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Re: Hong Konger sind Hunde

Verfasst: 19.02.2012, 06:40
von asiaxxxpat
Eigentlich wird es hier inzwischen muessig noch weiter zu antworten, aber ich habe das Thema ja gestartet.

1.) Ich, als "Auslaender" mit permanenter HKID Card und mit HK Familie kann nicht bei HK Themen mitreden? Ok, nicht wirklich meine Meinung, aber jeder hier darf sich zum Glueck so aeussern wie er will. Wir sind ja nicht in China. ;)

2.) Das Basic Law ist fuer Beijing unantastbar, wenn es fuer die HKnesen eine Verbesserung bringt und dessen Veraenderung wahrscheinlich mehrheitlicher Wunsch ist (laut Meinungsumfragen, genau wissen wir das nicht, da unsere Wahlen bedeutungslos sind und viele kein Interesse haben zu waehlen, nachdem der Sieger schon im Vorfeld fest steht). Wenn man allerdings in HK die neu geschaffene Demokratie abschafft oder versucht die Opposition zu bekaempfen, dann ist eine Veraenderung des Basic Laws natuerlich ok. Ich frage mich, wer hier heuchelt und luegt.

3.) Genauso wird hier behauptet HK waere eine Art Sozialexperiment fuer China und nach dem Vorbild HK wuerde man dann spaeter China entwickeln und der einzige Grund, warum HK keine Demokratie hat, ist das die Menschen dafuer noch nicht reif waeren. In 1-2 Generationen, wenn genuegend Mainlander in HK wohnen und genuegend HKnesen im neuen Schulsystem nationalistisch, ohne Englischkenntnisse und Moeglichkeiten Auslaender kennen zu lernen gebrainwashed sind, dann wird es sicherlich Demokratie geben. Glaubt den Scheiss hier wirklich jemand?

HK ist eine Kolonie Chinas (auch wenn SAR genannt), genauso wie Macao es ist und Tibet und die Uigurengebiete. HK kann sich nicht frei selbstbestimmen und die Bevoelkerung muss sich dem Willen einer Regierung unterziehen die mehrere tausend Kilometer entfernt ist und die die Bevoelkerung mehrheitlich ablehnt. Der einzige Grund, warum wir hier ansatzweise Freiheit, Recht und Ordnung haben ist weil HK zuvor britische Kolonie war und es fuer China zu gesichtsverlierend waere, wenn die HKnesen revolutionieren wuerden. Die Englaender haben das schon frueher in den sechziger Jahren erfahren, China hat die Erfahrung erst am 1. Juli 2003 gemacht, als 500,000- 1,000,000 Menschen (7-15% der Bevoelkerung) in der groessten aller Demos am 1. Juli 2003 auf die Strasse gegangen sind. Nicht, um den Handover zu zelebrieren wie in der China Daily damals behauptete, sondern um gegen den neuen Artikel 23 im Basic Law zu demonstrieren.

China kann HK und wofuer es steht nicht leiden. China haette viel lieber Shanghai als Bankenzentrum (zum Glueck ist das Bankensystem in China immer noch so rueckstaendig) und wuerde HK am liebsten aehnlich wie Macao als Touristenstadt in der Bedeutungslosigkeit verschwinden sehen. Es ist fuer China peinlich, wenn gleich bei Ankunft in der Kolonie in Hung Hom Plakate haengen ueber das laut chinesischem Internet nicht existierende Tiananmensquare Massaker und wenn HKnesen es den Mainlandern vormachen, wie man sich in der entwickelten Welt benimmt.

4.) Es wird hier auch behauptet, ich haette geschrieben HK haette sich seit 1997 wirtschaftlich schlecht entwickelt. Das ist absolut gelogen (wie immer). HK hat seit 1997 massiv auf den Tourismussektor von Mainland China gesetzt und damit auch ordentliches Wirtschaftswachstum erzielt. Aber genau hier liegt das Problem. Das geht auf Kosten der Lebensqualitaet jedes einzelnen Buergers in HK. Lebensqualitaet in HK ist nicht gleichzusetzen mit Wirtschaftswachstum.

