Unterschiede Chinesen / Japaner

Allgemeine Fragen und Erfahrungsaustausch rund um China - Kultur - Geschichte usw.
kmscheuer
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Re: Unterschiede Chinesen / Japaner

Beitrag von kmscheuer »

Ich finde das Wort "Fan" ist kaum greifbar. Vielleicht sollte man eher von Japan-, China- oder Deutschland-Interessierten sprechen.

Zu den Industrie-Produkten hier nochmal ein ganz entscheidener Punkt:
Viele Produkte sind Ausdruck eines bestimmten Lebensgefühls. Wer sich für deutsche Technik begeistern kann und gerne im Mercedes durch China cruist, identifiziert sich doch auf die gleiche Weise mit seinem Auto, wie es ein Deutscher, der Wertarbeit und Status wertschätzt. Finde, man kann da nicht so einfach eine Grenze ziehen. Siehe die Liebhaber von US-Cars in Deutschland, die sich darüber als "Amerika-Fans" definieren.
lollipop
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Re: Unterschiede Chinesen / Japaner

Beitrag von lollipop »

einfach-ich hat geschrieben:jetzt Japan vor China
http://taz.de/1/netz/netzgeraete/artike ... -in-japan/
Oberaffengeil. Wo haste das denn gefunden?
Aremonus
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Re: Unterschiede Chinesen / Japaner

Beitrag von Aremonus »

Oberaffengeil. Wo haste das denn gefunden?
Das steht in jeder Zeitung...

Aber wer bewundert schon ein Land für so etwas wie einen Supercomputer? Gerade das chinesische Modell war nichts weiter als ein paar Rack towers voll mit Nvidia Tesla Systemen - NEC überlegt sich zumindest noch etwas. Der japanische Rechner erreicht diese Geschwindigkeit mit den viel flexibleren Skalarprozessoren, während der chinesische Grossrechner einfach aus billigen (und unflexiblen) Vektorprozessoren bestand. Aber der Index, der für die Supercomputer verwendet wird, ist IMHO nicht wirklich sinnvoll...
Trotzdem: eine Verschlüsselung wird der chinesische Rechner wohl immer noch schneller knacken können, während der japanische woll schneller ein nicht-lineares System optimieren dürfte. Die Aufgabe bestimmt, wie gut ein Rechner ist :)
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
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Re: Unterschiede Chinesen / Japaner

Beitrag von leiren »

Japaner hat die Radioaktivität, china hat nichts
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punisher2008
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Re: Unterschiede Chinesen / Japaner

Beitrag von punisher2008 »

kmscheuer hat geschrieben:Wer sich für deutsche Technik begeistern kann und gerne im Mercedes durch China cruist, identifiziert sich doch auf die gleiche Weise mit seinem Auto, wie es ein Deutscher, der Wertarbeit und Status wertschätzt. Finde, man kann da nicht so einfach eine Grenze ziehen. Siehe die Liebhaber von US-Cars in Deutschland, die sich darüber als "Amerika-Fans" definieren.
Dann sind vielleicht Auto-Freaks eine Ausnahme. Bei anderen Produkten kann ich mir nicht vorstellen, dass man sich deshalb so mit einem Land identifiziert.
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Re: Unterschiede Chinesen / Japaner

Beitrag von Aremonus »

japaner hat die Radioaktivität, china hat nichts
Die radioaktive Belastung ist in China wegen der Kohlekraftwerke an den meisten Ort um ein Mehrfaches höher als in Japan. Am höchsten ist sie aber in Tibet, wegen der Höhe.
Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss gestaut und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Biber nicht essen kann!
kmscheuer
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Re: Unterschiede Chinesen / Japaner

Beitrag von kmscheuer »

Ich finde Produkte und Kultur sind viel zu eng verwoben, als dass man das so pauschal trennen kann, aber gut zurück zu den Unterschieden zwischen Chinesen und Japanern ;)
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unbekannt
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Re: Unterschiede Chinesen / Japaner

Beitrag von unbekannt »

Aremonus hat geschrieben:
japaner hat die Radioaktivität, china hat nichts
Die radioaktive Belastung ist in China wegen der Kohlekraftwerke an den meisten Ort um ein Mehrfaches höher als in Japan. Am höchsten ist sie aber in Tibet, wegen der Höhe.
ich wuste garnicht das Kohlekraftwerke eine atomare Strahlung senden. Oder was verbrennen die chinesen?
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Re: Unterschiede Chinesen / Japaner

