Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

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happyfuture
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von happyfuture »

RoyalTramp hat geschrieben:
happyfuture hat geschrieben:Vorurteile? Floskeln? - Welche "Macht" geben diese "Männer" asiatischen Frauen? Wer verarscht zum Schluss wen? (sehr treffend bemerkt!) :shock:
Mit dem Unterschied, dass der ausländische Mann nur um seinen Geldbeutel geprellt ist und mit seinem Selbstbewusstsein ein wenig zu hadern hat, wenn er von einem chinesischen Mädchen verarscht wird. Ich denke, dass ist etwas, womit wir dann alle noch leben können.
Du solltest nicht DEINE Meinung (aus welchen tieferen Gründen diese auch immer gebildet wurde) verallgemeinern! Wenn Du etwas nicht verstehst, weil Du es selber noch nicht erlebt hast oder es DEINEM Wunschdenken nicht entspricht - frage nach! Ich bin mir absolut sicher, NHR, Belrain und ich geben Dir gerne Auskunft! Bei mir fällt diese kürzer aus, da ich keine "Schreibwut" und soviel Zeit dafür habe! :wink:
RoyalTramp hat geschrieben:Wenn aber ein ausländischer Mann ein chinesisches Mädchen verarscht, dann hat das für das Mädchen ganz andere Konsequenzen, mitunter ungeahnte, über die wir uns gar nicht im Klaren sind, weil wir nicht kapieren, wie die Gesellschaft hier in China funktioniert, Happyfuture.
Du versteckst Dich immer hinter "WIR" - es ist doch deine Meinung ... (oder warum verallgemeinerst Du alles???)
Frag mal die CN- "Mädchen" mit 30 Jahren, wieviele Vergewaltigungen und/oder Abtreibungen die hinter sich haben! Problem wird sein, dass sie DIR nicht ehrlich antworten werden! Und im Business werden extra CN Frauen dafür bezahlt, dass für das leibliche Wohl des Kunden bestens gesorgt ist! Mich erinnert das an Sklavenhandel ...
All das gibt es in China, auch in Shanghai! :roll:

In sofern gebe ich Dir recht: China funktioniert anders!

Der CN-Mann weiß einfach besser und skrupeloser, wie er eine Frau verarschen kann ...
(die haben für mich eine andere "soziale Kompetenz") :lol:
RoyalTramp hat geschrieben:Aber nur weil wir nicht wissen, wie sie funktioniert, der Gesellschaft zu attestieren, sie würde versagen ist grotesk und arrogant. Denn in diesem Fall sind wir es doch, die versagt haben, die chinesische Gesellschaft zu begreifen, in der halt völlig andere Implikationen gelten, als im Westen.
Sorry, wieder so ein netter, unpersönlicher Spruch - worum geht es Dir eigentlich??

Ich respektiere die Chinesische Gesellschaft, ansonsten wäre ich nicht fähig, hier zu leben. Ebenso traue ich mir nicht zu eine Wertung über "Richtig" oder "Falsch" abzugeben. Ich schreibe hier über Erfahrungen und was diese mit MIR machen.
Nebenbei gesagt habe ich seit meiner Zeit in CN viel dazu gelernt, was ohne CN nie möglich gewesen wäre. So manches "Vorurteil" stellt sich für mich jetzt anders dar ... :mrgreen:
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

belrain hat geschrieben:Nicht nur Manager - das geschieht auf allen Ebenen. Und nicht jeder Ein-/Verkaeufer hat westliches Bildungsniveau.
Nein, aber der Einkäufer wird von seinem Chef so getrimmt, Sex als Verhandlungstaktik zu benutzen.
Andererseits - weil zwei Lehrer etwas getan haben, was drei chinesische Frauen zum Anlass nahmen (angeblich) sich selbst zu toeten - ist das repraesentativ fuer alle Auslaendischen Maenner hier?
Mensch! Wie oft muss ich es denn NOCH wiederholen, um welche ausländischen Männer es hier geht????? Schreib' ich hier Wapiti-Schrift? :roll:
Abgesehen davon, eine Freundin von mir arbeitet als serioese Masseurin, mit einem Gehalt von 3000 RMB pro Monat. Ich gehe mal davon aus, dass sie nicht zu der "reichen Businesswelt" zaehlt. Aber auch sie kennt diese Problematiken. Und eben nicht nur von Auslaendern sondern ueberwiegend von Chinesen. Sie weiss auch, dass man mit Sex mehr Geld verdienen kann, aber sie hat ihre eigenen Moralvorstellungen und wuerde es nicht tun. Aber sie ist auch kein naives Dummchen, obwohl sie nicht studiert hat, keine reichen Eltern hat, selbst nicht reich ist und nur wenig englisch spricht.
Wenn sie als Masseurin arbeitet, dann dürfte sie ja wohl nun wirklich über diesen Aspekt Sex & Geld hinlänglich aufgeklärt sein. Nur, wieviele chinesische Mädchen arbeiten als Masseurin? Von daher nullifiziert sich dieser Einwand, da er kein Argument für irgendetwas ist.

P.S.: Frage sie mal, wo und wie sie aufgeklärt worden ist...würde mich mal interessieren, ob sie bereits von zuhause in der Familie her aufgeklärt worden ist, von wem und wann. Oder ob das erst alles viel später kam, durch Freunde, Arbeitskollegin und die Arbeit selbst. Meine Freundin war bis zu unserem ersten Mal überhaupt nicht aufgeklärt...
Der Frau geht es nur ums Geld - ja. Aber was ist in dem Fall mit dem Auslaender? Irgendwie scheinst du allen Auslaendern zu unterstellen, dass sie nur das Eine wollen (ausser dir natuerlich) und kannst dir nicht vorstellen, dass so ein Auslaendischer Mann genauso in ein Emotionales Tief fallen kann, wenn er von der Chinesin verarscht wird.
Ich rede von Selbstmord, du von emotionales Tief. Kein Wunder, dass wir hier alle naselang nur aneinander vorbeireden.
RoyalTramp hat geschrieben: Daher noch mal meine Einlassung: Wenn man als ausländischer Mann von einem chinesischen Mädchen angesprochen wird, sei es in der Disko oder aber auch auf der Straße -> alle Alarmglocken läuten lassen! Zumeist hat so ein "spontanes" Mädchen keine ehrlichen Absichten...

