Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

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RoyalTramp
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

Hendrik hat geschrieben:Nehmen wir mal an ich fahre Straßenbahn. Weil ich so unglaublich schwer bin verlängert sich der Bremsweg der Straßenbahn um 2 Zentimeter und der Unfall verläuft deshalb tödlich statt nur mit einer Verletzung. Also wär ich mal besser nicht in die Straßenbahn gestiegen und stelle mich jetzt erst mal bei der Polizei. :?:
Hätten sich die Mädchen umgebracht, wenn der Lehrer sie nicht verarscht hätte, Hendrik? Wenn der Lehrer die Mädchen nicht verarscht hätte, dann wage ich zu behaupten, dass diese beiden, egal wie "bekloppt" sie gewesen wären, heute noch leben würden. Daher nochmal: Der Lehrer = unschuldig?

Er ist nicht hauptverantwortlich für diese Scheiße! Er hat sie nicht höchstpersönlich runtergeschubst. Aber er hat verdammt noch mal alles getan, was ihm möglich war, das es zu so einem schlimmen Ereignis kommen konnte und trägt definitiv nach allem eine Mitschuld! Man nennt das auch "fahrlässig" in Kauf genommen... :evil:
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Hendrik
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von Hendrik »

Da bin ich mal gespannt, ob das vor irgendeinem (nicht bestochenen) Gericht bestand hat in D-land oder China.
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Hendrik
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von Hendrik »

RoyalTramp hat geschrieben:
corneta hat geschrieben:Schließlich hätten wir dann keinen Nachschub für unseren "Nachwuchs-Thread" mehr, weil die Heiratsquote rapide sinkt:mrgreen: .
Wieso? Wer heiratet hat ehrliche Absichten...

Und wenn ich Spass haben will und das auch mitteile und die Frau sagt dazu auch noch "okay", dann habe ich

[_] ehrliche Absichten
[_] unehrliche Absichten

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NHR
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von NHR »

RoyalTramp hat geschrieben: Man denkt, dass Selbstmord nicht zur chinesischen Kultur gehört, weil man dabei immer die rituelle Selbstentleibung der japanischen Samurais vor Augen hat. Aber auch in der chinesischen Geschichte wurde z.B. vielen verdienstvollen Beamten der ehrenvolle Selbstmord gewährt, indem man ihnen einen vergifteten Becher zu trinken gab, den sie dann in ihren eigenen Kämmern unter Ausschluss jeglicher Öffentlichkeit als Gnadengeschenk getrunken haben. Weniger spektakulär als die japanische Selbstaufschlitzung, aber mit den absolut gleichen Prämissen. Es ist daher falsch anzunehmen, dass Selbstmord ÜBERHAUPT nicht zur chinesischen Kultur gehört hat. Die chinesische Geschichtsschreibung ist voll mit solch "Vorbildern", die bis in den Tod hinein ihre (konfuzianische) moralische Integrität trotz größter Widrigkeiten gewahrt haben (wer kennt nicht die Geschichte von General Meng Tian?)

Gerade im alten China war der Beamte ein Vorbild für Viele, der sich aus Loyalität zu seinem alten Dienstherren lieber selbst und seine Familie tötete, anstatt einem (illegitimen) Potentaten zu dienen...

Und auch die chinesische Literatur ist voll von solchen Vorbildern. Kaum ein klassisches chinesisches Gedicht, in dem nicht die Selbstzweifel, das Scheitern an der Welt und das Entrücktsein bis zum Tode thematisiert würde! Wer kennt nicht die Legende von Qu Yuan! Und zu solchen Ehren wird hier in China auch noch ein wichtiges Fest gefeiert...so "bekloppt" sind die Chinesen, dass die den Selbstmord eines Dichters hier sogar feiern!

Und da behaupte noch einer: Selbstmord gehöre nicht zur chinesischen Kultur.
Ich würde das Verhältnis der chinesischen Kultur zum Selbstmord eher als Ambivalent bezeichnen. Es wurde Gebrauch davon gemacht, obwohl weder Buddhismus noch Konfuzianismus (und ich denke nicht, dass der Legalismus das anders sah) Selbstmord eben nicht gutgeheißen haben.

Selbstmord war, und das erwähnst Du nicht, häufig eher ein Mittel der Flucht vor Bestrafung und Verfolgung. Auf die groß den Selbstmord romantisierenden Werke der chinesischen Geschichte würde ich jedenfalls nicht allzu viel geben.
Man sehe sich an, was die aus der Zeit der Drei Königreiche (三國志)gemacht haben. Mit geschichtlich akkurater Aufarbeitung haben solche Werke rein gar nichts zu tun. In der westlichen Kultur würde ich zum Vergleich den Osterhasen und den Weihnachtsmann heranziehen.


