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jd
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Re: Interessante Artikel

Beitrag von jd »

Yingxiong hat geschrieben:
Dongguan hat geschrieben:NASA-Wissenschaftler stellen fest: der Mond besteht aus Camembert!
Mist! Ich vertrage keinen Käse. Jetzt kann ich nicht mehr auf den Mond!
Ich vertrete Dich gerne. 8) Und Wallace & Gromit werden mich in diesem speziellen Fall bestimmt auch gerne begleiten... :wink:

Jens David,
der sich diesen sinnfreien Kommentar nicht verkneifen konnte... :roll:
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bossel
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Re: Interessante Artikel

Beitrag von bossel »

Chinese Student in U.S. Is Caught in Confrontation
"Ms. Wang, who had friends on both sides, tried to get the two groups to talk, participants said. She began traversing what she called “the middle ground,” asking the groups’ leaders to meet and making bargains.
[...]The next day, a photo appeared on an Internet forum for Chinese students with a photo of Ms. Wang and the words “traitor to your country” emblazoned in Chinese across her forehead. Ms. Wang’s Chinese name, identification number and contact information were posted, along with directions to her parents’ apartment in Qingdao, a Chinese port city."
Naja, Nationalisten... Was kann man anderes erwarten? (NYT)


Mugabe und das chinesische Waffen-Schiff
Mugabe hat bestimmt Chinas Olympia gelobt. Dafür kriegt er jetzt eine Belohnung, gerade rechtzeitig, um sein Demokratieverständnis ("L'etat, c'est moi.") durchzusetzen. (Süddeutsche)

Protesters March in Advance of Torch in India
NYT
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beijingfox
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Re: Interessante Artikel

Beitrag von beijingfox »

bossel hat geschrieben:Chinese Student in U.S. Is Caught in Confrontation
"Ms. Wang, who had friends on both sides, tried to get the two groups to talk, participants said. She began traversing what she called “the middle ground,” asking the groups’ leaders to meet and making bargains.
[...]The next day, a photo appeared on an Internet forum for Chinese students with a photo of Ms. Wang and the words “traitor to your country” emblazoned in Chinese across her forehead. Ms. Wang’s Chinese name, identification number and contact information were posted, along with directions to her parents’ apartment in Qingdao, a Chinese port city."
Naja, Nationalisten... Was kann man anderes erwarten? (NYT)
hatten wir in deutschland auch schon, abweichler an den pranger stellen, geschichte wiederholt sich leider, ich hoffe die chinesischen nationalisten erkennen irgend wann in welche richtung sie von ihrer regierung gedraengt werden.
always look on the bright side of life ;-)
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no1gizmo
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Re: Interessante Artikel

Beitrag von no1gizmo »

"Umstrittenes Experiment in der Schweiz – Riskieren Physiker den Weltuntergang?"
http://wdw.de.msn.com/article.aspx?cp-d ... id=8085207

Da ein schwarzes Löchlein auch China verschlingen würde, ist der Chinabezug gewährleistet.

"Das Experiment sieht vor, dass Elementarteilchen (Protonen) mit beinahe Lichtgeschwindigkeit durch die Röhre geschossen werden und dann aufeinanderprallen. Die Forscher simulieren so den „Urknall“, die Entstehung des Universums."

Aha, der Urknall soll also von zwei Protonen entstanden sein oder so simuliert werden??!?!?! Ich bin ja kein Physiker, auch die 2 im Schulunterricht bescheinigt keine große Kompetenz in Sachen Physik, aber ich glaube, der Redakteur hat da was falsch aufgeschnappt :wink:
我是德国人,欧洲人和地球人

Blog über Leben und Arbeit in China- und Japan
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Re: Interessante Artikel

Beitrag von wuseltiger »

ja der hat wirklich was falsch verstanden. Es ist sicher nicht das erklärte Ziel ein schwarzes Loch zu erzeugen. Was für ein blödsinn.

aber die Qualität der Quelle erkennt man schon an den weiterführenden links:

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* Neuer Trend: Sind Blondinen out?
TaugeNix

Re: Interessante Artikel

Beitrag von TaugeNix »

Mal wieder lesenswertes, kritisch auf beiden Seiten:

