Doppelnamen nach Hochzeit in China

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hifi
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Beitrag von hifi »

Linnea hat geschrieben:Romantik liegt meiner Meinung nach im Auge des Betrachters
Das ist doch genau das, was ich meine.

Und das war der andere Satz:
Linnea hat geschrieben:Die Romantikhochzeit ist doch in der Regel die kirchliche
Linnea hat geschrieben:Wie gesagt, das kommt u.a. darauf an, welche Bedeutung man einer Hochzeit zumisst.
Ich bin ganz Ihre Meinung.
Linnea hat geschrieben:Ich persönlich würde vermutlich nur wegen einer Aufenthaltsgenehmigung heiraten - oder vielleicht noch aus steuerlichen Gründen. Aber Romatik, wallendes weißes Kleid, nein danke!
Tja, das ist eben ihren Standpunkt. Dagegen habe ich nichts. Ich sehe die Bedeutung von Ehe halt anders, aber auch nicht kirchlich.
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Linnea
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Beitrag von Linnea »

hifi hat geschrieben: Ich sehe die Bedeutung von Ehe halt anders, aber auch nicht kirchlich.
Und zwar?
TaugeNix

Beitrag von TaugeNix »

Was hat denn die Kirche mit der Ehe zu tun?
Bismarck hat doch die "civile" Ehe eingeführt.

Und was der "Bund des Lebens" mit Kirch zu tun hat, verstehe ich auch nicht ganz. Ich sehe das anders:
Für mich kommt später auch als "Krönung" einer langjährigen Beziehung auch die Ehe in Frage, quasi als (nicht nur romantische) letzte Stufe zum "Dein in Ewigkeit".

Aber das hat noch Zeit ;)

Gruß,
TaugeNix^Zweckehlichen würde ich niemanden
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Beitrag von hifi »

Linnea hat geschrieben:
hifi hat geschrieben: Ich sehe die Bedeutung von Ehe halt anders, aber auch nicht kirchlich.
Und zwar?
Ach nöööö, Du zwingst mich ja vor all den Leute über Liebe, Ehe und Romantik zu entblössen...

Ne, ich schreibe Dir mal liebe ne PN, wenn Du willst. Aber ich sehe eigentlich auch keinen Sinn eines solschen Gedankenaustauschs. Du hast eben Deine Sichtweise und das respektiere ich auch. Ich habe halt meine.
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Beitrag von belrain »

Linnea hat geschrieben:Ich persönlich würde vermutlich nur wegen einer Aufenthaltsgenehmigung heiraten - oder vielleicht noch aus steuerlichen Gründen. Aber Romatik, wallendes weißes Kleid, nein danke!
:shock:

Steuerliche Gründe? Gibt es nicht. Es gibt nur dann steuerliche Vorteile, wenn einer der beiden Partner nicht arbeitet - ansonsten ist der Steuervorteil von verheirateten ein nettes Ammenmärchen. :wink:

Wegen der Aufenthaltsgenehmigung?
Damit untermauerst du das Vorurteil vieler Deutscher die der Meinung sind, die meisten Ausländischen Frauen wollen nur den deutschen Pass damit es ihnen besser geht als in ihrer Heimat. :?
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Beitrag von Linnea »

TaugeNix hat geschrieben:Was hat denn die Kirche mit der Ehe zu tun?
Bismarck hat doch die "civile" Ehe eingeführt.
Ok, das war Bismarck, das wusste ich auch noch nicht.
Der Zusammenhang, Hochzeit, Kirche, Romatik ist einer, den ich in meinen, zugegebenermaßen eher christlich geprägten, Freundeskreis beobachten kann - das geht soweit, dass manche der standesamtlichen Trauung überhaupt keine Bedeutung zumessen (wahrscheinlich diejenigen, die hifi auf dem Standesamt getroffen hat) und sie nur als notwendiges Übel auf dem Weg zur "richtigen"Hochzeit sehen.
TaugeNix hat geschrieben: Zweckehlichen würde ich niemanden
Lieber mit Nachteilen leben?
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Beitrag von Linnea »

belrain hat geschrieben:Steuerliche Gründe? Gibt es nicht. Es gibt nur dann steuerliche Vorteile, wenn einer der beiden Partner nicht arbeitet - ansonsten ist der Steuervorteil von verheirateten ein nettes Ammenmärchen.
Stimmt. Aber solche Situationen gibt es ja zu genüge. Z.B. Sie mit den Kindern zu hause und er arbeitend...
belrain hat geschrieben: Wegen der Aufenthaltsgenehmigung?
Damit untermauerst du das Vorurteil vieler Deutscher die der Meinung sind, die meisten Ausländischen Frauen wollen nur den deutschen Pass damit es ihnen besser geht als in ihrer Heimat. :?
Nö, damit meinte ich eigentlich eher, dass einer der Partner im Ausland arbeitet und der andere ohne großes Gezeter mitkommt. Den dt. Pass haben wir beide schon.
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Beitrag von belrain »

Linnea hat geschrieben:
TaugeNix hat geschrieben: Zweckehlichen würde ich niemanden
Lieber mit Nachteilen leben?
Welche Nachteile hat man denn, wenn man nicht verheiratet ist? Hier in Deutschland wohl keine, oder?
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Beitrag von Linnea »

Um das "traditionelle Familienmodell" als Beispiel zu wählen: Sie mit den Kindern zu hause und er arbeitend...
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Beitrag von belrain »

Linnea hat geschrieben:Um das "traditionelle Familienmodell" als Beispiel zu wählen: Sie mit den Kindern zu hause und er arbeitend...
Und mit der Heirat ist das nicht mehr? Was ändert sich denn durch die Heirat? Ausser das der eine Partner, der nicht arbeitet oder weniger verdient, plötzlich eine coole Absicherung hat im Falle einer Scheidung - was dann auch gerne mal als Druckmittel benutzt wird. Die Kinder werden in den meisten Fällen eh immer der Frau zugesprochen also darf der Mann dann eben nicht nur für die Kinder sondern auch für die Ex-Frau zahlen. Das ist natürlich ein Vorteil - für die Frau. Aber sonst ....
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Beitrag von TaugeNix »

Hä?
Das wären die Nachteile, wenn man NICHT heiratet? Oder wenn man heiratet?