Dass China ein Selbstmordproblem unter jungen Frauen hat, ist inzwischen bekannt. Dieses existiert aber auch ohne die Ausländer. Es ist ein gesellschaftliches Problem und nicht nur das einer Gruppe, die häufig abseits der Gesellschaft steht.

RoyalTramp hat geschrieben: Du hattest doch diese naturalistische Ebene aufgestoßen, bitte. Und so gesehen wäre entsprechend das sich über den Selbsterhaltungstrieb hinwegsetzen können ein Zeichen von Kultur. Übrigens: Kultur ist das Gegenteil zu Natur...
Das ist eine Definition von Kultur. Aber keine universelle.
RoyalTramp hat geschrieben: Bist du dir da so sicher? Kannst du von vorneherein jegliche Prägung durch den Kulturraum, in dem du aufgewachsen bist, in dieser Frage ausschließen?
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ingo_001
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von ingo_001 »

NHR hat geschrieben:Ich will leben. Simple as that.
Eine Motivation, die durch alle Kulturen geht.
Und die diversen Selbstmord-Attentäter wollen ... im Paradies leben?
Dank Indoktrination und mangels Alternative im Diesseits ...
Gar nicht so einfach mit Simple as that.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von ingo_001 »

Hendrik hat geschrieben:Da bin ich mal gespannt, ob das vor irgendeinem (nicht bestochenen) Gericht bestand hat in D-land oder China.
Was für ne "Super" Argumentation ...

Wie viele moralisch nicht vertretbare Freisprüche gab/gibt es, nur weil die Gesetze lückenhaft/unvollkommen sind?
Doch wohl schon mehr als genug ...
Recht und Moral sind mitunter doch sehr unterschiedlich.
Ich muss doch jetzt wohl keine Beispiele anführen ...
Ich halte nichts davon, Alles zu machen, was ich will, nur weil ich sicher sein kann, dass es gerichtlich keine Konsequenzen für mich hat.
Es gibt auch noch so etwas wie den gesunden Menschenverstand und der sollte unabhängig von Gerichten und Gesetzen funktionieren.
Oder anders: Was Du nicht willst, das man Dir tut, das füg auch keinem Andern zu.
Kritisches Hinterfragen eigenen Handels ... nee warum? :roll:
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von Hendrik »

Da stimme ich Dir zu Ingo, aber vergnügliches Rumpoppen verstößt aber nicht gegen den gesunden Menschenverstand.
.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von ingo_001 »

Hendrik hat geschrieben:
RoyalTramp hat geschrieben:
corneta hat geschrieben:Schließlich hätten wir dann keinen Nachschub für unseren "Nachwuchs-Thread" mehr, weil die Heiratsquote rapide sinkt:mrgreen: .
Wieso? Wer heiratet hat ehrliche Absichten...

Und wenn ich Spass haben will und das auch mitteile und die Frau sagt dazu auch noch "okay", dann habe ich

[X] ehrliche Absichten (weil mit offenen Karten gespielt wird)
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Frage beantwortet?
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von ingo_001 »

Hendrik hat geschrieben:Da stimme ich Dir zu Ingo, aber vergnügliches Rumpoppen verstößt aber nicht gegen den gesunden Menschenverstand.
Bei Deiner Variante (s. Deine 2 Ankreuz-Fragen) nicht.
Wohl aber bei der "Playboy51" Version.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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corneta
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von corneta »

Ich hab da wohl einen Gedankengang nicht komplett aufgeschrieben.

Also noch mal deutlicher:

geplant: - Flirt und vergnüglich rumpoppen

Durchführung:- Flirt, vergnüglich gepoppt, (entgegen der eigenen Vorsätze) verkuckt, liiert, nach 1 Jahr die SuFu zum Thema Heiratsdokumente benutzt und nach zwei Jahren ein Bild im Nachwuchsthread gepostet :mrgreen:

Glaubt mir, er wäre nicht der Erste, der bei der Begegnung mit der Richtigen seine Meinung nicht um 180 Grad wendet. Ich kenn da mehrere Kandidaten, die jetzt voller Überzeugung einen Kinderwagen schieben. Deswegen, cool bleiben und sich nicht über ungelegte Eier aufregen.
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PAX
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von PAX »