Hysterisches Verhalten des Westens
Die Verteufelung Chinas


http://www.taz.de/1/politik/asien/artik ... 5b7d761879

*Ausdruck des Umschlagens des idealisierten und positiven Chinabildes der 90er-Jahre in ein negatives Zerrbild*

--------------------------------

Australien weist China in Grenzen
Fackelwächter müssen zuschauen


http://www.taz.de/1/politik/asien/artik ... 4300dc2a76

*Die Nähe zu China soll nicht auf Kosten der USA gehen, des traditionellen Verbündeten Australiens*
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Re: Interessante Artikel

Beitrag von belrain »

bossel hat geschrieben:[url=http://www.nytimes.com/2008/04/17/us/17student.html]

.....
Naja, Nationalisten... Was kann man anderes erwarten? (NYT)


Interessant auch der Ausschnitt
Salted with ugly rumors and manipulated photographs, the story of the young woman who was said to have taken sides with Tibet spread through China’s most popular Web sites, at each stop generating hundreds or thousands of raging, derogatory posts, some even suggesting that Ms. Wang — a slight, rosy 20-year-old — be burned in oil. Someone posted a photo of what was purported to be a bucket of feces emptied on the doorstep of her parents, who had gone into hiding.


Das hat mit Nationalstolz nichts mehr zu tun. Das ist einfach nur dumm. Da kann man der KP nur gratulieren, was für "Vorzeigebürger" sie sich in erziehen.
Das Leben ist schön

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Shaolin
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Re: Losung gegen Dalai durch Himmel Seattles

Beitrag von Shaolin »

