Re: "Warum gibt's so viel Ausländer in der Klasse?"
Verfasst: 04.12.2012, 11:03
Auf gut deutsch: Alle haben sich meinen Vorstellungen anzupassen, damit ich selber ja nichts ändern muss!
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Aha, mach Dich mal schlau wie oft Deutschland und die Deutschen als die Ausländerfreundlichsten tituliert wurden. Wie hier leben in bi-nationalen Ehen, gehen also nicht genug auf Ausländer zu? Und wer sind denn tatsächlich die, die immer lautstark fordern und sich selbst in Gegengesellschaften aufhalten? Die sollte man standesgemäß zum Teufel jagen, diese "Migranten"!tanzhou hat geschrieben:Es liegt nun nicht immer alles an den Einwanderern, sondern auch teils bei den Deutschen mit der fehlenden Bereitschaft auf Fremde zuzugehen und an der Integration mitzuwirken, und nicht tatenlos und verschlossen zu sein, sondern nur zu motzen. Das weltoffene Denken fehlt teils.
Hier in CN bin ich auch integriert, in der Familie meiner Frau, bei unserem Freundeskreis und den Nachbarn, aber auch nur deswegen weil ich mitwirke und den Willen dazu habe, da mein Leben sich hier in CN abspielt, zumindest groesstenteils, aber auch die Leute hier auf mich zugehen, interessiert sind und mich kennenlernen wollen. genau das sehe ich teils in D nicht, und da liegt auch u.a. Das Problem.
Man ist heute "soweit", daß Sozialleistungen auch an Untergetauchte geleistet werden ohne daß die zuständigen Ämter pp. das melden müssen. Beispiel Schulen: Da die Lehrer sich weigerten, Kinder Untergetauchter bei den zuständigen Ämtern zu melden, verzichtete man auf die Melungen einfach. Warum zeigst Du eigentlich keine Eigeninitiative, um Dir diese Informationen zu besorgen und haust statt dessen lieber mit der Nazi-Keule um Dich? Fragen übr Fragen!Klaas hat geschrieben:Für mich ist das nur Blabla. Könnten sich diejenigen Teilnehmer, die behaupten, die deutsche Gesellschaft ächze unter den Folgen und Kosten der Einwanderer, bitte klar ausdrücken, in verständlichem Deutsch?romeo hat geschrieben: In anderen Ländern wie z.B. Kanada hätte ein Großteil der Problembürger die hier so einsickern, keine Chance auf einen Aufenthalt. Auf Staatskosten sowieso nicht.
Unter einem "Problembürger" kann ich mir noch etwas vorstellen, z.B. Eltern die ihre Kinder vor dem TV dauerparken. Aber wie tun Problembürger "einsickern"? Sind damit Personen gemeint, die die Grenzen illegal überqueren? In Kanada, so schreibt romeo, würden sie nicht auf Staatskosten leben können. Und wie können bitte schön illegale Einwanderer in Deutschland auf Staatskosten leben?
Ich wiederhole meine Frage von weiter oben nach einmal, und ich meine sie wirklich im ernst, weil ich es wirklich nicht besser weiß: Welche Möglichkeiten gibt es für eine Einwanderung ins deutsche Sozialsystem, abgesehen von der Familienzusammenführung und der minimalen Zahl anerkannter Asylfälle?
Das ist wieder typisch! 1992 (ein Extrem) und dann 2006 - jetzt schreiben wir 2007, oder wie?!Klaas hat geschrieben:In den letzten 20 Jahren ist die Zahl der Asylanträge kontinuierlich gesunken, von 400.000 im Jahre 1992 auf 20.000 in 2006.romeo hat geschrieben: Letztendlich ist das Asylrecht zu einem scheunengroßen Einfallstor für eine ungesteuerte und unkontrollierte Einwanderung verkommen.
Die platten und oberflächlichen Parolen wie "Einsickern von Problembürgern", "Einwanderung direkt in die deutschen Sozialsysteme" und "scheunengroßes Einfallstor Asyl" geben an manchen Stammtischen bestimmt Beifall, aber es steckt nichts dahinter, zumindest keine Argumente oder Fakten, sondern vor allem ein diffuses Gefühl von Ablehnung alles andersartigem.
Deswegen kommen von den oberflächlichen Sprücheklopfern auch nie Fakten, sondern immer nur der Verweis auf "Sarrazin". Die Leistung, die Sarrazin angeblich vollbracht hat, auszudrücken was Millionen von Deutschen denken und sich nicht zu sagen getrauen, lässt sich auf einen Fakt reduzieren: Wenn die Anhänger der christlichen Religion weniger Kinder bekommen als die Anhänger anderer Religionen, werden die Christen nach mathematisch so-und-so-vielen Jahren in Deutschland in der Minderheit sein. Das ist korrekt, aber wo ist das Problem? Entweder in Deutschland gilt Religionsfreiheit oder nicht.