In einer so freien Wirtschaft wie hier in HK mit einem nach weltweiten Standards exzellenten Rechtssystem, mit einer starken kulturellen Ausrichtung nach China, da haette man fuer Wirtschaftswachstum auch auf kreativere Ideen kommen koennen, als HK in ein Venedig umzuwandeln und die Stadt mit Provinzbauern zu ueberfluten. Aber wie gesagt, alles andere ist nicht im Interesse von China.

5.) Uebrigends bin ich gestern mit meinem guten Freund aus China an einer Art Minidemo der DAB vorbeigelaufen, die viel extremer ueber die Mainlander gesprochen haben, als ich es in diesem Topic jemals getan habe. Selbst unsere von Mainland eingesetzte Regierungspartei ist antimainlandisch? Bitte klaert mich Rassisten mal bitte jemand auf!


@Ingo,
Oder wer haette damals gerne gehabt, dass Deutschland eine etwas freiere Kolonie der UDSSR wird? ;-)
Wusste gar nicht, dass Deutschland mal ein Teil der früheren UdSSR gewesen ist, denn nur dann würde diese Aussage vergleichbar sein.
Also noch mal zurück zum Start (meinem geposteten Wiki-Auszug), den dann lesen - verstehen - und dann ... langsam bis 10 zählen - und dann überlegen, bevor Du schreibst.

Deine obige Aussage ist inhaltlich und geschichtlich so falsch, wie sie nur sein kann.
"6 - setzen" hätte mein Geschichtslehrer dazu gesagt.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich habe nicht versucht eine geschichtliche Tatsache zu posten, sondern einen bildlichen Vergleich zu machen, der auch fuer Deutsche nachvollziehbar ist. Offensichtlich ist mir das in Deinem Fall nicht gelungen. Ich haette es mit Gagamel und den Schluempfen probieren sollen, vielleicht waere es dann einfacher.

Re: Hong Konger sind Hunde

Verfasst: 19.02.2012, 08:16
von Shenzhen
Sorry wenn hier einer gebrainwashed ist, wie du es so schoen gesagt hast, dann ja wohl eindeutig du...

Re: Hong Konger sind Hunde

Verfasst: 19.02.2012, 09:07
von no1gizmo
Ich kann die HK-Chinesen ehrlich gesagt voll verstehen. War vor einer Woche das erste mal in Hongkong und bin begeistert! Diese Disziplin z. B. im Straßenverkehr, diese Höfflichkeit, Rücksichtnahme, die Sauberkeit und Hygiene! Sicherlich ist HK kein perfektes Paradis, aber geht absolut in die richtige Richtung..

Aus der Perspektive der HK-Chinesen ist Mainland erdrückend groß und massiv. Würden Mainland-Chinesen HK zu plötzlich überlaufen (in welcher Form auch immer), wäre Hongkong in wenigen Monaten dreckig und chaotisch wie andere Städte in der VR China.... ich finde das absolut nachvollziehbar. Hongkong setzt (für chinesische Verhältnisse) Maßstäbe, hat Klasse. Mainland hat weniger Klasse, aber reichlich Masse.

Nun zurück in Mainland vermisse ich Hongkong sehr, wenn ich VR-Chinesen im Straßenverkehr, im alltäglichen Miteinander und beim Essen sehe, bekomme ich regelmäßig das Kotzen (manchmal im wahrsten Sinne des Wortes!).

Re: Hong Konger sind Hunde

Verfasst: 19.02.2012, 09:24
von Shenzhen
no1gizmo hat geschrieben:Diese Disziplin z. B. im Straßenverkehr, diese Höfflichkeit, Rücksichtnahme, die Sauberkeit und Hygiene!
Ich frage mich gerade in welchem HK du warst? evtl. nur im Hyatt gehangen? Sauber, Hygiene, Hoeflich, Ruecksicht sorry nicht in dem HK das ich kenne...

Re: Hong Konger sind Hunde

Verfasst: 19.02.2012, 09:37
von no1gizmo
In dem HK, dass 50 km von Macau entfernt ist. Wir waren sicherlich nicht überall in Hongkong, aber haben eine Menge abgehakt an Sehenswürdigkeiten und Shopping, mit Restaurants, Hotel, Taxi, U-Bahn etc.

