Re: Gefühl vs. Verstand
Verfasst: 08.12.2011, 17:46
Jetzt brauch ich ein "Taschentuch-Heul-Smilie" 
im Internet tummeln sich natürlich alle möglichen Individuen und machen Dinge, die sie von Angesicht zu Angesicht nie machen würden; im allgemeinen ist Li-Normalchinesin aber deutlich weniger "offen" als ihre westlichen Geschlechtsgenossinnen. Gegenüber ihrem eigenen Freund ist das natürlich etwas anderes, aber bei allen anderen ist die Mehrheit der Chinesinnen recht zurückhaltend.Chiyoko hat geschrieben: @Bernhard
So wie ich es gehört und auch selbst erlebt habe, sind die Chinesen schon sehr offen,
was das vorzeigen von gewissen Reizen(einschliesslich Körperteile) hat.
Ich hatte das erwähnt. War aber noch nie in Tianjin, sondern hatte es nur gelesen.Chiyoko hat geschrieben: Hat hier nicht auch jemand mal erwähnt, dass Tianjin wie Shanghai sei?Wie bitte?
Absolut nicht.Ich war dort selbst und Ausländer scheinen dort absolut fremd zu sein in
breiten Teilen dieser Stadt.
meine frühere Chinesischlehrerin sagte, es habe die Assoziation von 婊子. Deswegen dürfe man als Außenstehender einer Frau keine Armbanduhr schenken. Beim eigenen Ehemann sehe es hingegen anders aus.punisher2008 hat geschrieben: Das hast du wohl falsch verstanden. Uhren sind problematisch wegen der Aussprache (siehe oben). Das betrifft aber nicht Armbanduhren, denn die heißen (手)表 (shou biao), und ich wüßte nicht welche negative Assoziation "biao" haben sollte.
Das wohl weniger... Er hat doch auch den Rückflug gebucht, nehme ich mal stark anSkorpid hat geschrieben: Na wer weiß, wenn ich dann im Flieger einen mit ner Sammelbüchse rumlaufen sehe, weiß ich ja, daß ich im selben Flieger wie Kurti sitze![]()
sammelnSkorpid hat geschrieben: was kann man denn im Peking-Flughafen so lange machen?)
Volle Zustimmung!Skorpid hat geschrieben: Bin ja mal sehr gespannt über den weiteren Bericht, egal was passiert kurti, nimm es nicht zu schwer, wenn es doch nur eine Verarsche von der Frau war, genieß dann einfach die Zeit in China, mit 2000 Euro in der Tasche ist das auch möglich.
Großartig! Dieser Thread zaubert mir jeden Abend aufs Neue ein Lächeln auf das Gesicht.Skorpid hat geschrieben:Na wer weiß, wenn ich dann im Flieger einen mit ner Sammelbüchse rumlaufen sehe, weiß ich ja, daß ich im selben Flieger wie Kurti sitze
Ich verstehe was Du meinst aber mit solchen Pauschalurteilen sollte man etwas vorsichtiger sein, zumal der Westen nicht aus einer Kultur besteht und die Epoche der Aufklärung auch noch nicht überall Einzug gehalten hat.Bernhard hat geschrieben:im allgemeinen ist Li-Normalchinesin aber deutlich weniger "offen" als ihre westlichen Geschlechtsgenossinnen.
die Epoche der Aufklärung hat mit verminderter Scham nicht viel zu tun. Und ich habe das keineswegs abwertend geschrieben, sondern anerkennend. Nenn mich konservativ, aber allzu "offen" (in sexueller Hinsicht) gefällt mir nicht.Geist hat geschrieben: Ich verstehe was Du meinst aber mit solchen Pauschalurteilen sollte man etwas vorsichtiger sein, zumal der Westen nicht aus einer Kultur besteht und die Epoche der Aufklärung auch noch nicht überall Einzug gehalten hat.
Ach so, könnte natürlich schon sein, hängt aber wohl auch von der Gegend ab aus der man kommt. In Guangdong hat man soweit ich weiß keine Probleme Armbanduhren zu schenken. Ich selbst habe sogar mal eine verschenkt. 婊子 wird wahrscheinlich auch eher im Norden verwendet, in Guangdong habe ich das noch nie gehört.Bernhard hat geschrieben: meine frühere Chinesischlehrerin sagte, es habe die Assoziation von 婊子. Deswegen dürfe man als Außenstehender einer Frau keine Armbanduhr schenken. Beim eigenen Ehemann sehe es hingegen anders aus.
Bei einem Film gibt es meistens ein Happy End, hier muss es erst noch fertig gespielt werden und ob es happy wird und zu einem Ende kommt zeigt sich erst noch. Darum ist es auch viel interessanter. Was für Pop Corn gibt es in Shanghaisanctus hat geschrieben:So hab nun alle 12 Seiten aufeinmal gelesen. Wollte zwar einen Film sehen, das hier war aber auch sehr unterhaltsam. Und genau das sollte es von Anfang an auch sein. Wenn man sich den Thread zusammenhaengend komplett durchliest und dann nochmal den Eroeffnungsbeitrag ansieht, stellt man fest, dass dies alles nur auf Unterhaltung hinauslaufen sollte.
Warum Leute in dieser Angelegeheit befragen, wenn man sowieso alles besser weis und beratungsresistent ist?!
na ja, am Anfang wusste er ja nicht, was er machen soll; er hat dann nur eine Entscheidung getroffen.sanctus hat geschrieben: Wenn man sich den Thread zusammenhaengend komplett durchliest und dann nochmal den Eroeffnungsbeitrag ansieht, stellt man fest, dass dies alles nur auf Unterhaltung hinauslaufen sollte.
Warum Leute in dieser Angelegeheit befragen, wenn man sowieso alles besser weis und beratungsresistent ist?!
Ja, die Entscheidungen von ihm fielen schnell und waren doch ziemlich uebergross. Deswegen habe ich so meine Zweifel an dieser Geschichte. - Aber das beste Drehbuch wird nunmal vom Leben selber geschrieben. Wenn das hier dann doch tatsaechlich wahr sein sollte und das Ende so ausfaellt, wie wir es alle erwarten, dann waere ich fuer ein Verfilmung des ganzen - im Stil einer Sat1-Low-Budget-VerfilmungBernhard hat geschrieben:na ja, am Anfang wusste er ja nicht, was er machen soll; er hat dann nur eine Entscheidung getroffen.
Es verwunderte mich aber auch, dass er offensichtlich extrem kurzfristig ein Ticket buchen und ein Expressvisum beschaffen konnte, ohne auch nur ansatzweise eine Frage danach zu stellen. Auch scheint er zu wissen, in welche Stadt er in seinem Fall am besten fliegen muss und wie er danach weiterkommt. Überhaupt hatte er in dieser Hinsicht offensichtlich kaum Sorgen.
Andererseits schien er nicht viel über die Lebensumstände der Chinesen zu kennen. Denn er wollte ihnen aus Deutschland einen Früchtekorb mitbringen mit Früchten, "die es jetzt in China nicht gibt". Als ob die Chinesen (zumal in einer Stadt wie Tianjin) im Winter eine eingeschränkte Auswahl an Obst und Gemüse hätten...
Das legt tatsächlich die Vermutung nahe, dass er sich dümmer stellte, als er tatsächlich ist. Oder dass die ganze Geschichte von vorne bis hinten erfunden war.