Dann muss ich wohl mit meiner Verlobten Schluss machen :oops:
Ich betone "zumeist" (ungleich "immer"). Bitte lesen... ;)
Bin mir schon darueber bewusst, aber du hast den Sinn vielleicht uebersehen. Ich wollte dir damit aufzeigen, dass es eben nicht die breite Masse an Auslaendern ist die durch chinesische Betten gehen, sondern (nach Ueberzeugung chinesischer Frauen) die chinesischen Maenner. Und das sich chinesische Frauen sehr wohl dessen bewusst sind, welche Art Mann es gibt.
Es ist im Verhältnis ganz klar die breite Masse an Ausländer, Belrain, die nur Spaß haben will, da fast alle wieder nach kurzer Zeit in ihre Heimat wieder abhauen. Vergegenwärtige dir bitte dazu die Bevölkerungszahlen in China: 1/7 Stadtbevölkerung, 6/7 Landbevölkerung. Und unter diesen Stadtbevölkerung da gibt es in der Tat unglaublich viele chinesische "Player". Aber gemessen an der Gesamtbevölkerung ist deren Anteil verschwindend minimal. Anders bei Ausländern: Unter allen Ausländern in China ist der Anteil der "Player" (und nur um die geht es uns doch hier in der Diskussion) sehr sehr hoch!
Hier sehe ich eben nicht den Auslaendischen Mann in der Verantwortung, sondern jeden der eine Popp-Beziehung haben will - Mann, Frau, schwarz, weiss, gelb ...
Und ich sehe auch nicht, dass ich mir im Vorfeld Gedanken um die psychische Belastbarkeit meiner potentiellen Partnerin machen muss. Wie gesagt, dann muss ich das bei allen Dingen des taeglichen Lebens tun.
Ganz falsch, denn chinesische Mädchen sind überwiegend nicht im westlichen Sinne über Sexualität aufgeklärt und daher sind wir da als aufgeklärte Individuen gerade in einer besonderen Verantwortung, diesen Umstand nicht für unsere eigenen Zwecke zu missbrauchen.
Und zum 1000. Mal: Es geht hier nicht um die ausländischen Männer, die eine ehrliche feste Partnerschaft anstreben, sondern um die, die gar keine Gedanken an eine Chinesin als potenzieller Partnerin verschwenden!
Das war ein Hinweis darauf, dass ich meinen eigenen Ruf schaedigen koennte. Sexualitaet wird hier in China besprochen, wenn auch nicht ganz so offen wie in Deutschland
Wo wird über Sexualität in der chinesischen Gesellschaft gesprochen, außer das sie grundsätzlich als "schlecht" und "amoralisch" sei?
Nun, ich kenne mich in dem Bereich nicht aus, deshalb ja auch mein Zusatz - wenn es denn Studentinnen sind. Nun weiss ich nicht wie gut du dich in dem Bereich auskennst aber da du ja sagst es sei die krasse Minderheit wirkliche Studentin, gehe ich davon aus das du es geprueft hast.
Es ist eine krasse Minderheit, da die Konsequenzen, wenn sowas auffliegt (und die Gefahr, dass sowas hier auffliegt...siehe die vielen vielen Infos auf z.B. Chinasmack. China ist im weitestgehenden Sinne eine "Denunziantengesellschaft", wo nahezu nichts unentdeckt bleibt), für diese Mädchen katastrophal sind und sie diese daher meiden.
Also sind alle chinesischen Maedels die mit einem Auslaender zusammen sind - aus meinem Bekanntenkreis und vielen im Forum - die totalen Ausnahmen.
Dieses Verhalten, Anschweigen, wegrennen, heulen, schreien, pruegeln - ist auch in Deutschland nicht unbekannt.
Natürlich, aber es steht trotzdem die konstruktive Konfliktbewältigung (alles auszudiskutieren) im Vordergrund in der Erziehung. Anders in China, was zum nächsten Punkt führt...
Abgesehen davon, wenn also Konfliktbewaeltigung kein Teil der chinesischen Gesellschaft ist hat NHR also doch recht - nicht der Lehrer ist schuld sondern die Gesellschaft. Und solche Feitode wird es in der Zukunft auch weiterhin geben - mit oder ohne Auslaendischer Einwirkung, wenn die Gesellschaft sich nicht aendert.
Noch mal: Du kannst der chinesischen Gesellschaft nur dann Schuld geben, wenn sie von sich aus gegen ihr selbst gestellte Normen und Regeln verstößt. Das tut sie aber nicht, Belrain, sondern die chinesische Gesellschaft funktioniert wunderbar entsprechend den ihr selbst gesetzten Regeln und Normen. Man kann jetzt aber darüber diskutieren, ob diese Regeln und Normen sinnvoll sind, aber das führt uns dann in die Diskussion um Ethnozentrismus und da steht man immer auf verlorenem Posten, egal welche Position man bezieht.
Das ist nur fuer die ein Mangel, die in der Lage sind selbststaendig Konflikte zu loesen. Hat nichts mit Ost oder West zu tun. Geh doch mal hin zu solchen, "die die Sau rauslassen", glaubst du mit denen vernuenftig reden zu koennen? Die "loesen" Konflikte genauso, wie du es bei Chinesen vermutest - laut werden, wegrennen, pruegeln, schweigen. Wie kannst du erwarten, dass sie Verantwortung uebernehmen, wenn sie genauso "naiv" sind wie Chinesen?
Weil sie selbst doch den moralischen Anspruch hegen, die "überlegeneren" Menschen zu sein? Siehe meine Auslassung über Auslandsstudenten in China: "China! Rückständig! Arm! Minderwertig!...jetzt komme ich und das ist meine Show!" Dann sollen diese Jungs bitte mal beweisen, dass sie "fortschrittlich, reich und höherwertig" sind. Ich messe also diese Typen an dem uns selbst gesetzten Maßstäben, wie sie auch in unseren heimischen Breitengraden gelten. Aber da muss ich dann zumeist konstatieren: "Fern der Heimat! Fern der Kontrolle!" Es ist schon sehr erstaunlich, wie sich hier in China manche ausländischen Jungs dann plötzlich gebärden...
Ich bin kein Psychologe. Daher kann ich keine Grenze ziehen, ab wann jemand so labil ist das er sich bei Kleinigkeiten umbringt.
Für dich eine Kleinigkeit...für ein chinesisches Mädchen bricht mitunter eine ganze Welt aus Normen und Regeln zusammen, von denen sie bisher annahm, dass sie gelten würden. Das hat ein ziemlich anderes Kaliber. Nochmal: Wir im Westen sind uns darum bewusst, dass es keine Welt gibt, in der Normen und Regeln universelle Gültigkeit beanspruchen können. Aber das wissen die meisten Chinesen nicht (-> naiv).
Aha. Also meine Bekannten, die vorher noch nie was mit Auslaendern zu tun hatten, sind verwestlicht - interessanter Aspekt. Frage mich nur, wieso? Und wenn die verwestlicht sind, warum dann nicht auch die Studentinnen - schliesslich hatten die staendig Kontakt zu Asulaendern.


