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Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Verfasst: 24.02.2012, 11:52
von supermario
Hi - bin erst letztens in der süddeutschen ( ich glaub es war letzte woche) an diesem Zitat hängengeblieben - ich find es ist tottraurig so etwas zu lesen - aber ich denke, dass - wie schon Shenzhen sagte -auch in anderen Ländern diese gesellschaftliche Entwicklung zu sehen ist.

Danke für die genaue Quellenauflösung dieses Zitats Dai Anna. Trotzdem kann man natürlich gerade in China daran einen totalen Dogmenwechsel erkennen, der sich in den letzten Jahren anscheinend auch so verbreitet hat, dass er in China im Fernsehen ausgestrahlt wird.

Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Verfasst: 24.02.2012, 12:13
von maylin
Sarilas hat geschrieben:Bin pro China aber contra Maylin und beides zu 100%
Nice to Know

Mit etwas mehr Info könnte man darüber vielleicht sogar konstruktiv diskutieren...

Andererseits. wayne

Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Verfasst: 24.02.2012, 12:36
von Geist
edmund27 hat geschrieben:Also bin der Meinung man kann das schon in einigen Teilen mit Deutschland vergleichen. Wer sich heute mit Alkohol ans Steuer setzt und dann einen Menschen tot fährt handelt mit Vorsatz. Es gibt da schon viele Urteile.
Man sollte auch der chinesischen Justiz eine Chance einräumen sich zu verändern. Ich denke es wird sich auch in China einiges verändern.
Lieder Edmund,

das sich eine Justiz selber von innen heraus verändert ist eine Seltenheit. Vorwiegend ist die Bevölkerung mithilfe ihrer politischen und bürgerlichen Rechte an gewissen Veränderungen beteiligt.

Es gibt ohne Frage gesprochene Urteile in Deutschland - ganz aktuell die Holocaustleugnung die durch das Bundesverfassungsgericht aufgehoben wurde - wo man sich fragen muss in was für einem Land man eigentlich lebt in dem die gefühlte Diskrepanz zwischen offensichtlichem Recht und Unrecht manchmal nicht schwerer wiegen können und wo dann diese Rechte dringend Fuß fassen müssten.

Wie Du bereits sagtest: "...der werfe den ersten Stein."

Allerdings muss man diesbezüglich auch den Vergleich anstellen und entsprechend die systematischen Verletzungen bzgl. ihrer Häufigkeit in der Justiz ansprechen. Es geht nicht darum den moralischen Zeigefinger zu erheben oder den Oberlehrer zu spielen sondern schlicht darum sich entsprechend differenziert mit den Gegebenheiten die auch außerhalb der eigenen Haustüre stattfinden, auseinandersetzt.

Ein Vergleich mit Deutschland ist nicht immer wünschenswert den dies ruft i. d. R. innerhalb von Sekundenbruchteilen die gleichen Gegenspieler auf den Schirm was meist in gleicher Art und Weiser endet - wie Du es auch hier wunderbar beobachten kannst. Ein beliebter Konter ist, das die dortige (moderne) Justiz noch nicht reif genug ist und noch etwas Zeit benötigt. Allerdings kann ein Wandel ohne weiteres nicht zu der entsprechenden Reife führen.

Und an dieser Stelle muss man einfach festhalten das trotz all der Diskrepanzen in westlichen Ländern (das obige Beispiel ist im Vergleich dazu harmlos) es in China verhältnismäßig immer noch zu einer erhöhten Anzahl an systematischen Verletzungen von politischen und bürgerlichen Rechten kommt. Ich möchte meine persönlichen Gespräche mit Chinesen jetzt nicht zum Dogma erheben aber ich kenne keinen der mit dem doch teils willkürlichen Charakter des Polizei- und Justizsystems zufrieden ist, da eben politische Mitwirkungsrechte die für Änderungen in der Justiz notwendig wären, erheblich eingeschränkt sind was letztendlich darin endet das eine Beteiligung an der pol. Willensbildung der Justiz auf Parteifunktionäre beschränkt ist.