Beitrag von Aremonus »

@OT:
ich wuste garnicht das Kohlekraftwerke eine atomare Strahlung senden. Oder was verbrennen die chinesen?
Kohle. Und die ist porös. Und die Einschlüsse umfassen radioaktive Schwermetalle und Radon... deswegen ist ja selbst bei uns in Europa, wo's Partikelfilter gibt, die Strahlenbelastung neben einem Kohlekraftwerk um einiges höher als neben einem AKW.
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Re: Unterschiede Chinesen / Japaner

Beitrag von devurandom »

unbekannt hat geschrieben:
Aremonus hat geschrieben:
japaner hat die Radioaktivität, china hat nichts
Die radioaktive Belastung ist in China wegen der Kohlekraftwerke an den meisten Ort um ein Mehrfaches höher als in Japan. Am höchsten ist sie aber in Tibet, wegen der Höhe.
ich wuste garnicht das Kohlekraftwerke eine atomare Strahlung senden. Oder was verbrennen die chinesen?
Kohle enthaelt Spuren von Uran und Radon. Durch Verbrennung von Kohle werden die dann freigesetzt. Da ein Kohlekraftwerk enorme Menge Kohle verbrennt, ist die Strahlenbelastung in der Naehe von einem Kohlekraftwerk in der Regel weit hoeher als in der Umgebung von einem Kernkraftwerk mit vergleichbarer Leistungsoutput. Ich erinnere mich dunkel, dass in den 50ern die Strahlenbelastung in Mitteleuropa durch die ganzen Kohlekraftwerk hoeher war als nach Tschernobyl (frag mich allerdings jetzt nicht nach der Quelle, frag Googel ;-)). Wie's heute ist weiss ich nicht. Mit dem Atomausstieg wird die Strahlenbelastung durch den vermehrten Einsatz von Kohlekraftwerk in D. vermutlich regional steigen, natuerlich nur solange, bis die total zuverlaessige und kosteneffiziente regenerative Energie eines Tages den Grundlast deckt. Wann das soweit ist ist natuerlich eine gaenzlich andere Frage...... :roll:

SCNR

Gruss
/dev/urandom
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Re: Unterschiede Chinesen / Japaner

Beitrag von einfach-ich »

Dann ist meine Frage warum vermehrt Kinder neben Kernkraftwerken Leukämie bekommen und nicht neben Kohleschleudern. Gut die neben Kohle.... haben Asthma Atemnot und schwere Hustenanfälle???
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Seppo
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Re: Unterschiede Chinesen / Japaner

Beitrag von Seppo »

die chinesen hatten die tang dynastie. die japaner haben seitdem.....auch ne tolle kultur :wink:
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Re: Unterschiede Chinesen / Japaner

Beitrag von Aremonus »

Dann ist meine Frage warum vermehrt Kinder neben Kernkraftwerken Leukämie bekommen und nicht neben Kohleschleudern.
Das ist nur für das AKW Krümel belegt (bei anderen AKWs "liess die häufung mit der Zeit nach" :) das bedeutet, man hat einfach gerade ein paar Jahre angeschaut, wo in der Region mehr Krebsfälle auftraten und die statistisch unbewandte Öffentlichkeit damit informiert - danke Gauss!) - die entsprechende Studie stammt aus entsprechenden Kreisen... das deutsche Umweltministerium hat das Untersucht und kam zum Schluss, dass nicht die Strahlung verantwortlich sein kann - seither sagen manche, dass es an einem nahen Nuklearforschungszentrum liegt.
Ich kenn aber die geografischen Gegebenheiten nicht.
Es konnte aber auch noch nicht statistisch einwandfrei das Gegenteil belegt werden - es gibt einfach zu wenige gut dokumentierte Leukämiefälle bei Kindern, als dass man eine ausreichende Datenbasis schaffen könnte.
Die ganze Thematik ist, als ob man untersuchen würde, ob es neben einem AKW wahrscheinlicher als sonstwo sei, dass eine Münze beim Werfen 15 mal hintereinander Kopf anzeigt - es kommt einfach zu selten vor.