Auch hier: Schreib ich Wapiti? Wie oft noch: Ab einem bestimmten Bildungsgrad und sozialem Background können auch Chinesen verwestlicht sein, ohne jemals Kontakt zu Ausländern gehabt zu haben. Und das deine Bekannten zu einem bestimmten Grad "verwestlicht" sind ergibt sich einfach daraus, dass man als Ausländer zu nicht verwestlichten Chinesen kaum einen längeren Kontakt hätte.
Das du mehr von China verstehst als viele andere Auslaender glaube ich dir gerne, und auch dass du versuchst viele Fehler zu vermeiden ist klasse. Waere gut, wenn es mehr Menschen gaebe die so denken - nicht nur hier sondern ueberall auf der Welt. Nur muss man manchmal auch drueber nachdenken, ob man da nicht ueber das Ziel hinausschiesst.
Wenn es mitunter um Menschenleben geht, schieße ich lieber ein wenig über das Ziel hinaus. Denn dann muss ich mich am Ende nicht fragen, ob ich nicht alles getan habe, um eine solche Katastrophe zu verhindern.
Wie oben erwaehnt, ein anderer Typ Frau wuerde fuer mich nicht in Frage kommen - will ja ne Partnerin und keine Sklavin. Und wenn man ueber Probleme nicht spricht, ist das der Tod jeder Beziehung - das weiss man aber auch in China - aber ok, mein Bekanntenkreis ist da ja anders.
Nein, das weiß man in China nicht, sondern da wird es erwartet, dass man nicht über die Probleme redet, sondern sie einfach umgeht...umschifft...ihnen ausweicht etc., anstatt sie konstruktiv zu lösen. Siehe Politik, siehe lustige Kulturvergleiche, siehe das tägliche Leben auf der Straße, oder hast du es in Deutschland schon erlebt, dass so offen und "leidenschaftlich" auf der Straße in der Öffentlichkeit gefetzt wird, wie in China? Das liegt nicht daran, dass Chinesen plötzlich voll die Südländer vom Naturell sind, sondern weil sie es nicht gelernt haben, mit Konflikten konstruktiv umzugehen.

Nochmal: Konstruktive Konfliktlösung IST kein Bestandteil chinesischer gesellschaftlicher Umgangsformen. Das habe ich so in China nie kennengelernt und das bestätigt mir meine Freundin, dass es so nicht ist. Es KANN aber (mitunter) je nach sozialem Hintergrund da Abweichungen von der Regel geben.
Wenn ich es mal ganz stark auf die Spitze treibe, hat der Lehrer getan was viele chinesischen Maenner tun die weit weg sind von zu Hause - Er hat sich eine Freundin zugelegt. So gesehen hat er sich den hiesigen Gepflogenheiten angepasst.
Und ich habe schon "dubzich" mal darauf erwähnt, dass wir mit unserem moralischem Anspruch uns wohl kaum mit solchen chinesischen Männern (die zudem auch eine Minderheit darstellen) vergleichen sollten. 修身修己 und erst dann kommen chinesische Männer...

P.S.: Wir müssen noch weiter kürzen...unsere Posts sind immer noch zu stark monologlastig, aber wir sind auf einem guten Weg! ^^
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

happyfuture hat geschrieben:Du solltest nicht DEINE Meinung (aus welchen tieferen Gründen diese auch immer gebildet wurde) verallgemeinern! Wenn Du etwas nicht verstehst, weil Du es selber noch nicht erlebt hast oder es DEINEM Wunschdenken nicht entspricht - frage nach! Ich bin mir absolut sicher, NHR, Belrain und ich geben Dir gerne Auskunft! Bei mir fällt diese kürzer aus, da ich keine "Schreibwut" und soviel Zeit dafür habe! :wink:
Beantworte doch die Frage selbst, Happy. Wie sieht man im Westen in der Gesellschaft einen Mann, der von einer Frau "gehörnt" worden ist? Im Westen begegnet man so einem manchmal mit Schadenfreude oder aber auch mit dem Motto: "Das ist die Schule des Lebens. Da muss man durch. Das macht jeder mal mit." Ansonsten hat sowas keine weiteren Konsequenzen für diesen Mann, außer denen, die er sich selbst auferlegt.

Völlig anders aber die möglichen gesellschaftlichen Implikationen für ein chinesisches Mädchen in China...mitunter Konsequenzen, die sich ein Mädchen hier nicht selbst auferlegt, sondern welches ihr nicht selten von der Gesellschaft quasi "auf die Stirn gestempelt" wird.*

Du kannst jetzt hergehen und sagen: "Ja, sagen wir doch...Fehler der chinesischen Gesellschaft", dann sage ich: "Wer sind wir zu sagen, dass es ein Fehler ist?"

Für mich gilt: Ich werde alles daran setzen, um zu verhindern, dass ich ein chinesisches Mädchen in eine solche Situation bringe. Leider gehen aber, aus meiner Erfahrung, die wenigsten Ausländer in China mit dieser Einstellung an die Sache ran, da bei ihnen da überhaupt kein Problembewusstsein vorliegt.

* Schaue dir dazu z.B. mal die ganzen Filme des chinesischen Realismus an. Da denkt man manchmal: "Ey, die hier in China haben doch voll einen an der Klatsche." Aber nochmal: Wer sind wir, so über die chinesische Gesellschaft zu urteilen?

P.S.: Mit "wir" meine ich alle, die nur eine ungefähre Ahnung von China haben, wie wir eben.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von Aremonus »

hmm, in weien Teilen Europas war es noch vor 50 Jahren nicht gross anders... Noch in den 70ern war es verpöhnt, als unverheiratete zusammen zu leben; heute ist das sogar in China noch einigermassen ok, wenn man 'ne stabile Beziehung hat (in den Städten)
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

Aremonus hat geschrieben:hmm, in weien Teilen Europas war es noch vor 50 Jahren nicht gross anders... Noch in den 70ern war es verpöhnt, als unverheiratete zusammen zu leben; heute ist das sogar in China noch einigermassen ok, wenn man 'ne stabile Beziehung hat (in den Städten)
Hatte mich da mal informiert und als Lehrer an einer Uni darf ich auch nicht mit meiner Freundin zusammenwohnen. Jedenfalls nicht in einer Wohnung, die mir die Uni stellen würde. Um in so einer "Werkswohung" auf dem Campus wohnen zu dürfen, müssen wir heiraten, ansonsten müssten wir außerhalb eine eigene Wohnung mieten, was aber von einem Lehrergehalt an einer Uni ausgeschlossen ist. Wohlgemerkt: Hier in Shanghai! Alles so schön fortschrittlich hier... :wink:
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von NHR »

RoyalTramp hat geschrieben:Mensch! Wie oft muss ich es denn NOCH wiederholen, um welche ausländischen Männer es hier geht????? Schreib' ich hier Wapiti-Schrift? :roll:
RoyalTramp hat geschrieben: Ich rede von Selbstmord, du von emotionales Tief. Kein Wunder, dass wir hier alle naselang nur aneinander vorbeireden.
Nun, es geht um ausländische "Player", die unbedarfte, naive Mädels ausnutzen. Soweit ist das hier sicherlich jedem schon klar.

