die Westen verheiraten wollen. Ich muss gleichzeitig auch zugeben, dass einige Menge Frauen die europäischen Männer als Sprungsbrett ausnutzen wollen. Diese können aber nur einen kleinen Teil chinesischer Frauen repräsentieren. Soweit ich weiss, ein definitiver Mehrheit der chinesischen Studentinnen, die in Deutschland studieren, leben mit europäeschen Partnern aus echter Liebe zusammen.
Ich habe (leider) bisher noch keine einzige Chinesin getroffen, die ins Ausland zum Studieren gehen wird. Letztes Jahr war ich auf einer Uni im Süden und die, die scheinbar dort zur "Oberschicht" gehört haben, meinten, sie wollen den MBA in Peking machen, in der Hauptstadt. Seien aber noch nie dortgewesen.

Trendylee, ich stimme dir auch teilweise dazu, dass die Chinesinnen viel wenigerer mobile als die europäerischen Studentinnen. Denke mal aber bitte mal daran, dass Deutschland mitten Europas ist. Europa ist weit, USA ist gegenüber des pazifischen Ozeans, Japan ist auch nicht so nah. Der Aufwand, für eine chinesische Studentin im Ausland zu studieren, ist recht unheim größer als der eines Plans einer deutschen Studentin, die in Frankreich ein Semester als Austauschstudentin studieren wird. Denke mal auch daran, dass die Studienkalender sehr wenig flexibel in China ist. Ich habe in China für 4 Jahr um Bachelor-Grad studiert. Ich weiss selber, wenn man ein halbes Semester in China verpasst, verpasst dann das ganze Jahr. Leider muss ein chinesischer Student das Risiko der Exmatrikulation eingehen, da Student nicht mehr 5 Jahr Bachelor (Regelstudienzeit 4 Jahr) studieren darf (knappe Studienplätze). Das heißt, entweder in Campus bleiben, um rechtzeitig zu absolvieren, oder, soweit es keinen glaubhaften Grund gibt, auf die Strasse schlafen. China ist groß, ein Student aus Suden ist deswegen in Peking nicht unbedingt gewesen. So ist auch in Deutschland, viele meiner deutschen WG-Mitbewohner sind auch nie in einmahlige Ostdeutschlands Länder gewesen.
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kitty
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Beitrag von kitty »

Danke, Fachuqu, dass einem endlich mal einer das komplizierte chin. Uni-System erklärt. Sehr interessant, wo man doch immer denkt, dass im Kommunismus alle Menschen gleich sind. Aber wie es so schön heisst, sind auch dort einige gleicher als die anderen.
Und Belrain, das war nur halb ernst gemeint mit den Sextouristinnen, die nach China fahren. Allerdings hält es sich mit dem Gepflegtsein auch in gewissen Karibikländern und Afrika die Waage. Bei Geilheit werden nicht nur viele Männer (ich weiss es trifft nicht auf alle zu) wahllos und unvorsichtig, sondern auch Frauen. Ich habe einen interessanten Bericht gesehen über Frauen, die sich in Afrika Männer "angeln" wo der Alters-Unterschied manchmal über 30 Jahre betragen kann - nein nicht der erfahrene Mann und das junge Mädchen, sonder der junge Kerl und die alte Frau. Bei Gleichaltrigen würde ich das ja noch verstehen, aber wenn der Unterschied so offensichtlich ist, kommen einem schon Zweifel, dass das was da passiert Liebe sein soll. Gut, jetzt keine Diskussion darüber, was Liebe eigentlich ist oder sein sollte. Was mir auffällt ist, dass überall, wo vermeintlicher Reichtum auf Armut trifft, sich die merkwürdigsten Leute tummeln und wenn China eines Tages zu einem Billigreiseland werden würde, könnten es sich auch die Frauen der Mittelschicht, die hier keiner mehr so recht will, leisten, einen chinesischen Loverboy an Land zu ziehen - wäre ja eigentlich eine nette Lösung dafür, dass es zu viele Männer in China gibt, die schon rechnerisch eben nicht alle eine Frau aus dem eigenen Land abbekommen können.
Aber mal im Ernst: Niemand bezweifelt, dass es wahre Gefühle auf dieser Welt gibt, zwischen Menschen welcher Nationalität auch immer. Respekt! Denn es geht nicht immer ohne Probleme ab.
Lg Kitty
:twisted:
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Grufti
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Beitrag von Grufti »

Es geht bei solchen Beziehungen doch eigentlich immer nur darum, daß "die Wiese auf der anderen Seite des Zaunes immer grüner ist, als auf der eigenen..." :roll: :lol:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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kusti
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Beitrag von kusti »

Schön, dass man das auch mit 'Wiesn' definieren kann.
Die Bayern haben da ja schon eine lange Tradition.
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Grufti
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Beitrag von Grufti »

kusti hat geschrieben:Schön, dass man das auch mit 'Wiesn' definieren kann.
Die Bayern haben da ja schon eine lange Tradition.
Wieso "lange" Tradition ??
die chinesische Kultur hat eine "lange "Tradition..
Die "Wies´n" gibt es erst seit 1810...glaube ich.. :roll:
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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kitty
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Beitrag von kitty »