Deutschland ist nicht China und China ist nicht Deutschland und das eine sollte nicht auf das andere übertragen werden. Ich selber denke nicht dass das westliche Demokratiemodell überall Einzug halten muss und genauso bin ich von den ständigen Appellen einer selbst ernannten Weltpolizei genervt.

Trotz der Schwierigkeiten 1,3 Mrd. Einwohner unter einen Hut zu bringen ist es durchaus erlaubt wenn Unverhältnismäßigkeiten wie bspw. das tausende Menschen nur auf Grund ihrer pol. Überzeugung (ehemals Konterrevolutionäre - heute Individuen die die Staatssicherheit gefährden) in Haft bzw. Administrativhaft landen, kritisiert werden dürfen.

Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Verfasst: 24.02.2012, 15:30
von rpm-U
Hi Saiber,

Erstmal hast Du recht. Ich habe in der Tat geschrieben:
rpm-U hat geschrieben: dann muss man schon fragen, wie krank muessen Menschen sein - wie Krank muss eine Gesellschaft sein die diese Praxis, die wohl schon mehrere Jahre bekannt ist dies tolleriert bzw. da nicht mit aller Haerte dagegen vorgeht?
Und das bitte ich in aller Ehrlichkeit zu entschuldigen. Das "eine Gesellschaft" ist falsch und muss eigentlich "ein Staat".
In der Tat pauschalisiert das und nimmt ein ganzes Volk in Haft fuer die Tat einer Gruppe von Menschen.
Das war falsch.
Saiber hat geschrieben: Deine Worte: "Oder willst Du mir ernsthaft erzaehlen das Menschen in D oder auch ganz Europa vorsaetzlich andere Menschen umbringen weil es kostenguenstiger ist als wenn der/die jenige ueberlebt?"
Das vorsaetzliche Toeten ist Mord.
Wer mit einen Auto bewusst lieber einen Todfahren will weil wenn das Opfer ueberlebt es fuer ihn zu teuer wird, dann begeht er Mord.
Das ist nicht anders als einer der einen anderen an der ATM umbringt um an das Cash ranzukommen, ....als Moerder hinstellen?
Also wenn Du unbedingt etwas falsch verstehen/interpretieren willst, dann tue das eben. Niemand kann Dich daran hindern.
Hast du hier nicht die Chinesen dieser Gesellschaft als "krank" bezeichnet und damit "beleidigt"? Was sollen sich denn die Chinesen, die in der Gesellschaft leben, denken oder wie sollen sie sich denn fuehlen wenn sie sowas von dir hoeren? Ich benutze nur deine eigene Worte.
Und du bist der Anwalt der Beleidigten und schlaegst stellvertretend zurueck. Und dann auf dem gleichen niedrigen Niveau, dass du an meinem Beitrag anprangerst.

Ist Raserei nicht vorsaetzliche Gefaehrdung von Menschenleben
..ja ist es, eine Gefaehrdung von Leben und Gesundheit. Ob vorsaetzlich, sei dahingestellt, denn man mus das Wissen um diese Gefahr besitzen und sich dieser bewusst sein.
.. und Fahrerflucht die Flucht vor der Verantwortung?
ist wohl ein Kavaliersdelikt und die Regel im europaeischen Strassenverkehr? Nur die Ruhe....
Saiber hat geschrieben:
rpm-U hat geschrieben:Ich halte mich an die Verkehrsregeln, auch hier in China.
Und Fahrerflucht begehe ich auf keinen Fall. Zu schnell gefahren bin ich schon und wurde dafuer auch bestraft.
Ja du vielleicht. Aber stehst du stellvertretend fuer die Allgemeinheit in Deutschland?
Ja ich stehe damit stellvertretend fuer die Masse der Verkehrsteilnehmer in Europa.
Saiber hat geschrieben:Bild ist Bild und in der Rethorik die gleiche.
. Du scheinst Dich auszukennen. :lol:
Auch gab es massig andere Berichte, die von Hilfsbereitschaft und Verantwortlichkeit berichtet haben. Schon alleine der Aufschrei und die Wut in ganz China nachdem das Video oeffentlich verbreitet wurde zeigt, dass es den Menschen nicht egal war/ist was da passiert ist.
Richtig, deswegen u.a. mein Statement am Anfang.