Selbstmord entsteht sicher u.a. aus einem emotionalen Tief, Depressionen, usw.
Es gibt dazu, wie ich bereits schrieb, einschlägige Statistiken. Diese sehen bei Chinesen deutlich weniger Verbindung zwischen Selbstmord und Depression. Es gibt allerdings Forscher, die dies auf Dunkelziffern zurückführen.
In Europa bringen sich auch nicht allzu wenige Menschen um und dies steht zu ca 90% (soweit ich informiert bin) mit Krankheiten wie Depression in Verbindung.


Daher sehe ich Belrains Argument schon als richtig an. Der Mann war vielleicht der Auslöser, er war aber nicht das Grundproblem.


RoyalTramp hat geschrieben:Es ist im Verhältnis ganz klar die breite Masse an Ausländer, Belrain, die nur Spaß haben will, da fast alle wieder nach kurzer Zeit in ihre Heimat wieder abhauen. Vergegenwärtige dir bitte dazu die Bevölkerungszahlen in China: 1/7 Stadtbevölkerung, 6/7 Landbevölkerung. Und unter diesen Stadtbevölkerung da gibt es in der Tat unglaublich viele chinesische "Player". Aber gemessen an der Gesamtbevölkerung ist deren Anteil verschwindend minimal. Anders bei Ausländern: Unter allen Ausländern in China ist der Anteil der "Player" (und nur um die geht es uns doch hier in der Diskussion) sehr sehr hoch!
Das ist inkorrekt. Die urbane Bevölkerung beträgt inzwischen fast 50%, sie dürfte irgendwo zwischen 44% und 47% liegen.
Letztes mal checkte ich das Statistical Yearbook 2007 und es waren 44%, wenn ich mich richtig erinnere.

RoyalTramp hat geschrieben: Ganz falsch, denn chinesische Mädchen sind überwiegend nicht im westlichen Sinne über Sexualität aufgeklärt und daher sind wir da als aufgeklärte Individuen gerade in einer besonderen Verantwortung, diesen Umstand nicht für unsere eigenen Zwecke zu missbrauchen.
Und zum 1000. Mal: Es geht hier nicht um die ausländischen Männer, die eine ehrliche feste Partnerschaft anstreben, sondern um die, die gar keine Gedanken an eine Chinesin als potenzieller Partnerin verschwenden!
RoyalTramp hat geschrieben: Wo wird über Sexualität in der chinesischen Gesellschaft gesprochen, außer das sie grundsätzlich als "schlecht" und "amoralisch" sei?
Ich hoffe, dass Dich diese Neuigkeit nun nicht umhaut, aber für Sex benötigt man keine Aufklärung.
Das hat viele viele Jahrtausende auch so geklappt. Im Tierreich klappt das sogar ganz ohne verbale Kommunikation.
Wie in der Gesellschaft darüber gesprochen wird, ist doch unerheblich. Taiwan hat offiziell nach Umfragen die niedrigste Sexrate der Welt. Was ich da bei jungen Menschen erlebt habe, deckt sich absolut gar nicht damit.
Man redet nicht drüber, aber man tut es. Ist ja auch nicht sonderlich schwer.
Da hat Mutter Natur schon vorgesorgt.

RoyalTramp hat geschrieben: Es ist eine krasse Minderheit, da die Konsequenzen, wenn sowas auffliegt (und die Gefahr, dass sowas hier auffliegt...siehe die vielen vielen Infos auf z.B. Chinasmack. China ist im weitestgehenden Sinne eine "Denunziantengesellschaft", wo nahezu nichts unentdeckt bleibt), für diese Mädchen katastrophal sind und sie diese daher meiden.
RoyalTramp hat geschrieben: Natürlich, aber es steht trotzdem die konstruktive Konfliktbewältigung (alles auszudiskutieren) im Vordergrund in der Erziehung. Anders in China, was zum nächsten Punkt führt...
RoyalTramp hat geschrieben: Noch mal: Du kannst der chinesischen Gesellschaft nur dann Schuld geben, wenn sie von sich aus gegen ihr selbst gestellte Normen und Regeln verstößt. Das tut sie aber nicht, Belrain, sondern die chinesische Gesellschaft funktioniert wunderbar entsprechend den ihr selbst gesetzten Regeln und Normen. Man kann jetzt aber darüber diskutieren, ob diese Regeln und Normen sinnvoll sind, aber das führt uns dann in die Diskussion um Ethnozentrismus und da steht man immer auf verlorenem Posten, egal welche Position man bezieht.
Wenn man diese Logik weiter spinnt, sind Araber, die ihre Frauen vermöbeln, beschneiden, zwangsverheiraten, unterdrücken, steinigen, oder sonstwas tun, also absolut im recht. Denn es widerspricht ja nicht ihrer "Kultur" oder den gesellschaftlichen Normen. Die Mädchen werden schließlich so erzogen, dass sie fürs Fremdgehen gesteinigt werden.
RoyalTramp hat geschrieben: Weil sie selbst doch den moralischen Anspruch hegen, die "überlegeneren" Menschen zu sein? Siehe meine Auslassung über Auslandsstudenten in China: "China! Rückständig! Arm! Minderwertig!...jetzt komme ich und das ist meine Show!" Dann sollen diese Jungs bitte mal beweisen, dass sie "fortschrittlich, reich und höherwertig" sind. Ich messe also diese Typen an dem uns selbst gesetzten Maßstäben, wie sie auch in unseren heimischen Breitengraden gelten. Aber da muss ich dann zumeist konstatieren: "Fern der Heimat! Fern der Kontrolle!" Es ist schon sehr erstaunlich, wie sich hier in China manche ausländischen Jungs dann plötzlich gebärden...

Seit hat jeder "Player" in China den moralischen Anspruch, ein "überlegener" Mensch zu sein?
Die wollen schnackserln und nicht moralisch sein. Das streitet hier auch niemand ab.
Arrogante Idioten gibt es bei Westlern genauso wie bei Chinesen.
Ich erinnere mich da immer gerne an Aussagen wie "ihr Ausländer werdet unsere jahrtausende alte Kultur eh nie begreifen" oder "Chinesische Geschichte ist doch viel komplexer als eure westliche, oder?" Yoyo, türlich türlich.

Zumindest mir geht es eher darum, dass Du denen die Schuld für etwaige Selbstmorde der chinesischen Ex in die Schuhe schiebst.