devurandom hat geschrieben: hmm, dem kann ich nicht ganz zustimmen. Die Vielfaeltigkeit der hiesigen Medien kommt bei den Menschen eher wenig an. Beim extrem strittigen Themen wie Rentenreform oder Einsatz am Hindukusch kommen auch mal unterschiedliche Stimmen in den Mainstream Medien vor. Bei sachlich schwierigen Themen wie z.B. Kosovokrieg sind die Mainstream-Medien schon sehr gleichgeschaltet. Die paar abweichende Meinungen von lokalen oder spezialisierten Medien sind zwar nicht verboten, kommt jedoch kaum bei den Menschen an.
Sorry das ich meinen Kernpunkt nicht deutlich genug hervorgestellt habe.
Es geht mir in meiner Aussage um die nationale Medienlandschaft, sei es bei schwebenden oder beschlossenen Maasnahmen der Bundesregierung. Nicht nur die Opposition sondern auch unabhaengige Verbaende bzw Interessengruppen werden in den unabhaengigen (nicht durch Partien oder Verbaende finanzierten) Medien mit Pro- und Kontrabeitraegen bedacht um dem Leser einen moeglichst neutralen Ueberblick zu verschaffen - hingegen in der chin. Medienlandschaft ueberwiegend die Entscheidungen der chin. Regierung bestaerkt/ungenuegend hinterfragt werden. Aufgezeigte Alternativen die bei gewissen Themen die Entscheidung der Regierung in Frage stellen wuerden mag es zwar vereinzelt in der chin. Presselandschaft geben, sind aber unerwuenscht und bleiben unveroeffentlicht.
devurandom hat geschrieben:Insges. ist die deutsche Presselandschaft eher konservativ und, bedingt durch den Enormen Einfluss des Schmierblatts von Springer, oft popullistisch. Wie ich schon mal geschrieben habe: In SacheTibetkonflikt existieren in der Tat jede Menge Berichte, die mit Differenzierung, Objektivitaet und Informationen glaenzen. Solche Artikel habe ich persoenlich aber fast ausschliesslich in Feuilleton oder Kulturseiten in Zeitungen/Illustrierten mit etwas "gehobenen" Klientel gelesen. Mein Eindruck mag irren, aber mir scheint dass die deutsche Presse im Allgemeinen, zumindest in dieser Sache, nicht unbedingt um Objektivtaet bemueht ist.
Dem schliesse ich mich an, einen identischen Standpunkt habe ich in diversen anderes posts vertreten.
devurandom hat geschrieben:So ganz rabenschwarz ist die chinesische Presselandschaft uebrigens auch nicht (mehr). Soviel ich weiss, hat der Chefredakteur einer nicht ganz so kleinen Zeitung (southchina weekly, glaube ich) ein Dossier geschrieben, in dem er offen das Vorgehen der KP in Sache Tibet (Pressesperre, Ausweisungen) scharf kritisiert hat. Sofern ich weiss, wurde der Typ nicht verhaftet, (uebrigens im Gegensatz zu den Redakteuren von "Cicero" ;-)). Mittlerweile ist eine lebhafte Diskussion drueber unter den Chinesen im Gange. Eine Zeitung macht natuerlich noch keine Pressefreiheit aus, aber ein Anfang ist auf jedenfalls da.
Mangels meiner Kenntnisse die chin. Schrift zu lesen muss ich leider auf Aussagen meiner Kollegen zurueckgreifen und kann keine eigene Buerteilung abgeben. Die Kollegen reisen grundsaetzlich pro Woche fuer 2 oder 3 Tage in verschiedene Regionen, der Kommentar geht aber eindeutig in die Richtung das zwar das Medienangebot (ueberwiegend Zeitungen und TV Kanaele) im Vergleich zu vor 10 Jahren wesentlich vielfaeltiger geworden ist, wobei die gestiegene Quantitaet nur eine Vervielfaeltig der Einheitsmeldungen darstellt. Qualitativ im Sinne von objektiv oder kritisch gibt es weiterhin ungenuegend bzw keinerlei Auswahl. Das von Dir beschriebene Beispiel kann aber das richtige Zeichen setzen.
devurandom hat geschrieben:Die Trotzreaktion der chinesischen Mehrheit auf die "Spekulationen" der westlichen Presse kommt der KP aber innenpolitisch definitiv zugute. Sowas bietet gar Grundlagen fuer die wildesten Verschwoerungstheorien.
Zustimmung, deckt sich mit meiner persoenlichen Meinung.
devurandom hat geschrieben:Nunja, da sind die Deutschen auch nicht viel besser. Hab neulich eine Satire im Spiegel-TV gesehen. Die genau diese Vermischung zu besten gibt: Die "Verbrechen" der "Chinesen" reichen von Todesstrafe bis Hundessen. ... Dass man ein "Westler" ist heisst noch lange nicht, dass man die Faehigkeit zu differenzieren mit der Muttermilch aufgenommen hat.
Sicherlich richtig, obwohl man zwischen Satire und realer Berichterstattung abwaegen muss.
Die Faehigkeit der Differenzierung liegt natuerlich nicht an der Rasse, koennte mir aber gut vorstellen das ein sog. "Zwischen-den-Zeilen-lesen" den Westlern etwas einfacherer faellt.
devurandom hat geschrieben:Belussconi tritt Medienfreiheit und Rechtstaat mit Fuessen und wurde zum dritten mal gewaehlt, diesmal mit Erdrutschsieg. Man kann ja auch nicht daraus ableiten, dass die Italiener weniger Sinn fuer Demokratie haben.
Schwieriger Vergleich, weder die kulturelle bzw geschichtliche Entwicklung Italiens noch die derzeitige Ausgangssituation (Wahllandschaft, Infrastruktur, Wirtschaft usw) kann man auf China anwenden.
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Re: Losung gegen Dalai durch Himmel Seattles

Beitrag von Shaolin »

