Deutschland ist am Arsch

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ingo_001
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Re: Deutschland ist am Arsch

Beitrag von ingo_001 »

Topas hat geschrieben:hahaha...wenn du wüsstest was du grade aussprichst :mrgreen:
Weiss ich :mrgreen:
Würde ich jederzeit dem Betreffenden auch persönlich sagen - wenn ich die Möglichkeit dazu hätte.
Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.

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Topas
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Re: Deutschland ist am Arsch

Beitrag von Topas »

Wenn ich deine Antwort so lese, " makroökonomische betrachtung" und " Sachverständigenrat", hört es sich so an als hättest du beruflich damit zu tun ( oder gehabt ).

Worauf ich hinaus will, ist die Verwendungsseite des BIP's
Die Summe aller Ausgaben (exclusive der importe ) ergeben ja die Gesamtsumme des BIP's
Bei einer Rezession hat der Staat aktiv zwei Möglichkeiten, dieser entgegenzuwirken.
Entweder er tritt als eigener Nachfrager auf dem Markt in dem er dies aus seiner eigener Tasche finanziert, oder er verändert die Transferleistungen wie Steuern und Sozialleistungen.

Desto höher die nachfrage, desto höher das BIP. Wenn unsere Ottos nicht mehr nachfragen, muss es halt papa Staat machen...


Soweit so gut...jetzt gibts nur folgende zwei Geschichten, die Berücksichtigt werden sollten.

Zum einen unterschiedet mensch die nachfrage von otto-Normalverbraucher in fixen und Einkommens - ( und damit BIPhöhe-) abhängigen Konsum.
Diese variable wird bestimmt durch eine Quote.....sie individuell und je nach Stimmung oder Erwartung unterschiedlich hoch. Bei einer Rezession ist sie sehr sehr niedrig, da Otto Angst um die zukunft hat, und daher lieber mehr spart.

Nun denkt sich Otto folgendes : Senkt der Staat die Steuern oder erhöht sie Sozielleistungen, hat otto mehr geld übrig. ABER : Er wird nicht alles ausgaben, da er ja fleissig am sparen ist. Somit hat eine solche Massnahme eine geringere Wirkung , als was der Staat dafür ausgegeben hat. Einen zeil seiner vorteile wandert nicht ins BIP, sondern in seinem Sparstrumpf.

Andererseits mag Otto Defizite nun garnicht. Er denkt sich : Es werden Steuern erhöht.....was letztendlich oftmals ein Trugschluss ist. Von daher machen ihn Defizite noch unsicherer und er spart noch mehr. Dabei ist ein Defizit im Ergebnis besser, als Steuersenkungen....Warum ? Hier tritt der Staat als Nachfrager auf, er hat keine Sparquote.....Somit wandert hier der volle Satz ins BIP.

Faszit : Defizite ( bezogen auf Rezessionen ) haben eine höhere antizyklische Wirkung als Veränderungen der Transferleistungen. Nur Otto denkt umgekehrt. Er sieht nur dass, was er in der Hand hält......seinen Steuerscheck....
Und jetzt kommt unsere Wahl : Wen wird Otto wohl wählen ? Der, welcher die Defizite macht, oder den der Steuerschecks verteilt ?

Die zweite Sache ist :
Es wird unterschieden zwischen einem strukurellen Defizit und einem konjunkturellen.
Bei einer Rezession steigen die Arbeitslosenzahlen und damit dass Arbeitslosengeld ( = erhöhte Nachfrage = BIP-Steigerung ). Auch sinken die Steuern ( = mehr einkommen = mehr Nachfrage = BIPsteigerung) . Diese "Automatischen Stabilisatoren" sorgen dafür, dass sich eine Rezession von alleine erledigt....( vorrausgesetzt der Staat hatte zuvor solide gewirtschaftet bzg der kontinuierlichen Defizitsenkung durch Überschüsse, was in Deutschland tatsächlich der Fall war)

Jetzt kommts: Viele regierungen meinen ( obwohl zuvor solide Wirtschaft) trotzdem seiner Bevölkerung zu zeigen " Wir tun was "........also Konjunkturpakete.Dies bedeutet zusätzliche Ausgaben, also ein zusätzliches Defizit. Schön und gut dass ganze, nur, nach einer rezession muss dieses strukturelle Defizit, welches sich im Gegensatz zum Konjunkturellen Defizit nicht von alleine "erledigt", eingespart werden....durch Haushaltskonsolidierung.
Unser Otto fände so etwas ganz schönen Mumpitz : Erst weniger Kohle, und nun spart der Staat auch noch ?