Yeap.Be_happy hat geschrieben:Ich würde mich mal über die aktuellen Zahlen informieren und darüber, woher die kommen: Aus dem "Arabischen Frühling" und Mengen an Zigeunern aus dem Osten Europas!
Dem kann ich nur zustimmen. Wenn hier manche verkappen Drecks-"PI"ler unter der Flagge "ich bin kein Rassist, ich hab doch ne Chinesin!" segeln, wird mir schlecht.Haima hat geschrieben:
So bildet sich halt jeder seine Meinung und gibt diese auch weiter. Sollte ja auch so sein. Manchmal ist es dann aber auch nicht so fair, von einzelnen Erlebnissen auf eine ganze Sippe zu schliessen. Wir schreien ja auch immer auf, wenn es heisst "die Chinesen" haben wieder.....
Gruss
Haima
Haima, ich leite nicht ab, sondern nenne explizit beide Familien - und deren Sippen. Das kann ich, weil ich deren Benehmen bzw. dessen Fehlen bei jedem Grillgelage sehe ...Haima hat geschrieben:Das Beispiel von Ingo finde ich übrigens recht typisch und eben als Beispiel gut geeignet. Jeder macht auf seine Weise Erfahrungen und leitet dann daraus ab.
Ich hab keine Meinung wieder gegeben, sondern Fakten geschildert.Haima hat geschrieben:So bildet sich halt jeder seine Meinung und gibt diese auch weiter. Sollte ja auch so sein. Manchmal ist es dann aber auch nicht so fair, von einzelnen Erlebnissen auf eine ganze Sippe zu schliessen.
Ich nicht - und schon gar nicht beim Thema Integration.Haima hat geschrieben:Wir schreien ja auch immer auf, wenn es heisst "die Chinesen" haben wieder.....
Mir scheint Du lebst mit Deiner Familie in einer "unpassenden" Umgebung, wie werden denn Deine kids und Deine Frau dies bewältigen?ingo_001 hat geschrieben: Und (leider) haben wir in unserem Haus 2 Roma Familien, die jedes Klischee mehr als übererfüllen.
Ständiges lautes Türenknallen bis nach 23 Uhr, überlautes Msikhören, Grillgelage mit 20-30 Leuten, sämtl. Keller werden mit allem Möglichen zugemüllt.
In unserem Haus wohnen Polen, Russen, Ägypter und Kameruner... alle sind genauso schockiert über die beiden Roma Familien.
Du glaubst jetzt nicht wirklich, dass wir wegen besagter 2 Familien umziehen - oderblackrice hat geschrieben:Mir scheint Du lebst mit Deiner Familie in einer "unpassenden" Umgebung, wie werden denn Deine kids und Deine Frau dies bewältigen?
Alles richtig.Klaas hat geschrieben:Aber wie kommen da jetzt manche auf den Zusammenhang, dass Deutschland ein "scheunengroßes Einfallstor Asyl" besäße? Dieses angebliche "Einfallstor" ist nicht größer als in anderen Ländern, und seit der Drittstaatenregelung können Asylbewerber sowieso nur noch auf dem Luft- und Seeweg nach Deutschland kommen. Alle Nachbarländer Deutschlands sind sichere Drittstaaten, und wer über diese Nach Deutschland gelangt, bekommt kein Asyl.
Trotz Drittstaatenregelung steigen die Asylbewerberzahlen aber derzeit drastisch an. Da die Sozialleistungen bzw. Geldzahlungen jetzt höchstrichterlich verbessert wurden, dürfen wir davon ausgehen, daß auch in der Zukunft diese Zahlen weiter ansteigen werden. Da kaum ein abgelehnter Asylbewerber abgeschoben wird, stellt das Asylrecht damit ein Einfallstor für eine unkontrollierte Einwanderung in die Sozialnetze dar.Klaas hat geschrieben:Dass es gefährliche "Türkengangs" gibt, dass es unangepasste Sinti und Roma gibt, dass man nicht gleich Rassist ist wenn man "Zigeuner" sagt, dass der Anteil von Ausländern in der Kriminalitätsstatistik proportional höher ist als von Inländern, das ist alles richtig, und dass man hart gegen alle Missstände vorgehen muss, ist eine Erfahrung aus den Versäumnissen der Vergangenheit und richtig.
Aber wie kommen da jetzt manche auf den Zusammenhang, dass Deutschland ein "scheunengroßes Einfallstor Asyl" besäße? Dieses angebliche "Einfallstor" ist nicht größer als in anderen Ländern, und seit der Drittstaatenregelung können Asylbewerber sowieso nur noch auf dem Luft- und Seeweg nach Deutschland kommen. Alle Nachbarländer Deutschlands sind sichere Drittstaaten, und wer über diese Nach Deutschland gelangt, bekommt kein Asyl.