RoyalTramp hat geschrieben:
NHR hat geschrieben:In dem von RT geuoteten Text steht was von "one hand can't clap alone", das ist auch meine Sicht der Dinge. Das haben da übrigens die chinesischen Jungs gesagt. Die müssten ihre kulturellen und gesellschaftlichen Gegebenheiten doch korrekt einstufen können, oder?
Dass die Mädels dem nicht zustimmten, ist nur logisch. Wer sich als Opfer stilisiert, kann so einer Aussage einfach nicht zustimmen.
RoyalTramp hat geschrieben:...weil die Antwort "cool" ist, jedoch sehen es die wenigsten Jungs in realiter so. Für die meisten chinesischen Jungs sind auch chinesische Mädchen die Opfer und die ausländischen Jungs die "Bösen", nach dem Motto: Was schnappt ihr uns die Mädchen weg?
Du RT hast gesagt, Chinesen wählen diese Antwort in der Befragung weil es "cool" ist. Und was bitte befähigt dich dazu ihre Aussage so zu verqueren und ihnen ihre Meinung so zurechtzubiegen? Sie können es auch tatsächlich so meinen wie sie es sagen. Vielleicht empfinden sie das gar nicht als cool, sondern stehen einfach zu ihrer Aussage weil es so ist.
Du magst Lehrer sein, aber welcher Lehrer versteht schon wirklich seine Schüler und taucht komplett in ihre Welt ein? Das geht gar nicht, weil du dann gar nicht ihr Lehrer sein könntest, sondern selber Schüler wärst. Und da du kein Chinese bist und erst recht kein chinesischer Junge, bist du dazu gar nicht in der Lage ihre Aussage zu beurteilen! Wenn du jetzt der kleine Kai Xiang aus Beijing, 16 Jahre alt, wärst... ja das wär ne ganz andere Geschichte. Dann könntest du dir herrausnehmen zu behaupten, die sagen das nur weil es cool ist.



Ich verstehe euch nicht. Wirklich nicht. Wenn der betreffende Lehrer jetzt nun kein Deutscher gewesen wär, sondern ein Chinese und die beiden Mädels sich trotzdem vom Dach gestürzt hätten, was dann? Dann wäre ja wohl jedem hier klar, dass es kein Problem mit der Mentalität der Ausländer wär, sondern ein chinesisches Problem. Denn genausowas passiert in China auch ohne Auslandsbeteiligung! Ihr verteufelt hier die Ausländer die Spaß haben und sich deswegen kein halbes Jahr Gedanken machen "was wäre wenn". Aber Chinesen sind da doch keinen Deut besser! Da kann genauso der reiche Stadtchinese zur armen Dorfchinesin kommen und das selbe Szenario wie mit dem Westler und der Asiatin spielt sich ab. Und jetzt sagt bitte nicht: "Nein, das ist was ganz anderes!" Ist es nämlich nicht. Und warum sprecht ihr hier eigentlich immer vertretend für die Chinesinnen? Seid ihr Chinesinnen? Wohl eher nicht! Ihr könnt als Außenstehende eure Meinung vertreten klar, aber das muss ja nicht der Meinung der Chinesen entsprechen? Vielleicht sind die ja auch ganz anderer Meinung und sagen zu dem Fall der beiden Mädchen: "Selber Schuld. Dumme Tussen." Viele Chinesen vertreten bei dieser Thematik nämlich auch den Standpunkt, dass die Mädchen es nicht besser verdient haben. Weil sie anstatt zu lernen sich mit Liebesdingen lieber das Leben versüßen. Und dazu gehören wie gesagt mindestens zwei. Einer/eine der/die verführt und einer/eine der/die sich verführen lässt.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von aquadraht »

ingo_001 hat geschrieben:Um mal ein anderes - weniger emotionales - Vorurteil zu bringen, welches einem mitunter in China begegnen kann: Ausländer haben keine richtige Kultur.
Eure Meinungen und Erfahrungen ...
Naja, das ist wie mit dem Vorurteil hier: Amis haben keine Kultur. Das sagen Dir hier im Brustton der Überzeugung Bildleser, die nicht mal den Namen von Goethe richtig schreiben können geschweige denn eine Zeile von dem gelesen haben und meinen, das sei ein mittelalterlicher Schreiber. Ähnlich beruft sich in China jeder und sein Hund auf die uralte chinesische Kultur.

Vernünftige Leute kehren vor der eigenen Tür, statt auf andere herunterzuschauen und sie belehren zu wollen. In China wie bei uns.