Egal ob mit oder ohne ... Trauschein - die wahl des "Familienmodells" bleibt ja immer noch den Partizipierenden überlassen (ich könnte mich sowohl mit der Business- als auch mit der Hausmann-Variante anfreunden.. In ein paar Jahren, wohlgemerkt).

Gruß,
TaugeNix^ist zwar auch nicht unbedingt fürs Heiraten, aber als "Krönung" dann doch offen dafür :)
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Beitrag von Linnea »

Kinder sind ja auch selten das Hirngespinst der Frau, sondern etwas, das sich beide gewünscht haben – also ist es, in meinen Augen, auch legitim, wenn im Falle einer Trennung beide dafür aufkommen, und übrigens auch für den Partner, der ja im beiderseitigen Einverständnis zu Hause die gemeinsame Brut aufgezogen hat. Wie auch immer. Und das Sorgerecht wird inzwischen, wenn nicht gravierende Gründe vorgewiesen werden, bei beiden Elternteilen belassen – wogegen eine uneheliche Mutter erst zustimmen muss, damit der Vater auch ein Sorgerecht erhält – als ob er da mehr Vorteile hätte. Die hat er dann nur nach der Trennung, wenn sie die Kinder behält und er der Mutter aber nur bis zum 3. Geburtstag des Kindes Unterhalt zahlen muss – danach kann man es ja dann in den Kindergarten bringen und wieder Vollzeit (dass ich nicht lache) arbeiten gehen.
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Beitrag von Dennis (CDS) »

Mal kurz wieder back to topic.

Auch von mir erstmal Herzlichen Glückwunsch und hoffentlich viele Hong Baos. :wink:

Die besten Auskünfte zu diesem Thema wirst du vom Standesamt I in Berlin bekommen können. Dieses ist als sogenanntes "Auslandsstandesamt" für alle deutschen Personenstandsfälle im Ausland zuständig.

http://www.berlin.de/standesamt1/index.html

Sobald ihr einen ständigen Wohnsitz in Deutschland habt, ist natürlich dann das örtliche Standesamt wieder der Ansprechpartner. (....aber leider manchmal mit wenig Erfahrung , wenn es ausländisches Recht zu beachten gilt...)

Zur Namensführung:

http://www.berlin.de/standesamt1/partne ... g_ehe.html

Mein Frauchen (....und ich als Herrchen) haben uns bislang auch noch nicht explizit mit der Namensführung beschäftigt (...wir haben dieses Jahr im Februar geheiratet), aber wenn wir in 6 Wochen mal wieder in Deutschland zu Besuch sind werd ich mal inoffiziell beim Standesamt nachfragen.

Beruhigend hierbei zu wissen:

Sofern eine für den deutschen Rechtsbereich wirksame Erklärung zur Namensführung in der Ehe bei Eheschließung im Ausland nicht abgegeben werden konnte bzw. nicht abgegeben worden ist, kann die Namensführung in der Ehe nachträglich aufgrund deutscher Rechtsvorschriften bestimmt werden. Eine Frist hierfür besteht nicht.
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Beitrag von hifi »

Linnea hat geschrieben:Um das "traditionelle Familienmodell" als Beispiel zu wählen: Sie mit den Kindern zu hause und er arbeitend...
Wenn Du eine sehr christl. geprägte Frau bist, wirkst Du doch ganz schön nüchtern und "desillusioniert" gegenüber die "traditionellen Familienwerte".

Wenn man eine Familie gründet, geht man nur eine Zweckgemeinschaft miteinander ein und eine mögliche Scheidung entgegen?
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Beitrag von Linnea »

hifi hat geschrieben: Wenn Du eine sehr christl. geprägte Frau bist, wirkst Du doch ganz schön nüchtern und "desillusioniert" gegenüber die "traditionellen Familienwerte".
Weder christlicher geprägt als andere, die in Deutschland aufwuchsen. Ich sprach von meinem Bekanntenkreis, der sich allerdings in der Meinung zu diesem Thema von meiner persönlichen Meinung sehr abgrenzt. Und was heißt nüchtern und desillusioniert - ich erlebe eben bei vielen Menschen in meinem Umfeld, dass die rosarote Brille doch nicht so rosa ist - da lebe ich lieber ohne Brille.
hifi hat geschrieben: Wenn man eine Familie gründet, geht man nur eine Zweckgemeinschaft miteinander ein und eine mögliche Scheidung entgegen?
Nein! Wenn man eine Familie gründet, dann tut man das hoffentlich u.a. aus Liebe heraus und aus dem Wunsch für immer zusammen zu bleiben - aber ich persönlich sehe eben keinen Effekt einer Ehe auf die Liebe und deswegen auch keinen tieferen Sinn in der Ehe. Ich sehe z.B. Kinder als weitaus tiefere Verbindung als einen Trauschein an.
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