Was ich untersuchen würde ist, ob es nicht an der elektromagnetischen Strahlung liegen kann. Wäre es die radioaktive Strahlung, hätten wir in Süddeutschland und in der Schweiz ja dank der Alpen viel, viel mehr Leukämietote als in Norddeutschland.
Elektromagnetische Strahlung ist aber auch sehr stark - gerade für kleine Kinder kann das schon Auswirkungen haben. Wenn da dauernd mehrere Gigawatt an einem Vorbeifliessen, sollte man zumindest dieser Frage einmal nachgehen...

Leider geht man die Sache alles andere als Wissenschaftlich an - es herrscht zu viel Schwarz-Weiss denken. Die Stromkonzerne sind voreingenommen, da dies alles technophile Ingenieure sind - die AKW-Gegner sind voreingenommen, da sie AKW-Gegner sind. Schlagzeilen wie "Die Studie, die bald durchgeführt wird, will auch für die Schweiz belegen, dass Kinder in der Nähe von AKWs öfters an Krebs erkranken" lassen doch recht tief blicken... genauso wie "Gegenstudien" - da sagt ja schon der Name, was der Auftrag ist.

Um den Link zu China wieder herzustellen: hier liesse sich eine solche Studie wohl besser durchführen, da mehr Menschen hier wohnen und man eine anständige Datenbasis schaffen könnte.
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Re: Unterschiede Chinesen / Japaner

Beitrag von einfach-ich »

Aremonus hat geschrieben:
Dann ist meine Frage warum vermehrt Kinder neben Kernkraftwerken Leukämie bekommen und nicht neben Kohleschleudern.
Das ist nur für das AKW Krümel belegt (bei anderen AKWs "liess die häufung mit der Zeit nach" :) das bedeutet, man hat einfach gerade ein paar Jahre angeschaut, wo in der Region mehr Krebsfälle auftraten und die statistisch unbewandte Öffentlichkeit damit informiert - danke Gauss!) - die entsprechende Studie stammt aus entsprechenden Kreisen... das deutsche Umweltministerium hat das Untersucht und kam zum Schluss, dass nicht die Strahlung verantwortlich sein kann - seither sagen manche, dass es an einem nahen Nuklearforschungszentrum liegt.
Ich kenn aber die geografischen Gegebenheiten nicht.
Es konnte aber auch noch nicht statistisch einwandfrei das Gegenteil belegt werden - es gibt einfach zu wenige gut dokumentierte Leukämiefälle bei Kindern, als dass man eine ausreichende Datenbasis schaffen könnte.
Die ganze Thematik ist, als ob man untersuchen würde, ob es neben einem AKW wahrscheinlicher als sonstwo sei, dass eine Münze beim Werfen 15 mal hintereinander Kopf anzeigt - es kommt einfach zu selten vor.

Was ich untersuchen würde ist, ob es nicht an der elektromagnetischen Strahlung liegen kann. Wäre es die radioaktive Strahlung, hätten wir in Süddeutschland und in der Schweiz ja dank der Alpen viel, viel mehr Leukämietote als in Norddeutschland.
Elektromagnetische Strahlung ist aber auch sehr stark - gerade für kleine Kinder kann das schon Auswirkungen haben. Wenn da dauernd mehrere Gigawatt an einem Vorbeifliessen, sollte man zumindest dieser Frage einmal nachgehen...

Leider geht man die Sache alles andere als Wissenschaftlich an - es herrscht zu viel Schwarz-Weiss denken. Die Stromkonzerne sind voreingenommen, da dies alles technophile Ingenieure sind - die AKW-Gegner sind voreingenommen, da sie AKW-Gegner sind. Schlagzeilen wie "Die Studie, die bald durchgeführt wird, will auch für die Schweiz belegen, dass Kinder in der Nähe von AKWs öfters an Krebs erkranken" lassen doch recht tief blicken... genauso wie "Gegenstudien" - da sagt ja schon der Name, was der Auftrag ist.

Um den Link zu China wieder herzustellen: hier liesse sich eine solche Studie wohl besser durchführen, da mehr Menschen hier wohnen und man eine anständige Datenbasis schaffen könnte.

Wie sieht es aus wenn man also der Chinese unter einer Hochspannungsleitung wohnt
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