Re: Hong Konger sind Hunde
Verfasst: 19.02.2012, 06:40
Eigentlich wird es hier inzwischen muessig noch weiter zu antworten, aber ich habe das Thema ja gestartet.
1.) Ich, als "Auslaender" mit permanenter HKID Card und mit HK Familie kann nicht bei HK Themen mitreden? Ok, nicht wirklich meine Meinung, aber jeder hier darf sich zum Glueck so aeussern wie er will. Wir sind ja nicht in China.
2.) Das Basic Law ist fuer Beijing unantastbar, wenn es fuer die HKnesen eine Verbesserung bringt und dessen Veraenderung wahrscheinlich mehrheitlicher Wunsch ist (laut Meinungsumfragen, genau wissen wir das nicht, da unsere Wahlen bedeutungslos sind und viele kein Interesse haben zu waehlen, nachdem der Sieger schon im Vorfeld fest steht). Wenn man allerdings in HK die neu geschaffene Demokratie abschafft oder versucht die Opposition zu bekaempfen, dann ist eine Veraenderung des Basic Laws natuerlich ok. Ich frage mich, wer hier heuchelt und luegt.
3.) Genauso wird hier behauptet HK waere eine Art Sozialexperiment fuer China und nach dem Vorbild HK wuerde man dann spaeter China entwickeln und der einzige Grund, warum HK keine Demokratie hat, ist das die Menschen dafuer noch nicht reif waeren. In 1-2 Generationen, wenn genuegend Mainlander in HK wohnen und genuegend HKnesen im neuen Schulsystem nationalistisch, ohne Englischkenntnisse und Moeglichkeiten Auslaender kennen zu lernen gebrainwashed sind, dann wird es sicherlich Demokratie geben. Glaubt den Scheiss hier wirklich jemand?
HK ist eine Kolonie Chinas (auch wenn SAR genannt), genauso wie Macao es ist und Tibet und die Uigurengebiete. HK kann sich nicht frei selbstbestimmen und die Bevoelkerung muss sich dem Willen einer Regierung unterziehen die mehrere tausend Kilometer entfernt ist und die die Bevoelkerung mehrheitlich ablehnt. Der einzige Grund, warum wir hier ansatzweise Freiheit, Recht und Ordnung haben ist weil HK zuvor britische Kolonie war und es fuer China zu gesichtsverlierend waere, wenn die HKnesen revolutionieren wuerden. Die Englaender haben das schon frueher in den sechziger Jahren erfahren, China hat die Erfahrung erst am 1. Juli 2003 gemacht, als 500,000- 1,000,000 Menschen (7-15% der Bevoelkerung) in der groessten aller Demos am 1. Juli 2003 auf die Strasse gegangen sind. Nicht, um den Handover zu zelebrieren wie in der China Daily damals behauptete, sondern um gegen den neuen Artikel 23 im Basic Law zu demonstrieren.
China kann HK und wofuer es steht nicht leiden. China haette viel lieber Shanghai als Bankenzentrum (zum Glueck ist das Bankensystem in China immer noch so rueckstaendig) und wuerde HK am liebsten aehnlich wie Macao als Touristenstadt in der Bedeutungslosigkeit verschwinden sehen. Es ist fuer China peinlich, wenn gleich bei Ankunft in der Kolonie in Hung Hom Plakate haengen ueber das laut chinesischem Internet nicht existierende Tiananmensquare Massaker und wenn HKnesen es den Mainlandern vormachen, wie man sich in der entwickelten Welt benimmt.
4.) Es wird hier auch behauptet, ich haette geschrieben HK haette sich seit 1997 wirtschaftlich schlecht entwickelt. Das ist absolut gelogen (wie immer). HK hat seit 1997 massiv auf den Tourismussektor von Mainland China gesetzt und damit auch ordentliches Wirtschaftswachstum erzielt. Aber genau hier liegt das Problem. Das geht auf Kosten der Lebensqualitaet jedes einzelnen Buergers in HK. Lebensqualitaet in HK ist nicht gleichzusetzen mit Wirtschaftswachstum.
In einer so freien Wirtschaft wie hier in HK mit einem nach weltweiten Standards exzellenten Rechtssystem, mit einer starken kulturellen Ausrichtung nach China, da haette man fuer Wirtschaftswachstum auch auf kreativere Ideen kommen koennen, als HK in ein Venedig umzuwandeln und die Stadt mit Provinzbauern zu ueberfluten. Aber wie gesagt, alles andere ist nicht im Interesse von China.
5.) Uebrigends bin ich gestern mit meinem guten Freund aus China an einer Art Minidemo der DAB vorbeigelaufen, die viel extremer ueber die Mainlander gesprochen haben, als ich es in diesem Topic jemals getan habe. Selbst unsere von Mainland eingesetzte Regierungspartei ist antimainlandisch? Bitte klaert mich Rassisten mal bitte jemand auf!
@Ingo,
1.) Ich, als "Auslaender" mit permanenter HKID Card und mit HK Familie kann nicht bei HK Themen mitreden? Ok, nicht wirklich meine Meinung, aber jeder hier darf sich zum Glueck so aeussern wie er will. Wir sind ja nicht in China.