no1gizmo hat geschrieben:Von Totschweigen und jeglichen Scheiß in/von China hinnehmen, war von mir keine Rede. Meine Kritik war:
1) Abgrenzung der westlichen Kritik gegenüber der chin. Regierung und dem polit. System von den Chinesen an sich, insbesondere von den Auslandschinesen
2) Keine Fehler in der Berichterstattung, wenn es kein Material zum Thema gibt, dann lieber den Mund halten und berichten, dass es ja leider kein Material zum Thema gibt (und wieso), aber keine falschen Bilder benutzen und sich einen Bericht nach Vermutungen aus den Fingern saugen.
Da dies aber geschehen ist, hat der Western seine Karten verspielt und seine Glaubwürdigkeit bei Chinesen verloren.
Punkt 2.) hatte sich die chin. Regierung auf genau so vorgestellt: "Wir machen kurzfristig dicht, alle Journalisten raus, dann gibts auch nichts zu berichten". Diese Denkweise mag in China innerhalb ihrer eigenen Medienlandschaft funktionieren, hat hier aber augenscheinlich - wohl auch aufgrund der Exil-Tibeter - nicht geklappt.
Das viele westlichen Medien aeussert unprofessionell und aus Auflagengeilheit voellig uebereilt zusammengeschusterte wilde Berichte ohne Quellenangaben in Umlauf gebracht haben ist zu verurteilen, aber ein Stillschweigen gemaess Vogel-Strauss (nichts sehen und nichts hoeren, deshalb auch nichts berichten) ware in meinen Augen genauso zu verurteilen.
Haette man wohl so machen sollen wie Du sagst, berichten das es nichts zu berichten gibt weil man nichts berichten kann was berichtet werden soll - aber wer berichtet schon sowas?
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Re: Losung gegen Dalai durch Himmel Seattles

Beitrag von Grufti »

Shaolin hat geschrieben:
devurandom hat geschrieben:Belussconi tritt Medienfreiheit und Rechtstaat mit Fuessen und wurde zum dritten mal gewaehlt, diesmal mit Erdrutschsieg. Man kann ja auch nicht daraus ableiten, dass die Italiener weniger Sinn fuer Demokratie haben.
Schwieriger Vergleich, weder die kulturelle bzw geschichtliche Entwicklung Italiens noch die derzeitige Ausgangssituation (Wahllandschaft, Infrastruktur, Wirtschaft usw) kann man auf China anwenden.

Die dritte Wahl von Berlusconi ist m.E. nur darauf zurückzuführen, daß die Bevölkerung einfach nur einen "starken Mann" an der Spitze des Staates haben will, von dem sie glaubt,daß er die Misere der Umfallerminiparteien meistern kann.... man kann die politische Situation in Italien eher mit dem Deutschland der End20iger vergleichen... obwohl die italienische Wirtschaft nicht so desaströs ist , wie die deutsche damals
Früher ging es uns gut. heute geht es uns besser...
Es wäre aber besser , es ginge uns wieder gut !
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Re: Losung gegen Dalai durch Himmel Seattles

Beitrag von Yingxiong »

Shaolin hat geschrieben:Nicht nur die Opposition sondern auch unabhaengige Verbaende bzw Interessengruppen werden in den unabhaengigen (nicht durch Partien oder Verbaende finanzierten) Medien mit Pro- und Kontrabeitraegen bedacht um dem Leser einen moeglichst neutralen Ueberblick zu verschaffen - ...
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Geschichte Tibets

Beitrag von stefan07 »

Bereits lange vor unserer Zeitrechnung begannen Menschen das Tibet-Qinghai-Hochland im Südwesten des heutigen China zu besiedeln. Im Laufe der Zeit vereinigten sich die verschiedenen Stämme, die über das Plateau verteilt lebten, und wurden zum tibetischen Volk.

http://german.china.org.cn/culture/txt/ ... 969180.htm


Und auch ein amerikaner Zeuge spricht ueber die Unruhen in Lhasa

http://german.china.org.cn/china/2008-0 ... 970799.htm
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Re: Losung gegen Dalai durch Himmel Seattles

Beitrag von Shaolin »

Yingxiong hat geschrieben: Theoretisch!
Richtig, es besteht ein grosser Unterschied zwischem dem westlichen journalistischem Ethikanspruch und der Realitaet. Zahlreiche Nachrichtenagenturen neigen zu einer den geographischen, ethnischen und nationalen Erwartungen der Bevoelkerung angepassten Berichterstattung. Diese Medien kritisiert man zuweilen als Verlautbarungsjournalismus oder „Hofberichterstatter“.