Hier ein paar Beispiele, die mir aufgefallen sind (unvollständig!):

1. HK-Taxis sind gepflegter, sauber und im technisch besseren Zustand als in Mainland (z. B. dem benachbarten Shenzhen!, obwohl die Taxis dort sehr viel neuer sind!!!!!!1111EinsElf!). Taxifahrer sind freundlicher, auch wenn sie den Preis oft auch verhandeln wollen, Mainlander sind schlimmer. Anschnallen konnte ich mich außer in HK bisher noch in keinem chinesischen Taxi.

2. Die Gebäude (Restaurants, Shops, Hotels etc.) sehen anders als in z. B. Shenzhen oder Hangzhou auch von innen gut aus und nicht nur von außen

3. In Restaurants werden oftmals (ähnlich wie in Japan) Mundschutze von den Köchen getragen, Geschirr war stets sehr sauber (hier in Hangzhou meistens... *würg*)

4. Der allgemeine Dreck in der Luft ist in Mainland wesentlich penetranter. In HK kann man sich auch mal auf eine Bank oder eine hohe Stufe draußen setzen, schon in Shenzhen lag überall die Rotze und Zigarettenstümmel sowie grauer Dreck..

5. Die Verkehrsteilnehmer (insbesondere Automobile) halten bei Rot, blinken, achten Zebrastreifen, fahren insgesamt nicht zu chaotisch. Fußgänger gehen schon eher über rot... aber wie gesagt, HK ist nicht Musterland, sondern aber grandios im Vergleich zur VR.

6. Die U-Bahn und auch Büsse sind sehr sauber, fahren ordentlich, die Passagiere sprechen und telefonieren nicht penetrant laut, Daumen hoch!

Eine Frau, die wir nach einen Weg fragen wollten, war sehr unhöflich zu uns. Auch hat HK sicherlich das ein oder andere Problem (z. B. mit Affen ;-)). Also HK ist halt nicht Japan, aber im Vergleich zu Mainland schon zwei Stufen besser.

Re: Hong Konger sind Hunde

Verfasst: 19.02.2012, 11:59
von Grufti
asiaxxxpat hat geschrieben: Ich haette es mit Gagamel und den Schluempfen probieren sollen, vielleicht waere es dann einfacher.
Der Schlumpfjäger hat weder mit "Gaga sein" noch mit "Lady Gaga" etwas zu tun..
denn er heißt Gargamel

Re: Hong Konger sind Hunde

Verfasst: 19.02.2012, 13:49
von no1gizmo
qpr hat geschrieben: Warum lebst du dann in Mainland, wenn dort alles zum Kotzen ist?
Wenn ich ein Land so furchtbat finde, ziehe ich doch meine Konsequenzen und lebe dort nicht mehr.
Es zwingt dich doch keiner oder? :wink:
Doch.. meine Ehefrau aus Mainland :lol: Habe nun quasi Familie dort, ändert aber am Land nichts.
Aber auch dennoch muss sowas kein Widerspruch sein. Wenn man beispielsweise in Mainland gut Geschäft machen kann (immerhin gibt es hier noch viel zu entwickeln), dann nehm ich das Kotzen in Kauf! :mrgreen: Ich bin kein Mensch der einfachen Sorte, der einfach wegläuft, wenn er etwas nicht mag..

Re: Hong Konger sind Hunde

Verfasst: 19.02.2012, 14:45
von Stephan1975
Meine Frau ist gerade geschäftlich auf dem Weg nach Hong Kong und hat ein wenig Bammel nach dem Theater in Hong Kong. Obwohl sie Mainland Chinesin ist, kann sie aber verstehen, warum die Hongkonger diese Probleme mit Mainländern haben. Sie war nun eine Woche in China und sagt mir, dass Ihr auch mehr und mehr auffällt, wie schlecht manche Chinesen sich verhalten. Man kann da Tage darüber diskutieren, wobei ich mich da heraushalte. So lange meine Frau China kritisiert ist das OK - starte ich damit, dann sieht es anders aus.