2.) Das Basic Law ist fuer Beijing unantastbar, wenn es fuer die HKnesen eine Verbesserung bringt und dessen Veraenderung wahrscheinlich mehrheitlicher Wunsch ist (laut Meinungsumfragen, genau wissen wir das nicht, da unsere Wahlen bedeutungslos sind und viele kein Interesse haben zu waehlen, nachdem der Sieger schon im Vorfeld fest steht). Wenn man allerdings in HK die neu geschaffene Demokratie abschafft oder versucht die Opposition zu bekaempfen, dann ist eine Veraenderung des Basic Laws natuerlich ok. Ich frage mich, wer hier heuchelt und luegt.
3.) Genauso wird hier behauptet HK waere eine Art Sozialexperiment fuer China und nach dem Vorbild HK wuerde man dann spaeter China entwickeln und der einzige Grund, warum HK keine Demokratie hat, ist das die Menschen dafuer noch nicht reif waeren. In 1-2 Generationen, wenn genuegend Mainlander in HK wohnen und genuegend HKnesen im neuen Schulsystem nationalistisch, ohne Englischkenntnisse und Moeglichkeiten Auslaender kennen zu lernen gebrainwashed sind, dann wird es sicherlich Demokratie geben. Glaubt den Scheiss hier wirklich jemand?
HK ist eine Kolonie Chinas (auch wenn SAR genannt), genauso wie Macao es ist und Tibet und die Uigurengebiete. HK kann sich nicht frei selbstbestimmen und die Bevoelkerung muss sich dem Willen einer Regierung unterziehen die mehrere tausend Kilometer entfernt ist und die die Bevoelkerung mehrheitlich ablehnt. Der einzige Grund, warum wir hier ansatzweise Freiheit, Recht und Ordnung haben ist weil HK zuvor britische Kolonie war und es fuer China zu gesichtsverlierend waere, wenn die HKnesen revolutionieren wuerden. Die Englaender haben das schon frueher in den sechziger Jahren erfahren, China hat die Erfahrung erst am 1. Juli 2003 gemacht, als 500,000- 1,000,000 Menschen (7-15% der Bevoelkerung) in der groessten aller Demos am 1. Juli 2003 auf die Strasse gegangen sind. Nicht, um den Handover zu zelebrieren wie in der China Daily damals behauptete, sondern um gegen den neuen Artikel 23 im Basic Law zu demonstrieren.
China kann HK und wofuer es steht nicht leiden. China haette viel lieber Shanghai als Bankenzentrum (zum Glueck ist das Bankensystem in China immer noch so rueckstaendig) und wuerde HK am liebsten aehnlich wie Macao als Touristenstadt in der Bedeutungslosigkeit verschwinden sehen. Es ist fuer China peinlich, wenn gleich bei Ankunft in der Kolonie in Hung Hom Plakate haengen ueber das laut chinesischem Internet nicht existierende Tiananmensquare Massaker und wenn HKnesen es den Mainlandern vormachen, wie man sich in der entwickelten Welt benimmt.
4.) Es wird hier auch behauptet, ich haette geschrieben HK haette sich seit 1997 wirtschaftlich schlecht entwickelt. Das ist absolut gelogen (wie immer). HK hat seit 1997 massiv auf den Tourismussektor von Mainland China gesetzt und damit auch ordentliches Wirtschaftswachstum erzielt. Aber genau hier liegt das Problem. Das geht auf Kosten der Lebensqualitaet jedes einzelnen Buergers in HK. Lebensqualitaet in HK ist nicht gleichzusetzen mit Wirtschaftswachstum.
In einer so freien Wirtschaft wie hier in HK mit einem nach weltweiten Standards exzellenten Rechtssystem, mit einer starken kulturellen Ausrichtung nach China, da haette man fuer Wirtschaftswachstum auch auf kreativere Ideen kommen koennen, als HK in ein Venedig umzuwandeln und die Stadt mit Provinzbauern zu ueberfluten. Aber wie gesagt, alles andere ist nicht im Interesse von China.
5.) Uebrigends bin ich gestern mit meinem guten Freund aus China an einer Art Minidemo der DAB vorbeigelaufen, die viel extremer ueber die Mainlander gesprochen haben, als ich es in diesem Topic jemals getan habe. Selbst unsere von Mainland eingesetzte Regierungspartei ist antimainlandisch? Bitte klaert mich Rassisten mal bitte jemand auf!
@Ingo,
Oder wer haette damals gerne gehabt, dass Deutschland eine etwas freiere Kolonie der UDSSR wird?
Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Ich habe nicht versucht eine geschichtliche Tatsache zu posten, sondern einen bildlichen Vergleich zu machen, der auch fuer Deutsche nachvollziehbar ist. Offensichtlich ist mir das in Deinem Fall nicht gelungen. Ich haette es mit Gagamel und den Schluempfen probieren sollen, vielleicht waere es dann einfacher.Wusste gar nicht, dass Deutschland mal ein Teil der früheren UdSSR gewesen ist, denn nur dann würde diese Aussage vergleichbar sein.
Also noch mal zurück zum Start (meinem geposteten Wiki-Auszug), den dann lesen - verstehen - und dann ... langsam bis 10 zählen - und dann überlegen, bevor Du schreibst.
Deine obige Aussage ist inhaltlich und geschichtlich so falsch, wie sie nur sein kann.
"6 - setzen" hätte mein Geschichtslehrer dazu gesagt.