Gruss, a^2
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von beowulf »

So jetzt möchte mal auch zu Wort kommen. Irgendwie wird hier die Diskussion in zwei Extremen geführt und da kann nichts dabei herauskommen. :lol:
Ich habe schon meine Meinung über mehrere Postings dazu geäußert, aber hier einmal eine Zusammenfassung um sie klar herauszustellen:

1. Ich habe nichts dagegen, wenn zwei Erwachsene Menschen einvernehmlich beschliessen einen One-Night Stand zu haben. Wenn daraus irgendwelche Konsequenzen folgen - Schwangerschaft, Geschlechtskrankheiten usw - dann müssen die beiden damit klarkommen.

2. Wenn der besagte Lehrer klipp und klar sagt ich will dich nur einmal kurz poppen und ich treibe es noch mit zwei anderen und ich habe eine Frau und zwei Kinder in Deutschland und das Mädel steigt darauf ein, dann kann wohl keiner ernsthaft den Lehrer der "Verführung" bezichtigen und ihn etwas vorwerfen.

3. Als Europäer hat man in China einige Vorteile die man zuhause nicht hat. Man ist a. etwas besonderes, man sticht aus der Masse heraus - Exotenbonus b. mit der Herkunft werden positive Assoziationen - aber auch Projektionen* - verbunden (finanziell gut darstehend, gebildet, charmant, offen usw.) c. hat man eine direkte Art die chinesische Mädels aus ihrem Umgang mit heimischen Jungs nicht kennen, und man kann sie überrumpeln, schneller beeindrucken

4. Bei Lehrern kommen noch ein paar andere Vorteile dazu: 1. Machtposition 2. man kann ein/zwei Stundenlang eine Show abziehen und steht dabei immer im Mittelpunkt 3. sind die Studentinnen die den Sprachkurs machen oft auf das Ausland noch mehr fixiert als normale Chinesen

5. Viele junge Chinesen und auch Chinesinnen sind in Liebesdingen noch vollkommen unreif. Viele hatten nie eine Teenagerzeit und verbrachten ihre Pubertät damit in der Schule zu büffeln um gut bei der Gaokao abzuschneiden. Einen Freund oder Freundin haben, war sowieso Tabu und auf Pyjama Parties zu gehen und sich gegenseitig sein "Ding" zu zeigen, spielts sowieso nicht. Dazu kommt noch ein vollkommen idealisiertes, verklärtes und romantisches Kitschgekotze in Film, Musik und Fernsehen und wir haben einen Haufen 22 jähriger die in Liebesdingen noch auf dem Niveau von 12-13 jährigen ist. Und wie es oft bei 12-13 jährigen Mädels so ist, die glauben von sich selber schon furchtbar erwachsen zu sein und mit alles klarzukommen. Jetzt kann man natürlich sagen, es wäre die Aufgabe der Eltern sie davor zu warnen - aber wenn die sagen, Kind lass dich nicht mit Ausländern ein, die sülzen dir die ohren mit den schönsten Komplimenten voll, wollen aber im Endeffekt sowieso nur in dein Döschen. Würden wir uns ja auch wieder furchtbar über den Rassismus der Chinesen aufregen - stimmts?

6. Einige Ausländer werden in China mit der Zeit total abgehoben. Der Aufriss - vor allem bei den Discotussn - geht so leicht und irgendwann bilden sie sich ein, irgendetwas ganz besonderes zu sein, das ALLE Chinesinnen haben wollen. Dann schliessen sie weiters noch, dass ALLE Chinesinnen so sind, wie die mit denen sie Anfangs im Bett waren und baggern ganz normale durchschnittliche Mädels an - oft auch auf der Strasse. Was in China ein No-No ist.
Was verschärfend noch hinzukommt ist, dass asiatische Mädels sich gerne stylen auch wenn sie nicht angebaggert werden wollen oder vielleicht sogar konservativ sind und nie und nimmer einen One-Night Stand haben wollen. Seh ich bei meiner Frau - die stylt sich für sich selber gerne. Der gefällt Mode. Sie geht aber inzwischen kaum noch mehr aus dem Haus, weil es sie so nervt ständig auf der Strasse angeglotzt und angebaggert zu werden. Übrigens auch von Ausländern ;-) Aber nicht Deutsche oder Chinesen.
Mädels im Minirock in der Disco die alle fünf Minuten mit nem anderen auf dem Klo verschwinden und Mädels im Minirock auf der Strasse müssen nicht unbedingt der gleiche Typ Frau sind. Zu 99% sind sie es nicht.

Also solange ihr in den Ausländer Discos auf Beutefang gehts - viel Spass. Glaubt aber nicht, dass die Mehrheit der Chinesinnen so sind und vor allem nicht, dass eure Schülerinnen auch nur auf Fun, Fun, Fun aus sind und das ganze überhaupt abchecken.