Westlichen Medien wird haeufig im Rest der Welt unterstellt, sie seien prowestlich hinsichtlich zahlreicher politischer, kultureller und wirtschaftlicher Angelegenheiten wahrend andersrum zB Al-Jazeera haeufig im Westen wegen seiner Berichterstattung ueber die arabische Welt kritisiert worden ist oder jetzt aktuell die Kritik am chin. Staatssender CCTV oder der chin. Staatspresse. Da die chin. Staatspresse gleichgeschaltet agiert und weder auf eventuelle Werbeeinnahmen noch Auflagenzahlen Ruecksicht nehmen muss hinkt dieser Vergleich allerdings, es ist eh kein unabhaengiges Medium sondern halt "Staats"-Presse im wahrsten Sinne.

Beeinflussung durch Medien ist im Westen zwar gewollt aber nicht prinzipiell politisch. Nachrichtenmedien suchen im Wesentlichen Erfolg bei einem bestimmten Publikum. Viele Menschen interessiert eher die Lokalberichterstattung mit privatem oder regionalem Bezug, so findet zB der Tod von Millionen Menschen in einem ethnischen Konflikt in Afrika in den regionalen Medien eine schmale Randerwaehnung, waehrend die Erschießung von fuenf Angehoerigen eines Gymnasiums eine monatelange tiefgehende und facettenreiche Analyse erfaehrt. Der Grund fuer diese Art der Manipulation ist im Streben nach medialem Publikumserfolg zu suchen, Produzenten und Verleger bieten an, wovon sie annehmen, die Masse haette ein Interesse daran - und je mehr Auflage, desto mehr Werbeplatzierungen / Werbeeinnahmen.
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Re: Losung gegen Dalai durch Himmel Seattles

Beitrag von devurandom »