RoyalTramp hat geschrieben: Für dich eine Kleinigkeit...für ein chinesisches Mädchen bricht mitunter eine ganze Welt aus Normen und Regeln zusammen, von denen sie bisher annahm, dass sie gelten würden. Das hat ein ziemlich anderes Kaliber. Nochmal: Wir im Westen sind uns darum bewusst, dass es keine Welt gibt, in der Normen und Regeln universelle Gültigkeit beanspruchen können. Aber das wissen die meisten Chinesen nicht (-> naiv).
RoyalTramp hat geschrieben: Wenn es mitunter um Menschenleben geht, schieße ich lieber ein wenig über das Ziel hinaus. Denn dann muss ich mich am Ende nicht fragen, ob ich nicht alles getan habe, um eine solche Katastrophe zu verhindern.
Nochmal: K
RoyalTramp hat geschrieben:onstruktive Konfliktlösung IST kein Bestandteil chinesischer gesellschaftlicher Umgangsformen. Das habe ich so in China nie kennengelernt und das bestätigt mir meine Freundin, dass es so nicht ist. Es KANN aber (mitunter) je nach sozialem Hintergrund da Abweichungen von der Regel geben.
Wieso bricht für das Mädchen eine Welt aus Normen und Regeln zusammen, von denen sie bisher annahm, dass sie gelten würden?
Um mal bei dem Beispiel der Französischstudentinnen zu bleiben, diese studieren eine fremde Sprache UND eine fremde Kultur. Und Du willst mir allen ernstes erzählen, dass die sich nieeeee Gedanken darüber gemacht haben, dass Westler eben nicht die supertreuen Ritter in güldener Rüstung sind? Überhaupt, war das Argument hier nicht, dass diese "Player" den Ruf der Westler in China ruinieren? Wieso glauben dann noch immer angeblich so viele Mädels an die Treue der Westler? Diese Argumentation ergibt für mich keinen Sinn.

Wie dem auch sei. Diese beiden Mädchen studierten wohl 法文系, was aber auch die Kultur und Geschichte beinhaltet. Ich bin mir bewusst, dass man die andere Kultur erst wirklich einschätzen kann, wenn man dort war. Sie hätten aber schon eine grobe Vorstellung haben sollen.

Kultur oder Gesellschaft als Entschuldigung für mangelnde Konfliktfähigkeit heranzuziehen, halte ich nach wie vor für absolut lächerlich. Der Ausländer hat sich anzupassen und alles so zu tun, wie es die Chinesen gerne hätten.
Jetzt springt bitte nicht auf die Barrikaden. Das ist bewusst so überspitzt formuliert:
Zieht doch mal einfach alle Expats und selbständigen Unternehmer aus dem Westen ab, die sich eben nicht zu 100% so benehmen wollen, wie RT es verlangt. Mit allen Folgen und Konsequenzen für die entsprechenden Unternehmen.
Viel Spaß, China.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

NHR hat geschrieben:Daher sehe ich Belrains Argument schon als richtig an. Der Mann war vielleicht der Auslöser, er war aber nicht das Grundproblem.
Nochmal: Es ist wohl sehr anzunehmen, dass die Mädchen ohne dieses Intermezzo noch leben würden, deshalb: Der Mann -> ganz unschuldig? Ansonsten stimme ich dir zu, dass er nicht das Grundproblem war, sondern die von mir angesprochene Diskrepanz in der Erwartungshaltung der Mädchen und dem Anspruchdenken des älteren und erfahreren Mannes, der über die Erwartungshaltung der Mädchen hätte Bescheid wissen MÜSSEN. Und ich bin mir sicher, dass er es wusste, denn sonst hätte er ihnen von vorneherein klar gemacht, dass er in Deutschland bereits eine Frau und ein Kind hätte.
Das ist inkorrekt. Die urbane Bevölkerung beträgt inzwischen fast 50%, sie dürfte irgendwo zwischen 44% und 47% liegen. Letztes mal checkte ich das Statistical Yearbook 2007 und es waren 44%, wenn ich mich richtig erinnere.
http://german.china.org.cn/archive2006/ ... 059517.htm

Das Problem an diesen Statistiken ist, dass die Parameter niemals hinreichend genau gesetzt werden können. Im Statistical Yearbook wird auch die (vor kurzem) in die Städte gezogene Landbevölkerung als "urbane Bevölkerung" aufgeführt. Aber es ist soziologisch schwer von gerade neu hinzugezogenen Landmenschen als "Stadtmenschen" zu reden, denn diese Menschen vollziehen in ihrem Denken nicht von jetzt auf gleich einen kompletten Gesinnungswandel, sobald sie auch nur einen Fuß auf städtisches Gebiet setzen. Daher müssten wir erst einmal klären was du und was ich unter "Stadtbevölkerung" verstehen. Ich jedenfalls verstehe darunter Menschen, die in Städten sozialisiert sind, typischerweise also die Menschen, die bereits in Städten geboren und aufgewachsen sind, während ich den "Bauer" vom Lande, der gerade vor 2 Monaten in die Stadt gezogen ist, NICHT zur städtischen Bevölkerung rechne (ich teile also die soziologische Auffassung).
Ich hoffe, dass Dich diese Neuigkeit nun nicht umhaut, aber für Sex benötigt man keine Aufklärung. Das hat viele viele Jahrtausende auch so geklappt. Im Tierreich klappt das sogar ganz ohne verbale Kommunikation. Wie in der Gesellschaft darüber gesprochen wird, ist doch unerheblich. Taiwan hat offiziell nach Umfragen die niedrigste Sexrate der Welt. Was ich da bei jungen Menschen erlebt habe, deckt sich absolut gar nicht damit. Man redet nicht drüber, aber man tut es. Ist ja auch nicht sonderlich schwer. Da hat Mutter Natur schon vorgesorgt.
Nein, wenn man Sex alleine auf den animalischen Akt beschränkt, dann braucht es nur selten eine Aufklärung, aber "Aufklärung" beinhaltet auch die Implikationen, die mit Sex einhergehen können. Wie gesagt: Meine Freundin ist z.B. weder in der Schule noch an der Uni, weder von ihren Eltern noch ihren Freundinnen in dieser Hinsichtwirklich aufgeklärt worden (<- wobei das wohl daran liegt, dass ihre Eltern und Freundinnen ebenfalls völlig unbedarft in dieser Hinsicht sind) und hatte panische Angst vor unserem ersten Mal, weil sie überzeugt war, sofort schwanger zu werden. Total naiv eigentlich, aber irgendwo verständlich, denn woher soll sie es auch anders wissen, wenn ihr das keiner sagt, dass dem nicht zwangsläufig sein muss...
Wenn man diese Logik weiter spinnt, sind Araber, die ihre Frauen vermöbeln, beschneiden, zwangsverheiraten, unterdrücken, steinigen, oder sonstwas tun, also absolut im recht. Denn es widerspricht ja nicht ihrer "Kultur" oder den gesellschaftlichen Normen. Die Mädchen werden schließlich so erzogen, dass sie fürs Fremdgehen gesteinigt werden.
Ich verurteile diese Praktiken in der Tat nicht, jedoch halte ich sie nicht für richtig. Und sofern ich nicht andere Prioritäten und die Möglichkeit dazu hätte, würde ich versuchen, in dieser Hinsicht aufklärerisch tätig zu werden. Entwicklungshilfe war eines meiner "Traumberufe" vor meiner Studienzeit. Aber eben "aufklärerisch" und das heißt: Nicht mit der Dampfhammertaktik hergehen und denen sagen, dass es so nicht läuft und es so und so zu laufen habe. Damit wäre von vorneherein ein Scheitern dieses Aufklärungsversuches garantiert. Sondern kulturimmanente Herleitungen anstellen, die meine eigene Haltung zu diesem Thema stützen. In diesem Fall also z.B. mal schauen, worauf (jetzt wirklich nur als Beispiel) die Sharia fusst und ob es nicht auch nach der Sharia noch eine andere Möglichkeit gibt, mit Frauen, die ihre Männer betrogen haben sollen, anders als duch Steinigung zu verfahren.
Seit hat jeder "Player" in China den moralischen Anspruch, ein "überlegener" Mensch zu sein?
Die wollen schnackserln und nicht moralisch sein.
Doch, ihre angebliche "Überlegenheit" tragen diese "Player" offen zur Schau. Das war vor 5 Jahren so und es wird sich kaum geändert haben. Das konnte ich in Hangzhou beobachten, in Yangshuo und an vielen anderen Orten in China mit erhöhtem Aufkommen solcher "Player". In Shanghai kann ich es nicht bestätigen, da ich hier keinen Kontakt zu dieser Gruppe pflege...zu angewidert bin ich von diesen durch meine vergangenen Erfahrungen...aber ich kann mir kaum vorstellen, dass das da anders sein sollte. Nochmal: Wir reden hier von den "Playern" und nicht von z.B. allen Expats durch die Bank!
Zumindest mir geht es eher darum, dass Du denen die Schuld für etwaige Selbstmorde der chinesischen Ex in die Schuhe schiebst.
Mitverantwortung...

