Waehrend der Gruendungszeit der KP bzw. des Buergerkriegs gab es eine Reihe nicht chinesisch staemmige in der KP, u.a. Deutsche, Oesterreicher, Amerikaner und Koreaner. Es ware mengenmaessig nicht viele, historisch bekannt sind afaik ca. 20. Einige davon lebten auch nach der Gruendung der Volksrepublik weiter in China. Wie's heute aussieht, weiss ich leider nicht. Es wird aber wohl, wenn ueberhaupt, nur wenig Exemplare geben. Afaik setzt die Eintrittsbedingung der KPCh die chinesische Staatsangehoerigkeit voraus. Angesichts der Tatsache, dass die kommunistische Ideologie mittleweiler keinen Hund hinterm Ofen lockt, werden heute wohl nur wenige nicht chinesen die Parteieintritt aus ideologische Ueberzeugung anstreben. Die harte Einbuergerungsbedingung tut vermutlich ihr uebrigens.Aremonus hat geschrieben:Nicht dass ich als Wirtschaftsstudent der KP beitreten wollte, aber mich würde grundsätzlich interessieren: haben nicht-Chinesen die Möglichkeit, der KP beizutreten und wenn ja, welche Funktionen können sie übernehmen? Könnte ein Ausländer theoretisch Präsident Chinas werden? Wie sieht es nach einer Einbürgerung aus?
In den USA ist es ja so, dass man als (eingebürgerter) Ausländer höchstens Provinz Gouverneur werden kann - was Arnold Schwarzenegger ja auch gelang. Präsident läge nicht drin
In der Schweiz könnte ein eingebürgerter Ausländer jedoch Bundesrat und somit auch Präsident werden.
Gruss
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