Hendrik hat geschrieben:Der Chinesische Unterricht ist gelegentlich etwas unangenehm für Westler, weil manchmal veraltete Unterrichtsmethoden verwendet werden. In so einem Fall muss man dann selber schauen, wie man das Material lernt. Ich persöhnlich würde mich nicht für ein ganzes Jahr auf eine Uni festlegen, eher erst mal ein Semester und im Zweifelsfall dann wechseln. Zum anderen hat die bereits erwähnte BLCU einen relativ guten Ruf, auch wenn es wohl etwas kostet.
Du hast Recht, das ist wirklich teilweise nervig, ständiges Wiederholen, ich erinnere mich noch an eine Stunde mit dem Thema Sport, das Ganze lief so ab:
3 Fragen füllten 45 Minuten, es wurde immer wieder das Gleiche gefragt. Ich sagte in der Stunde geschätzte 15mal 篮球 Basketball...
1. Welchen Sport magst du am liebsten?
2. Welchen Sport kannst du am besten?
3. Welchen Sport guckst du dir am liebsten an?
Bei mir immer Basketball, was dann ziemlich nervig war. Okay, das war ein Extremfall, aber die anderen Unterschied waren auch nicht sooo viel besser.
Z.B. war das Standardprogramm an jedem Tag: Einen Text 3mal lesen, dann schreibt Lehrerin die Satzanfänge an die Tafel und wir mussten die Sätze vervollständigen. Also stumpfes Auswendiglernen, was wirklich nicht gerade so prickelnd war...
Hat also alles so seine Vorteile (direkt in China lernen, nötige Praxis haben, konsequentes Lernen -->regelmäßiger Unterricht, chinesische Lehrer), aber auch Nachteile (veraltete Methoden).
Außerdem sind die Bücher aus so einem furchtbaren Material, dass ich immer Hustenanfälle bekomme, wenn ich sie aufschlage
