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Verfasst: 23.11.2007, 13:46
von Grufti
heißt sie schließlich gao li'an?
Gao Liang wäre noch besser .. :lol:

Verfasst: 23.11.2007, 16:05
von bossel
xila hat geschrieben:Bedauerlicherweise hat er mir bei einem Kontaktversuch mittels einer spiritistischen Sitzung keine Antwort gegeben. Ich werde mir also schon alleine was ausdenken müssen.
Das wird ja immer besser.
Also werkelst Du am Werk eines Toten herum, wenn ich das richtig verstehe.

Für welchen Verlag? (falls die Frage erlaubt ist)

Ich kann ja verstehen, daß man sehr alte Romane ein bißchen an neue Orthographie & Sprachgebrauch anpaßt (obwohl ich die Benutzung von Anmerkungen bevorzuge), aber 50/60 Jahre ist nicht sehr alt. Insbesondere die Veränderung von Namen aller Art finde ich heikel.

Übrigens sollte man auch beachten, daß Gao Mandarinpinyin ist. Wenn die Personen Kantonesen sind, wäre dies dann auch noch eine Übersetzung der Namen. Ungefähr so, als wenn Du den werten Herrn Schmitz in Herrn Schmied umbenennst, weil das so schön hochdeutsch ist.

Verfasst: 23.11.2007, 17:21
von HK_Yan
Holly4YC hat geschrieben:es wäre etwas merkwürdig wenn der vater Gao als familiename heißt und die tocher Li. oder vll li'an ist nur die name und heißt sie schließlich gao li'an?
Ganz und gar nicht. In der Kulturrevolution kam es vor das ein Kind den Nachnamen der Mutter, das Andere des Vaters hatten. Eine Bekannte von mir heisst mit Nachnamen Li, ihre Vollschwester Chang.

Re:

Verfasst: 28.11.2007, 12:26
von xila
bossel hat geschrieben:
xila hat geschrieben:Bedauerlicherweise hat er mir bei einem Kontaktversuch mittels einer spiritistischen Sitzung keine Antwort gegeben. Ich werde mir also schon alleine was ausdenken müssen.
Das wird ja immer besser.
Also werkelst Du am Werk eines Toten herum, wenn ich das richtig verstehe.

Für welchen Verlag? (falls die Frage erlaubt ist)
Ich arbeite im Auftrag des Rechteinhabers für das betreffende Werk, wenn's genehm ist, und zu meinem Auftrag gehört es neben anderem, zu verhindern, daß er sich mit der Neuveröffentlichung der Lächerlichkeit preisgibt. Deswegen lautete meine simple Frage zunächst: Sind diese Namen für Chinesen aus Macao vorstellbar oder nicht?

Im übrigen finde ich deinen Ton reichlich anmaßend.

Re: Chinesische Namen in einem Roman

Verfasst: 28.11.2007, 12:58
von xila
@alle anderen:

Vielleicht hätte ich von vornherein eine ganz andere Frage stellen sollen, nämlich: Wie würdet ihr an meiner Stelle diese drei Personen nennen, wenn ihr euch die Namen selbst raussuchen dürftet? Da drei Viertel aller deutschen Eigennamen geändert werden mußten*, besteht eigentlich auch kein Grund, die chinesischen unbedingt beizubehalten.

*Für die Verteidiger der Autorenrechte: Auf Anweisung des Rechteinhabers

Ansonsten verabschiede ich mich hiermit aus dem Forum und danke allen, die sich darum bemüht haben, mir weiterzuhelfen.