B.d.T.

Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Verfasst: 24.02.2012, 17:53
von Saiber
rpm-U hat geschrieben:Also wenn Du unbedingt etwas falsch verstehen/interpretieren willst, dann tue das eben. Niemand kann Dich daran hindern.
Das steht da geschrieben. Da gibt es nichts falsch zu verstehen oder zu intepretieren.
rpm-U hat geschrieben:ist wohl ein Kavaliersdelikt und die Regel im europaeischen Strassenverkehr? Nur die Ruhe....
Und hier wieder das gute Beispiel der Scheinheiligkeit und Doppelmoralitaet per excellente!
rpm-U hat geschrieben:Ja ich stehe damit stellvertretend fuer die Masse der Verkehrsteilnehmer in Europa
:lol: :lol: :lol: :lol:
rpm-U hat geschrieben:Und du bist der Anwalt der Beleidigten und schlaegst stellvertretend zurueck. Und dann auf dem gleichen niedrigen Niveau, dass du an meinem Beitrag anprangerst.
soll das jetzt ein Versuch sein deine Beleidung gegen die Chinesen herunterzuspielen? Du meckerst weil ich dich beleidige, du aber ein ganzes Volk beleidigt hast, wozu ich auch dazu gehoere und echauffierst dich jetzt darueber dass ich das anprangere? Von welchen Mond kommst du denn ueberhaupt?
rpm-U hat geschrieben:Ob vorsaetzlich, sei dahingestellt, denn man mus das Wissen um diese Gefahr besitzen und sich dieser bewusst sein.
Wieder diese Scheinheiligkeit und Doppelmoral per excellente!
rpm-U hat geschrieben:Erstmal hast Du recht. Ich habe in der Tat geschrieben:...
Du hast so einiges geschrieben was dir selbst nicht bewusst ist.
rpm-U hat geschrieben:Richtig, deswegen u.a. mein Statement am Anfang.
Dein Statement war das die Geselschaft Chinas krank ist und dass solche Schandtaten Normalitaet in dieser Gesellschaft zu sein scheinen. du widerprichst dich doch selbst hier.

Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Verfasst: 24.02.2012, 20:12
von ijontichy
Trotz dieser Probleme ist China aber hinter den (wirtschaftlich rund dreimal grösseren) USA der zweitgrösste Luxusgütermarkt - die Chinesen kaufen sich also lieber Schweizer Uhren, statt zu investieren oder den Armen des Landes zu helfen.
Da ich mir gerade beruflich ein paar Zahlen zum Luxusgüterkonsum in China angesehen haben, hier noch ein ein bisschen Datenmaterial zu dem Thema (um vielleicht zur Sachlichkeit der Diskussion beizutragen) (die Daten kann man sich aus Wikipedia, Bain Luxury Goods Worldwide Market Study, und den Merrill Lynch/ Capgemini Wealth Reports zusammenstückeln / selber fälschen):

Die Luxusgüterindustrie erreichte 2011 einen weltweiten Umsatz von ca. USD 267 Mrd., oder ca. 0.4% des weltweiten Bruttosozialprodukts.

An Personen aus „Greater China“ (PRC, Hong Kong, Macao, Taiwan), eingerechnet der geschätzten Einkäufe von Chinesen im Ausland (das macht für „Greater China“ fast 40% der gesamten Einkäufe aus), wurden Luxusgüter im Wert von ca. USD 52 Mrd. verkauft. Das vergleicht sich mit USD 67 Mrd. in den USA, USD 25 Mrd. in Japan, USD 12 Mrd. in Deutschland, und USD 9 Mrd. in Südkorea (ich denke, der Betrag für Gesamtkorea ist in etwa der gleiche…).