Es ist aber richtig, dass aus dem Mainland ganze Ströme an Touristen nach Hong Kong kommen. Wir haben bekannte, die von Shanghai nach Hong Kong geflogen sind und für 3 Tage in einem 4 Sterne Hotel übernachtet haben - und das für knapp 100 Euro alles inklusive. Wir haben dann gefragt, wie das denn möglich sei - nun ja - im Paket sind auch diverse Besuche in den Shops DG, Gucci, Prada usw. inbegriffen, wo die Mainland Chinesen dann wie verrückt einkaufen, weil es doch so viel billiger ist, wie in China.

Geht mal zum Duty-Free Schalter am Flughafen Frankfurt! 80% sind Chinesen, die dort anstehen und ganze Ordner mit Belegen haben. Diese Geilheit auf Luxus ist in China extrem.

Die Brieftaschen dieser Leute haben sich so weit entwickelt, dass man nur noch mit der Platin-Kreditkarte zahlen kann - aber das Verhalten hat sich leider nicht zum positiven verändert. So plötzlich wie man zu Geld gekommen ist, konnte man doch nicht auch noch mal schauen, wie man sich dann in den feineren Kreisen bewegt.

Dieses Problem gibt es aber auch mit den Russen, die auch in sehr kurzer Zeit zu Reichtum gekommen sind.

Jedoch möchte ich hier auch nochmals betonen, dass ich nicht allgemein von den Chinesen mit schlechten Sozialverhalten spreche. Ich kenne sehr viele, wo ich nichts auszusetzen habe. Meine Frau hat nach meiner Einschätzung keine andere Erziehung erfahren als ich. Sie stößt hier auch nicht auf Probleme in Bezug auf ihr Sozialverhalten.

Diese Hong Kong - Mainland Geschichte hat sich offensichtlich so hochgeschaukelt. Immerhin hat die Bekannte, die dann auch gleich mit nach Hong Kong zum Shoppen kommen wollte, dann doch lieber abgesagt. Wenn dies dann auch andere überlegen, dann gibt es weniger Stress in den Strassen in Hong Kong.

Doch sollte man auch überlegen, dass die Geschäfte dort sehr gut von den Mainland Chinesen leben. So ist es nun ja auch in Deutschland. Vor 2 Jahren waren wir mit bekannten bei Gucci in Düsseldorf. Meine Frau war schwanger und musste zur Toilette, während unser Besuch sich eine Tasche für knapp 700 Euro aussuchte. Man teilte ihr mit, dass die Toilette defekt sei. Fakt war, man hat die Toiletten für Chinesische Kunden gesperrt. Weil man diese nach dem Besuch von chinesischen Kunden in einem dreckigen Zustand wiedergefunden hat. Ich muss sagen, ich wurde sehr sauer und habe dann eine Verkäuferin angeraunt, dass sie sich einmal umschauen sollte, wer hier hauptsächlich Kunde sei. Das ging mir wirklich zu weit - jedoch beschreibt es das bekannte Thema dann nochmals deutlich.

Re: Hong Konger sind Hunde

Verfasst: 19.02.2012, 15:07
von no1gizmo
Kann ich gut nachvollziehen. Auf der einen Seite ist man dann doch (als Ehemann einer VR-Chinesin) getroffen, wenn diese kritisiert bzw. auch benachteiligt wird, auf der anderen Seite kann ich es einfach verstehen... Wenn sich das Gesamtbild der VR-Chinesen nicht ändert, müssen eben alle VR-Chinesen darunter leiden...

Re: Hong Konger sind Hunde

Verfasst: 19.02.2012, 15:55
von ingo_001
Ich sehs so:

Die Chinesen, die in den Städten geboren wurden bzw. schon mehrere Jahre dort leben, haben ein Problem mit denen, die vom "platten Land" kommen, weil die einfach "kein Benehmen" haben.

Dieses Phänomen gibts auch in Europa.
Und ich muss leider aus eigenem Erleben sagen, dass da leider mehrere Klieschees zutreffen ...
Es ist wirklich kaum zu glauben, was da an Benehmen (besser: kein Benehmen) vorhanden ist :shock:
* Das ist aber ne andere Geschichte und würde in ein Sinti + Roma Forum passen.