:lol: Puh! Das war jetzt wiedermal ein langer Text :lol:

*schon mal beobachtet, wie ein tibetischer Kellner - habe übrigens bis heute den Verdacht, der war Kambodschaner- in einem tibetischen Restaurant von der Kundschaft behandelt wird? Die Hälfte der Leute glauben, dass sie es mit einer gütig lächelnden reinkarnation eines Lama zu tun haben und verhalten sich dementsprechend so oder besser gesagt so wie sie glauben, wie man sich ihm gegenüber verhalten soll. Ich habe noch in meinem Leben Menschen so ehrfurchtsvoll und krampfhaft freundlich grinsend Essen bestellen gesehen. Und dieses ständige kurze Nicken und Pseudo Verbeugen nach jedem Satz - wie ein Japaner auf einem Heavy Metal Konzert.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von beowulf »

aquadraht hat geschrieben:
ingo_001 hat geschrieben:Um mal ein anderes - weniger emotionales - Vorurteil zu bringen, welches einem mitunter in China begegnen kann: Ausländer haben keine richtige Kultur.
Eure Meinungen und Erfahrungen ...
Naja, das ist wie mit dem Vorurteil hier: Amis haben keine Kultur. Das sagen Dir hier im Brustton der Überzeugung Bildleser, die nicht mal den Namen von Goethe richtig schreiben können geschweige denn eine Zeile von dem gelesen haben und meinen, das sei ein mittelalterlicher Schreiber. Ähnlich beruft sich in China jeder und sein Hund auf die uralte chinesische Kultur.

Vernünftige Leute kehren vor der eigenen Tür, statt auf andere herunterzuschauen und sie belehren zu wollen. In China wie bei uns.

Gruss, a^2
Muss kurz klug scheissen - ich würde "mei wenhua" nicht mit dem deutschen "haben keine Kultur" gleichsetzen, sondern eher mit "haben kein Benehmen/Anstand". Die Aussage bezieht sich mehr auf das "Verhalten" der Personen über die man sich ärgert, als über die kulturelle Leistung die das Volk hervorgebracht hat.
z.B. wird der Satz "北京人没文化" doch einige mal in google gefunden und ich glaube, kein Chinese behauptet, dass Peking eine kulturlose Stadt wäre.
Umgekehrt würde z.B. der Satz "die Franzosen haben keine Kultur" lächerlich klingen. Während die Aussage die "Franzosen haben keinen Anstand" in gewissen Kontexten durchaus nachvollziehbar wäre.
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Re: Mit Vorurteilen umgehen, die Einen evtl. in China begegnen

Beitrag von RoyalTramp »

Hendrik hat geschrieben:Da bin ich mal gespannt, ob das vor irgendeinem (nicht bestochenen) Gericht bestand hat in D-land oder China.
Oh my god! Nur weil es in Deutschland keine gerichtlichen Konsequenzen hätte (in China wäre ich mir da an deiner Stelle gar nicht so sicher...vielleicht auch ein Grund, warum man ihn sofort nach Hause komplimentiert hat...), darf man es tun, oder wie? Was ist das denn für eine Logik?

Das sowas in Deutschland vor Gericht nicht geahndet wird, beweist nicht, dass es "in Ordnung" ist, sondern eher, dass es da wohl noch Lücken im Gesetz gibt. Meine persönliche Meinung. Wie bereits hier gesagt wurde: Es gibt da außerdem noch die reine Vernunft...
Hendrik hat geschrieben:Vergnügliches Rumpoppen verstößt nicht gegen den Menschenverstand
Natürlich nicht, solange sich beide Seiten auch wirklich im Klaren sind, dass es nur um Spaß geht. Wenn aber eine Seite auch nur im Ansatz zu erkennen gibt, dass sie sich mehr erhofft, aber der andere nicht bereit ist, dieses Mehr auch zu geben, gilt es sofort die Bremse zu ziehen, und zwar am Besten, noch bevor es zu dem Akt gekommen ist! Anstatt daher sofort beim ersten Mal sofort ins Bett zu hüpfen, sollte man sich vielleicht erst ein wenig "kennenleren" und etwas über die Absichten herausfinden, findest du nicht? Kann dem "prallen" Aussie übrigens in vielen Situation das Geld retten! Und in einigen Situation tatsächlich das Leben des Mädchens... Ich denke daher, dass es das Wert ist, sich da ein wenig mehr Gedanken zu machen...
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