In Relation zur Gesamtbevölkerung ist somit der chinesische Pro-Kopf Konsum von Luxusgütern natürlich viel geringer als in den anderen genannten Ländern.

In Relation zum BSP auf PPP-Basis (nach IMF Methodik) liegt „Greater China“ immerhin schon auf gleichem Niveau wie die USA (beide 0.46%), etwas über Deutschland (0.39%) und unter Japan und Südkoreaner (beide 0.60%).

In Relation zum nominalen BSP (man könnte argumentieren, dass Luxusgüter in Schwellenländern zu eher teureren denn billigeren Preisen verkauft werden als in entwickelten Ländern, und daher PPP kein sinnvoller Ansatz ist) liegt Greater China mit 0.78% deutlich über Deutschland (0.35%), den USA (0.46%) und Japan (0.46%). Nur Südkorea liegt noch darüber mit 0.87%.

Auf Grund der sehr unterschiedlichen Vermögensverteilungen in den Ländern, und der sehr unterschiedlichen Verteilung von frei verfügbarem Einkommen ist aber vielleicht der beste Vergleich, die Relation zu der Anzahl von „Reichen“, den primäre Zielkunden von Luxusgütern.

Einigermassen verlässliche Schätzungen finden sich für die Anzahl von sogenannten High-Net-Worth-Individuals (HNWIs), d.h. Menschen mit einem Vermögen (ohne Einrechnung des Werts des ersten Eigenheims), von mehr als USD 1 Million.

Hiervon gibt es ca. 732k in „Greater China“ (0.05% der Gesamtbevölkerung). In Süd-Korea sind es 0.3% der Gesamtbevölkerung, in den USA 1%, in Deutschland 1.1% und in Japan ganze 1.4% (wir reden hiermit also in den entwickelten Ländern um die berühmten 1% die Occupy als Feindbild erwählt hat).

In Deutschland betragen die jährlichen Luxusgüterausgaben relativ zur Anzahl der HNWI USD 12,6k; in Japan USD 14,6k; in den USA USD 21,7k; im Südkorea stolze USD 69,5k und in „Geater China“ ganze USD 70,8k – das sind 5.6x so viel wie in Deutschland.

Ein Faktor kann natürlich noch die demografische Struktur der Reichen sein, wenn man annimmt, dass junge Reiche tendenziell mehr für Luxusgüter ausgeben als alte Reiche: In Japan sind 79% der HNWIs über 55 Jahre alt, in China gerade mal nur 21%. Die Ausgaben für Luxusgüter relativ zu HNWIs jünger als 55 Jahre alt liegen somit bei ca. USD 28k in Deutschland, USD 40k in den USA, USD 69k in Japan, und USD 90k in China (für Süd-Korea liegt mir leider kein Altersaufriss der HNWIs vor) – für China immer noch 3.2x so viel als in Deutschland.

Ich denke, die Datenlage gibt somit einige Anhaltspunkte dafür, dass in China (ähnlich wie in Süd-Korea, und, wenn man die andere Altersstruktur berücksichtigt, vielleicht auch in Japan, aber weniger eindeutig) wohlhabende Menschen tatsächlich mehr Luxusgüter kaufen als in den USA und in Deutschland.

Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Verfasst: 25.02.2012, 09:14
von edmund27
Geist hat geschrieben:
edmund27 hat geschrieben:Also bin der Meinung man kann das schon in einigen Teilen mit Deutschland vergleichen. Wer sich heute mit Alkohol ans Steuer setzt und dann einen Menschen tot fährt handelt mit Vorsatz. Es gibt da schon viele Urteile.
Man sollte auch der chinesischen Justiz eine Chance einräumen sich zu verändern. Ich denke es wird sich auch in China einiges verändern.
Lieder Edmund,

das sich eine Justiz selber von innen heraus verändert ist eine Seltenheit. Vorwiegend ist die Bevölkerung mithilfe ihrer politischen und bürgerlichen Rechte an gewissen Veränderungen beteiligt.