Bravo, Grufti!!! :lol:
:twisted:
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kusti
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Beitrag von kusti »

Oazapft Iiiiis !!!!!
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kitty
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Beitrag von kitty »

Mal was anderes: Oder zum Thema zurück:
Es nur mal mit einer Chinesin versuchen zu wollen, kann auch so enden:
Der Sohn einer Freundin wird eine Chinesin heiraten. Und es sieht auch aus wie die ganz grosse echte Liebe. Da gibt es aber ein Problem. Da sie in China ein Stipendium bekommen hat, muss sie dies, wenn sie nicht in China bleiben wird, zurückzahlen. Ihre Eltern haben aber kein Geld, jedenfalls nicht so viel wie es dafür braucht.
Und dann gibt es auch diese Tage, an dem sie plötzlich anfängt zu weinen und er nur schwer dahinter kommt, was los ist mit ihr. Erst denkt man, es ist vielleicht Heimweh, aber in Wirklichkeit macht sie sich Sorgen, dass ihre Eltern denken könnten, seine Eltern denken, sie wollen von ihnen die Reise nach Deutschland zur Hochzeit bezahlt haben. Andererseits können sie sich die Reise nicht leisten. Der Kompromiss wird also eine Hochzeit hier und eine in China sein.
Fazit: Nicht alle Chinesen sind rücksichtslos!
Kitty
:twisted:
MC_Homer
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Beitrag von MC_Homer »

Guten Abend!

Ein wirklich interessantes Thema.

Ich denke, es kann einem Mann oder einer Frau, überall auf Erden passieren, von einem Partner gnadenlos ausgenutzt zu werden. Das hat nichts mit der Nationalität zu tun, dass liegt am Menschen.
So gibt es natürlich auch Chinesinnen, die sich wirklich in einen Europäer verlieben. Aber man kann ja mal die Sichtweise ändern:
Kann ein Europäer, der mal etwas "neues probieren" will, eine Chinesinn nicht auch ausnutzen?

Die meisten jedoch, sehen das böse, hinterlistige Weib ;)

Greets:
MC Homer
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kitty
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Beitrag von kitty »

Man kann die ganze Sache noch mehr vereinfachen:
Das Zusammentreffen von Bindungswilligen und Bindungsunwilligen ist immer zum Scheitern verurteilt. Ersterer will alles geben und letzterer nimmt was er kriegen kann.
Kitty
:twisted:
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bossel
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Beitrag von bossel »

MC_Homer hat geschrieben:Kann ein Europäer, der mal etwas "neues probieren" will, eine Chinesinn nicht auch ausnutzen?

Die meisten jedoch, sehen das böse, hinterlistige Weib ;)
Liegt am Thema, kannst ja ein anderes zum Thema Sextourismus (männlich) aufmachen oder versuchen, dieses Thema in eine andere Richtung zu lenken.

Es gibt durchaus Europäer oder Amis, die nach China kommen, weil sie Frauen als Freiwild betrachten. Da China aber immer noch teurer ist als SO-Asien, hält sich deren Anteil noch in Grenzen.
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mutenRoshi
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Beitrag von mutenRoshi »

Also um noch mal drauf zurückzukommen...
Das Thema ist ja nun schon in viele verschiedene Richtungen abgedriftet, aber eigentlich immer wieder zum Kernpunkt zurückgekommen.

Einige haben sich über meine Formulierung "mal eine Chinesin ausprobieren" den Kopf zerbrochen.

Ich meinte damit lediglich, dass ich es für möglich halten würde in China bessere Frauen zu finden als in Thailand.

In Thailand ist es so, dass du als Europäer wenn du in Pattaya bist sehr schnell und ohne Probleme "Freundinnen" (aus dem Rande der Gesellschaft) hast, aber deren Beweggründe in die Tonne treten kannst. Es werden Geschichten aufgetischt, dass der Wasserbüffel auf dem Dorf krank sei und du dies bezahlen sollest. Man kann noch so hässlich sein und wird mit "Hello Sexy Man" angesprochen.
Natürlich alles Lug und Trug um den weissen Sandalenträger (Sextouri) auszunehmen. :D


Na gut.. zweifelsfrei ist es spassig mit diesen Mädchen, aber das (Spass, Abenteuer) ist nicht das wonach ich suche, sondern eher was festes, ehrliches. Auch gerne Thailänderin.

Deswegen habe ich nicht vor in China Etablissments für Sex-Touris aufzusuchen.

Mit deutschen Frauen komm ich erstmal garnicht klar. Die Mentaliät spricht mir nicht zu, noch das Aussehen.
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bossel
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Beitrag von bossel »

Äh, jetzt mal ganz vorsichtig gefragt: Was weißt Du über die Mentalität chinesischer Mädchen? Oder anders: Was stellst Du Dir darunter vor?
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mutenRoshi
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Beitrag von mutenRoshi »

bossel hat geschrieben:Äh, jetzt mal ganz vorsichtig gefragt: Was weißt Du über die Mentalität chinesischer Mädchen? Oder anders: Was stellst Du Dir darunter vor?
Worauf willst du hinaus ? :roll:

Einige Ähnlichkeiten mit Thailänderinnen wird es wohl geben.
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