Re: Hong Konger sind Hunde

Verfasst: 19.02.2012, 16:53
von beowulf
Mit Abstand am schlimmsten Aufführen tun sich Europäer* in China und Hongkong. Zum Glück sind es aber relativ wenige, deswegen es nicht so stark ins Gewicht fällt und weiters ist halt der Westen nach wie vor die Supermacht. Da traut man sich halt nix sagen oder es wird alles verklärt. Aber es ist eine Entwicklungssache, mit zunehmenden wirtschaftlichen und politischen Erfolg, steigt das Selbstbewusstsein und irgendwann gibts dann auch keine Freibriefe mehr zum Ansaufen in der Öffentlichkeit, sexueller Belästigung von Schuldmädchen, koloniales Auftreten und herumbrüllen, arrogantes Besserwissen und missionieren, zu wenig zahlen und sich aufregen bei Widerspruch etc.

*natürlich nicht alle, aber leider mindestens an die 1/3

Und noch eine kleine Provokation/provokante These.
Kenne eigentlich - zumindest persönlich - keine Städte in der soviel verboten ist, wie in HK oder in Singapore. Muss dabei immer an den Kinderspielplatz in HK denken, in dem zwar keine spielenden Kinder dafür an 20 Verbotsschilder (schnelles Laufen, rufen, stehen auf der Rutsche etc.) aufgebaut waren. Woran liegt es daran, dass gerade diese Städte dermassen "faschistisch" überreguliert sind? Liegt es an der kolonialen Vergangenheit? Daran dass die einheimischen Affen mit harter Hand zivilisiert werden mussten?

Um jetzt keine falschen Eindrücke zu erwecken - ich liebe Hongkong. Die Filmindustrie, das Essen, die bewegte Geschichte... HK ist für mich ein besonderer Platz in China. Aber ich persönlich habe diese extremen Verbote und Überregulierungen als massive Einschränkung der Lebensqualität empfunden. Das "chaotisch anarchistische" China ist natürlich ein Gegenpol. Um es mit den weisen Worten des Demolition Man zu halten: "You guys get a little dirtier, and you guys get a little cleaner, and somewhere in the middle is your solution" :lol:

Re: Hong Konger sind Hunde

Verfasst: 19.02.2012, 18:01
von no1gizmo
Singapur ist eine ganz andere Hausnummer @Beowulf ! Singapur hat strenge Zensur, überhöhte Strafen und viele Einschränkungen, da ist Hongkong sehr viel liberaler und humaner.

Re: Hong Konger sind Hunde

Verfasst: 19.02.2012, 18:59
von Saiber
@xxxpat (na klar ist es muehseelig wenn man dir deine Luegen vorzeigt).
1. Meinungen aeussern oder Luegen? Wurdest du nicht schon der Luege ueberfuehrt? Wurdest du schon nicht ueberfuehrt, Unwahrheiten zu verbreiten und Stimmung zu machen gegen Menschen, die das gleiche Recht haben in Hongkong zu sein wie du?

Hast du nicht behauptet das Hongkong vom Mainland wirtschaftlich zur Grunde gerichtet wurde obwohl HK es seid Jahren wirtschaftlich bestens geht?
Du mit deiner permanenter HKID Card und deine HK Familie, habt ihr euch schon registriert fuer die 6000 HKD Cash pro Kopf auf die Hand die ihr aus dem Steuerueberschuss bekommt (egal ob du ueberhaupt Steuern gezahlt hast oder nicht)? Naechstes Jahr werden es 12,000 HKD cash auf die Hand sein (aber diesmal nur fuer Steuerzahler, weil Kritik gab).