Es gibt ohne Frage gesprochene Urteile in Deutschland - ganz aktuell die Holocaustleugnung die durch das Bundesverfassungsgericht aufgehoben wurde - wo man sich fragen muss in was für einem Land man eigentlich lebt in dem die gefühlte Diskrepanz zwischen offensichtlichem Recht und Unrecht manchmal nicht schwerer wiegen können und wo dann diese Rechte dringend Fuß fassen müssten.

Wie Du bereits sagtest: "...der werfe den ersten Stein."

Allerdings muss man diesbezüglich auch den Vergleich anstellen und entsprechend die systematischen Verletzungen bzgl. ihrer Häufigkeit in der Justiz ansprechen. Es geht nicht darum den moralischen Zeigefinger zu erheben oder den Oberlehrer zu spielen sondern schlicht darum sich entsprechend differenziert mit den Gegebenheiten die auch außerhalb der eigenen Haustüre stattfinden, auseinandersetzt.

Ein Vergleich mit Deutschland ist nicht immer wünschenswert den dies ruft i. d. R. innerhalb von Sekundenbruchteilen die gleichen Gegenspieler auf den Schirm was meist in gleicher Art und Weiser endet - wie Du es auch hier wunderbar beobachten kannst. Ein beliebter Konter ist, das die dortige (moderne) Justiz noch nicht reif genug ist und noch etwas Zeit benötigt. Allerdings kann ein Wandel ohne weiteres nicht zu der entsprechenden Reife führen.

Und an dieser Stelle muss man einfach festhalten das trotz all der Diskrepanzen in westlichen Ländern (das obige Beispiel ist im Vergleich dazu harmlos) es in China verhältnismäßig immer noch zu einer erhöhten Anzahl an systematischen Verletzungen von politischen und bürgerlichen Rechten kommt. Ich möchte meine persönlichen Gespräche mit Chinesen jetzt nicht zum Dogma erheben aber ich kenne keinen der mit dem doch teils willkürlichen Charakter des Polizei- und Justizsystems zufrieden ist, da eben politische Mitwirkungsrechte die für Änderungen in der Justiz notwendig wären, erheblich eingeschränkt sind was letztendlich darin endet das eine Beteiligung an der pol. Willensbildung der Justiz auf Parteifunktionäre beschränkt ist.

Deutschland ist nicht China und China ist nicht Deutschland und das eine sollte nicht auf das andere übertragen werden. Ich selber denke nicht dass das westliche Demokratiemodell überall Einzug halten muss und genauso bin ich von den ständigen Appellen einer selbst ernannten Weltpolizei genervt.

Trotz der Schwierigkeiten 1,3 Mrd. Einwohner unter einen Hut zu bringen ist es durchaus erlaubt wenn Unverhältnismäßigkeiten wie bspw. das tausende Menschen nur auf Grund ihrer pol. Überzeugung (ehemals Konterrevolutionäre - heute Individuen die die Staatssicherheit gefährden) in Haft bzw. Administrativhaft landen, kritisiert werden dürfen.
Erstmal Luft holen dann alles überdenken. Dein Beitrag ist sehr sachlich hat alles in allem hohes Niveu. Deshalb denke ich dass Dein Nickname auch richtig zu Dir passt. Mit Dir lässte sich diskutieren. Dem Inhalt simme ich dir voll zu. Ich wollte halt nur aufzeigen, dass sowas in Deutschland auch möglich ist. Und die politische Situation in China ist nicht gut, das weiß ich. Aber ich glaube es wird nicht so bleiben.
Nur mit dem Finger auf andere Länder zu zeigen und gleichzeitig, während bei uns zur Zeit die Bürgerrechte systematisch beschnitten werden ist nicht mein Ding.

Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Verfasst: 25.02.2012, 09:28
von edmund27
Saiber hat geschrieben:
rpm-U hat geschrieben:Also wenn Du unbedingt etwas falsch verstehen/interpretieren willst, dann tue das eben. Niemand kann Dich daran hindern.
Das steht da geschrieben. Da gibt es nichts falsch zu verstehen oder zu intepretieren.
rpm-U hat geschrieben:ist wohl ein Kavaliersdelikt und die Regel im europaeischen Strassenverkehr? Nur die Ruhe....
Und hier wieder das gute Beispiel der Scheinheiligkeit und Doppelmoralitaet per excellente!
rpm-U hat geschrieben:Ja ich stehe damit stellvertretend fuer die Masse der Verkehrsteilnehmer in Europa
:lol: :lol: :lol: :lol:
rpm-U hat geschrieben:Und du bist der Anwalt der Beleidigten und schlaegst stellvertretend zurueck. Und dann auf dem gleichen niedrigen Niveau, dass du an meinem Beitrag anprangerst.
soll das jetzt ein Versuch sein deine Beleidung gegen die Chinesen herunterzuspielen? Du meckerst weil ich dich beleidige, du aber ein ganzes Volk beleidigt hast, wozu ich auch dazu gehoere und echauffierst dich jetzt darueber dass ich das anprangere? Von welchen Mond kommst du denn ueberhaupt?
rpm-U hat geschrieben:Ob vorsaetzlich, sei dahingestellt, denn man mus das Wissen um diese Gefahr besitzen und sich dieser bewusst sein.
Wieder diese Scheinheiligkeit und Doppelmoral per excellente!
rpm-U hat geschrieben:Erstmal hast Du recht. Ich habe in der Tat geschrieben:...
Du hast so einiges geschrieben was dir selbst nicht bewusst ist.
rpm-U hat geschrieben:Richtig, deswegen u.a. mein Statement am Anfang.
Dein Statement war das die Geselschaft Chinas krank ist und dass solche Schandtaten Normalitaet in dieser Gesellschaft zu sein scheinen. du widerprichst dich doch selbst hier.
Lieber saiber, du musst halt bedenken, wir Menschen sehen halt immer nur den Holzspahn im Auge des anderen und den Balken im eigenen Auge sehen wir nicht. Also micht vertritt rpm-u nicht.
Und sage einfach mal. Statt als Europäer ständig Kritik an China zu üben, was durchaus berechtigt ist, solllten wir uns lieber um unsere eigenen Bürgerrecht kümmern. Denn gerade werden sie wieder mal klamm heimlich beschnitten. Nur so am Rande

Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Verfasst: 25.02.2012, 10:02
von rpm-U
Hi Saiber,
habe gerade gesehen, dass Du in anderen Foren ebenso herumwütest und jeden dessen Beitrag auch nur ein Hauch negatives über China enthält einen Populisten oder Propagandisten nennst-beschimpfst. Ich denke, auch wenn Du mit manchen Gedankengängen recht hast kann man so eine Diskussion nicht führen.
Wenn zwei Menschen sich gegenübersitzen und eine Diskussion führen kann man daraus lernen und den anderen durchaus in dem einen oder anderen Punkt überzeugen.
Nun war meine Schuld, die Geister die ich rief werde ich nun nicht mehr los. :D
Aber ein paar Zitate oder Quellen bezüglich "Diese Gesellschaft ist wirklich krank",
nachrichten-t.online zu Yue Yue hat geschrieben:"Diese Gesellschaft ist wirklich krank", schrieb ein Internetnutzer über den chinesischen Kurznachrichtendienst Sina Weibo. "Nicht einmal Katzen und Hunde sollten so herzlos behandelt werden." Viele Chinesen sind überzeugt, dass die rasante wirtschaftliche Entwicklung des Landes und die Verbesserung der Lebensumstände mit einem zunehmenden Egoismus und dem Verlust kollektiver Werte einhergeht.
Auf
http://www.globaltimes.cn/NEWS/tabid/99 ... ality.aspx (Eine Chinesische Seite) kannst Du lesen:
Cracks can be seen in the moral framework of Chinese society. According to a latest survey by the Global Times website, 88 percent of the respondents said they would have helped save the two-year old girl. It is a pity the survey ratio did not achieve a non-hesitant 100 percent.
oder...
Without basic moral support, China couldn't possibly make the social progress it has made in recent years.
oder...
Selfishness is unscrupulously booming in China. Normally it is restrained in human civilization. But in recent years, it has been highly tolerated even respected by some Chinese, and even seen as an ideological tool to break the traditional values of collectivism.
aber natuerlich auch:
It is not that all of China lives in a state of brutal detachment within society. Most Chinese believe bad people are still the minority here, and if an old person falls down, there is still a greater chance he or she will be saved, rather than neglected.
Aber Du kennst all das, ignorierst es halt aus deinen nur Dir bekannten Gruenden und stellst eben Vergleiche an, die man eigentlich nicht anstellen kann.

