Ich habe von konkreten Fällen gesprochen.belrain hat geschrieben:Na, jetzt wirst du etwas zu allgemein. Es gibt in Deutschland schon den objektiven Journalismus. Allerdings muss man schon unterschiedliche Quellen zum gleichen Thema vergleichen. Und in Deutschland dürfen die Journalisten wenigstens schreiben was alles nicht so toll ist. Klar ist abre auch - Tod, Katastrophen und schlimme Geschichten lassen sich besser verkaufen. Die Schuld ist eigentlich nicht bei den Medien zu suchen sondern beim Konsumenten.Yingxiong hat geschrieben: Funktioniert nicht mal in Deutschland. Habe schon mal irgendwo ein Beispiel gebracht. Auch hier wird von Journalisten versucht, nur Bestätigungen für Vorurteile zu finden.
Bekannte haben mal einen Journalisten eingeladen, um darzustellen, dass die Vorurteile, die es über ihre Gruppe gab, auszuräumen. Der Journalist hatte den Artikel so aufgebaut, dass er 8 Vorurteile sehr ausführlich geschildert hat, in einem kleinen Nebensatz gesagt, dass er bei dieser Veranstaltung nichts dergleichen feststellen konnte, und den Satz so beendet: ... aber vielleicht haben sie sich ja nur diesmal anders verhalten.
Den Reaktionen der Leserbriefe war zu entnehmen, dass sie nur die Gerüchte wahrgenommen haben, nicht jedoch die Relativierung.