2.) Erstmal hattest du vorher noch etwas anderes behauptet oder gelogen, wie z.B. in Hongkong darf man ueberhaupt nicht waehlen. Jetzt auf einmal heisst es sie haben keine Lust zu waehlen, du Luegner.
Die Opposition wird nicht bekaempft sondern die Opposition setzt sich mit der Regierung auseinander auf einer Art und Weise, die mich an ein Kindergarten erinnert. Hast du schon ueberhaupt mal eine LegCo Versammlung dir angeschaut? Bestimmt nicht du Heuchler und Ignorant. Genau da naemlich disqualifiziert sich die Oposition immer wieder aufs Neue mit ihr beleidigt sein anstatt sachlich die Argumente hervorzubringen. Herumbruellen und Handgemenge bzw. Bananen auf dem Redner schmeissen steht immer auf ihrer Tagesordnung.
asiaxxxpat hat geschrieben:Genauso wird hier behauptet HK waere eine Art Sozialexperiment fuer China und nach dem Vorbild HK wuerde man dann spaeter China entwickeln und der einzige Grund, warum HK keine Demokratie hat, ist das die Menschen dafuer noch nicht reif waeren. In 1-2 Generationen, wenn genuegend Mainlander in HK wohnen und genuegend HKnesen im neuen Schulsystem nationalistisch, ohne Englischkenntnisse und Moeglichkeiten Auslaender kennen zu lernen gebrainwashed sind, dann wird es sicherlich Demokratie geben. Glaubt den Scheiss hier wirklich jemand?
Du hast nur Scheisseangst dass die Chinesen in Hongkong ein neues nationales Bewusstsein entwickeln und viel mehr kritischer die Westler ansehen und ihre Heuchelei durchschauen. China ist nicht mehr oder weniger nationalistisch ausgepraegt als alle anderen Laendern auf der Welt und was ist daran falsch wenn der Buerger auf seine Herkunf stolz sein kann.
Warte nur mal 1-2 Generationen ab. Mit Leuten wie dir aber wirds glaube ich nur 1 Generation dauern.
asiaxxxpat hat geschrieben:HK ist eine Kolonie Chinas (auch wenn SAR genannt), genauso wie Macao es ist und Tibet und die Uigurengebiete. HK kann sich nicht frei selbstbestimmen und die Bevoelkerung muss sich dem Willen einer Regierung unterziehen die mehrere tausend Kilometer entfernt ist und die die Bevoelkerung mehrheitlich ablehnt.
So, da kommen wir wieder zu deiner Heuchelei. HK war NIE selbstbestimmend. Auch Macao nie. Die Briten und die Portugiesen haben es nie in Erwaegung gezogen das zu aendern. Die Regierung in China aber hat HK und Macao mehr Demokratie gegeben als alle anderen zusammen. Zu deiner Erinnerung. Hongkong hat eine LegCo und Teile der Vertreter wird vom Volk gewaehlt und ja, meistens gewinnt die beijingnahe Partei.
asiaxxxpat hat geschrieben:Der einzige Grund, warum wir hier ansatzweise Freiheit, Recht und Ordnung haben ist weil HK zuvor britische Kolonie war und es fuer China zu gesichtsverlierend waere, wenn die HKnesen revolutionieren wuerden.
Wenn China es will und so wurde es schonmal ausgedrueckt ist es sehr schnell anders. Aber das ist es nicht, weil Hongkong zu wichtig fuer China ist und fuer Chinesen viel wichtiger als ihr denkt. (BTW. Bis in die 80er es wurden selten Briten oder Auslaender verurteilt wenn es zwischen Chinesen und Auslaender eine Klage vor Gericht gab. Soviel zu deiner Recht und Ordnung).
asiaxxxpat hat geschrieben:China hat die Erfahrung erst am 1. Juli 2003 gemacht, als 500,000- 1,000,000 Menschen (7-15% der Bevoelkerung) in der groessten aller Demos am 1. Juli 2003 auf die Strasse gegangen sind. Nicht, um den Handover zu zelebrieren wie in der China Daily damals behauptete, sondern um gegen den neuen Artikel 23 im Basic Law zu demonstrieren.
hahahahaha (ich habe nur darauf gewartet), du Ignorant der keine Ahnung hat.
Dieser Artikel 23, den gabs schon zu Zeiten unter der britischen Kolonialregierung in aehnlicher Form der beschreibt was bei Vaterlandsverrat oder Verrat gegen das eigenen Volk und Spionage passiert. Nur diese Form wurde geloescht weil dieser „Patriotic Act“ auf das Britisches Empire gemuenzt war.