Wieso bricht für das Mädchen eine Welt aus Normen und Regeln zusammen, von denen sie bisher annahm, dass sie gelten würden?
Um mal bei dem Beispiel der Französischstudentinnen zu bleiben, diese studieren eine fremde Sprache UND eine fremde Kultur. Und Du willst mir allen ernstes erzählen, dass die sich nieeeee Gedanken darüber gemacht haben, dass Westler eben nicht die supertreuen Ritter in güldener Rüstung sind? Überhaupt, war das Argument hier nicht, dass diese "Player" den Ruf der Westler in China ruinieren? Wieso glauben dann noch immer angeblich so viele Mädels an die Treue der Westler? Diese Argumentation ergibt für mich keinen Sinn.
Den gesellschaftlichen "Ruf", den gesellschaftlichen "Ruf"...! Es ist ja auch nicht meine Freundin, die Vorbehalte gegen mich hatte, sondern z.B. ihre Familie...1

Nochmal: Chinesinnen schenken uns ihr Vertrauen und es steht uns nicht an, ihr Vertrauen für unsere eigene Triebhaftigkeit zu missbrauchen...insbesondere, wenn es solche extremen Konsequenzen mit sich führen kann, wie bereits aufgezeigt. Du sagst es selbst: Die hohe Selbstmordrate in China mag nicht auf Depressionen zurückzuführen sein, es Bedarf dazu viel banalere Ursachen und ein gebrochenes Herz gehört schon mitunter dazu. Darauf sollte man dann lieber Rücksicht nehmen, anstatt hier auf "Biegen" und "Brechen" sein Ding durchziehen zu wollen, weil es "bei uns im Westen so normal...die Realität des Lebens" sei.
Kultur oder Gesellschaft als Entschuldigung für mangelnde Konfliktfähigkeit heranzuziehen, halte ich nach wie vor für absolut lächerlich. Der Ausländer hat sich anzupassen und alles so zu tun, wie es die Chinesen gerne hätten.
Nein, er hätte sich nur ein wenig mehr anzupassen und Rücksicht zu nehmen. Ist das sooooo wahnsinnig viel verlangt? Scheinbar...
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bossel
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von bossel »

RoyalTramp hat geschrieben:Hatte mich da mal informiert und als Lehrer an einer Uni darf ich auch nicht mit meiner Freundin zusammenwohnen. Jedenfalls nicht in einer Wohnung, die mir die Uni stellen würde.
Das müßte wohl heißen "Hatte mich da mal informiert und als Lehrer an meiner Uni"

Kommt nämlich auf die Uni an. Manche sind da etwas großzügiger.
Aber an der Uni, an der ich jetzt arbeite, ist es sogar ausdrücklich verboten, vorehelich zusammenzuleben. Außerehelich oder nachehelich ist allerdings anscheinend kein Problem. :mrgreen: Muß man sich halt eine Freundin suchen, die schon verheiratet ist (oder war), wenn man sich an die Regeln halten will.

RoyalTramp hat geschrieben:Meine Freundin war bis zu unserem ersten Mal überhaupt nicht aufgeklärt...
Das mag für Deine Freundin zutreffen, läßt sich aber wohl kaum verallgemeinern. Mir kommt's so vor, als seist Du etwas naiv, wenn es um chinesische Mädels geht. Oder Du vergißt das Primat des schönen Scheines in China.

Ich bin immer noch gut mit einigen Studentinnen aus Shaoguan befreundet & die Geschichten, die ich da höre, sprechen eine etwas andere Sprache, als das, was Du uns hier weismachen willst. Es mag ein paar Landeier geben, die tatsächlich noch etwas naiv & unerfahren sind, aber ein Großteil der Studentinnen weiß, wie & was abgeht.
& Sex mit Lehrern scheint auch nicht so selten zu sein. Eine meiner Freundinnen hat selbst mit ihrem (chinesischen) Japanischlehrer geschlafen; & sie war nicht die einzige in ihrer Klasse & sie wußte das. Die Mädels reden nämlich über ihre Erfahrungen. :shock:

Das ist nicht der einzige chin. Lehrer, über den ich derartiges gehört habe & das ist auch nicht die einzige Klasse.

Außerhalb ihrer Cliquen präsentieren sich die Mädels dann immer noch so unschuldig & süß wie möglich. Das heißt aber nicht, daß sie es auch sind.