Und damit haben wir den Braten : Eine Regierung dies richtig macht, wird abgewählt :mrgreen:
Weil Otto es nicht versteht...
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Re: Deutschland ist am Arsch

Beitrag von ingo_001 »

Topas hat geschrieben:Und damit haben wir den Braten : Eine Regierung dies richtig macht, wird abgewählt :mrgreen:
Weil Otto es nicht versteht...
Da unterschätzt Du die Menschen. Das Problem ist klar - die Lösung auch.

Die Politiker sollten sich für eine schonungslose "Blut, Schweiß und Tränenrede" nicht zu schade sein, in der die zu bringenden "Opfer" genau benannt und definiert werden, dann würde eine breite Mehrheit der Befölkerung auch "mitziehen".

ABER: Diese "Opfer" müssen natürlich von ALLEN erbracht werden - einschliesslich der Politiker und der Wirtschaft.

Nun ist es aber leider so, dass besagte "Opfer" immer nur von "Otto-Normal-Verbraucher" erwartet und verlangt werden - und das ist mit ein Grund dafür, dass die Politikverdrossenheit hier immer mehr zunimmt.

Wasser predigen - aber Wein trinken ist kein probates Mittel, um Mehrheiten für sich zu gewinnen.

Das buchstäblich PERVERSE daran ist, dass die "Weintrinker" jeglichen Bezug zur Realität verloren haben, was sowohl durch ihre Äusserungen als auch durch ihre Taten immer wieder aufs Neue belegt wird.

Sorry to say: Aber Deutschland hat leider KEINE Politiker mit Format mehr. Das Wohl des Landes und der Bevölkerung zählt nichts mehr, sondern nur das Eigene oder das der hofierten Lobby - das ist schäbig und unverzeihlich.

Der letzter Politiker, der für mich auch mit Recht so bezeichnet werden kann - und auch das Prädikat INTEGER verdient - ist Alt-Bunedskanzler Helmut Schmidt. SOLCHE Politiker werden gebraucht.
Auch Aussenminister a. D. Joschka Fischer hätte bei anderen Konstellationen eine Chance gehabt in Schmidts Fussstapfen zu treten, aber es hat ebend nicht sollen sein.
So wies jetzt aussieht kann ich wirklich nur noch sagen: Armes Deutschland
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Re: Deutschland ist am Arsch

Beitrag von Topas »

Guck dir doch die bild-Leser an, welche alles für Ernst nehmen, was dort drin steht....
....ich denke, das sagt genung aus. Natürlich sind vieler politiker nur nutzniesser ihrerselbst. Aber ein Teil nur deshalb, weil ihnen sonst nichts übrig bleibt, doch, dass Ende ihrer Karriere.
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Re: Deutschland ist am Arsch

Beitrag von ingo_001 »

Preisfrage: Wie konnte sich das Bild, dass die Politiker von ihren Job haben so eklatant ändern?

Nicht durch BILD & Co. - die hat es vorher auch schon gegeben.

Es GAB früher Politiker, die ihren Job gut gemacht hatten und durch ARGUMENTATIONEN, die klar und nachvollziehbar waren, die Menschen auch von ihren Ansichten und Ideen überzeugen konnten.

Adenauer, Erhardt, Brandt, Schmidt, Fischer - charakterstarke, charismatische Politiker, die zu allererst ihre Verantwortung für das Land und die Befölkerung sahen.
Wobei Letzterer ja aufgrund des mangelnden Rückhalts mehr oder weniger freiwillig abgetreten ist.

