Verfasst: 24.10.2007, 11:12
Hallo Wasserkohl,
Bestimmt ist es egal, ob einer berühmt ist oder nicht. Wer berühmt ist muss nicht automatisch ein guter Lehrer sein.
Seidenweberübungen habe ich früher auch gemacht, aber nicht so richtig gewusst wie. Ich trainiere jeden Tag, also morgens stehe ich normalerweise zwischen 5 und 6 Uhr auf und dann trainiere ich 1,5 Stunden Tai Ji. Danach muss ich Arbeiten. Das bedeutet, ich unterrichte Tai Ji. Meistens trainiere ich dann noch mal 2 Stunden am abend oder nachmittag. Insgesamt komme ich so auf 80 Stunden im Monat die ich selbst trainiere, ohne den Unterricht den ich gebe.
Die Knie sind wirklich eine Schwachstelle, da muss man aufpassen. Man darf nicht die Knie so weit beugen, das sie vor den Fußspitzen sind, dann ist es nicht so gefährlich. Außerdem vermeide ich zu tiefes Runtergehen damit der Rücken gerade bleibt. Wenn man die Beine beugt, dann drehe ich die Oberschenkel etwas nach außen, dann ist Platz um das Becken gerade zu halten. Ich stelle mir vor, das Steißbein nach unten Richtung Boden und Kopf nach oben, dann wird man richtig gerade. Nur kein Hohlkreuz machen, das ist wichtig.
Du hast Recht, mein Meister sagt auch immer, Atmung ist so wichtig das man sie nicht bewusst ändern soll, sie muss natürlich sein und wenn man damit experimentiert, wird sie unnatürlich. Ich glaube, wenn man die Bewegungen richtig macht, dann kommt die Atmung und das Qi von selbst (以意引气).
Von 马虹gibt es einige VCDs in China, darunter 4 für 推手 und ein 10er Set für die ganze Chen Form. Und noch eine 2er VCD wo er einen Vortrag hält. Alle sind sehr sehr gut.
Es gibt ja noch 陈正雷und einige andere aus dem Chen Village, aber die gefallen mir nicht so.
Mein Lehrer aus Guilin sieht aber sofort, ob ich Qi trainiert habe oder nicht. Er ist ganz weich und entspannt, vor allen Dingen bei 推手, er weiß immer schon vorher was man macht und ist immer schneller. Ich habe früher nicht an Qi geglaubt, dachte immer, das ist sowas Esoterisches.
Aber dann hab ich es mal gespürt. Wenn man so einen Energiestoss erhält, dann ist es außen auf dem Körper nicht schmerzhaft, aber innen läuft es wie eine Welle durch den Körper, man fühlt, wie das Herz vibriert und dann die Energie hinten gegen die Wirbelsäule prallt. Es ist nicht schön und bestimmt gefährlich.
Einer meiner Schüler hat von klein auf Kampfsport gemacht und war 8 Jahre im Personenschutz für den deutschen Verteidigungsminister. Dieses Jahr waren wir zusammen in Hong Kong und vorher hat er das auch alles nicht so geglaubt. Als er dann den Meister aus Guilin gesehen hat, meinte er nur, das ist eine andere Welt. Der Meister kam dann immer, fasste an unsere Oberarme und meinte: Very strong!, aber wir haben immer gedacht, er findet das nur lustig weil er auch ziemlich oft gesagt hat: No use!
Aber wir wollen Tai Ji ja nur für die Gesundheit machen und nicht um zu kämpfen.
Bestimmt ist es egal, ob einer berühmt ist oder nicht. Wer berühmt ist muss nicht automatisch ein guter Lehrer sein.
Seidenweberübungen habe ich früher auch gemacht, aber nicht so richtig gewusst wie. Ich trainiere jeden Tag, also morgens stehe ich normalerweise zwischen 5 und 6 Uhr auf und dann trainiere ich 1,5 Stunden Tai Ji. Danach muss ich Arbeiten. Das bedeutet, ich unterrichte Tai Ji. Meistens trainiere ich dann noch mal 2 Stunden am abend oder nachmittag. Insgesamt komme ich so auf 80 Stunden im Monat die ich selbst trainiere, ohne den Unterricht den ich gebe.
Die Knie sind wirklich eine Schwachstelle, da muss man aufpassen. Man darf nicht die Knie so weit beugen, das sie vor den Fußspitzen sind, dann ist es nicht so gefährlich. Außerdem vermeide ich zu tiefes Runtergehen damit der Rücken gerade bleibt. Wenn man die Beine beugt, dann drehe ich die Oberschenkel etwas nach außen, dann ist Platz um das Becken gerade zu halten. Ich stelle mir vor, das Steißbein nach unten Richtung Boden und Kopf nach oben, dann wird man richtig gerade. Nur kein Hohlkreuz machen, das ist wichtig.
Du hast Recht, mein Meister sagt auch immer, Atmung ist so wichtig das man sie nicht bewusst ändern soll, sie muss natürlich sein und wenn man damit experimentiert, wird sie unnatürlich. Ich glaube, wenn man die Bewegungen richtig macht, dann kommt die Atmung und das Qi von selbst (以意引气).
Von 马虹gibt es einige VCDs in China, darunter 4 für 推手 und ein 10er Set für die ganze Chen Form. Und noch eine 2er VCD wo er einen Vortrag hält. Alle sind sehr sehr gut.
Es gibt ja noch 陈正雷und einige andere aus dem Chen Village, aber die gefallen mir nicht so.
Mein Lehrer aus Guilin sieht aber sofort, ob ich Qi trainiert habe oder nicht. Er ist ganz weich und entspannt, vor allen Dingen bei 推手, er weiß immer schon vorher was man macht und ist immer schneller. Ich habe früher nicht an Qi geglaubt, dachte immer, das ist sowas Esoterisches.
Aber dann hab ich es mal gespürt. Wenn man so einen Energiestoss erhält, dann ist es außen auf dem Körper nicht schmerzhaft, aber innen läuft es wie eine Welle durch den Körper, man fühlt, wie das Herz vibriert und dann die Energie hinten gegen die Wirbelsäule prallt. Es ist nicht schön und bestimmt gefährlich.
Einer meiner Schüler hat von klein auf Kampfsport gemacht und war 8 Jahre im Personenschutz für den deutschen Verteidigungsminister. Dieses Jahr waren wir zusammen in Hong Kong und vorher hat er das auch alles nicht so geglaubt. Als er dann den Meister aus Guilin gesehen hat, meinte er nur, das ist eine andere Welt. Der Meister kam dann immer, fasste an unsere Oberarme und meinte: Very strong!, aber wir haben immer gedacht, er findet das nur lustig weil er auch ziemlich oft gesagt hat: No use!
Aber wir wollen Tai Ji ja nur für die Gesundheit machen und nicht um zu kämpfen.