Jedes Land auf der Welt hat in seiner Verfassung einen Artikel der den Vaterlandsverrat und Espionage regelt und in den meisten Laendern gibt es darauf die Todesstrafe, welches sogar den Soldaten Manning (Zu Erinnerung, Wikileaks), der geheime Diplomaten Dossiers and Wikileaks geschickt hatte, gedroht hat. Der sitzt mit seinen jungen 26 Jahren wohl sein Leben lang im Knast. Assange droht ja von den USA wegen ein Gesetz des Vaterlandsverrats und Spionage ein Strafverfahren und man fordert seine Auslieferung, was sich bisjetzt nicht bewerkstelligen laesst (im Falle Assange mit seinem Wikileaks, Spionage und im Falle von Private Manning Vaterlandsverrat). Assange wurde ja mit einem Sexual Delikt angeklagt um ihn nach Schweden zu holden und die Schweden haben ein Abkommen mit den USA um ihn dingfest zu machen. Aber zurueck nach HK.

Mit dem Artikel 23 wuerde in Hongkong eine offene Gesetzesluecke seit 1997 geschlossen, denn die Briten hatten ein aehnliches Gesetz gehabt, das Spionage und Vaterlandsverrat bestraft (in Hongkong).
Die Kritik an Artikell 23 war, und da bin ich voellig auf der Seite der Kritiker, ist dass die Chinesische Regierung unter Spionage und Vaterlandsverrat auch generell und legal auch die Medienfreiheit eingrenzen kann, denn die Beschaffung von Informationen bezueglich unter Verschluss gehaltende Regierungsbeschluesse in Mainland, Politker Details und Verfehlungen koennen als Spionage ausgelegt werden und strafrechtlich verfolgt. In Zweifelfsfall war das das „Loophole“, den die Zentralregierung in China brauchte um Hongkongs Medien zu kontrollieren. Die Gefahr der Eingrenzung der Medien- und Meinungsfreiheit war zu gross.

Es wurde hinaus massiv Stimmung gemacht gegen den Gesetzesentwurf indem man gezielt Stimmung machte das die persoenlichen Freiheiten eingegrenzt werden und man der Bevoelkerung Angst eintrieb dass die "Gestapo" einmaschiert in die Haeuser, so dass eine Masse von ca. 1 Millionen Buerger auf die Strassen gingen (ich war auch dabei).
Mit dem Artikel 23. z.B. waeren die Tagebuecher von einen sehr wichtigen Parteifunktionaers (Zeit des TAM) in HK nicht veroeffentlicht worden. Der Artikel 23. laesst noch viele Fragen offen und man wird sich dafuer Zeit lassen. Ob er kommen wird ist keine Frage. Die Frage ist nur wann.
asiaxxxpat hat geschrieben:China kann HK und wofuer es steht nicht leiden.
Das ist wieder eine freche Luege.
asiaxxxpat hat geschrieben:China haette viel lieber Shanghai als Bankenzentrum (zum Glueck ist das Bankensystem in China immer noch so rueckstaendig) und wuerde HK am liebsten aehnlich wie Macao als Touristenstadt in der Bedeutungslosigkeit verschwinden sehen.
Und Ahnung hast du keine. (kein Lust mehr alles auszufuehren. xxx ist es nicht wert).
asiaxxxpat hat geschrieben:Es wird hier auch behauptet, ich haette geschrieben HK haette sich seit 1997 wirtschaftlich schlecht entwickelt. Das ist absolut gelogen (wie immer).
hahahahahaha, Soll ich dir deine Luegensaetze wieder hervorholen?
asiaxxxpat hat geschrieben:HK hat seit 1997 massiv auf den Tourismussektor von Mainland China gesetzt und damit auch ordentliches Wirtschaftswachstum erzielt.
Nicht nur das mein Freund. Und vieles mehr. Schon mal was vom RMB offshore trading gehoert. Nur Hongkong als einziges Fleckchen Erde hat es und profitiert davon. Merkel haette es gerne mit im Koffer gehabt als es vor 2 Wochen zurueckging in die Pleite EU. die USA lechzen mit schmierigen Finger seit Jahren darauf.
asiaxxxpat hat geschrieben:Aber genau hier liegt das Problem. Das geht auf Kosten der Lebensqualitaet jedes einzelnen Buergers in HK. Lebensqualitaet in HK ist nicht gleichzusetzen mit Wirtschaftswachstum.
hahahaha. Der Lebensstandard der Hkner ist in den letzten Jahren um ein vielfaches gestiegen! Dafuer gibt es immer eine Studie. Und vom Rest hast du eh keine Ahnung so wie es hier aussieht. (Ausnahme euch geht es Scheisse, aber dafuer bist du verantwortlich).
asiaxxxpat hat geschrieben:In einer so freien Wirtschaft wie hier in HK mit einem nach weltweiten Standards exzellenten Rechtssystem, mit einer starken kulturellen Ausrichtung nach China, da haette man fuer Wirtschaftswachstum auch auf kreativere Ideen kommen koennen, als HK in ein Venedig umzuwandeln und die Stadt mit Provinzbauern zu ueberfluten. Aber wie gesagt, alles andere ist nicht im Interesse von China.
Dann tu mal den Hkner einen Gefallen und pack deine Sachen. Hongkong ging und geht es nicht gut nur weil du jetzt da bist, sondern genau diese von dir genannten "Provinzbauern". Die bringen mehr Geld und Nachhaltigkeit in einem Monat mit als du in deinem ganzen Leben in Deutschland verdienen wuerdest.
asiaxxxpat hat geschrieben:5.) Uebrigends bin ich gestern mit meinem guten Freund aus China an einer Art Minidemo der DAB vorbeigelaufen, die viel extremer ueber die Mainlander gesprochen haben, als ich es in diesem Topic jemals getan habe. Selbst unsere von Mainland eingesetzte Regierungspartei ist antimainlandisch? Bitte klaert mich Rassisten mal bitte jemand auf!
Jetzt kommt die Aufklaerung. In Hongkong regeln die Hongkonger das mit der Zentralregierung im Mainland. Da hast du als xxxpat nichts beizutragen und wir werden das von euch heuchelnden „Pseudo Menschenfreunden“ nicht kaputt machen lassen. Ihr hinterlaesst nur verbrannte Erde. BTW. ich habe auch schon andere Stimmen gehoert und diese sind auch keine Minderheit. Aber ihr wollt ja jetzt unbedingt es sehen, dass alle HKner jetzt auf euere Seite seid. wie erbaermlich.