Es ist diese verdammte Selbstbedienungs-Mentalität, die hier vorgelebt und dementsprechend dann auch als Rechtfertigung für eigenes Fehlverhalten adaptiert wird.
Wenn die Vorbilder immer im wahrsten Sinne des Wortes immer "inhaltsloser" werden geschieht Gleiches auch mit einem grossen Teil der Bevölkerung.
Aber man verfährt ja nach der Devise: Nach mir die Sintflut.
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Re: Deutschland ist am Arsch

Beitrag von chriskretzschmar »

und warumm ist deutschland am arsch?? genau weil es hier neidische leute gibt genau deswegen,weil niemand dem anderen etwas gönnt. da zerreisen sie die manager wegen ihren gehälter,aber selbst bereit manager zu werden ist niemand... das sind solche sachen da könnt ich durchdrehn..

tut mir leid des sagen zu müssen deutschland ist halt nur exportweltmeister wir müssten mehr in bildung investieren .. und tut mir leid dass sagen zu müssen die die nichts arbeiten wolen härter bluten lassen.. und wenn sich da nixx schnellstens ändert dann geht deutschland den bach runter!

china und indien denen wird es ob kurz oder lang am besten gehn,aber es ist immernoch so jeder mensch ist für sich verantwortlich!


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Re: Deutschland ist am Arsch

Beitrag von Sepp »

chriskretzschmar hat geschrieben:china und indien denen wird es ob kurz oder lang am besten gehn,aber es ist immernoch so jeder mensch ist für sich verantwortlich!
Also das bezweifle ich doch stark, dass es den knapp 2,5 Milliarden Menschen in China und Indien "AM BESTEN" gehen wird. Dafür sind die Wohlstandsverhältnisse in Westeuropa einfach noch viel zu hoch.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Länder wie Indien und China für ihre knapp 2,5 Milliarden Menschen ein Renten- oder Gesundheitssystem auf die Beine stellen, wie wir es in Deutschland haben. Dass das Gesundheitssystem nicht gut ist in Deutschland, ist eine Sache, dass das Rentensystem irgendwann zusammenbricht eine andere Sache.

Aber selbst dann steht niemand im Regen und bekommt durch Hartz4 alles was man zum (Über-)Leben braucht. Und dafür würde ich meine Hand ins Feuer legen, dass ist mehr als Millionen von Indern und Chinesen zur Verfügung haben.
§ 328 StGB: Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, [...] wer eine nukleare Explosion verursacht.
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Re: Deutschland ist am Arsch

Beitrag von romeo »

ingo_001 hat geschrieben:Ich ziehs mal ein bischen anders auf.
Die Probleme, denen sich Deutschland zu stellen hat, resultieren für mich hauptsächlich aus eigenen - jahrzentelangen - Versäumnissen und sind somit "hausgemacht":

1. Überalterung der Bevölkerung: Seit Jahrzehnten ist diese Problematik bekannt, aber weder Politik, Gesellschaft oder Wirtschaft haben sich aktiv damit beschäftigt, sondern es IGNORIERT.

2. Schieflage des Sozialsystems: Resultiert zum grossen Teil auf (1.) und wurde durch die Globalisierung, die deutsche Einheit (die hauptsächlich von den Sozialsysteme finanziert wurde), eine nicht vorhandene Einwanderungspolitik und über lange Zeit auch durch das Leugnen von Integration als "must have" noch verstärkt.
Wodurch sich Folge-Probleme, wie das Bilden von Paralell-Gesellschften, ergaben, die jetzt umso schwerer zu korregieren sind.
Fakt ist, dass dadurch grosse Teile der Türken und Araber, die hier leben, nicht Willens sind, sich aus religiösen, traditionellen oder sonstwelchen "Gründen" der Erkenntnis zu öffnen, dass z. B. das Erlernen der Sprache des Landes, wo man lebt von alles endscheidener Bedeutung ist. Wenn aber den Kindern gesagt wird "das bracht ihr nicht - Familie und Religion sind das einzig Wichtige ... dann ist dass der der "Super-Gau". Denn diese Einstellung wird von Generation zu Generation weiter gegeben - ohne, dass bis jetzt nenneswert gegengesteuert wird.
Ergo: Die Kinder haben von Beginn an in der Schule Probleme, schaffen im schlimmsten Fall keinen Schulabschluss - und starnden als Hartz IV Empfänger.
Um wieder den Bezug zu China herzustellen: Diese Probleme sind bei chinesischen und anderen asiatischen Einwanderern nicht oder nur partiell anzutreffen.