Die Geschichten sind mir übrigens auch erst zu Ohren gekommen, nachdem ich SG schon verlassen hatte. Als ich dort noch unterrichtete, dachte ich auch, daß die Studentinnen wohl ein wenig naiv & unerfahren wären. Ich wurde zB immer wieder gefragt, ob man mich mal zuhause besuchen könnte. Worauf ich dann damit reagierte, in den Klassen Vorträge zu halten, daß man fremden Männern nicht vertrauen dürfe, auch wenn es Lehrer wären, & sie als Mädel auch nicht allein zuhause besuchen sollte. Im nachhinein kann ich wohl feststellen, daß ich mich damit bei den Studentinnen wohl eher lächerlich gemacht habe.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von ingo_001 »

bossel hat geschrieben:Die Geschichten sind mir übrigens auch erst zu Ohren gekommen, nachdem ich SG schon verlassen hatte. Als ich dort noch unterrichtete, dachte ich auch, daß die Studentinnen wohl ein wenig naiv & unerfahren wären. Ich wurde zB immer wieder gefragt, ob man mich mal zuhause besuchen könnte. Worauf ich dann damit reagierte, in den Klassen Vorträge zu halten, daß man fremden Männern nicht vertrauen dürfe, auch wenn es Lehrer wären, & sie als Mädel auch nicht allein zuhause besuchen sollte. Im nachhinein kann ich wohl feststellen, daß ich mich damit bei den Studentinnen wohl eher lächerlich gemacht habe.
Sicher gibts das auch - nur würde ich es nicht verallgemeinern.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

Die Logik ist Deine Freundin - Wünsch-Dir-Was und Untergangs-Propheten sind falsche Freunde.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von Linnea »

RoyalTramp hat geschrieben: Weil sie selbst doch den moralischen Anspruch hegen, die "überlegeneren" Menschen zu sein? Siehe meine Auslassung über Auslandsstudenten in China: "China! Rückständig! Arm! Minderwertig!...jetzt komme ich und das ist meine Show!" Dann sollen diese Jungs bitte mal beweisen, dass sie "fortschrittlich, reich und höherwertig" sind. Ich messe also diese Typen an dem uns selbst gesetzten Maßstäben, wie sie auch in unseren heimischen Breitengraden gelten. Aber da muss ich dann zumeist konstatieren: "Fern der Heimat! Fern der Kontrolle!" Es ist schon sehr erstaunlich, wie sich hier in China manche ausländischen Jungs dann plötzlich gebärden...
Hast du mal abseits von China ein (oder mehrere) Auslandssemester gemacht? Diese Verhalten ist nicht auf China beschränkt, man findet es, in Bezug auf Shows, fern der Heimat und der Kontrolle, vermutlich überall. Ob es gut ist oder nicht, das darf man dann selbst beurteilen...
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von Hendrik »

RoyalTramp hat geschrieben: Daher noch mal meine Einlassung: Wenn man als ausländischer Mann von einem chinesischen Mädchen angesprochen wird, sei es in der Disko oder aber auch auf der Straße -> alle Alarmglocken läuten lassen! Zumeist hat so ein "spontanes" Mädchen keine ehrlichen Absichten...
Ich finde diese Pauschalisierungen grenzwertig und an der Grenze zur Beleidigung gegenüber offenherzigen Chinesinnen. Ich wurde schon von Chinesinnen in China angesprochen und hatte dabei bisher fast immer positive Erlebnisse.
.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von Tenshu »

Wie heißt es so schön...

Vorurteile haben immer nur die anderen?
Ich frage mich schon seit geraumer Zeit, warum wird immer alles pauschalisiert.
Hier in D ist das doch auch nicht anders. Es gibt gute und schlechte Beispiele.
Wahrscheinlich überall auf der Welt. Aber deswegen gleich auf ein ganzes Volk zu schliessen, finde ich vollkommen daneben. Sorry, das sind Ansichten von vorgestern.

Wir leben heute in einer Multikultigesellschaft. Entweder man kann damit umgehen oder nicht. Umso weniger verstehe ich die Diskussion hier im Forum. Es gibt so viele, die in China Leben oder Arbeiten. Und die mit einer CN-Frau verheiratet sind. Die kennen die Vorurteile in China wohl am besten und wissen wie man ihnen begegnet.

Also keep cool.....und shit happens.
"Wenn Windows die Lösung ist, dann möchte ich bitte das Problem wieder haben."
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von happyfuture »

bossel hat geschrieben:
RoyalTramp hat geschrieben:Meine Freundin war bis zu unserem ersten Mal überhaupt nicht aufgeklärt...
Das mag für Deine Freundin zutreffen, läßt sich aber wohl kaum verallgemeinern. Mir kommt's so vor, als seist Du etwas naiv, wenn es um chinesische Mädels geht. Oder Du vergißt das Primat des schönen Scheines in China.
...
Außerhalb ihrer Cliquen präsentieren sich die Mädels dann immer noch so unschuldig & süß wie möglich. Das heißt aber nicht, daß sie es auch sind.
@Bossel:
Sehr gute Erklärung, warum Pauschalierungen nichts bringen und eher zu "Vorurteilen" führen!

Naivität und "heile Welt" denken haben auch etwas Gutes und ich denke RT ist ein äußerst gutgläubiger Mensch und will uns dies mit vielen "Worten" vermitteln. :?

Zum Schluss frage ich mich - und möchte hier niemandem zu Nahe treten - wann denn das " das erste Mal" (also mit welchem Alter)gewesen ist? Hat sie schon mal abgetrieben?
Klingt sicherlich sehr provokant, aber "rosarote Liebeswelt in China" ist eher ein Mythos! (natürlich nur für mich!)

Hier im Forum gibt es viele Beispiele (und ich selber habe es auch schon erlebt), dass die CN-Damen aus meiner Sicht sehr schnell zu "allem" bereit sind - und nur für die "schönste Sache der Welt" soll das anders sein? Wunschdenken des Mannes oder absolute Naivität?
Das "West-Frauen" auch so schnell heiraten wollen ist doch eher die Ausnahme, oder?
Wenn so viele Männer mit Frauen "rummachen", wo bitte schön sind diese Frauen? :wink:
Ist dies in China anders???

Wir "Aliens" bilden dabei eine fast nicht wahrnehmbare Minderheit in China, statistisch nicht erfassbar! Es gibt mehr und mehr reine CN/CN Ehen, wo beide Partner "offiziell" fremd gehen. Die wollen einfach "Spaß" haben! In CN ein Tabuthema, was jeder kennt! :wink:
Wie steht's hier mit der Moral, Aufklärung und Verantwortung? Grübel ...

Und das sind zum Großteil (meist nach Scheidung) die gleichen Chinesinnen, die auf "Alienjagd" gehen :lol:
(so süß, so unschuldig, so verständnisvoll, so unaufgeklärt ...)