Shaolin hat geschrieben: Sorry das ich meinen Kernpunkt nicht deutlich genug hervorgestellt habe.
Es geht mir in meiner Aussage um die nationale Medienlandschaft, sei es bei schwebenden oder beschlossenen Maasnahmen der Bundesregierung. Nicht nur die Opposition sondern auch unabhaengige Verbaende bzw Interessengruppen werden in den unabhaengigen (nicht durch Partien oder Verbaende finanzierten) Medien mit Pro- und Kontrabeitraegen bedacht um dem Leser einen moeglichst neutralen Ueberblick zu verschaffen
Ja. Die Pressefreiheit im Ansatz garantiert eine moegliche Vielfaelitigkeit der Informationsquellen. Ohne freirecherchierende Journalisten waere z.B. Watergate oder Barschel-Affaere vermutlich nie aufgedeckt worden. Damit kann die Presselandschaft durchaus als ein Gegenpol zu politischen Macht agieren, was auch oft passiert und der demokratischen Struktur und Bewusstsein sehr zugute kommt. Wobei Gerade in Sache Barschel Springer afaik eine weniger ruehmliche Rolle gespielt hat, damit sind wir schon von Pro zum Kontra bei der manipulierenden Wirkung der freien Medien gelandet. Eherlich gesagt bezwfeile ich stark, ob eine Mehrheit der Bevoelkerung dazu bereit ist, sich wirklich die Muehe zu machen, um eine neutralen Ueberblick zu verschaffen. Hier scheitern wir an der gesellschaftlichen Realitaet oder mehr noch der menschlichen Natur. Nichts desto troz ist eine freie Medienwelt natuerlich mit mehr Vorteilen fuer die Menschen verbunden, keine Frage.
- hingegen in der chin. Medienlandschaft ueberwiegend die Entscheidungen der chin. Regierung bestaerkt/ungenuegend hinterfragt werden. Aufgezeigte Alternativen die bei gewissen Themen die Entscheidung der Regierung in Frage stellen wuerden mag es zwar vereinzelt in der chin. Presselandschaft geben, sind aber unerwuenscht und bleiben unveroeffentlicht.
Ich kann mich noch an frueher erinnern. Die Schlagzeilen in den Zeitungen handelten so ziemlich jeden Tag von dem Parteivorsitzenden Jiang. Wo Jiang gestern war, was er gesagt hat, wie er ausgesehen hat, wonach sein Pups gerochen hat usw., immer ganiert mit einem grossformatigen Foto. Irgendwo unten ganz klein steht dann in einer dreizeilen, worin dann Belanglosikeiten zu lesen sind wie z.B. dass auf dem Bahnhof einer Stadt in der Provinz Hunan Panik war und ca. 80 zu Tode getrampelt wurden. Wenn man nicht genau hinschaut, ueberliest man's leicht, wie die gewoehnlichen Gegendarstellungen in den hiesigen Zeitungen.
Mangels meiner Kenntnisse die chin. Schrift zu lesen muss ich leider auf Aussagen meiner Kollegen zurueckgreifen und kann keine eigene Buerteilung abgeben. Die Kollegen reisen grundsaetzlich pro Woche fuer 2 oder 3 Tage in verschiedene Regionen, der Kommentar geht aber eindeutig in die Richtung das zwar das Medienangebot (ueberwiegend Zeitungen und TV Kanaele) im Vergleich zu vor 10 Jahren wesentlich vielfaeltiger geworden ist, wobei die gestiegene Quantitaet nur eine Vervielfaeltig der Einheitsmeldungen darstellt. Qualitativ im Sinne von objektiv oder kritisch gibt es weiterhin ungenuegend bzw keinerlei Auswahl. Das von Dir beschriebene Beispiel kann aber das richtige Zeichen setzen.
Es kommt in der Tat hin und wieder vor, dass ein quertreibende Journalist Beitraege verfasst, die den Parteioberen nicht genehm sind. Manche Zeitungen sind dafuer gar beruechtigt. Je nach Lage und/oder Beziehungen passiert den Journalisten afaik haeufig nicht mal was. Das "Phaenomen" besteht schon seit dem Neunzigen, kann aber auch als kontroliierte "Frustventil" der Zensurbehoerde intepretiert werden. Dennoch ist eine Wille zu Vielfaeltigkeit durchaus da.
Sicherlich richtig, obwohl man zwischen Satire und realer Berichterstattung abwaegen muss.
Die Faehigkeit der Differenzierung liegt natuerlich nicht an der Rasse, koennte mir aber gut vorstellen das ein sog. "Zwischen-den-Zeilen-lesen" den Westlern etwas einfacherer faellt.
Der Meinung bin ich nicht gerade. Gerade viele Chinesen haben gelernt, dass man "zwischen den Zeilen" lesen _muss_, wenn man etwas nuetzlicheres als das Wohlergehen des Parteivorsitzenden erfahren will. Ich persoenlich achte auf jeden Fall sehr auf den Kontext der Meldungen beim Konsumieren von Nachrichten und suche oft fast unterbewusst Zusammenhaenge in unscheinbaren Meldungen und aktuellen politischen Situationen. In den Diskussionen mit meinen Freunden merke ich aber oft, dass gerade die Ueberzeugung an natur gegebene Objektivitaet der Meldungen durch Pressefreiheit vielen die gesunde Potion Paronoia nimmt.. :lol:
Schwieriger Vergleich, weder die kulturelle bzw geschichtliche Entwicklung Italiens noch die derzeitige Ausgangssituation (Wahllandschaft, Infrastruktur, Wirtschaft usw) kann man auf China anwenden.
Ist ein wenig weit hergeholt. Da gebe ich Dir recht. Das Thema fiel mir deshalb ein, weil ich neulich eine Dokumentationsreihe "wohin fuehrt uns die Demokratie" auf Arte oder Phoenix gesehen habe. Da ging's unter anderem um einige demonkratisch verlaufene Wahlen, deren Ergebnis, nunja, "merkwuerdig" sind. Weiss allerdings nicht mehr genau, ob Italien drin vorkam. :lol:

Gruss
/dev/urandom
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Re: Interessante Artikel

Beitrag von bossel »

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Wieder mal ein Rückschlag für die Verehrer der "heiligen" Flamme. (BBC)


Friedensdemonstration für Tibet in Berlin
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„Seit drei Wochen geht kein einziges Mehrfachvisum mehr durch, egal ob von einem Singapurer, einem Amerikaner oder Deutschen beantragt. Seitdem werden Visa auch nicht mehr an einem einzigen Tag ausgestellt“, sagt sie. Sie berichtet, die Anweisung sei per Fax von der chinesischen Botschaft erteilt worden: „Allerdings auf einem Schreiben ohne den Briefkopf der Botschaft, der war abgedeckt.“
[...]"
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