3. Bildung: wird demnächst zugefügt.

Ich stimme Dir im Wesentlichen zu. Wenn man die bisherigen Trends Trends auf die nächsten 30 Jahre überträgt, steuern wir mit aller Macht auf Verhältnisse wie auf dem Balkan zu. Gepaart mit zunehmenden linken Tendenzen und der daraus entstehenden sozialistischen Gleichmacherei und Neidkultur, kann es durchaus passieren, daß unser Wohlstand und die politische Stabilität kippt. Allerdings bewegen wir uns auf einem ganz anderen Niveau als z.B. Indien oder China. Z.B. die Umweltzerstörung oder die Armut in beiden Ländern werden für lange Zeit dafür sorgen, daß sie von unserem allgemeinen Wohlstand noch Lichtjahre entfernt sind.
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Yingxiong
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Re: Deutschland ist am Arsch

Beitrag von Yingxiong »

ingo_001 hat geschrieben: Es GAB früher Politiker, die ihren Job gut gemacht hatten und durch ARGUMENTATIONEN, die klar und nachvollziehbar waren, die Menschen auch von ihren Ansichten und Ideen überzeugen konnten.

Adenauer, Erhardt, Brandt, Schmidt, Fischer - charakterstarke, charismatische Politiker, die zu allererst ihre Verantwortung für das Land und die Befölkerung sahen.
Wobei Letzterer ja aufgrund des mangelnden Rückhalts mehr oder weniger freiwillig abgetreten ist.

Es ist diese verdammte Selbstbedienungs-Mentalität, die hier vorgelebt und dementsprechend dann auch als Rechtfertigung für eigenes Fehlverhalten adaptiert wird.
Wenn die Vorbilder immer im wahrsten Sinne des Wortes immer "inhaltsloser" werden geschieht Gleiches auch mit einem grossen Teil der Bevölkerung.
Aber man verfährt ja nach der Devise: Nach mir die Sintflut.
In diesem Zusammenhang zeigt auch die FDP in den letzten Jahren, dass sie keine politische Kraft mehr ist. Anstatt in eine Koalition mit der SPD und Grünen einzutreten und somit eigene Ziele verwirklichen zu können und anderen Zielen ihren eigenen Stempel aufzudrücken, gehen sie lieber in die Opposition, in der sie gar nichts bewirken können. Solche Antipolitiker brauchen wir heute nicht mehr.
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Re: Deutschland ist am Arsch

Beitrag von Topas »

ingo :

Es ist wirklich teilweise so, das sich die vernünftige politik für die gemeinnen Wähler am wiedrlichsten anhört.
Wenn ein Finanzminister von Defiziten spricht, gibts negative Rückmeldung, die Wähler wenden sich von ihm ab. Wenn er von Steuersenkungen spricht, gibts positive Rückmeldung, die Wähler wenden sich ihm zu.

Nur Steuersenkungen sind nicht so nachfragewirksam wie ein strukturelles Defizit.

Und auf die öffentliche Meinung geb ich sowieso keinen Schimmer. Die schreien auf , ohne Nachzudenken, weils im ersten Moment vllcht einen anderen Anschein hat, als es in Wirklichkeit ist. Vor allem diejenigen, die laut bellen, würden es, wenn sie selbst drinsässen auch nicht besser machen. Und woran liegts ? Daran, dass viele den "perfekten" politiker erwarten, der fehlerfrei die Schulden senkt, und zugleich die Ausgaben erhöht !

( Nur beides zugleichist nicht möglich, es wiedersprichts sich....)
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Re: Deutschland ist am Arsch

Beitrag von romeo »

Yingxiong hat geschrieben:
ingo_001 hat geschrieben: Es GAB früher Politiker, die ihren Job gut gemacht hatten und durch ARGUMENTATIONEN, die klar und nachvollziehbar waren, die Menschen auch von ihren Ansichten und Ideen überzeugen konnten.

