aquadraht hat geschrieben:
Ja, sie liegen auf der Hand, und sind andere, als Du Dir einbildest. Japan hat seine Grundmodernisierung bereits im 19. Jahrhundert, während der Meiji-Reformen, hinter sich gebracht, und war schon Anfang des 20. Jahrhunderts eine imperialistische Macht, die das zaristische Russland in die Schranken weisen konnte. Zu der Zeit, und im Grunde bis 1949, war China ein Spielball der ausländischen Mächte.
Nach 1949 stand China nichts im Weg, mit Japan gleichzuziehen (begonnen mit einer Grundmodernisierung, so wie du sie nennst). Nur Mao hat die Sache um sagen wir 40 Jahre verzögert.
Warum auch? Wenn ich Deine Statements lese, wundere ich mich nicht, dass da von Chinesen keine Diskussion ausgeht. Ich würde mit Dir auch nicht diskutieren wollen, einfach, weil es langweilig ist.
Dumme Antwort, weißt du wahrscheinlich selber. Bevor eine Diskussion losgeht, weiß man ja nicht viel über die Meinung des Anderen.
Ich glaube, dass viele Chinesen denken "Was für ein Idiot", freundlich lächeln und versuchen, das Thema zu wechseln, der Harmonie zuliebe. Aber schön für Dich, wenn Du Dich gut fühlst.
Hast du eine Ahnung..
Meine Erfahrung ist, dass Chinesen durchaus die Meinung, dass Mao ein Mörder war, mit der, dass er ein Held und in summa ein Segen für China war, vereinbaren können. Vielleicht ist Ihr Denken etwas komplexer als Deines.

Hier magst du Recht haben. Ich würde aber sein Heldentum anzweifeln. Er hat meiner Meinung nach China mehr geschadet als genutzt (und das ohne Berücksichtigung irgendwelcher verlorenen Leben durch Mao).
Dass China Wohlstand und eine hohe Wirtschaft erst NACH Mao erreicht, sollte jedem Mao-Befürworter doch zu denken geben.
Dass Bauern noch größtenteils für Mao sind, ist aber nachvollziehbar.