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Verfasst: 27.07.2005, 23:09
von trance-x
jens ...
Empatischer? Bezüglich geschriebenem Text?
einem gesamtkontext. und natuerlich, empathie funktioniert auch da, sofern eben ...
solltest du etwa der ansicht anheimgefallen sein, dass empathie nur bei gesprochenem text funktioniert? :wink:

Über solch niedere Motive wie Antiamerikanismus bin ich längst hinaus. (...)
was lediglich eine beteuerung darstellt, aber nichts widerlegt. im gegenteil, du hattest schon wieder antiamerikanische stereotypen aufgetischt. umgekehrt hast du nichts von dem verstanden, was ich ueber selektion gesagt habe, sondern bist wieder in eine einseitige empoerungsargumentation gefallen ... logischerweise bedingt sich das alles. kurzum: du stellst eigene ressentiments nicht fest ...

daher frage ich jetzt dich jetzt mal was ganz anderes, was genau damit zu tun hat ...

frage also an dich: was ist ein zirkelschluss?

Verfasst: 28.07.2005, 14:28
von Stefan
@ anderer Li

Du sagst, daß es undenkbar ist, daß die USA alle Staatsanleihen als wertlose Papiere bezeichnen.

Stell Dir mal vor, im Jahr 2000 hätte jemand gesagt, daß die USA eine Unzahl von Lügen auftischen würden, um einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg vom Zaun zu brechen.

Stell Dir mal vor, im Jahr 2000 hätte jemand gesagt, daß die USA weltweit foltern, entführen etc. würden.

Stell Dir mal vor, im Jahr 2000 hätte jemand gesagt, daß das US-Regime eine eigene verdeckte CIA-Mitarbeiterin (Valerie Plame) enttarnen würde, nur um ihren Mann, Mitglied der Republikanischen Partei, zu bestrafen, weil dieser es gewagt hat eine der Lügen über die angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak als Lüge zu bezeichnen.

Stell Dir mal vor, im Jahr 2000 hätte jemand gesagt, daß der US-Präsident hingeht und die von der US-Rentenagentur gehaltenen Staatsanleihen als "nur Papier" zu bezeichnen.

Jeder der solche Dinge im Jahr 2000 gesagt hätte, wäre als Spinner oder purer Anti-Amerikanist abgetan worden.

Die jüngere US-Geschichte hat dann jedoch gezeigt, daß undenkbare Dinge sehr schnell geschehen können. Und wie wir aus der Weltgeschichte wissen, ist dies nicht auf die USA beschränkt.


@ trance-x

Die Entwicklung und Diskussion über den Einsatz neuer Nuklearwaffen (die sogenannten Mininukes) in den USA zeigen, daß die USA zur Zeit alles andere als rational sind.

Ich hoffe, daß ich es noch erlebe, daß das derzeitige US-Regime für seine Kriegsverbrechen vor ein Tribunal gestellt wird, so wie die deutschen und japanischen Kriegsverbrecher nach dem 2. Weltkrieg oder die serbischen aktuell.

Verfasst: 28.07.2005, 19:27
von roshi
vor ein kriegsgericht kommen nur die schwachen und die verlierer......

Verfasst: 28.07.2005, 21:49
von anderer Li
trance-x:

ich würde mir wunschen, dass Du dich etwas mehr auf die Realität beziehen könntest, statt ganze Zeit den Begriff "Antiamrikanismus" zu erklären, und jegliche Kritik an die USA als Selektion, Teilaspekte, Empörungsaussage etc. dort zuzuordnen.

Ist es nicht üblich, dass man sich bei einer Kritik auf einen bestimmten Punkt bzw. Bereich bezieht? Dafür muss man nicht gleich als "Antiamrikanismus" abgestampelt werden, oder? Was ist ein Hauptaspekt? Besteht er nicht aus einzelnen Teilaspekten die man in der Realität herausgreifen kann? oder ist sie einfach ein virtuelles Plakat das keiner anfassen kann und darf? Sollten die Selektionen, Teilaspekte usw. nicht widerlegt sein, summiert sich nicht daraus der Hauptaspekt?

Deiner Meinung nach können die USA am besten und rationalsten mit Waffen umgehen, aber wo? wann? wie? gegen wen? Mal konkreter, in Vietnam? Korea? Grenade, Pannama, in Afghanistan oder Irak? Ich will nicht einsehen, dass jemand als "am rationalsten mit Waffen umgehen" bezeichnet wird, nur weil er den Einsatz von Nuklear-Waffen zuerst aussen vor gelassen hat. Sonst könnte man die Terroristen auch mal als solche bezeichnen...

Nein, wirklich rational wäre, dass man zuerst die Notwendigkeit, unter Rücksichtsnahme auf mögliche unschuldige Zivilopfer,grundlich und sorgfältig überprüfen und dazu auch die entsprechende Legitimation (wie UN-Mandat) bekommen muss, bevor man überhaupt zu Waffen greift. Sonst ist es nicht nur irrational, sondern auch illegal. Also, das rationalste Umgehen mit Waffen ist für mich sie zu vermeiden.

Der Krieg im Iraq finde ich alles andere als legal.

Noch ein link zeigt wie rational die US-Army mit ihren Waffen umgingen, natürlich nur eine "Selektion".

http://www.law.umkc.edu/faculty/project ... YL_PHO.HTM

Verfasst: 13.08.2005, 22:00
von Grufti
anderer Li hat geschrieben: Deiner Meinung nach können die USA am besten und rationalsten mit Waffen umgehen, aber wo? wann? wie? gegen wen? Mal konkreter, in Vietnam? Korea? Grenade, Pannama, in Afghanistan oder Irak? Ich will nicht einsehen, dass jemand als "am rationalsten mit Waffen umgehen" bezeichnet wird, nur weil er den Einsatz von Nuklear-Waffen zuerst aussen vor gelassen hat. Sonst könnte man die Terroristen auch mal als solche bezeichnen...

ich habe da mal ne etwas längere und genauere Liste....:

http://www.gsoa.ch/krieg/terror/us45.htm



hatte die USA wirklich nur "saubere" Waffen eingesetzt ...im Ex-Jugoslawien...in den Irak-Kriegen..??


HIER die Antwort:


http://www.sourcewatch.org/index.php?ti ... ed_Uranium

http://www.uranmunition.de/

und viele andere mehr...


Sind wirklich alle japanischen Kriegsverbrecher vom Miltärsgerichtshof in Tokyo ( das Gegenstück zum "Nürnberger Kriegsverbrechertribunal in Japan) bestraft worden..??


Hier eine Antwort:


http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/voll ... f/37_1.pdf


...oder einfach "unit 731" oder "Einheit 731" durch"googlen"