Adenauer, Erhardt, Brandt, Schmidt, Fischer - charakterstarke, charismatische Politiker, die zu allererst ihre Verantwortung für das Land und die Befölkerung sahen.
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Es ist diese verdammte Selbstbedienungs-Mentalität, die hier vorgelebt und dementsprechend dann auch als Rechtfertigung für eigenes Fehlverhalten adaptiert wird.
Wenn die Vorbilder immer im wahrsten Sinne des Wortes immer "inhaltsloser" werden geschieht Gleiches auch mit einem grossen Teil der Bevölkerung.
Aber man verfährt ja nach der Devise: Nach mir die Sintflut.
In diesem Zusammenhang zeigt auch die FDP in den letzten Jahren, dass sie keine politische Kraft mehr ist. Anstatt in eine Koalition mit der SPD und Grünen einzutreten und somit eigene Ziele verwirklichen zu können und anderen Zielen ihren eigenen Stempel aufzudrücken, gehen sie lieber in die Opposition, in der sie gar nichts bewirken können. Solche Antipolitiker brauchen wir heute nicht mehr.
Ich glaube kaum, daß die FDP bei den vielfach sozialistischen und obrigkeitsstaatlichen Ideen von rot - grün ihre Vorstellungen verwirklichen kann.
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Re: Deutschland ist am Arsch

Beitrag von TaugeNix »

romeo hat geschrieben: Ich glaube kaum, daß die FDP bei den vielfach sozialistischen und obrigkeitsstaatlichen Ideen von rot - grün ihre Vorstellungen verwirklichen kann.
Ich glaube kaum, daß die FDP (oder eine andere Partei) überhaupt irgendeine Vorstellung hat.
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Re: Deutschland ist am Arsch

Beitrag von Topas »

Von welchen Vorstellungen sprichst du ?
Etwa von den Studiengebühren ? Oder der "wirtschaftlichen " entgrenzung bzgl. zum beipiel Emissionsgrenzen ?

Du, ich kann verstehen, wenn du nicht rot-grün oder was auch immer abkannst, aber direkt hier von " Obrigkeitsstaatlichen Ideen " zu sprechen, mache ich ja noch nicht mal gegenüber der rechten und Konservativen Seite.

Unser Wirtschaftssystem fordert nun mal in gewissem Maße eine Regulierung von Märkten.
Zum Beispiel unser Arbeitsmarkt: Was meinst du denn, wenn wir den deregulieren, was passiert ?
Ein Teil der deutschen darf verhungern, weil ihre Arbeitsleistung ( als produkt gesehen ) nur zu einem bestimmten Preis ( = Arbeitslohn) genommen wird. Dieser preis reicht aber nicht fürs Überleben bzw die Existenz aus. Wir haben nun mal ein Überangebot an Arbeit, und dass bei einer regulierung eben jener überschuss auf der Strecke bleibt, ist abzusehen.
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Re: Deutschland ist am Arsch

Beitrag von Yingxiong »

romeo hat geschrieben: Ich glaube kaum, daß die FDP bei den vielfach sozialistischen und obrigkeitsstaatlichen Ideen von rot - grün ihre Vorstellungen verwirklichen kann.
Deshalb bevorzugen sie es wohl, Schosshund der UNION zu sein. Da brauchen sie nur gehorchen. Denken ist da nicht mehr notwendig.
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Re: Deutschland ist am Arsch

Beitrag von DerKleinePrinz »

Interessanter Titel dachte ich mir und habe ich mal durchgelesen:

Mir ist die Frage gekommen, inwiefern die bemängelnden Autoren ihr Verständnis und Wissen um die Prinzipien von Politik und Markt ausserhalb des Forums anwenden? Sind Sie aktiv um die erkannten Missstände zu beheben oder zu retten was noch zu retten ist oder beschränkt sich die Aktivität auf Diskussionen wie die hiesige? Die pauschalen Politikerschelten und früher war alles besser Parolen (bin selber jünger und habe leider nur Fischer mitbekommen) halte ich ehrlicherweise für Polemik. Ich nenne bewusst kein Gegenbeispiel, weil das auf jeden Fall total zerfleddert wird. Man kann einfach jeden Menschen und eben auch Politiker in einem schlechte Licht dastehen lassen. Es gibt bestimmt Politiker, die ihren Auftrag vergessen haben oder opportune Selbstbereicher, aber dass alle derzeit aktiven Politiker Totalausfälle sind stimmt so nicht.
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