Re: Hong Konger sind Hunde

Verfasst: 19.02.2012, 19:17
von Saiber
@no1gizmo

Nur mal soviel um jetzt nicht nochmal soviel schreiben zu muessen.

Die Schilder in Hongkong: "no spitting", "no littering", "no smoking", "no hawking", usw. gibt es nicht nur seid 10 Jahren in Hongkong sondern schon seit ueber 60 Jahren (die groessten Spucker waren damals die Englaender, wohl gemerkt). Es hat seine Generationen gebraucht um das zu sein was es jetzt ist. So war es auch in anderen "sauberen" Laendern so.

Re: Hong Konger sind Hunde

Verfasst: 19.02.2012, 19:31
von beowulf
no1gizmo hat geschrieben:Singapur ist eine ganz andere Hausnummer @Beowulf ! Singapur hat strenge Zensur, überhöhte Strafen und viele Einschränkungen, da ist Hongkong sehr viel liberaler und humaner.
Singapur ist natürlich weit extremer - keine Frage. Aber in HK gibt es Gebiete die schon sehr Singapur lastig sind. Wohlgemerkt "Gebiete", wenn man in ärmere Stadteile schaut, ist der Unterschied zu Festland China dann nicht mehr so groß.

Auf jeden Fall ist die Diskussion sowieso dumm. Diese HKer die sich jetzt aufregen, machen nichts anderes als Beijinger die sich über Bauern vom Land aufregen. Im übrigen ist zwar "spucken, Müll wegwerfen, rauchen und "schlecht" Autofahren" jetzt natürlich nichts tolles und diskutables, aber man sollte die Kirche auch im Dorf lassen... Das ganze erinnert schon ein wenig kleinbürgerliches Geraunze. Als ob es keine gravierenden Probleme gibt, als dass der "Fremde" in der U-Bahn ißt, einen Zigarettenstummel auf den Boden schmeisst oder im Parkverbot steht. :roll:

Erinnert mich ein wenig an Westdeutsche, die sich über die Ossis aufregen...