In Respekt vor Deiner Meinung....

see you.

Wer den Einschlag nicht spürt...

Verfasst: 26.02.2012, 23:15
von Laogai
Mal zur Anregung: Sowohl über den unsäglichen und tragischen Zwischenfall in Foshan (dazu gibt es übrigens schon diesen Thread, rpm-U :!:) als auch den dümmlichen BMW-Spruch haben chinesische Medien als erstes berichtet und anschließend gab es sehr hitzige Diskussionen darüber im ganzen Land. Erst danach haben ausländische Nachrichtenagenturen die Meldungen aufgegriffen und verbreitet.

Wenn die chinesische Gesellschaft also wirklich so "krank" ist und solche Vorfälle an der Tagesordnung wären, warum sind sie dann eine Meldung wert? Und warum wird dann so heftig innerhalb dieser Gesellschaft darüber diskutiert?

Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Verfasst: 15.03.2013, 09:34
von Suedchina
"Lieber weinend im BMW, als lachend in der Mini Kopie"

Bild

Bild

Mini wird nicht nur in China verkauft sondern ach kopiert

Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Verfasst: 15.03.2013, 10:42
von MannAusChina
Suedchina hat geschrieben:"Lieber weinend im BMW, als lachend in der Mini Kopie"...
Mini wird nicht nur in China verkauft sondern ach kopiert
Rein theotisch gesehen bist du eine von deiner Mutter verarbeiteten Kopie deines Vaters. Hast du Problem mit Kopien? :roll:

Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Verfasst: 15.03.2013, 12:25
von no1gizmo
MannAusChina hat geschrieben: Rein theotisch gesehen bist du eine von deiner Mutter verarbeiteten Kopie deines Vaters. Hast du Problem mit Kopien? :roll:
Das ist nicht richtig. Er ist kein Klon seines Vaters, sondern eine neue Mischung, die, wie die Evolution zeigt, neue Innovation hervorbringen kann.

Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Verfasst: 15.03.2013, 12:30
von Shenzhen
Ach Suedchina, das Teil gibt es schon 4 Jahre, genau so wie eine fast zumindest optische 1:1 Kopie vom BMW X5 die gibt es schon seit 2007 und BMW hat sogar die Klage das Teil nicht in Europa zu verkaufen verloren.

Ich wusste ja das du eine lange Leitung hast aber das es so schlimm ist. Ich habe ja geahnt, dass du nur mit Scheuklappen durch die Welt gehst.... Aber nein jetzt hast du eine Kamera und ploetzlich ist die Welt so gross und bunt....

Re: "Lieber weinend im BMW, als lachend auf dem Fahrrad!"

Verfasst: 15.03.2013, 12:34
von MannAusChina
no1gizmo hat geschrieben:
MannAusChina hat geschrieben: Rein theotisch gesehen bist du eine von deiner Mutter verarbeiteten Kopie deines Vaters. Hast du Problem mit Kopien? :roll:
Das ist nicht richtig. Er ist kein Klon seines Vaters, sondern eine neue Mischung, die, wie die Evolution zeigt, neue Innovation hervorbringen kann.
Nicht nur Innovation kann dabei hervorgebracht wird, sondern auch Atavismus. Bei ihm war es hochwahrscheinlich der zweite Fall.