M.E. sehen die Damen darin eine echte Chance, aus ihrem Leben etwas zu machen! Ist doch ok, oder?
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

bossel hat geschrieben:Das müßte wohl heißen "Hatte mich da mal informiert und als Lehrer an meiner Uni"
Das galt an meiner Uni in Hunan, als ich ort gearbeitet hatte, und bei jeder Uni in Shanghai, bei der ich mich nach meinem Hinzuzug hierhin beworben hatte und vorstellig geworden bin. Auf meine Anfrage, wie es mit den Wohnverhältnissen aussähe da ich eine Freundin hätte, da war überall die einhellige Antwort: Wenn nicht verheiratet, dann keine gemeinsame Werkswohnung. Das galt für die Shanghai University, Fudan University, Tongji University, East China Normal University,Shanghai Communcations University, East China Normal Science & Technology University...
Kommt nämlich auf die Uni an. Manche sind da etwas großzügiger.
Das mag sein, aber dürften wohl nur Ausnahmen sein...
Aber an der Uni, an der ich jetzt arbeite, ist es sogar ausdrücklich verboten, vorehelich zusammenzuleben. Außerehelich oder nachehelich ist allerdings anscheinend kein Problem. :mrgreen: Muß man sich halt eine Freundin suchen, die schon verheiratet ist (oder war), wenn man sich an die Regeln halten will.
Klar! Dann geh mal zum waiban und sage ihm, dass du jetzt mit einer verheirateten Frau zusammen bist und in deiner Werkswohnung wohnst. Die schmeißen dich hochkant raus! Oder fordern dich auf, die Frau rauszuschmeißen. :mrgreen:

Das mag für Deine Freundin zutreffen, läßt sich aber wohl kaum verallgemeinern. Mir kommt's so vor, als seist Du etwas naiv, wenn es um chinesische Mädels geht. Oder Du vergißt das Primat des schönen Scheines in China.
Wieso naiv? Habe ich irgendwo in Abrede gestellt, dass es die topaufgeklärten und modernen chinesischen Mädchen nicht gäbe? Nur IHR macht den Fehler zu verallgemeinern, dass ein chinesisches Mädchen grundsätzlich topaufgeklärt sei.
Ich bin immer noch gut mit einigen Studentinnen aus Shaoguan befreundet & die Geschichten, die ich da höre, sprechen eine etwas andere Sprache, als das, was Du uns hier weismachen willst. Es mag ein paar Landeier geben, die tatsächlich noch etwas naiv & unerfahren sind, aber ein Großteil der Studentinnen weiß, wie & was abgeht.
Ein großer Teil, aber mit "todesbringender" Sicherheit nicht die Mehrheit.
& Sex mit Lehrern scheint auch nicht so selten zu sein. Eine meiner Freundinnen hat selbst mit ihrem (chinesischen) Japanischlehrer geschlafen; & sie war nicht die einzige in ihrer Klasse & sie wußte das. Die Mädels reden nämlich über ihre Erfahrungen.
Auch hier kein Einspruch von mir. Ist so. Aber gilt das allgemein? Sprich: Geht die allgemeine chinesische Druchschnittsstudentin mit ihrem Lehrer ins Bett? Wohl nicht wirklich... :wink:
Außerhalb ihrer Cliquen präsentieren sich die Mädels dann immer noch so unschuldig & süß wie möglich. Das heißt aber nicht, daß sie es auch sind.
Auch hier kein Einspruch, aber lässt sich das auf alle Mädchen verallgemeinern? Tun nun alle chinesische Mädchen so unschuldig und naiv, sind aber in Wirklichkeit total abgebrüht?
Die Geschichten sind mir übrigens auch erst zu Ohren gekommen, nachdem ich SG schon verlassen hatte. Als ich dort noch unterrichtete, dachte ich auch, daß die Studentinnen wohl ein wenig naiv & unerfahren wären. Ich wurde zB immer wieder gefragt, ob man mich mal zuhause besuchen könnte. Worauf ich dann damit reagierte, in den Klassen Vorträge zu halten, daß man fremden Männern nicht vertrauen dürfe, auch wenn es Lehrer wären, & sie als Mädel auch nicht allein zuhause besuchen sollte. Im nachhinein kann ich wohl feststellen, daß ich mich damit bei den Studentinnen wohl eher lächerlich gemacht habe.
Nein! Im Gegenteil: Du hast bewiesen, dass es Menschen gibt, die Prinzipien haben, die sich an Moralität und Ehrlichkeit orientieren. DAS ist die Pflicht eines Lehrers, den Studenten da auch ein Stück weit ein Vorbild zu sein. Es wird dir von daher sogar Bewunderung eingebracht haben, dass du keiner von denen bist, die ihre Position dazu missbrauchen, "ihren Spaß" zu haben. Vielleicht wird die ein oder andere Studentin sogar sauer gemacht haben, dass du ihnen a) keine Möglichkeit gegeben hast, dich ihnen gewogen zu machen (im Hinblick auf die Benotung) b) dich nicht erpressbar gemacht hast (denn darauf kommt es nicht wenigen dieser Studentinnen, die sich auf den Lehrer einlassen an: Den Lehrer erpressbar zu machen).

Aber auch hier: Ist das die allgemeine Regel, Bossel? Und darum geht es doch hier. Und angesichts der möglichen Konsequenzen, die da eventuell drohen, mahne ich ALLE zur Vorsicht, ob sie hier wirklich in China nur ihren Spaß haben wollen. Wenn ihnen das Leben der anderen irgendwas bedeutet, dann heißt hier der selbstverantwortliche Schritt: Spaß ja, aber nicht um jeden Preis!

Und das war jetzt wirklich meine letzte Einlassung zu diesem Thema, weil ihr es nicht verstehen wollt, dass ich hier niemanden den Spaß verbieten will und es auch satt habe, immer und immer wieder von vorne aufs Neue sagen zu müssen, von welchen Ausländern hier die Rede ist...

Royal (<- der sich immer mehr als "Quasimodo" fühlt, denn ihn haben chinesische Studentinnen nie gefragt, ob man ihn zuhause auch mal besuchen dürfte)
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von happyfuture »

RoyalTramp hat geschrieben: Und das war jetzt wirklich meine letzte Einlassung zu diesem Thema, weil ihr es nicht verstehen wollt, dass ich hier niemanden den Spaß verbieten will und es auch satt habe, immer und immer wieder von vorne aufs Neue sagen zu müssen, von welchen Ausländern hier die Rede ist...
RT, wenn Du schreibst "weil IHR es nicht verstehen wollt", erinnert mich dies an Don Quijote

Ich verstehe Dich und Deine Ansichten sehr gut, echt lobenswert! Was in Deiner Aussage fehlt und was zumndest ich Dir nahe legen wollte ist, dass CN Mädchen oder Frauen (bleibt jedem selbst überlassen), die Kontakt zu Aliens haben oder suchen, aufgeklärter sind als Du für Dich und die Allgemeinheit zugeben möchtest. Mag sein, dass in Deinem Umfeld alles so ist, wie Du schreibst. Dies stellt niemand in Abrede. Jedoch fällt eindeutig auf, dass Deine Erfahrungen sich nicht sehr mit den Erfahrungen der anderen (einschließlich mir) decken. Ist doch alles OK! :mrgreen:

Jeder wird auch verstehen, wenn Du entgegen Deines Commitments hier wieder zur Diskussion beiträgst! :wink:
RoyalTramp hat geschrieben:Royal (<- der sich immer mehr als "Quasimodo" fühlt, denn ihn haben chinesische Studentinnen nie gefragt, ob man ihn zuhause auch mal besuchen dürfte)
Selbstmitleid? Taktik? Hilft Dir das???
Ich sehe etwas sehr positives in Deiner Aussage:
Niemand aus Deinem Bekannten- oder Freundeskreis (Umgebung) hat je versucht, Dich zu verarschen!
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